Moringanita
das ist typisch, den Schuh jetzt sich selbst anzuziehen aber falsch und außerdem eine todsichere Methode sich selbst runterzuziehen un d solchen Typen Macht zu geben.
Ich war eben mal auf dieser Seite Reif-sucht-jung, oh mann: Männer sind so ähnlich wie bei "Schwiegertochter gesucht" und suchen die junge Traumfrau. Habe dort keinen einzigen gesehen, der meiner Meinung nach Chancen hätte, ÜBERHAUPT noch IRGENDEINE Frau abzubekommen, schon gar keine Traumfrau!!!!
Es gibt Männer, die haben eine so verzerrte Selbstwahrnehmung und so viele kindliche Illusionen, dass man eigentlich Tränen vor Rührung weinen sollte. Es wird für dein Exemplar NIEMALS eine Frau geben, die schön und toll und gut genug ist, dass sie geeignet ist, sein im tiefsten Inneren fragiles Selbstwertgefühl zu retten.
@Ditha: sehr schöne Analyse
lg
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Ergebnis 61 bis 70 von 87
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31.10.2009, 14:25
AW: „Warum willst Du meine Geliebte sein?“
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31.10.2009, 14:34
AW: „Warum willst Du meine Geliebte sein?“
Der Typ ist ein Egozentriker.
Guter Job, beide Kniescheiben vorne, zärtlicher Liebhaber ohne Exfrau und Alimente, das ist der Mann, den viele Single Frauen zwischen 28 und 40 suchen, der Vater ihrer Kinder!
Entsprechend denkt er, dass er ein ganz toller Hecht ist, und er die freie Auswahl hat. So viele nette, tolle Frauen, da gibt es doch bestimmt immer noch eine irgendwo, die noch ein bisschen besser ist.
Dann kommen aber manchmal auch die langweiligen Single Sonntage, wo gerade mal keine Kanditatin ihn bespasst und sein bester Kumpel macht auf Familie und dann denkt er sich , ach , wär doch auch schön so ne feste Beziehung..., das hält aber nicht lange vor.
Die Welt soll sich halt immer schön um Monsieur drehen. Wird ne Menge Arbeit sein den von seinem Egotrip runter zu holen. Warum solltest Du Dir das antun?
Du bist 25, Dir gehört die Welt und lass diesen abgehalfterten Typen gut sein.
PS: Gerade noch einen Scann auf "Reif trifft jung". Oh mein Gott, Ost-Europäerinnen, die einen Vorsorger suchen ....Geändert von carpricho (31.10.2009 um 14:41 Uhr)
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01.11.2009, 11:34
AW: „Warum willst Du meine Geliebte sein?“
Hallo Moringanita,
lies dir bitte deinen Text hier nochmal aufmerksam durch - und dann schalte den Modus "STOLZ" bei dir mal ein.
Du "solltest" ihn nicht vergessen. So ein Typ lohnt keinen einzigen Gedanken. Der lebt in seiner Traumwelt und für so einen Quatsch musst du dir zu schade sein!viele Grüße
Mohnblume
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01.11.2009, 11:50Inaktiver User
AW: „Warum willst Du meine Geliebte sein?“
Hallo Mohnblume_36,
Du hast vollkommen Recht. Rational betrachtet ist mir das auch alles klar. Es ist nur so, dass mein Selbstbewusstsein derzeit insgesamt etwas im Keller ist, weil ich vor wenigen Wochen verlassen wurde. Mein Freund (31) mit dem ich die letzten 10 Monate wirklich aus meiner Sicht glücklich liiert war, hat mich wegen einer 21jährigen verlassen, weil ich ihm zu langweilig und zu ruhig bin. Ich bin inzwischen 26 und musste mich in letzten Zeit sehr auf meinen Studienabschluß konzentrieren. Außerdem ist sie viel graziler als ich und ich war ihm wohl etwas zu kompakt, wie er nachträglich zugegeben hat.
Gut, das waren jetzt als letztes einfach zwei Idioten, die meinen Weg gekreuzt haben. Ich versuche auch über mein Beuteschema nachzudenken, warum ich mich seriell von so oberflächliche Typen angezogen fühle. Aber ich kann das jetzt gerade auch nicht einfach auf Knopfdruck ausblenden, dass ich mich momentan als Frau einfach "zweitklassig" und nicht besonders wertvoll fühle. Daran muss ich einfach noch arbeiten.
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01.11.2009, 11:52Inaktiver User
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01.11.2009, 19:37Inaktiver User
AW: „Warum willst Du meine Geliebte sein?“
Wohl wahr.
Was ist da nur in den Singlebörsen los? Ich verstehe das alles nicht mehr: ich bin jetzt seit einer Woche wieder dabei und sehe lauter bekannte Gesichter. All die Herren, die ich vor einem Jahr dort kennengelernt habe, suchen immer noch ihre "Prinzessin".
Und wer schreibt mich an? Lauter Männer 50+ oder 60+. Ich kapiere das nicht
Glauben die ernsthaft, dass eine Frau, die halb so alt ist wie sie, sich eine Beziehung mit ihnen vorstellen kann? Ich komme mir schon ganz blöd vor, immer wieder zu schreiben, dass mir der Altersunterschied dann doch zu groß ist und man doch bitte meine Suchangaben in meinem Profil beachten möge. Ich glaube langsam, es ist im Grunde ganz egal was man in sein Profil schreibt. Das lesen die Herren sowieso nicht. Geht das eigentlich nur mir so?
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01.11.2009, 23:13
AW: „Warum willst Du meine Geliebte sein?“
hör mal liebes,
wenn sich ein typ mit dem du immerhin 10 monate zusammen warst auf deine "nicht so grazile figur" bezieht - oder auch wahlweise zuwenig oberweite oder die falsche haarfarbe oder oder oder - dann wissen doch wir intelligenten frauen, dass es dem nicht um liebe ging oder um unsere person?
sowas darf dich niemals runterziehen oder an deinem ego kratzen. zumindest nicht länger als ein paar tage
der typ hat deinen klasse charakter nicht erkannt, schade für ihn - und gut für dich dass es vorbei ist.Geändert von capri74 (02.11.2009 um 00:45 Uhr) Grund: wir intelligenten frauen kennen die grammatik :)
All generalizations are false, including this one.
Mark Twain
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01.11.2009, 23:35Inaktiver User
AW: „Warum willst Du meine Geliebte sein?“
Das ist sicher sehr lieb von Dir gemeint. Meine Freundinnen sagen mir genau das auch gerade. Klar, damit tröstet man sich ja immer. Dann sagt man sich, man selbst habe eigentlich etwas "Besseres" verdient, wenn einem selbst gerade mitgeteilt wurde, dass man leider doch nicht ganz gut genug war. Das ist dann die Revanche der Ausgemusterten. Denn im Grund wissen "wir intelligenten Frauen" ja genau, dass man sich damit eigentlich in die eigene Tasche lügt. Er hat eben nicht meinen tollen Charakter erkannt, wenn schon meine Optik nicht toll genug war. Aber womit soll man sich auch sonst trösten? Es ging einfach nicht um Liebe. Warum auch immer: es hat nicht gereicht für Liebe. Warum ist doch dann auch schon egal. Irgendwie war es nicht genug für ihn.
Geändert von Inaktiver User (01.11.2009 um 23:42 Uhr)
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02.11.2009, 00:43
AW: „Warum willst Du meine Geliebte sein?“
falsche herangehensweise!
ohne dich zu kennen (obwohl du mir einen klugen, reflektierten, freundlichen eindruck machst und mir deshalb tatsächlich sympathisch bist): jeder mensch ist etwas besonderes. wenn einem jemand, mit dem man über monate eine beziehung aufgebaut hat, der einem sicher auch hin und wieder mal was nettes gesagt hat, dem man gefühle entgegengebracht hat, dem man langsam vertrauen geschenkt hat - wenn einem so jemand dann sagt, ihm passt etwas nicht, und zwar am äußeren erscheinungsbild - dann hat der arme junge leider nicht verstanden, dass das äußere erscheinungsbild einen scheiß bedeutet gegenüber dem charakter, den er da kennenlernen durfte.
solche äußerungen durfte sich meine kollegin anhören. und hat darunter genauso gelitten wie du. und glaube mir, nicht sie war das problem, sondern er. wenn er SIE als das erkannt hätte, was sie ist, nämlich nicht nur hüfte, titte, haare, dann hätte er ja gern sagen können "wir passen nicht zueinander" oder "ich liebe dich nicht". aber einen menschen auf seinen körper reduzieren? das ist einfach nur arm.
wie kannst du da nur schreiben
1) man redet sich damit nichts schön, der kerl ist ne arme socke. das einzig traurige ist dass du gefühle in so nen hohlkörper investiert hast.dass man sich damit eigentlich in die eigene Tasche lügt. Er hat eben nicht meinen tollen Charakter erkannt, wenn schon meine Optik nicht toll genug war. Aber womit soll man sich auch sonst trösten? Es ging einfach nicht um Liebe.
2) wenn es primär nach optik geht, biste ihn eh los sobald die ersten falten auftreten oder du mal ungeschminkt durch die bude hüpfst oder wie?
3) das ist nicht als trost gedacht, sondern die realität
4) das wort "liebe" würde ich für sowas nicht benutzen. schau dich nach jemandem um der dir gut tut und halte dich fern von solchen schwachmaten!All generalizations are false, including this one.
Mark Twain
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02.11.2009, 08:42Inaktiver User
AW: „Warum willst Du meine Geliebte sein?“
Das sehe ich anders.jeder mensch ist etwas besonderes. wenn einem jemand, mit dem man über monate eine beziehung aufgebaut hat, der einem sicher auch hin und wieder mal was nettes gesagt hat, dem man gefühle entgegengebracht hat, dem man langsam vertrauen geschenkt hat - wenn einem so jemand dann sagt, ihm passt etwas nicht, und zwar am äußeren erscheinungsbild - dann hat der arme junge leider nicht verstanden, dass das äußere erscheinungsbild einen scheiß bedeutet gegenüber dem charakter, den er da kennenlernen durfte.
solche äußerungen durfte sich meine kollegin anhören. und hat darunter genauso gelitten wie du. und glaube mir, nicht sie war das problem, sondern er. wenn er SIE als das erkannt hätte, was sie ist, nämlich nicht nur hüfte, titte, haare, dann hätte er ja gern sagen können "wir passen nicht zueinander" oder "ich liebe dich nicht". aber einen menschen auf seinen körper reduzieren? das ist einfach nur arm.
Es geht um das Gesamtpaket, und letztlich ist es egal, an welcher Stelle sich die Erkenntnis breit macht: Das haut nicht (mehr) hin.
Wenn ein Mensch sich verliebt, verliebt er sich in erster Linie in seine eigenen inneren Bilder und Annahmen. Diese passen grob zum Subjekt der Begierde - es hat Merkmale dessen, was der verliebte Mensch sich innerlich als "idealen Partner" vorstellt, eine Summe vieler Eindrücke, Erfahrungen und Wahrnehmungen, die über Jahre zu einer Art innerer, aber eben auch veränderlicher Schablone werden.
Und die ist es, die dem Subjekt der Begierde wie eine Maske über gestülpt wird, um gigantische blinde Flecken der Fremdheit zu überdecken. Das ist ein bisschen Magie, aber eben auch jede Menge fauler Zauber - die Evolution trickst nun einmal gern.
Die Projektionsmütze ist zunächst herrlich - sie KANN sich noch gar nicht an Realitäten messen, man kennt sich schliesslich noch gar nicht. Der andere, und auch man selbst, darf ideal sein, für eine Weile.
Dann folgt die Demaskierung über den Alltag. Die Mütze passt hier nicht, und wirft dort Falten. Es kommt der Tag, da wird sie komplett abgerissen, und der Mensch dahinter als das wahrgenommen, was er ist: Fremd, statt vertraut, ganz anders als gedacht. Erst jetzt kommt es zu einer ECHTEN Annäherung, weil die inneren Bildern dem weichen, was IST - oder eben zu einer Trennung, weil klar wird: Nee, das passt doch nicht.
Aus welchen Gründen es nicht passt, ob das nun innere oder äussere Aktien sind, die den Ausschlag geben, ist letztlich wurscht. Jeder Aspekt, der dazu führt, dass man sich ent_liebt ist für sich gesehen legitim, und nicht besser oder schlechter als ein anderes Merkmal.
Mal angenommen, eine Frau lernt einen Mann kennen, der krank ist, oder eine Behinderung hat. Zunächst scheint er dank der Projektionen, die aus ihm einen verwunschenen Prinzen machen, perfekt - was zählt da der u.U. harte Alltag der Erkrankung/Behinderung? Nach und nach nimmt dieser Alltag aber immer mehr Raum ein - die Dinge sind nicht so, wie sie scheinen und man sie sich vorstellte, sondern anders. Dieses anders kann dafür sorgen, dass Verliebtheitsgefühle sich eben NICHT in Liebe verwandeln, sondern abflauen und bröckeln. Eine Frau, die dann erkennt: Nee, mit dieser Krankheit/Behinderung kann und will ich nicht dauerhaft zurecht kommen, ist weder herzlos, noch oberflächlich. Es passt einfach nicht.
Letztlich ist es doch völlig egal, ob sich jemand von mir abwendet, weil er meine 75D nun doch zu üppig findet, und die Länge meiner Beine, die seine um etliche Zentimeter toppen, ihn beim Sex stört, oder ob er entdeckt, dass meine Bereitschaft, für bestimmte Themen in meinem Leben alles zu geben, meine Leidenschaft auf der einen, und die daraus resultierende Müdigkeit und Erschöpfung auf der anderen Seite ihn nerven. Es reicht, DASS es nervt. Warum ist zweitrangig.
Ich habe mich von einem Mann getrennt, der ein toller Mann war und ist, und den ich heute immer noch sehr gern habe. Ich trennte mich, weil ich einen Teil seines Seins nicht dauerhaft in meinem Leben wollte. Das hatte u.a. mit der Art zu tun, wie er sich bewegte, mit seinen Füssen, und seiner Art zu sprechen - äusserliche Aspekte also. Weder macht mich das zu einem oberflächlichen Menschen, noch zu einem A-loch.
Letztlich ist nur eines entscheidend: Dass ein Mensch für sich feststellt: Das hier passt nicht. Ob es sich bei dem Warum nun um ein paar Kilo zuviel oder zuwenig handelt, eine Angewohnheit, die Art auf die Dinge zuzugehen - geschenkt. Natürlich ist es für den Abgewiesenen schmerzhaft. Wenn es eigene wunde Punkte, die beispielsweise die Optik betreffen, berührt, umso schmerzhafter. Worum es an dieser Stelle geht, ist doch letztlich vor allem, sich selbst so anzunehmen, wie man ist. Gelingt das, können sich andere Menschen auch abwinkend abwenden, man kann ihnen das Recht dazu zugestehen, ohne deshalb im Kern an sich zweifeln zu müssen.
Dass derjenige, der sich abwendet, irgendwann vielleicht seine Meinung revidiert, kommt vor - weil er selbst sich veränderte, und nun passen könnte, was damals undenkbar war. Oder weil es doch nicht so klappte mit den grossen Träumen, und man bescheidener, kleinlauter, weniger ambitioniert wurde.
Liebe braucht keine Begründung. Sie ist, und sie ist vor allem veränderlich. Man kann viel dazu beitragen, dass sie lange erhalten bleibt, aber es gibt Entwicklungen, die jenseits der eigenen Einflussmöglichkeiten liegen. Ob diese Entwicklungen nun die Optik betreffen, oder innere Werte - geschenkt. Was in Sachen Liebe zählt ist das, was unter´m Strich steht, die nackte Summe, nicht der Rechenweg.
Grüssle
Seawasp


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