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  1. User Info Menu

    Wer reicht die Scheidung ein -Mann oder Frau?

    Hallo an alle,

    ich habe in mehreren Artikeln gelesen, dass das Scheidungsbegehren zu ca. zwei Dritteln von den Frauen ausgehen soll.
    Warum ist das so ?
    Wollen demzufolge mehr Frauen das Eheversprechen auflösen, um eventuell frei zu sein oder sind die Frauen eher Diejenigen, die dann bei "klarer Zerrüttung" für eine endgültige Entscheidung sorgen?
    Mich würde das "echte" Ergebnis interessieren, weil z.B. meine 20-jährige Ehe mittelbar durch die Entscheidung meines Mannes wg. einer anderen Frau beendet wurde und die Scheidung dann aber meine Aufgabe wurde.

  2. Inaktiver User

    AW: Wer reicht die Scheidung ein -Mann oder Frau?

    MaMal,
    die Trennungen gehen meistens von den Männer aus, die Scheidung als Konsequenz wird dann durch die Frau eingereicht.

    Mein Ex hat sich von mir getrennt (wegen Selbstverwirklichung und Auseineanderleben - er war da viel weiter auseinandergelebt als ich ) und irgendwannmal habe ich die Scheidung beantragt.
    Er kann natürlich erzählen, ich habe mich scheiden lassen, somit schiebt er mir dann die "Schuld" zu, ist manchmal bequemer als Konsequenz zu zeigen

  3. Inaktiver User

    AW: Wer reicht die Scheidung ein -Mann oder Frau?

    Bei mir war es genau umgekehrt:

    die Trennung habe ich vollzogen, die Scheidung hat mein Ex-Mann eingereicht.

  4. Inaktiver User

    AW: Wer reicht die Scheidung ein -Mann oder Frau?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    MaMal,
    die Trennungen gehen meistens von den Männer aus, die Scheidung als Konsequenz wird dann durch die Frau eingereicht.
    Das seh ich nicht so, ich glaube eher, dass tatsächlich mehr Frauen eine Ehe beenden wollen und das dann auch durchziehen, während die Männer immer noch glauben, die beruhigt sich schon wieder und es wär doch alles gar nicht so übel.

  5. User Info Menu

    AW: Wer reicht die Scheidung ein -Mann oder Frau?

    Manchmal reicht sogar niemand die Scheidung ein, sie nicht, weil sie verlassen wurde, er nicht, weil er auch nicht wirklich endgültig alles beenden möchte. Bis dann andere fordern, so wie ich, aber am Ende hat sie es doch getan, also egal wo man hinschaut, es sind wirklich meistens die Frauen, egal wer sich von wem getrennt hat. Ich denke, es ist wirklich egal, man will zwar als verlassene Frau festhalten, aber sie will auch eher Klarheit.
    Warum ist das so - tja wir Frauen sind die Stärkeren
    Wie gut, das ich nicht in Planung habe zu heiraten, erstmal muss mein Freund noch durch seine Scheidung.
    Alles Gute für dich

    LG

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    AW: Wer reicht die Scheidung ein -Mann oder Frau?

    Hallo Schildy,

    danke für die guten Wünsche, kann frau immer brauchen.
    Ich habe mit der Scheidung mittlerweile auch gar kein Problem mehr. Das Ganze ist nun schon fast 5 Jahre her und wie man so schön sagt "gegessen".
    Aber wie ein paar Schreiberinnen auch feststellten, ist es wohl eher so mit dem "Scheidungseinreichen", dass Frau als Verlassene
    damit für Klarheit sorgt, weil Mann nicht kann/will/anderweitig beschäftigt ist/usw. und verlassende Frauen beizeiten selbst konkret werden und entscheiden.

    Hier in der BriCom wird viel über Neubeginn/2.Chance/ Wiederbelebung der Ehe debattiert, mit sehr verschiedenen Ansichten. Zu Recht meine ich, die Situationen sind ja auch bei jedem anders ( mit oder ohne Kinder/ Nexten/ Krankheiten/Arbeit/Geld usw.)
    Bei mir war zuerst auch die Frage nach Ursachenforschung und der 2.Chance groß. Aber nach Erreichung der Akzeptanz der Lage ( ohne entsprechende Erklärungen, die bekommt man nicht !) war ich mir darüber im Klaren, dass ich ohne Vertrauen mit diesem Mann keine 2. Chance nutzen will. Und das ich das Vertrauen nicht wieder hätte aufbauen können, habe ich im Laufe von vielen Monaten schmerzlich festgestellt.
    Also habe ich dann den Cut gemacht, für mich !

    Ich würde mich freuen, wenn dieser Thread noch im Gespräch bleibt - LG MaMal

  7. Inaktiver User

    AW: Wer reicht die Scheidung ein -Mann oder Frau?

    Hallo an Alle,

    ich bin noch in der 2. Ehe verheiratet.

    Ich sehe die Gründe auch mal von der finanziellen Seite.

    Die 1. Ehe habe ich nach 17 Jahren beendet und die Scheidung beantragt, weil ich irgendwann wieder heiraten wollte. Allerdings habe ich damals auch die Kosten voll getragen. Da nichts zu klären gab, ausser Scheidung der Ehe, brauchte mein 1. Mann keinen Anwalt. Er trug lediglich die Hälfte der Gerichtskosten.

    Die 2. Ehe wurde von Seiten meines Mannes an Neujahr 2008 beendet. Ich hatte 10 Jahre zum Lebensunterhalt beigetragen. 2 seiner 3 Kinder mit grossgezogen und geholfen, dass Haus zu finanzieren.
    Fakt ist dabei, dass er nach der Trennung von der 1.Frau weder Haus behalten, noch Kinder bekommen hätte, ohne Frau.

    Da nun ein erheblicher Anteil an Zugewinn da ist, werde ich definitiv die Scheidung nicht einreichen, das Geld spare ich mir für meine Altersvorsorge, denn im Haus wohnt er.

    Da mir eine nicht unerhebliche Summe an Trennungsunterhalt zusteht, der bis zur Rechtsgültigkeit der Scheidung gezahlt werden muss, wird er, um zu sparen, schon von sich aus die Scheidung einreichen.
    Ich muss nicht sofort wieder heiraten, vlt. werde ich es nie mehr.

    Ich kann aber definitiv nur allen Frauen in langfristigen Beziehungen, in denen der Mann ein Haus besitzt, sich in irgendeiner Form abzusichern. Schließlich bezahlt man ja jeden Monat mit und hat als nichteheliche Partnerin aber keinerlei Anspruch auf Zugewinn.

    Ich wollte dies lange nicht, da ich nicht um Geld streiten mag. Aber ich sehe es heute, da ich bald 50 werde, einfach als ausgleichende Gerechtigkeit, wenn ich meinen Anteil aus der Tilgung des Hauses in bar erhalte. Er hat zwar das DArlehen etc. bedient, aber für das monatliche Leben incl. Kleidung, Schule etc. aller Kinder habe ich bezahlt.

    Das schlechte Gewissen habe ich abgelegt und sehe das Ganze nun sehr realistisch. Wer sich trennt, hat seine Gründe, auch wenn der Partner vlt. niemals die genauen erfahren wird. Aber wenn keine KOntakte stattfinden und man quasi rausgeworfen wird, sollte man nicht hoffen, das der Partner zurückfindet. Und sollte dies doch passieren, muss man bei Null anfangen. Niemals dort, wo man aufgehört hat.
    Und ich würde mich immer fragen, warum kommt er zurück?!?! Damit er nicht so hohe Kosten hat??? Wäre ne tolle Basis.

    LG und allen Kopf hoch und stark bleiben. Braut

  8. User Info Menu

    AW: Wer reicht die Scheidung ein -Mann oder Frau?

    Zitat Zitat von MaMal
    Hallo an alle,

    ich habe in mehreren Artikeln gelesen, dass das Scheidungsbegehren zu ca. zwei Dritteln von den Frauen ausgehen soll.
    Warum ist das so ?
    Wollen demzufolge mehr Frauen das Eheversprechen auflösen, um eventuell frei zu sein oder sind die Frauen eher Diejenigen, die dann bei "klarer Zerrüttung" für eine endgültige Entscheidung sorgen?
    Mich würde das "echte" Ergebnis interessieren, weil z.B. meine 20-jährige Ehe mittelbar durch die Entscheidung meines Mannes wg. einer anderen Frau beendet wurde und die Scheidung dann aber meine Aufgabe wurde.
    und was bringt dir das? bist du mitten im Prozeß, dass die Abwägung der Vor- und Nachteile dich zu dieser Umfrage bewegen oder wie ist das zu verstehen?

  9. User Info Menu

    AW: Wer reicht die Scheidung ein -Mann oder Frau?

    Hui Inamausi1, du klingst aber aggressiv !

    Lies Antwort 7 und du wirst erfahren, dass mich keine ausstehende Entscheidung zu meiner Frage zwingt.

    Mich hat eben einfach die Erfahrung anderer Menschen interessiert.

  10. User Info Menu

    AW: Wer reicht die Scheidung ein -Mann oder Frau?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Hallo an Alle,

    ich bin noch in der 2. Ehe verheiratet.

    Ich sehe die Gründe auch mal von der finanziellen Seite.

    Ich kann aber definitiv nur allen Frauen in langfristigen Beziehungen, in denen der Mann ein Haus besitzt, sich in irgendeiner Form abzusichern.

    Aber ich sehe es heute, einfach als ausgleichende Gerechtigkeit,

    Das schlechte Gewissen habe ich abgelegt und sehe das Ganze nun sehr realistisch. Wer sich trennt, hat seine Gründe, auch wenn der Partner vlt. niemals die genauen erfahren wird.
    LG und allen Kopf hoch und stark bleiben. Braut
    bin auch in dritter Ehe, ich kann nur bestärken, sich finanziell abzusichern, die Männer haben da so ihre eigene Ansicht von Gerechtigkeit. Sobald sie keinen Nutzen mehr haben von der Frau, weil die weg ist, sehen sie mit ihrem Tunnelblick auch meist keinen Grund mehr, für sie abdrücken zu müssen, obwohl sie im Geschäftsleben ständig von Langzeitplanungen und -finanzierungen sprechen, kriegen sie den Zusammenhang nicht mehr geregelt :(

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