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  1. Inaktiver User

    AW: Dauersingle-weitersuchen oder Frieden mit dem Alleinsein schließen?

    Zitat Zitat von Elisa2005 Beitrag anzeigen
    Hier bei mir in der Provinz ist das die Ausnahme, ich kenne gerade eine Frau in der 1000-Seelen Gemeinde auf die das zutrifft. Und ich finde, was sie leistet, bewunderswert.
    Ist in dem Ort, aus dem ich stamme, exakt genau so.

    Allerdings haben da die nicht berufstätigen Frauen alle ein Auto. Ich frage mich oft, wie das geht: Haus, zwei Autos, zwei Kinder, Haustiere, Urlaube - bei einem Verdienst.

  2. Inaktiver User

    AW: Dauersingle-weitersuchen oder Frieden mit dem Alleinsein schließen?

    Zitat Zitat von Elisa2005 Beitrag anzeigen
    Hier bei mir in der Provinz ist das die Ausnahme, ich kenne gerade eine Frau in der 1000-Seelen Gemeinde auf die das zutrifft. Und ich finde, was sie leistet, bewunderswert.

    Aber die vielen anderen Frauen, haben nachdem die Kinder kamen Ihren Beruf (sofern sie überhaupt einen hatten) aufgegeben. Es ist natürlich schwierig in der Provinz und es lohnt sich dann finanziell für diese Familien nicht, dass die Frauen teilzeit arbeiten. Weil die zusätzlichen Einkünfte decken gerade mal die Kosten für das 2. Auto. Daher denken sich viele Frauen, warum soll ich arbeiten, so habe ich es doch besser.

    Außerdem ist es schwierig überhaupt wieder in den Beruf reinzukommen. Teilweise bleibt dann nur ein 400 Job als Packerin, Putzfrau, das ist dann auch nicht so toll.
    für mich war das immer unvorstellbar (und, wenn ich ehrlich bin, für 80% der frauen, die ich durch meine kinder kenne, auch)
    klar, die meisten arbeiten, so lange die kinder klein sind, teilzeit.
    ich hätte mir niemals vorstellen können, von einem mann finanziell abhängig zu sein.
    und da ich seit einigen jahren alleinerzieherin bin, ist es für mich umso wichtiger , einen job zu haben. sowohl aus finanziellen wie auch aus sozialen gründen.

  3. Inaktiver User

    AW: Dauersingle-weitersuchen oder Frieden mit dem Alleinsein schließen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Im öffentlichen Dienst zu arbeiten ist eine Mentalitätsfrage und es hat nichts mit der "heutigen Zeit" zu tun, finde ich..... Aber es ist lobenswert, dass Du so ehrlich bist und Sicherheitsdenken anführst.

    Aber was möchtest Du absichern? (Bitte sag nicht das Alter, Du lebst doch jetzt und nicht erst mit 65!).

    Dein reger Geist, Dein gefühlsbetontes Wesen und dieses Sicherheitsdenken passen für mich nicht zueinander. Du blockierst Dich vielleicht selbst, meinst Du nicht auch?

    Du siehst aber schon, dass Dir Dein berufliches Umfeld menschlich schadet oder Dich zumindest nicht weiterbringt?

    Wenn es nicht zu privat ist: Wie sehr braucht Dich Deine Mutter und wie weit wohnt sie weg von Dir?

    Und noch was: Wie groß ist in etwa der Ort, in dem Du lebst?
    Nun, ich lege schon Wert auf ein regelmäßiges Einkommen. Und ich möchte auch nicht schon mit 65 oder noch früher sterben, also muss ich mir auch Gedanken darüber machen, wovon ich im Alter lebe.

    Dass ich mich teilweise selbst blockiere, mag sein. Vor allem habe ich oft den Eindruck, dass ich meinen - wie du meinst - regen Geist und mein gefühlsbetontes Wesen im beruflichen Umfeld nicht so zur Geltung bringen kann wie vielleicht hier im Forum - weil ich nicht so ein Leben führe wie die meisten Kollegen und ihnen daher vielleicht fremd oder ein wenig suspekt bin.

    Meine Mutter wohnt eine Autostunde von mir entfernt, hat seit Jahrzehnten Diabetes Typ 1 (schwer einstellbar) und eine ziemlich ausgeprägte Herzinsuffizienz, bekommt dreimal täglich eine leichte Unterstützung durch einen Pflegedienst (eigentlich nur Blutzuckermessung und Spritzen) und wohnt mit meiner Schwester im Hause. Ich rufe zweimal wöchentlich dort an und fahre alle 14 Tage dorthin. Aufgrund des Gesundheitszustandes und des Alters meiner Mutter (fast 84), vor allem aber wegen der Probleme mit meiner Schwester muss ich aber jederzeit damit rechnen, dass sich die Situation auch mal verschärfen oder gar dramatisch zuspitzen könnte, und dann kann ich froh sein, im öffentlichen Dienst zu sein und gute Chancen zu haben, vorübergehend auf Teilzeit gehen zu können.

    Ich wohne in einer kleineren Großstadt unter 200.000 Einwohnern.

  4. Inaktiver User

    AW: Dauersingle-weitersuchen oder Frieden mit dem Alleinsein schließen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen

    Ich wohne in einer kleineren Großstadt unter 200.000 Einwohnern.
    Keine Sorge, ich rede Dir Deinen Job nicht aus . Kann Dich auch verstehen, auch wenn ich eine völlig andere Mentalität habe. Ich wurde in einer Familie mit einem hohen Anteil an Selbständigen groß und ich brauche einfach die Freiheit. Ich glaube, mehr als Geld sogar .

    Unter 200.000. Also gibt es da einen Tierschutzverein mit Tierheim?
    Schon mal dran gedacht, dort aktiv zu werden, wo Du Tiere so gern magst? Vielleicht Hunde auszuführen?

    Hast Du ein Hobby? Irgendwas, wo Du regelmäßig hingehst und irgendwie organisiert bist?

  5. User Info Menu

    AW: Dauersingle-weitersuchen oder Frieden mit dem Alleinsein schließen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Auch für meine Verwandten vom Lande bin ich eine, die die "Karriere" der Familiengründung vorzog (gewisse Cousinen betonen mir gegenüber auch gern, dass sie "Mutter" sind und was man "als Mutter" so alles denkt und fühlt - dabei haben sie alle gerade mal ein einziges Kind!). Und obwohl sich das Studium durchaus für mich gelohnt hat und ich auch ausbildungsadäquat beschäftigt und bezahlt werde, gehöre auch ich nicht zu denjenigen, die eine wirkliche "Karriere" im Sinne von Topmanagement gemacht haben oder noch machen werden, sondern gehe einfach meinem erlernten Beruf nach und bin in üblicher Zeit befördert worden. Was die Menschen vom Lande aber auch nicht wirklich verstehen, weil sie selber ja in der Hinsicht noch viel weniger erreicht haben als ich.
    Da sprichst du so ein Thema an: stolze Mütter/Eltern.
    Sie stellen es oft so dar, als hätten sie mit ihren Kind(ern) die Welt gerettet, und der Single ist der Egomane, der schamlos schmarotzt.

    Selbst mit meinem Bruder hatte ich da schon öfters Meinungsverschiedenheiten. Es war bei mir in der Familie lange nicht bekannt, dass ich unfreiwillig so lange Single war. Konnte das offenbar immer gut überspielen.
    Jedenfalls kamen wir im Familienkreis irgendwie auf die unterschiedliche Besteuerung und Einkommen im Allgemeinen zu sprechen. Als Single war ich nach Ansicht meines Bruders (er ist damals zweifacher Vater) natürlich Grösus. Hatte mir eben mein gebrauchtes BMW-Cabrio gekauft, an das ich supergünstig dran gekommen bin. Seine Frau sagte zu ihren damals 11 und 13-jährigen Söhnen, sie sollen sich mit mir gut stellen, denn ich würde man der reichen Erbonkel werden. (Ihr war das also damals schon klar, dass das bei mir nichts mehr wird)
    Jetzt aber zu meinem Bruder: er jammerte mir vor, wie finanziell eng sein Leben mit Haus und zwei Kindern sei, und was ich mir alles leisten könnte. Seiner Ansicht nach müssten Singles eine noch viel höhere Steuerlast tragen als Familien, als es ohnehin schon der Fall ist. Er würde mit seinen Entbehrungen die er durch die Kinder hat den Grundstein für meine spätere Rente legen.
    Damit hat er mich aus der Reserve gelockt. "Deine fußballfanatischen Nichtsblicker-Kinder werden als Arbeitslose das kassieren, was mir als Rente zustehen würde!" Wenn er zweimal im Jahr Skifahren geht mit der ganzen Familie und dann auch noch Sommerurlaub und Wochenendtrips unternimmt, ist klar, dass die Kohle enger wird als bei mir, der ich alle zehn Jahre mal in Urlaub fahre. Außerdem hätte ihn niemand zu diesem Leben gezwungen.
    Da gab es regelmäßig Zoff zwischen uns.
    Bis er dann erfahren hat, dass mein Singledasein von mir gar nicht so gewollt war. Seither hält er seine Klappe.

    Deine Ausführungen wegen der "blöden Anmache" wenn man allein ist kenne ich aber auch. Denke, das hat neben dem Umfeld auch etwas damit zu tun, wie man das selbst handhabt. Als AB (einer der auch im fortgeschrittenen Alter keinerlei Erfahrung in Beziehungsdingen hat) habe ich immer peinlichst versucht, das Thema zu umschiffen, weil ich einfach ahnungslos war und es mir peinlich war, eingestehen zu müssen, dass ich einerseits zu doof war eine zu finden, andererseits wohl so "wertlos", dass mich eine wollen würde. Und regelmäßig wurde in der Wunde gebohrt von der ganzen Verwandschaft. Diverse Onkels und Tanten machten immer wieder Bemerkungen, dass ich jetzt wohl an der Reihe wäre, mit Hochzeit und Taufe(n)... Als die Ehe meines Cousin nach 9 Monate in die Brüche ging, konnte ich der einen Tante das Maul stopfen. Zunehmend wurde ich aggressiv, wenn die Sprache darauf kam. Natürlich blieben auch Spekulationen dass ich schwul wäre nicht aus.
    Mein Onkel redete mir häufig ins Gewissen, dass ich doch endlich nach einer Frau suchen solle. Er malte dazu ein "Horrorszenario": "Willst du wirklich dein ganzes Leben lang selber putzen, waschen, bügeln, kochen... Mach dir das mal klar!" Ob seine Frau das weiß, warum er sie geehelicht hat!?

    Als ich dann endlich meine erste Freundin "präsentierte" am 70. meiner Mutter, waren sie alle erleichtert und fanden das ganz toll, dass ich eine so super nette Freundin gefunde hätte, die natürlich gleich gefragt wurde, wann denn die Hochzeitsglocken läuten würden.
    Tja, ein paar Stunden später - als meine Freundin besoffen durch die Gegend torkelte - war die Euphorie schon etwas gedämpft.
    Als das bei der Taufe einer meiner Nichten, dem 70. meines Vaters, der Hochzeit meiner Schwester wieder so war, verstummten die Fragen nach den Hochzeitsglocken.

    Als wir uns dann getrennt hatten, haben sie gemeint, dass sie wohl doch nicht so der Brüller war.

    Bemerkenswert auch die Reaktionen bei Versicherungsmenschen bei der Frage, an wen eine Versicherung im Todesfall übergehen sollte. Sagte man dann (früher bedröppelt), dass man allein ist, wurde immer eine dumme Bemerkung gemacht, dass es allein ja doch viel schöner ist. Früher dachte ich "Idiot!". Heute denke ich das zwar auch noch (sonst hätte er einen richtigen Beruf und wäre nicht Versicherungsfuzzy), wenn er dann aber anfängt, dass einem das eine Menge Probleme ersparen würde, hält mich nur die Höflichkeit zurück zu erwähnen, dass er doch selbst dafür verantwortlich ist.

    Im Bekanntenkreis wird heute nicht mehr so "komisch feixend" drüber geredet, wenn die Sprache darauf kommt. Ich denke das liegt daran, dass ich viel selbstbewusster damit umgehe und nicht mehr wie ein begossener Pudel versuche mich zu rechtfertigen und krampfhaft vom Thema abzulenken.

    Gruß

    Matthias

  6. Inaktiver User

    AW: Dauersingle-weitersuchen oder Frieden mit dem Alleinsein schließen?

    Sunday, siehst Du Dich in der Verantwortung für Deine Mutter und Schwester?

    Mir ist aufgefallen, dass es für Dich selbstverständlich ist, Deine Angehörigen zu pflegen, oder was meinst Du, wenn Du von Teilzeit sprichst?

    Kann es sein, dass Du zu viel von Dir verlangst?

  7. Inaktiver User

    AW: Dauersingle-weitersuchen oder Frieden mit dem Alleinsein schließen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Keine Sorge, ich rede Dir Deinen Job nicht aus . Kann Dich auch verstehen, auch wenn ich eine völlig andere Mentalität habe. Ich wurde in einer Familie mit einem hohen Anteil an Selbständigen groß und ich brauche einfach die Freiheit. Ich glaube, mehr als Geld sogar .

    Unter 200.000. Also gibt es da einen Tierschutzverein mit Tierheim?
    Schon mal dran gedacht, dort aktiv zu werden, wo Du Tiere so gern magst? Vielleicht Hunde auszuführen?

    Hast Du ein Hobby? Irgendwas, wo Du regelmäßig hingehst und irgendwie organisiert bist?
    Ich habe dich auch nicht so verstanden, dass du mir auf Biegen oder Brechen meinen Job ausreden möchtest. Die Tätigkeit als solche und der Umgang mit Menschen (auch weniger gut ausgebildeten) macht mir auch Spaß, man wechselt auch alle paar Jahre den Arbeitsbereich und damit auch die Kollegen und Vorgesetzten. Mit dem einen kommt man halt besser zurecht, mit dem anderen schlechter. Es wäre halt nur schön, wenn es da mehr Leute in einer ähnlichen Lebenssituation wie meiner gäbe oder solchen, die sich wenigstens in diese Situation einfühlen können (gibt es auch, aber halt nur vereinzelt). Vielleicht sollte ich mehr Kontakt zu diesen Leuten suchen. Ansonsten meine ich, müsste ich mehr an meiner inneren Einstellung arbeiten, dass ich unabhängiger von der Meinung anderer Leute über mich werde und ihnen gegenüber souveräner und selbstsicherer auftreten kann.

    Das mit dem Hunde-Ausführen ist eine gute Idee. Selbst meine Schwester, so schwierig sie aufgrund ihrer psychischen Probleme oft ist, hat mir diesen Vorschlag auch schon mal gemacht. Vielleicht sollte ich das wirklich mal aufgreifen.

    Ein Hobby habe ich auch - spiele ein Musikinstrument, nehme regelmäßig mindestens einmal pro Woche - praktisch und theoretisch - Unterricht und mache auch ca. alle vier Wochen mit anderen unter Leitung der Musiklehrerin Kammermusik. Das macht mir viel Spaß! Dafür hätte ich bestimmt bei einem Berufswechsel auch keine Zeit mehr.
    Geändert von Inaktiver User (20.12.2008 um 17:58 Uhr)

  8. Inaktiver User

    AW: Dauersingle-weitersuchen oder Frieden mit dem Alleinsein schließen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Sunday, siehst Du Dich in der Verantwortung für Deine Mutter und Schwester?

    Mir ist aufgefallen, dass es für Dich selbstverständlich ist, Deine Angehörigen zu pflegen, oder was meinst Du, wenn Du von Teilzeit sprichst?

    Kann es sein, dass Du zu viel von Dir verlangst?
    Ja, irgendwie schon. Aber ich lasse das auf mich zukommen, bis jetzt war es ja zum Glück nicht nötig. Selbst eine wohlmeinende Nachbarin, die sich auch schon mal um meine Mutter kümmert, sagte mal zu mir, dass meine Mutter nicht wollen würde, dass ich meinen Beruf aufgebe oder auf Teilzeit gehe. Sie selbst hat sich auch schon mal in dieser Richtung geäußert. Ja, vielleicht verlange ich wirklich zu viel von mir oder meine, dass andere das von mir verlangen.

    Ich fühle mich da auch innerhalb der Verwandtschaft unter Druck. Eine meiner Cousinen (in meinem Alter) hat ihre Mutter letztes Jahr, als diese Krebs im Endstadium hatte, acht Wochen lang bis zu ihrem Tode gepflegt (sie wohnt bei ihren Eltern im Haus). Allerdings kam auch ein Pflegedienst als Unterstützung ins Haus, und meine teilzeitbeschäftigte Cousine hat sich die Hälfte der Zeit krank schreiben lassen (was ja auch nicht jeder Arzt mitmachen würde). Jetzt erwähnt die Cousine natürlich immer gern, was sie alles für ihre Mutter getan hätte und welchen Stress sie gehabt hätte. Was ja auch stimmt. Aber: Ihre Mutter war bis zu ihrem 80. Lebensjahr nie ernstlich krank, im Gegensatz zu meiner, um die ich mir immer wieder Sorgen gemacht habe, seitdem ich acht bin. Dass meine Mutter dafür noch lebt, ist ihr und mir wohl zu gönnen. Außerdem hat meine Cousine im Gegensatz zu mir noch ihren Vater im Hause, ihren 15jährigen Sohn und ihren Lebensgefährten, während ich eines Tages nach dem Tode meiner Mutter zusehen kann, wie ich mit allem (vor allem meiner Schwester) allein fertig werde. Diese Sorgen belasten mich mehr als der Beruf, und wahrscheinlich trägt auch das zu depressiven Verstimmungen wegen des Alleinseins erheblich bei. Aber Leute wie die besagte Cousine suggerieren mir halt, dass sie die besseren, fürsorglicheren Töchter sind.
    Geändert von Inaktiver User (20.12.2008 um 18:19 Uhr)

  9. Inaktiver User

    AW: Dauersingle-weitersuchen oder Frieden mit dem Alleinsein schließen?

    Liebe Sunday,

    Du legst Dich selbst so sehr in Ketten....

    Immer die Angst, keine Zeit mehr für dies oder das zu haben. Angst, im Alter zu verarmen......

    Deine Angst, dass andere Dein Singledasein komisch finden....

    Angst ist ein schlechter Ratgeber.

    Musikinstrument ist toll, reicht aber nicht aus!

    Mir geht gerade durch den Kopf, dass Du beim Finanzamt arbeitest....komisch, gell?

  10. User Info Menu

    AW: Dauersingle-weitersuchen oder Frieden mit dem Alleinsein schließen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ist in dem Ort, aus dem ich stamme, exakt genau so.

    Allerdings haben da die nicht berufstätigen Frauen alle ein Auto. Ich frage mich oft, wie das geht: Haus, zwei Autos, zwei Kinder, Haustiere, Urlaube - bei einem Verdienst.
    Kommt darauf an wo auf dem Land. Preise sind dort ja oft günstiger. Hier (GR S) allerdings nicht wirklich.
    Oft "geht" es ja auch nur temporär, und die Scheidung beschleunigt die bevorstehende Pleite nur.
    Ob es um so wahrscheinlicher zur Scheidung kommt, je mehr die Frau "nur" Hausfrau ist!? Hab da ja so meine Theorie, dass der Frau tagsüber die Decke auf den Kopf fällt, und es deshalb abends um so wahrscheinlicher Zoff gibt.
    Andersrum: halten viele Ehen gerade deswegen länger und besser, weil beide den Familien-Unterhalt bestreiten?

    War heute bei der Post wo eine Warteschlange war. Hinter mir zwei Frauen, die sich wohl flüchtig kannten und dort zufällig getroffen haben. Sie meinten, dass ihre Männer wohl nicht so geduldig wären anzustehen. "Meine Fresse wie doof sind diese selbstbeweihräuchernden Weiber?" dachte ich mir, mit Blick auf die wartenden Männer vor und hinter uns. Als ich mitbekommen habe, dass die eine die zwanzig Minuten anstand, um überprüfen zu lassen, ob 55Cent für den Brief reichen, oder ob 90Cent drauf müssen. konnte ich mir ein "Oh Mann!" und die Augen zu verdrehen nicht verkneifen. Tatsächlich glaube ich auch, dass die Männer wohl nicht so blöd wären, wegen 35 Cent zwanzig Minuten anzustehen. Kein Wunder sind Frauen wie die beiden ständig gestresst... und leisten ach so viel! Für dieses "Aufgeben eines Briefes" haben sie sich bestimmt 25Punkte verdient und sind völlig frustriert, wenn der wartende Mann im Auto dann entnervt reagiert und sich gar nicht mit ihnen freut - oder es gar honoriert -, dass sie (ihm) gerade ein halbes Vermögen gespart haben, (das sofort in Schuhe investiert werden kann)...

    Gruß

    Matthias

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