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  1. Inaktiver User

    AW: Dauersingle-weitersuchen oder Frieden mit dem Alleinsein schließen?

    Auch für meine Verwandten vom Lande bin ich eine, die die "Karriere" der Familiengründung vorzog (gewisse Cousinen betonen mir gegenüber auch gern, dass sie "Mutter" sind und was man "als Mutter" so alles denkt und fühlt - dabei haben sie alle gerade mal ein einziges Kind!). Und obwohl sich das Studium durchaus für mich gelohnt hat und ich auch ausbildungsadäquat beschäftigt und bezahlt werde, gehöre auch ich nicht zu denjenigen, die eine wirkliche "Karriere" im Sinne von Topmanagement gemacht haben oder noch machen werden, sondern gehe einfach meinem erlernten Beruf nach und bin in üblicher Zeit befördert worden. Was die Menschen vom Lande aber auch nicht wirklich verstehen, weil sie selber ja in der Hinsicht noch viel weniger erreicht haben als ich.
    sorry, wenn ich mich wieder mal einmische, aber ich sehe das überhaupt nicht als gegensatz.

    ich (und genau so die meisten frauen in meinem umfeld) habe(n) studiert, arbeite(n) und habe(n) kinder.

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    AW: Dauersingle-weitersuchen oder Frieden mit dem Alleinsein schließen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Deshalb habe ich doch gefragt, was mit normal gemeint ist. Normal gerechnet am Durchschnittseinkommen nehme ich dann an, richtig?

    Das ist also nicht so kostspielig wie die von mir genannten Beispiele. Dann muss man sich doch aber die Frage stellen, ob es - so man es denn wollte - Möglichkeiten gibt, dies mit einem Job finanzieren zu können, der einen zeitlich weniger einbindet.

    Hallo Perlensucht,
    "da stehe ich auf der Leitung". Was wolltest Du ausdrücken?
    Gruss Elisa

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    AW: Dauersingle-weitersuchen oder Frieden mit dem Alleinsein schließen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hm, finde ich überhaupt nicht. Ich habe mir neulich künstliche, englische Rosen in einem Fachgeschäft für Kunstblumen gekauft. Die sehen traumhaft schön aus. Und mit Geiz hat das nichts zu tun, denn die Blumen sind sehr teuer. Aber man hat z.B. kein Problem mit Pollen und man muss sich nicht jede Woche um frische Blumen kümmern - ist auch eine Zeitfrage.

    Die sehen bestimmt toll aus. Die Blumen die ich mal in einer Wohnung gesehen hatte, waren so à la Schießbude.
    Gruss Elisa

  4. gesperrt

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    AW: Dauersingle-weitersuchen oder Frieden mit dem Alleinsein schließen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, vielleicht ist mein Umfeld auch zu konservativ geprägt - gerade das berufliche, die allermeisten Kolleginnen und Kollegen sind verheiratet und haben überwiegend auch Kinder. Ich halte mich teilweise auch von denen fern, weil ich zu ihren Kinder-, Familien- und Partnergeschichten sowieso nichts beitragen kann.
    In meinem beruflichen Umfeld sieht das ähnlich aus. Aber vielleicht ist der Grund warum ich von taktlosen Bemerkungen verschont bleibe darin, dass ich überwiegend Männer als Kollegen habe.

    Die meisten meiner Verwandten haben Probleme damit, dass ich als erste in der Familie Abitur gemacht und studiert habe - ich glaube, da sähen sie es nicht so gern, wenn ich dann auch noch privat "Erfolg" hätte.
    Futterneid bleibt mir zum Glück erspart weil ich zu den Verwandten die ich noch so habe so gut wie keinen Kontakt habe und auch keinen Wert darauf lege.

    Und bei meiner Mutter bin ich mir auch nicht sicher - entweder kann sie halt einfach nicht gut Gefühle zeigen und sagen, dass sie sich freuen würde, wenn ich einen netten (!) Partner fände, oder sie ist zu sehr mit ihren eigenen gesundheitlichen und sonstigen Problemen beschäftigt, um sich darüber groß Gedanken zu machen. Vielleicht wünscht sie es mir auch nicht und denkt, wenn ich einen Partner hätte, hätte ich nicht mehr so viel Zeit, sie zu besuchen, wie jetzt.
    Na ja, meine Mutter ertappe ich schon dabei, dass sie mir einerseits einen Partner wünscht aber andererseits die Befürchtung hegt dann zu kurz zu kommen. Und genau das scheint mir ein wichtiger Punkt zu sein. Viele erkennen durchaus den Vorteil einen Single im näheren Umfeld zu haben .. und sehen bei einer evtl. neuen Verbandelung ihre Vorteile davon schwimmen. Also liegt es an Dir ihre Äusserungen unter diesem Blickwinkel zu bewerten.

    Und das Verhältnis zu meiner Schwester (die weder Partner noch Beruf hat) ist aufgrund von deren massiven psychischen Problemen ohnehin sehr belastet, egal, ob mit oder ohne Partner.
    Sorry, aber so einen Menschen darf man gar nicht ernst nehmen.

  5. Inaktiver User

    AW: Dauersingle-weitersuchen oder Frieden mit dem Alleinsein schließen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Hey Sunday,

    sag mal, wieso hast Du Dich für die Tätigkeit in der öffentlichen Verwaltung (war doch Verwaltung, oder?) entschieden? Dort bist Du zum Großteil von MA umgehen, die ausbildungstechnisch und intellektuell weit unter Dir stehen (ist nicht abwertend, sondern als Feststellung gemeint). Ich schätze mal, dass die Stellen für Volljuristen oder andere Akademiker im Verhältnis zu Stellen des mittleren oder gehobenen Dienstes eher dünn gesät sind.

    Dann wählen Jobs in der öff. Verwaltung oft gerade Menschen, die einen famlienfreundlichen Job suchen. Ich behaupte, dass für viele Menschen in der Verwaltung ihr Privatleben noch eine weitaus höhere Prioriät hat als in anderen Bereichen - zumindest von der Zeit her. Also sind die meisten Menschen, die dort arbeiten verheiratet und haben Kindern.

    ......................
    Sunday, wieso tust Du Dir dieses Arbeitsumfeld an? Du hättest so viele andere Möglichkeiten.....Hast Du nie daran gedacht, Dich als Anwältin niederzulassen, eventuell mit anderen zusammen? Oder in die freie Wirtschaft zu gehen? Glaub mir, da ist lange nicht jeder verheiratet, da gibt es schon noch mehr als Partnersgespräche.

    Aber der öffentliche Dienst passt doch gar nicht zu Deiner Mentalität - finde ich jedenfalls, nach allem, was ich von Dir gelesen habe.

    Oder bist Du sehr sicherheitsdenkend und bleibst deshalb dort? Das hast Du erst recht nicht nötig, denn Du musst ja gerade nicht für ein paar hungrige Mäuler sorgen - nicht mal für den Hund, denn der darf erst zur Rente einziehen. Ach Sunday....

    LG

    Perlensucht
    Tja, ursprünglich wollte ich ja selbst gute Rahmenbedingungen für eine Familiengründung haben und bin deshalb in die Verwaltung gegangen. Allerdings auch, weil ich mich besonders für öffentliches Recht interessiere.

    Dass ich dort bleibe, hat tatsächlich auch mit Sicherheitsdenken zu tun. Gerade in der heutigen Zeit. Der Beruf einer Anwältin wäre sicher noch stressiger und meine Freizeit wäre noch knapper als sie ohnehin schon ist. Außerdem habe ich ja auch noch die familiären Sorgen mit meiner Mutter und meiner Schwester und möchte mir durch einen Berufswechsel, der mit 45 sicher schon recht schwierig wäre, nicht noch zusätzlichen Stress antun.

  6. Inaktiver User

    AW: Dauersingle-weitersuchen oder Frieden mit dem Alleinsein schließen?

    Zitat Zitat von Elisa2005 Beitrag anzeigen
    Hallo Perlensucht,
    "da stehe ich auf der Leitung". Was wolltest Du ausdrücken?
    Beim Schreiben dachte ich schon, dass ich mich wirklich saudoof ausgedrückt habe .

    Es wurde davon gesprochen, dass man den Vollzeitjob braucht (hattest Du das gesagt?), um sich ein "normales" Leben leisten zu können.

    Daraufhin habe ich gefragt, was unter "normal" verstanden wird.

    Für den einen ist es eben die Wohnung für 2.500 Euro, der andere wohnt für 200 Euro in einem WG-Zimmer. Letzterer braucht vielleicht keinen Vollzeitjob, um ein Leben zu leben, dass er persönlich als normal ansieht.

    Normal könnte auch den Durchschnittsstandard meinen, gemessen an allen Einwohnern der BRD....

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    AW: Dauersingle-weitersuchen oder Frieden mit dem Alleinsein schließen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    sorry, wenn ich mich wieder mal einmische, aber ich sehe das überhaupt nicht als gegensatz.

    ich (und genau so die meisten frauen in meinem umfeld) habe(n) studiert, arbeite(n) und habe(n) kinder.
    Hier bei mir in der Provinz ist das die Ausnahme, ich kenne gerade eine Frau in der 1000-Seelen Gemeinde auf die das zutrifft. Und ich finde, was sie leistet, bewunderswert.

    Aber die vielen anderen Frauen, haben nachdem die Kinder kamen Ihren Beruf (sofern sie überhaupt einen hatten) aufgegeben. Es ist natürlich schwierig in der Provinz und es lohnt sich dann finanziell für diese Familien nicht, dass die Frauen teilzeit arbeiten. Weil die zusätzlichen Einkünfte decken gerade mal die Kosten für das 2. Auto. Daher denken sich viele Frauen, warum soll ich arbeiten, so habe ich es doch besser.

    Außerdem ist es schwierig überhaupt wieder in den Beruf reinzukommen. Teilweise bleibt dann nur ein 400 Job als Packerin, Putzfrau, das ist dann auch nicht so toll.
    Gruss Elisa

  8. Inaktiver User

    AW: Dauersingle-weitersuchen oder Frieden mit dem Alleinsein schließen?

    Zitat Zitat von Elisa2005 Beitrag anzeigen
    Die sehen bestimmt toll aus. Die Blumen die ich mal in einer Wohnung gesehen hatte, waren so à la Schießbude.
    Als ich in diesen Laden kam, hat es mir schier die Sprache verschlagen!
    Ich kannte auch nur die Schießbudensachen oder die Blumen aus durchschnittlichen Geschenkeläden.

    Aber dieser Laden....ein Traum! Dort sind die Blumen farblich zusammengestellt. Man hat also z.B. einen Bereich mit weißen Blüten, einen mit roten, usw. So etwas Schönes hätte ich gar nicht für möglich gehalten. Es gibt dort nichts, was es nicht gibt.

    Und gerade diese alten Rosenarten haben es mir angetan. Sie sahen aus, wie direkt aus einem alten Gemälde entnommen.

  9. gesperrt

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    AW: Dauersingle-weitersuchen oder Frieden mit dem Alleinsein schließen?

    Zitat Zitat von linus71 Beitrag anzeigen
    Aber: Bei Familienfeiern oder auch so im privaten Umfeld erlebe ich das auch so, wie Sunday beschrieben hat:

    "Dagegen wird in Geburtstagsreden und bei ähnlichen Anlässen immer hervorgehoben, wenn jemand verheiratet ist oder Kinder hat, als wenn das eine "Grundausstattung" wäre, die zum wahrhaft erfolgreichen Leben dazu gehört und die man einfach "zu haben hat", wenn man für voll genommen werden will."

    Bei manchen dreht sich ja nur noch alles um die Familie und die Kinder, so dass auch kaum Gespräche über andere Themen möglich sind. So schränkt sich das auch ein, was schade ist.
    Ach je.. sooo dramatisch ist das auch wieder nicht. Ich war dieses Jahr als einziger Single auf der Hochzeit meines besten Freundes geladen und ich kann nur sagen ... es hat mich a) niemand bedauert und b) mich auch nicht ausgegrenzt.

    Was gegeben war, war eine gewisse Neugierde wie ein Single auf dem Land klar kommt und manchmal auch ein gewisser Neid. Besonders von denen die eindeutig Probleme mit dem eigenen Partner hatten. Nein, selbst bei einer Hochzeit habe ich nicht dieses "Du bist nur ein halber Mensch" erlebt. Aber ich gehe auch auf diese Paare zu und interessiere mich auch für ihren Paaralltag. Das Gleiche nehme ich dann für mich in Anspruch.

    Wenn ich den Abend mal Revue passieren lasse, dann haben wir uns über alles Mögliche unterhalten obwohl wir uns vorher zum großen Teil nicht kannten. Themen waren u.a. ..

    Wünschelruten
    Lactoseunverträglichkeit
    Neid von Mitmenschen
    Urlaub
    Beruf
    Tiere
    diverse Problemchen
    Politik
    Kochen
    kulturelle Veranstaltungen
    Schwangerschaft (wir hatten 2 Schwangere dabei, da drängt sich das Theme auf)
    Geschichtliches aus dem Umfeld

    Über Kindererziehung wurde kein einziges Mal gesprochen. Und wir konnten auch zusammen lachen.... trotz erzkonservativem Umfeld. Ok, ich hätte mir noch Steigerungen bezüglich Amüsement vorstellen können .. aber in Anbetracht der Zusammenstellung war das gar nicht so übel.

  10. Inaktiver User

    AW: Dauersingle-weitersuchen oder Frieden mit dem Alleinsein schließen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dass ich dort bleibe, hat tatsächlich auch mit Sicherheitsdenken zu tun. Gerade in der heutigen Zeit. Der Beruf einer Anwältin wäre sicher noch stressiger und meine Freizeit wäre noch knapper als sie ohnehin schon ist. Außerdem habe ich ja auch noch die familiären Sorgen mit meiner Mutter und meiner Schwester und möchte mir durch einen Berufswechsel, der mit 45 sicher schon recht schwierig wäre, nicht noch zusätzlichen Stress antun.
    Im öffentlichen Dienst zu arbeiten ist eine Mentalitätsfrage und es hat nichts mit der "heutigen Zeit" zu tun, finde ich..... Aber es ist lobenswert, dass Du so ehrlich bist und Sicherheitsdenken anführst.

    Aber was möchtest Du absichern? (Bitte sag nicht das Alter, Du lebst doch jetzt und nicht erst mit 65!).

    Dein reger Geist, Dein gefühlsbetontes Wesen und dieses Sicherheitsdenken passen für mich nicht zueinander. Du blockierst Dich vielleicht selbst, meinst Du nicht auch?

    Du siehst aber schon, dass Dir Dein berufliches Umfeld menschlich schadet oder Dich zumindest nicht weiterbringt?

    Wenn es nicht zu privat ist: Wie sehr braucht Dich Deine Mutter und wie weit wohnt sie weg von Dir?

    Und noch was: Wie groß ist in etwa der Ort, in dem Du lebst?

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