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  1. User Info Menu

    AW: die herausforderung alleine leben (zu muessen) - mein persoenlicher mount everest!

    morgen maedels!

    besten dank fuer euer feedback, hat mich manchmal zum schmunzeln gebracht . . .

    @missnice:
    nett dass du meinen beitrag liest als ob du ein glas oel trinkst . . darf ich dir zur abwechslung mal ein glas sekt empfehlen?

    @kirchenhexe
    keine sorge, aus gebirgsspalten kann man immer rauskrabbeln bzw. sich an einem seil raushangeln!

    @sol
    3 wochen - da stehst du vermutlich noch total neben dir. jeder tag, den du "ueberstehst", ist ein tag naeher dran an einer sol, die gestaerkt aus dieser krise herauskommen wird.

    @zimti
    ich reich dir mal paar virtuelle taschentuecher rueber, schnief mal kraeftig rein!

    @minkanena
    stimmt, wenn man ploetzlich alleine da steht, das ist ein ganz schoener hammer. ich hatte das eigentlich nicht unterschaetzt, in meiner lebensplanung kam das ueberhaupt nicht vor . .

    @stella-maris
    du willst ein buch schreiben? na dann mal los! worauf wartest du noch? hol dir mal ein infopaket von einem verlag.

    @stormwind
    na du bist ja glatt . . aber du hast recht, es kann nicht schaden, sich mit eventualitaeten des lebens zumindest mal gedanklich vertraut zu machen . . .

    @hillary
    danke fuer die blumen. stehen schon in der vase!

    @constanzia
    das einkaufen ist eigentlich kein problem. ich kaufe beim metzger oft 40 oder 80 gramm einer wurstsorte . . werden dann sowieso 50 bzw. 100 gramm draus . .

    fortsetzung?
    ja, es gibt noch so ein paar "lieblingsthemen" im zusammenhang mit meinem neuen leben . . . z.b. das thema gemeinsamer freundeskreis *aetz*, kontakt mit dem ex *zweischneidige sache*, wie komme ich zu sex ohne dass ich mir gleich wieder ne beziehung ans bein binde *gruebel* . . .

    was wollt ihr denn noch wissen?
    Geändert von Annchristine (21.07.2008 um 11:14 Uhr)
    ann-christine

    lebe lieber ungewoehnlich

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    AW: die herausforderung alleine leben (zu muessen) - mein persoenlicher mount everest!

    Zitat Zitat von Annchristine
    Das WIR gab es nicht mehr. Es war voellig egal, ob ich am Freitag einkaufte oder nicht und Hunger hatte ich sowieso nicht.
    ...
    Irgendwie war ich dauernd in Lauerstellung und wartete darauf, dass sich mein Leben aendert. Nur – es aenderte sich nichts!
    Dieses leere Gefühl ist das Schimmste, ne? Alles andere (essen, arbeiten) ist plötzlich so sinnlos, wenn man es gewohnt ist, zu zweit zu leben und plötzlich allein ist.
    Diese blöden Hummeln im A...! Eine ständige Unruhe!

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    AW: die herausforderung alleine leben (zu muessen) - mein persoenlicher mount everest!

    Liebe Annchristine, für Dich

    Du beschreibst sehr anschaulich, wie es sich anfühlt, das unfreiwillige Alleineleben! Ich probe es jetzt seit fast zwei Jahren - mein Nochmann entdeckte mit 58 (nach 20 Jahren Ehe) seine Polyamorie und zog innerhalb von einem Monat aus, um die "freie Liebe" zu leben.

    In den ersten Wochen ging es mir genau wie Dir, im Laden nur für sich selbst zu entscheiden, wonach es einen gelüstet, Horror!

    Inzwischen kann ich einige Aspekte des Single-Daseins genießen und lerne immer besser, die "Löcher" zu umschiffen.


    Auch wenn oft noch das Herz schmerzt...
    Man muß die Welt nicht verstehen, man muß sich nur in ihr zurecht finden.
    Albert Einstein



    Denken ist schwer, darum urteilen die meisten.
    (Carl Gustav Jung, 1875-1961)

  4. Inaktiver User

    AW: die herausforderung alleine leben (zu muessen) - mein persoenlicher mount everest!

    Hallo Annchristine,

    genauso hat es sich angefühlt.

    Erst grausam, trotz grosser Tochter, die bei mir lebt. Dann konnte ich anfangen zu genießen:
    Zu lesen, wann ich Lust habe.
    Zu walken, wann ich Lust habe.
    Zu faulenzen, wann es mir beliebt.
    Zu putzen, wenn ich Bock drauf habe.
    Zu arbeiten, so viel ich will.

    Ja, auch ich bin ein Kuscheltyp, aber das ist das einzigste, was mir ziemlich fehlt. Ab und an bekomme ich was vom Töchterchen, oder von "seinen" Kindern, wenn sie mich besuchen, oder von meinen Freundinnen.

    Auch ich bin das erste Mal seit meinem 19. Lebensjahr alleinelebend, ohne Partner und bin jetzt 49.

    Ich lerne aber auch gerade, wieviel ich von meinem neuen Leben irgendwann überhaupt wieder aufgeben möchte.

    So ein beruflich engagierter Mann, der Mo-Fr arbeitet und man hat schöne WE miteinander. Das wäre vllt. auch so eine Zukunftsaussicht. Schaun wir mal.

    Ein Buch schreiben. Viel gäbe es zu erzählen, aber wo anfangen?

    Und wer sagt denn, das es nicht noch einen höheren Berg gibt.

    Liebe Grüße Braut

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    AW: die herausforderung alleine leben (zu muessen) - mein persoenlicher mount everest!

    Liebe Ann-Christin,


    danke für diesen schönen Strang
    Lucky1
    Immer wenn du meinst es geht nicht mehr
    kommt von irgendwo ein Lichtlein her

  6. Inaktiver User

    AW: die herausforderung alleine leben (zu muessen) - mein persoenlicher mount everest!

    liebe annchristine,

    sehr, sehr lebendig und ehrlich beschrieben. danke.

    ich habe es auch gelernt allein zu leben. es war schwierig und zum teil elendig, aber ich habe es gelernt. heute fühle ich wieder 'mein leben' und darüber bin ich sehr zufrieden. glücklich? bin ich nur in bestimmten momenten, aber welcher mensch ist schon jeden tag glücklich?

    ich nehme mal nur einen satz heraus, den ich für mich (heute)
    nicht mehr für stimmig halte.


    'Inzwischen geniesse ich Tage ganz alleine mit mir und vermisse nichts, aber auch wirklich gar nichts. Wenn mir das vor einem Jahr jemand erzaehlt haette, den haette ich fuer bekloppt gehalten!'

    ich vermisse einiges in meinem leben, denn ich bin wahrlich kein 'singletyp'.
    vielleicht ist das jetzt meine 'phase', :ich kann alleine leben-aber gemeinsam lebt es sich besser?
    ich möchte wieder einen partner mit dem ich alltag/das leben teilen kann.
    ich will wieder liebe spüren und das viele schön.
    (und das gemeinsam-im alltag.)

    liebe grüße
    maly


  7. Inaktiver User

    AW: die herausforderung alleine leben (zu muessen) - mein persoenlicher mount everest!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    liebe annchristine,

    sehr, sehr lebendig und ehrlich beschrieben. danke.

    ich habe es auch gelernt allein zu leben. es war schwierig und zum teil elendig, aber ich habe es gelernt. heute fühle ich wieder 'mein leben' und darüber bin ich sehr zufrieden. glücklich? bin ich nur in bestimmten momenten, aber welcher mensch ist schon jeden tag glücklich?

    ich nehme mal nur einen satz heraus, den ich für mich (heute)
    nicht mehr für stimmig halte.


    'Inzwischen geniesse ich Tage ganz alleine mit mir und vermisse nichts, aber auch wirklich gar nichts. Wenn mir das vor einem Jahr jemand erzaehlt haette, den haette ich fuer bekloppt gehalten!'

    ich vermisse einiges in meinem leben, denn ich bin wahrlich kein 'singletyp'.
    vielleicht ist das jetzt meine 'phase', :ich kann alleine leben-aber gemeinsam lebt es sich besser?
    ich möchte wieder einen partner mit dem ich alltag/das leben teilen kann.
    ich will wieder liebe spüren und das viele schön.
    (und das gemeinsam-im alltag.)

    liebe grüße
    maly

    Aber wichtig ist doch, dass man weiß, es geht, man kann es.

    Ich glaube, wenn man genau das einmal für sich herausgefunden hat, kann man irgendwann gestärkt in eine neue Beziehung gehen. Und genau dann ist man auch in der Lage, Entscheidungen NiCHT aus der Angst vor dem Alleinesein zu treffen.

    Ich habe 1 Jahr und 5 Monate alleine verbracht, nach jahrelanger schwieriger Beziehung.

    Und ich kann jedes dieser hier geschriebenen Gefühle sooooo gut nachvollziehen.

    Bei mir kam es über Nacht, plötzlich war er da dieser erste Tag, an dem es mir blendend ging, alleine für mich in meinen 4 Wänden.

    Nie erwartet und doch eingetroffen.....

    Ich wünsche jedem, der sich in einer solchen Lage befindet, dass der Tunnel schnell endet.

    Leicht ist was anderes

  8. Inaktiver User

    AW: die herausforderung alleine leben (zu muessen) - mein persoenlicher mount everest!

    Ich stand mit 45 vor den Scherben meiner fast 25jährigen Ehe. Habe dann 5 Jahre allein gelebt – mit allen Höhen und Tiefen. Mit Ängsten, Sorgen und der Panik, bis ans Ende meiner Tage allein leben zu müssen Aber nach und nach auch mit „Highlights“. Passend zu meinem „neuen Leben“ baute ich mir einen neuen (Single-) Freundeskreis auf, schaute mal nur auf mich, nachdem ich 25 Jahre „Versorgerin“ war und „tat mir Gutes“.

    Mein Fazit.: ohne diese Zeit, die Selbstreflektion und die Reflektion durch Andere, ohne das Tanken von Selbstbewusstsein und das Erkennen meiner Stärken (und natürlich auch Schwächen) wäre ich heute nicht die, die ich bin. Und ich bin sehr glücklich mit mir und meinem Partner, der mir vor knapp 2 Jahren zufällig über den Weg lief. Rückblickend hören sich 5 Jahre gewaltig an, aber mir kommt die Zeit gar nicht so lang vor. Ich denke, ich habe sie gebraucht, um Altlasten abzuwerfen und wieder offen für eine liebe- und respektvolle Beziehung zu sein.

    Das Gefühl allein leben zu können, hat mich stark und selbstbewusst gemacht…für das Leben und die Liebe.

    Alles Gute für Euren Weg.

    Gruß
    die userin

  9. User Info Menu

    AW: die herausforderung alleine leben (zu muessen) - mein persoenlicher mount everest!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich stand mit 45 vor den Scherben meiner fast 25jährigen Ehe. Habe dann 5 Jahre allein gelebt – mit allen Höhen und Tiefen. Mit Ängsten, Sorgen und der Panik, bis ans Ende meiner Tage allein leben zu müssen Aber nach und nach auch mit „Highlights“. Passend zu meinem „neuen Leben“ baute ich mir einen neuen (Single-) Freundeskreis auf, schaute mal nur auf mich, nachdem ich 25 Jahre „Versorgerin“ war und „tat mir Gutes“.

    Mein Fazit.: ohne diese Zeit, die Selbstreflektion und die Reflektion durch Andere, ohne das Tanken von Selbstbewusstsein und das Erkennen meiner Stärken (und natürlich auch Schwächen) wäre ich heute nicht die, die ich bin. Und ich bin sehr glücklich mit mir und meinem Partner, der mir vor knapp 2 Jahren zufällig über den Weg lief. Rückblickend hören sich 5 Jahre gewaltig an, aber mir kommt die Zeit gar nicht so lang vor. Ich denke, ich habe sie gebraucht, um Altlasten abzuwerfen und wieder offen für eine liebe- und respektvolle Beziehung zu sein.

    Das Gefühl allein leben zu können, hat mich stark und selbstbewusst gemacht…für das Leben und die Liebe.

    Alles Gute für Euren Weg.

    Gruß
    die userin
    Wow, userin, wundervoll geschrieben und mir aus der tiefsten Seele gesprochen.

    Ich lebe jetzt 1 3/4 Jahre alleine nach 15 jähriger Beziehung und sehr unschöner Trennung. Ich bin schon ganz schön weit gekommen mit mir selber, aber auch ich in heute noch nicht fertig. Nicht nur, dass einen ein BEWUSSTES Alleinleben selbstbewusster und stärker macht, ich glaube es verändert einen - wie peppi gesagt hat - wenn man feststellt, dass man alleine leben KANN!!!

    Lg kirchenhexe
    Verändere Deine Sicht auf die Dinge, und die Dinge verändern sich für Dich.

  10. User Info Menu

    AW: die herausforderung alleine leben (zu muessen) - mein persoenlicher mount everest!

    hallo @all, hallo annchristin,
    ein sehr schöner beitrag von dir.....klasse geschrieben....

    auch ich bin vor zwei jahren, aus heiterem himmel, ins singel-dasein gestossen worden....und hatte auch schreckliche angst vor dem alleinsein....

    doch nach vielen langen, einsamen tagen und nächten die ich ganz für mich genutz habe...und mir über mich und mein leben klar geworden bin....habe ich eines tages in den spiegel geschaut und zu mir gesagt: hallo mädel, schön dass du wieder lebst....
    und seit dem bin ich eine glückliche, stolze single-frau...
    und ich meine es genau so wie ich es schreibe.
    ich liebe mein neues leben. habe wirklich seit monaten nicht einen schlechten tag gehabt...
    habe mir mein leben sehr schön gemacht und kann die tage oder abende oder ganze wochenenden zu hause richtig geniessen......ich stehe mir nicht selbst im weg, jammer mir nicht selbst die ohren voll...
    ich liebe mich und mein leben.....und das ist klasse.
    ändern möchte ich es nicht....
    wie sag ich immer gerne: mir kommt kein mann mehr ins haus....zumindest muss er immer wissen wo der maurer das loch in der wand gelassen hat...*grins*.....will damit sagen.....bei mir zieht kein mann mehr ein.
    einen freund haben? ja klar, warum nicht...kuscheleinheiten braucht schliesslich jeder....aber nur mit getrennten wohnungen.

    der weg dorthin ist allerdings schwer.....man braucht viel kraft und ausdauer, gute freunde und muss immer!!! ehrlich gegenüber sich selbst sein.....

    also, für die, die noch nicht so weit sind.....kopf hoch und stolz erhobenen hauptes durch die straßen gehen, ein lächeln auf dem gesicht und schon ist man nicht mehr einsam...denn man bekommt ein lächeln zurück und dann fühlt man sich klasse.....und die einsamkeit schwindet.....
    lg das sternchen

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