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    AW: die herausforderung alleine leben (zu muessen) - mein persoenlicher mount everest!

    Liebe Annchristine,
    sollt ich mir als AIRBAG aufheben, falls es doch noch "kracht". Das Gefuehl des schwebenden Damoklesschwertes hatte und hat mich auch schon sehr veraendert. Die Angst vor Einsamkeit ist bei mir schon gewichen (manchmal war da schon eine Art Vorfreude drauf). Geblieben ist die Angst vor dem Trennungshickhack selbst, vor Rechtsanwaelten, Gerichten, Boshaftigkeiten, die man dem Partner nie zugetraut haette ...

    DAFUER wuerd ich mich gern noch wappnen, mir selbst diese Angst nehmen. Denn erst dann waere meine Entscheidung des Bleibens eine "freie Entscheidung", schwierig zu beschreiben ...

    Du schreibst so, dass ich foermlich einen Film vor mir sah - Danke.
    ToBine

  2. Inaktiver User

    AW: die herausforderung alleine leben (zu muessen) - mein persoenlicher mount everest!

    hallo userin
    diesen /deinen satz finde ich sehr schön.

    'Das Gefühl allein leben zu können, hat mich stark und selbstbewusst gemacht…für das Leben und die Liebe.'

    eine langjährige beziehung zu verarbeiten, kann manchmal jahre dauern. heute bin ich auch wieder mit mir zufrieden und strahle das auch aus.

    ist sicherlich ein großer vorteil, denn wer will schon ständig von der ex-beziehung die ohren vollgesäuselt bekommen.

    ansonsten habe ich durch einen anderen strang bemerkt, dass ich gelegentlich den 'eine beziehung= stress- gedanken' habe.

    naja, wird sich auch noch ändern.

  3. Inaktiver User

    AW: die herausforderung alleine leben (zu muessen) - mein persoenlicher mount everest!

    Hallo Maly,
    Deinen „Beziehung = Stress – Gedanken“ kann ich gut verstehen. Während meiner Single-Zeit hab ich natürlich auch Männer kennen gelernt. Männer, die richtig heftig auf der Suche waren (ich glaub Männer können noch schlechter allein leben als Frauen), aber sobald mir einer emotional wirklich nahe kam, oder mir signalisierte, dass er eine „richtige“ feste Beziehung sucht, hab ich einen Rückzieher gemacht - Gründe dafür hab ich immer gefunden . Rückblickend denke ich, es war die Angst wieder (wie in meiner Ehe) „klein gemacht“ und „vereinnahmt“ zu werden. Wieder für den ganzen „Alltagskram“ zuständig zu sein. Nie würde ich meine Wohnung, mein eigenes kleines Reich aufgeben – da war ich mir ganz sicher.
    Tja und dann trat ein Mann in mein Leben, der mit mir redete und vorallem…mir zuhörte und der mir meine Ängste in langen Gesprächen nahm. Ein knappes Jahr nachdem wir uns kennen gelernt haben, zogen wir zusammen und im September feiern wir unser „Einjähriges“ im neuen gemeinsamen Zuhause.
    Nein Maly, es geht auch bei uns nicht immer stressfrei zu, aber wir reden über Dinge, die uns stören.
    Und, eines der vorher festgelegten und mir sehr wichtigen Dinge: jeder hat ein eigenes kleines Zimmer, in das er sich zurück ziehen kann. Jederzeit und ohne, das der Andere das persönlich nimmt.
    Ich denke das Zauberwort heißt….REDEN…..offen und fair.

    Gruß, die Userin



    "DAFUER wuerd ich mich gern noch wappnen, mir selbst diese Angst nehmen. Denn erst dann waere meine Entscheidung des Bleibens eine "freie Entscheidung", schwierig zu beschreiben ..."

    Hallo Tobine,
    ich versteh, wie Du das meinst.
    Ob Du Dich im Fall einer Trennung gegen das Hickhack wappnen kannst…….nimm das Schlimmste an, dann kann es nur besser werden. Ein Mann ! sagte mir mal: „verlassene Männer können Dir das Leben zur Hölle machen“. Ich sah das in unser Ehe anders, aber aus eigener Erfahrung – er hat recht ! Aus großer Liebe wird plötzlich der große Hass. Wie es den Kindern geht, wie Du finanziell überleben sollst….interessiert alles nicht.
    Man(n) leidet, denn Männer verlassen Frauen – aber Frauen verlassen keine Männer !

    Vielleicht solltest Du im Vorfeld mal ein wenig vortasten, wie er über eine Trennung denkt, ob er überhaupt daran denkt. Erst wenn Du seine Einstellung dazu kennst, kannst Du anfangen Pläne zu machen. Und Pläne MUSST Du machen – denn wenn Du anfängst ernsthaft an eine Trennung zu denken, wird irgendwann der Tag kommen, an dem Du es einfach nicht mehr erträgst….und dann Hals über Kopf loszurennen ist fatal….

    Alles Gute
    die userin

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    AW: die herausforderung alleine leben (zu muessen) - mein persoenlicher mount everest!

    hallo ihr lieben,

    ihr habt hier wirklich tolle beitraege reingestellt. ich denke, das wird vielen, die zweifeln, zumindest ein bisschen mut machen, und genau das ist die intention dieses stranges.

    ich werde auf eure beitraege noch eingehen, wenn ich wieder zeit habe.

    momentan betreue ich 2 pferde, deren besitzerin im urlaub ist, und die 2 suessen machen mir total freude, aber auch jede menge arbeit. unglaublich, was sie an input (und damit auch output) haben . . bin schon fit im schubkarren-schieben!

    ich wuensche euch allen ein galaktisches wochenende, wo immer und wie auch immer ihr es verbringen werdet.

    denkt dran: man sollte wirklich jeden tag geniessen, als ob es der letzte tag im leben ist. vorsichtshalber sollte man aber ein paar euros aufheben fuer den kommenden tag . .

    hier, fuer euch (fuer jede eine und nicht schummeln!):

    pflueck
    ann-christine

    lebe lieber ungewoehnlich

  5. Inaktiver User

    AW: die herausforderung alleine leben (zu muessen) - mein persoenlicher mount everest!

    hallo userin

    och-klingt doch gut.

    es ist ja nicht 'nur' das reden, sondern irgendwann will ich auch ergebnisse.
    eine beziehung lebt ja auch von einer gesunden streitkultur. (tolle theorie)*schock*hört sich für mich ungesund an.

    ich will ein reinigendes gewitter( klingt irgendwie schöner) und dann ruhe und wind fühlen.
    ich brauche nähe und abstand, sonst gehe ich ein.
    ja, so rückzugsmöglichkeiten sind sehr wichtig.

  6. Inaktiver User

    AW: die herausforderung alleine leben (zu muessen) - mein persoenlicher mount everest!

    wenn man sich bewußt ist, das sich Wünsche nicht mit einem Fingerschnipsen erledigen lassen, das sie ab und zu überprüft werden müssen, ob denn überhaupt real oder man einen unerfüllbaren Traum träumt...das Leben hat viele Wege, es liegt an jedem selber ob und wohin er geht.

  7. Inaktiver User

    AW: die herausforderung alleine leben (zu muessen) - mein persoenlicher mount everest!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    wenn man sich bewußt ist, das sich Wünsche nicht mit einem Fingerschnipsen erledigen lassen, das sie ab und zu überprüft werden müssen, ob denn überhaupt real oder man einen unerfüllbaren Traum träumt...das Leben hat viele Wege, es liegt an jedem selber ob und wohin er geht.
    DANKE HILLY...Zeit zum NACH- DENKEN..die werde ich mir nehmen..

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    AW: die herausforderung alleine leben (zu muessen) - mein persoenlicher mount everest!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich stand mit 45 vor den Scherben meiner fast 25jährigen Ehe. Habe dann 5 Jahre allein gelebt – mit allen Höhen und Tiefen.
    ..
    Rückblickend hören sich 5 Jahre gewaltig an, aber mir kommt die Zeit gar nicht so lang vor. Ich denke, ich habe sie gebraucht, um Altlasten abzuwerfen und wieder offen für eine liebe- und respektvolle Beziehung zu sein.
    Das Gefühl allein leben zu können, hat mich stark und selbstbewusst gemacht…für das Leben und die Liebe.
    Hallo Userin,

    dass man Jahre braucht, um frei, stark und froehlich zu werden .. UND das das KEINE verlorene Zeit ist, glaub ich dir gerne!!!
    Weil ich mich irgendwann angesicht fehlender Waerme und fehlenden Respekts einfach nur nach einem Ruhepol sehnte OHNE ihn - ohne Angst vorm Alleinsein, aber wohl mit der Angst, vorschnell aufzugeben (haben Kinder), dem Trennungshickhack nicht gewachsen zu sein (war einfach nur noch ausgebrannt).

    Ich stand ebenso vor Scherben meiner Ehe. Als ich 2007 nach 1 fast schlaflosen Monat wusste, dass eine Trennung unausweichlich ist und dies so meinem Mann mitteilte, hat er sich innerhalb von wenigen Wochen sehr veraendert .. (raeusper) ... wir beide haben uns sehr veraendert, durch Taten UND Reden. Unmoeglich geglaubtes wurde wahr.

    Dann fast ein Jahr spaeter wieder Heimlichtuerei ums Handy und oft der Eindruck, dass er nicht wahrnimmt, wie er anderen durch seine Bemerkungen (respektlos?) wehtun kann, waehrend er selbst hoechstmimosenhaft auf kleinste Kritik reagiert. Seitdem ist mein Gefuehl zu ihm sehr verwandelt, schwankend, instabil.

    Ich frag mich oft, ob sich dass so anfuehlt, wenn "die Liebe geht".
    Und er mich auch, mit seinen fragenden Blicken.

    ToBine

  9. Inaktiver User

    AW: die herausforderung alleine leben (zu muessen) - mein persoenlicher mount everest!

    hallo annchristine

    danke für den beitrag . ich kenne diese gefühle nur zu gut, der wochenendeinkauf war der horror für mich, nur noch kleine portionen im wagen, nur päärchen die sich grill-zeugs kaufen für ein fest mit den nachbarn oder freunden.

    heute ist es 2 jahre her und es bessert sich, meine wunden sind am heilen, reissen manchmal wieder auf aber nicht mehr ganz wie im ersten jahr.

    in meinem lebensplan kam das alleine-leben auch nicht vor.

    lara

  10. User Info Menu

    AW: die herausforderung alleine leben (zu muessen) - mein persoenlicher mount everest!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    in meinem lebensplan kam das alleine-leben auch nicht vor.

    lara
    Hallo liebe Lara,

    in meinem auch nicht, aber so schlecht lässt es sich gar nicht an. Wir werden sehen.l

    Lg kirchenhexe
    Verändere Deine Sicht auf die Dinge, und die Dinge verändern sich für Dich.

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