Focus Dezember 2008-12-30
Leben Singles glücklicher?
Ich stand gestern im Supermarkt in der Warteschlange. Dabei scheifte mein Blick ab. Ich sah den neuen Focus vor mir auf dem Band liegen. Ich las den Titel und dachte paar Minuten über ihn nach. Da im Internet bisher der Artikel noch nicht veröffentlicht ist, ging ich heute in meinen Zeitungsladen. Es war mir also doch ein Bedürfnis zu lesen, wie die Wissenschaft Singles sieht.
Warum ist George Clooney Single? Er ist sich seiner Attraktivität sehr wohl bewusst und genießt sie aus meiner Sicht. In seiner Ehe ist er kläglich gescheitert und traut sich ein solches Projekt nicht mehr zu. (Zitat: „Ich war mal verheiratet und nicht besonders gut darin. Ich lasse das lieber erst mal bleiben. Ich möchte nicht noch mal das Leben eines anderen dermaßen ruinieren.“ 1998) Er macht sich also selbst zum Single. Inzwischen ist er in einem Alter (47 Jahre), wo man sich in seinem Singleleben durchaus einrichtet. Eine wesentlich jüngere Partnerin will das ganze Programm von ihm haben. Dazu fehlt ihm offensichtlich bereits Mut und Wille. Eine Partnerin etwa in seinem Alter dürfte halbwüchsige Kinder mitbringen. Auf keines der Lebensmodelle hat ein Langzeitsingle ab 35+ in der Regel ernsthaft Lust. Das ist allerdings meine persönliche Feststellung.
Ein Mensch, der jahrelang alleine durch das Leben geht, nimmt sein Umfeld bewusster wahr, denn daheim gibt es keine Spannungen, die er aus dem Weg räumen muss. Er erlebt Ruhe pur, hat Zeit zum Nachdenken über sich.
Letztens fuhr ich ganz früh zur Arbeit und hörte ein Paar sich lautstark auf der Straße streiten. Ich war dankbar in dem Moment, dass diese nervenaufreibenden Szenen hinter mir liegen. Beide taten mir einfach nur leid. Sie machten mich etwas traurig. Ich bin auch nie neidisch, wenn sich Paare in der Öffentlichkeit umarmen oder küssen, da ich sowas auch in Beziehung nicht unbedingt wollte.
Ist das Solo-Sein ein Intellektuellenphänomen? Kann ich so nicht bestätigen. Ich bin nicht sonderlich beruflich qualifiziert. Mein Gehalt ist durchschnittlich. Ich lebe in stinknormalen Verhältnissen. Ich bin da kein Einzelfall.
Für mich ist es aus meiner Sicht schwierig einen GLEICHWERTIGEN Partner zu finden, weil beim Westmann die Emanzipation der Ostfrau noch lange nicht Einzug gehalten hat; und im Osten ein großer Teil der Männer in meinem Alter oder etwas älter sich als Wendeverlierer betrachten. Beide Männertypen sind für mich uninteressant.
Ich möchte auch keinen Mann aus seiner trostlosen Beziehung herausholen, weil er alleine den Absprung nicht schafft. Einen bedeutend jüngeren Partner lehne ich wiederum für mich ab. Das passt nicht in mein Bild von Frau und Mann.
Mein zukünftiger Lebenspartner muss mich unterhalten können, meinen Geist also anregen und optisch sollte er mich ebenfalls ansprechen. Dann könnte ich ihm gegenüber plötzlich unheimlich tolerant sein. Ich gebe zu, dass ich keinen Langzeitarbeitslosen ohne Perspektive akzeptieren kann. Sozialdarwinistische Weltanschauung oder so ähnlich, nannte das mal irgendwer. Meine Ansprüche an eine Langzeitbeziehung sind aus zahlreichen eigenen Erfahrungen gewachsen. Ich bin lieber alleine, als mit dem Falschen auf Dauer zusammen! Das Gefühl der Verliebtheit ist mir fremd geworden. Ich glaube nur noch an die Liebe und die benötigt vielleicht viel Zeit, um ihr Ziel zu erreichen. Ich bin auf keinen Fall unglücklicher oder glücklicher als in meiner Ehe. Dort fühlte ich mich oft wesentlich kraft- und willenloser als jetzt in einsamen Stunden. Es ist u. a. die Angst, alleine und verlassen zu sterben, die mich antreibt meinen Singlestatus irgendwann wieder aufzugeben; mich wieder auf unzählige Kompromisse einer Beziehung einzulassen. Eigentlich ein egoistisches Motiv. Zum Vorzeigen und um mich persönlich in der Gesellschaft aufzuwerten, dafür brauche ich definitiv keinen Partner (mehr).
Ich halte mich für absolut beziehungsfähig, nur nicht unbedingt für bindungswillig. Insofern ist die These für mich Quatsch, dass ich Beziehung trainieren muss. Entweder ich will oder ich will eben nicht mit der Person.
Eloc
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Thema: Leben Singles glücklicher?
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30.12.2008, 19:40Inaktiver User
Leben Singles glücklicher?
Geändert von Inaktiver User (30.12.2008 um 22:46 Uhr)
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30.12.2008, 20:15Inaktiver User
AW: Leben Singles glücklicher?
Bitte sag mir, wo du einkaufst, du hast dort offensichtlich mehr Zeit als ich zu Hause.
Freundschaft
Für mich ist es aus meiner Sicht schwierig einen GLEICHWERTIGEN Partner zu finden, weil beim Westmann die Emanzipation der Ostfrau noch lange nicht Einzug gehalten hat; und im Osten ein großer Teil der Männer in meinem Alter oder etwas älter sich als Wendeverlierer betrachten.
Ich kann solche Verallgemeinerungen nicht ausstehen, weder wenn sie abwertend noch wenn sie idealisierend sind.
Ich empfehle schlichtweg, die Augen offen zu halten und mit geringer Erwartungshaltug und ohne selektive Wahrnehmung durchs Leben zu gehen, damit vergrössern sich die Chancen auf persönliches Glück beträchtlich. ***
Als mich jemand aus meiner unbefriedigenden Ehe holte, als ich es selbst (noch) nicht schaffte, war ich dafür dankbar. Ich hielt mich deswegen aber nie für insuffizient, sondern sah mich in einem Prozessschritt. Daher gilt auch hier ***Ich möchte auch keinen Mann aus seiner trostlosen Beziehung herausholen, weil er alleine den Absprung nicht schafft.
Einen bedeutend jüngeren Partner lehne ich wiederum für mich ab. Das passt nicht in mein Bild von Frau und Mann.
Sah ich vor kurzem noch genauso. Ich bin froh, dass ich den Sprung ins kalte Wasser nach einigem Zögern doch tat. Selten hatte ich so viel Spass und so guten Sex wie mit dem Jetzt, der 9 Jahre jünger ist.
Ich fürchte, das wird eine Illusion bleiben. Wenn du nicht willens bist zu nehmen, worin du dich verliebt hast, wirst du anderes finden, dem du intolerant gegenüberstehst. Klingt zwar banal, ist es aber nicht.Mein zukünftiger Lebenspartner muss mich unterhalten können, meinen Geist also anregen und optisch sollte er mich ebenfalls ansprechen. Dann könnte ich ihm gegenüber plötzlich unheimlich tolerant sein.
Wenn man dein Post liest, wird das auch klar. Da ist nicht das Gefühl verloren gegangen, sondern die Bereitschaft, sich auf das Leben einzulassen, das in Form eines nicht äusserlich attraktiven Langzeitarbeitslosen abseits des so heissgeliebten, weil Scheinsicherheit verleihenden, Beuterasters daherkommen mag und dir den Boden unter den Füssen wegfegt.Das Gefühl der Verliebtheit ist mir fremd geworden.
Und selbst wenn es ein paar intensive Jahre werden und kein von Theoretika und stimmigen Parametern geprägter "es hätte doch eigentlich alles gepasst"-Versuch, der ebenfalls nach ein paar Jahren endet, so hat man doch diese paar Jahre mit dem theoretisch Falschen richtig gelebt.
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30.12.2008, 20:39Inaktiver User
AW: Leben Singles glücklicher?
wow, so a gscheiter satz!Wenn du nicht willens bist zu nehmen, worin du dich verliebt hast, wirst du anderes finden, dem du intolerant gegenüberstehst.
noch so was kluges, das es verdient, zitiert zu werden!Und selbst wenn es ein paar intensive Jahre werden und kein von Theoretika und stimmigen Parametern geprägter "es hätte doch eigentlich alles gepasst"-Versuch, der ebenfalls nach ein paar Jahren endet, so hat man doch diese paar Jahre mit dem theoretisch Falschen richtig gelebt
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30.12.2008, 21:12
AW: Leben Singles glücklicher?
hmm .. ich habe den fokus-artikel durchgeblättert und auch wenn ich nun nicht gerade fanatischer verfechter des singletums bin hat mich zb. dieses interview mit dem "psychologieprofessor" irgendwie so provoziert, dass ich allein aus trotz schon gesagt hätte: natürlich kann man single sein und trotzdem alt werden - und ich werd´s dir beweisen!
ich glaub der hat das gar nicht so gemeint, aber ich hatte den eindruck, der ist unterschwellig jemand, der denkt, singles sind irgendwie doch unnatürlich/unnormal.
ich finde es ja gut, dass sich wissenschaft mit dem thema individualisierung .. singlegesellschaft etc. auseinandersetzt .. aber warum muss es denn um "besser" oder "schlechter" gehen?! ich hatte den eindruck da wird so eine ideologie oder wettbewerb draus gemacht. aber gut .. is halt auch fokus .. und ich habs nicht sehr genau gelesen.
ich denke, menschen in beziehungen können glücklich sein - genauso wie menschen, die das nicht haben. es gibt bei beiden varianten herausforderungen, die glück im wege stehen ...
und dann gibt es vor allem menschen die als single glücklicher werden (clooney) und andere in beziehung (brad pitt
). also ih denke das kann man einfach nicht verallgemeinern, oder?!
naja und was mich angeht.. also ich hätte gern mal eine erfüllte partnerschaft. ich denke da wäre für mich viel glückspotential drin, was ich als single vermisse. außerdem bin ichc manchmal echt überfordert, wenn ich alles selbst machen muss. und dann würde ich mich lieber streiten, als alles allein entscheiden zu müssen ... und zum neujahrsanfang - wenn wir schon mal dabei sind - hätte ich auch gern jemanden ...
aber ich bin auch sehr froh um die singlephase, weil ich da sehr viel freiraum für selbstentfaltung habe und vor allem lerne, allein sein zu können. was ich sehr wertvoll finde. und so lange keine beziehung in sicht ist, werd ich halt so versuchen glücklich zu sein.
is ja auch nicht ständig weihnachten, silvester und der ganze kram ...Geändert von nelika (30.12.2008 um 21:40 Uhr)
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30.12.2008, 21:16Inaktiver User
AW: Leben Singles glücklicher?
Hallo Schwindelfrei,
danke zunächst für Deine Antwort.
Meine Ost-West-Verallgemeinerung sind persönliche Erfahrungen und Wahrnehmungen aus dem Alltag. Keine graue Theorie. Der überwiegende Teil, der mich kennenlernt, würde niemals auf die Idee kommen, dass ich in der DDR aufgewachsen bin. Bei etlichen jungen Leuten merke ich das bis heute. Ich lehnte das Land nie ab, vielleicht hätte ich es auch nie verlassen, aber rückblickend lehne ich die engstirnige Mentalität der Menschen dort ab. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, aber die sind oft wie ich paar Jahre nach der Wende fortgegangen. Im Westen wollen viele Männer um die 40 Jahre den Ton in der Beziehung noch angeben. Damit komme ich mit meiner ostdeutschen, emanzipierten Erziehung schlecht klar. Das ist einfach eine Tatsache, die ich zur Kenntnis nehme. Für mich wäre ein Partner richtig, der Deutschland insgesamt gut kennt und sich als Europäer versteht.
Erfolgreiche Menschen wirken auf mich anziehender. Die Frau, die behauptet, dass sie sich einen Langzeitarbeitslosen ohne berufliche Perspektive zum Partner wünscht, der glaube ich nicht. Ich würde niemals ausschließen, dass so ein Mensch interessant sein kann, aber sicher kaum auf den ersten Blick. Er müsste also eine Menge tun, um meine Aufmerksamkeit zu bekommen.
Ich habe schlicht und ergreifend kein Interesse an jüngeren Männern. Ich hätte das Gefühl, ich würde Sex mit einem „Jungen“ haben, um es mal ganz krass für Dich auf den Punkt zu bringen. Wäre ich ein Mann, würde ich mir auch keine Partnerin suchen, die noch nicht geboren war, als ich die Schule beendete. Das passt für mich auf Dauer nicht.
Mein zukünftiger Lebenspartner muss mich unterhalten können, meinen Geist also anregen und optisch sollte er mich ebenfalls ansprechen. Dann könnte ich ihm gegenüber plötzlich unheimlich tolerant sein.
Diese Eigenschaften erwarte ich, weil ich sie meinem Zukünftigen glaube zu bieten. Man sollte sich nicht unter Wert verkaufen ... grins. Ich erwarte keinen Millionär, keinen Schönling, keinen Hohlkopf, sondern einfach nur einen Typen, mit dem ich mir nach dem Sex noch was zu sagen habe. Soll das tatsächlich eine Illusion bleiben?
Ich werde mir keinen Mann in Beziehung suchen. Ich mag ein derartiges Verhalten generell nicht, da ich selbst großen Wert auf Treue lege. Wenn er seine Frau betrügt, wie soll ich ihm vertrauen, dass ich von ihm nicht irgendwann genauso mies behandelt werde?
ElocGeändert von Inaktiver User (30.12.2008 um 21:21 Uhr)
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30.12.2008, 21:40Inaktiver User
AW: Leben Singles glücklicher?
Gern geschehen. Auch wenn ich jetzt gerade vor der Entscheidung stehe, in ein schwarzes Loch zu investieren oder ins Bett zu gehen. Ein paar Sätze werfe ich aber gerne ins Loch.
*räusper*Der überwiegende Teil, der mich kennenlernt, würde niemals auf die Idee kommen, dass ich in der DDR aufgewachsen bin.
Das beruhigt mich ja fast. Nicht dass noch jemand auf die Idee kommt, wir Ostdeutschen gehen alle zum Lachen in den Keller.
Also Vorsicht dann vor in Deutschland aufgewachsenen südländischen Europäern (Machos), denen vom Balkan (Knoblauch), Ostdeutschen ( Pessimisten), Westdeutschen (Chauvies) und nicht zu vergessen die Skandinavier, die sehen vielleicht nicht südländisch genug aus. Was aber, wenn da einer von denen so assim...pardon, emanzipiert erzogen ist, dass man ihm seine Herkunft nicht ansieht?Im Westen wollen viele Männer um die 40 Jahre den Ton in der Beziehung noch angeben. Damit komme ich mit meiner ostdeutschen, emanzipierten Erziehung schlecht klar. [...] Für mich wäre ein Partner richtig, der Deutschland insgesamt gut kennt und sich als Europäer versteht.
Fassen wir mal zusammen:Erfolgreiche Menschen wirken auf mich anziehender. Die Frau, die behaupt et, dass sie sich einen Langzeitarbeitslosen ohne berufliche Perspektive zum Partner wünscht, der glaube ich nicht. Ich würde niemals ausschließen, dass so ein Mensch interessant sein kann, aber sicher kaum auf den ersten Blick. Er müsste also eine Menge tun, um meine Aufmerksamkeit zu bekommen.
...er muss unterhalten, kosmopolitisch sein, aber Deutschland kennen, nicht aus oben genannten Entwicklungsländern kommen wie Deutschland selbst, er muss dich intellektuell reizen, erfolgreich im Beruf konsolidiert sein, deinem optischen Geschmack entsprechen und genau ebenjene Eigenschaften im Plus und im Minus systematisch erbringen, die dich ausschliesslich positiv triggern, aber nicht deine Toleranz reizen, keine Commitments fordern.
Was soll ich sagen? Das Leben ist keine Generalprobe.
Wir wiederholen uns. Ich stellte nicht deine Entscheidung bzw. deinen Anspruch per se in Frage, sondern wagte anhand meiner eigenen aktuellen Erfahrung mal die reale Option in den Raum zu stellen, dass es von Vorteil sein kann, seine eigenen Glaubenssätze in Frage zu stellen. Und zwar auch mal gehörig.Ich habe schlicht und ergreifend kein Interesse an jüngeren Männern. Ich hätte das Gefühl, ich würde Sex mit einem „Jungen“ haben, um es mal ganz krass für Dich auf den Punkt zu bringen. Wäre ich ein Mann, würde ich mir auch keine Partnerin suchen, die noch nicht geboren war, als ich die Schule beendete. Das passt für mich auf Dauer nicht.
Nu ja, dein Unterhaltungspotential erreichte, dass ich zum ersten Mal seit Wochen wieder einen Thread volllschwafele, nachdem ich mich schon ewig beschwerte, die Bri sei stinklangweilig geworden.Mein zukünftiger Lebenspartner muss mich unterhalten können, meinen Geist also anregen und optisch sollte er mich ebenfalls ansprechen. Dann könnte ich ihm gegenüber plötzlich unheimlich tolerant sein.
Diese Eigenschaften erwarte ich, weil ich sie meinem Zukünftigen glaube zu bieten.
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30.12.2008, 22:40Inaktiver User
AW: Leben Singles glücklicher?
Hallo Schwindelfrei,
ich danke Dir erneut für Deine schnelle Antwort.
Ich habe das Gefühl, dass Du mich nicht ernst nehmen kannst. Damit habe ich ein ernsthaftes Problem. Ich möchte nicht zu tief in meine Privatsphäre hier gehen, um Dir mein Weltbild näher zu erklären.
In einer guten Beziehung ist es wichtig, jemanden so lassen zu können, wie er ist. Insofern habe ich bereits eine wichtige Lektion als Single gelernt und beende das sonderbare Gespräch mit Dir an dieser Stelle.
ElocGeändert von Inaktiver User (30.12.2008 um 22:47 Uhr)
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30.12.2008, 22:50Inaktiver User
AW: Leben Singles glücklicher?
eloc, schwindelfrei hat ne menge sehr wichtige dinge gesagt.
wenn ich ein wenig überstzungshillfe leisten darf:
wer (wie du, wies scheint) mit einer anforderungsliste ans leben geht, wird wohl einiges schönes verpassen.
und ich kann dies nur unterschreiben, meinem "anforderungsprofil" entsprechende männer haben sich immer wieder als -nuja- "fehlinvestitionen" herausgestellt, habe ich mich aufs leben eingelassen, dann kamen die schönen erlebnisse.
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30.12.2008, 23:01Inaktiver User
AW: Leben Singles glücklicher?
Mich würde mal interessieren, wie Du das meinst. Mit diesem Satz kann ich nämlich so gar nichts anfangen.
Dein Eingangposting fand ich sehr interessant, zeitgleich aber auch sehr kopflastig geschrieben, keine Emotionen, dafür lese ich ständig Forderungen heraus, wie ER sein muß. Die Vorurteile und den damit verbundenen Tunnelblick empfinde ich als weltfremd und für Dich ganz sicher als beziehungsverhindernd.
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30.12.2008, 23:04Inaktiver User
AW: Leben Singles glücklicher?
In der Vergangenheit stellte ich an meine Partner eigentlich kaum Anforderungen. Ich fühlte mich aus irgendwelchen Gründen zu ihnen hingezogen. Ich habe mir unbewusst immer wieder Männer gesucht, die mir geistig unterlegen sind. Irgendwann ging meinerseits die Achtung verloren. Das soll in Zukunft nicht mehr passieren. Gewisse Kriterien sind bei mir jetzt Bedingung. Bisher habe ich nicht das Gefühl, dass ich dadurch etwas verpasse. Der Sex hat für mich nicht die absolute Priorität in der Liebe, sondern die geistige Nähe steht an erster Stelle.
Eloc


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