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    Stirnrunzeln Trennung endlich akzeptieren und loslassen... ABER WIE???

    Hallo Ihr Lieben!

    Ich hoffe hier auf Hilfe, weiß einfach nicht mehr weiter...

    Seit ca. 13 Monaten sind mein Exfreund und ich getrennt. Wir haben einen mittlerweile 2-jährigen Sohn. Unsere Beziehung ging 4 1/2 Jahre und es war oft sehr schwierig (er hat noch einen weiteren 12-jähr. Sohn mit einern anderen Frau und uns trennen 15 Jahre Altersunterschied...). Unser bzw. mein Hauptproblem war, dass für uns als Paar so gut wie keine Zeit übrig blieb und es ein Riesendrama war, mal was ohne Kinder zu machen, selbst wenn es auch nur um ein Wochenende ging. Ihm fehlte diese gemeinsame Zeit für uns zwei nicht und er fand es auch nicht wichtig, das mir zuliebe ab und zu einzurichten, was letztendlich dazu führte, dass ich mich absolut ungeliebt, unwichtig und als ihm nichts wert fühlte. Es gab keine Zeit für uns und er hatte nicht das Bedürfnis, mit mir allein zu sein. Endlose Diskussionen, Streit, leere Versprechungen seinerseits... Ich war verzweifelt und wußte irgendwann keinen Ausweg mehr, ich zog aus.
    Meine Gedanken dabei waren folgende: entweder er merkt, was ihm an mir liegt, wenn ich weg bin, oder er merkt es nicht und es liegt ihm tatsächlich nichts an mir.
    Aus heutiger Sicht weiß ich, dass ich einen falschen Schritt gemacht habe, aber ich war mir ziemlich sicher, er würde auf diese Weise merken, was ihm an mir liegt und mit dieser Erkenntnis könnten wir wieder zusammen kommen. Habe ihm auch gesagt, dass ich nicht aufgrund mangelnder Gefüle ausziehe sondern aufgrund der für mich unerträglichen Situation, seiner Gleichgültigkeit mir gegenüber etc.
    Habe mich in etwas verrannt, indem ich absolut darauf vertraute, es würde so wieder besser werden, wir würden einen Weg finden,...ich habe meinen Auszug nur als "Übergangslösung" für uns beide angesehen, als ein "Wachrütteln"...
    Er nicht - der Schuß ging somit nach hinten los.
    Nach nur 4 Wochen lernte er eine andere Frau in seinem Alter kennen (wie oben erwähnt, ich bin 15 Jahre jünger). Das war für mich ein absoluter Schock, hatte ich doch blauäugig auf einen völlig anderen Ausgang gehofft...
    Daraufhin begann ich erneut, um die Beziehung zu kämpfen. Wir waren dann bei einer Paartherapie, die dann aber seinerseits abgebrochen wurde. Während der letzten 12 Monate hat er mir immer wieder erzählt, er würde diese Frau nicht lieben, wäre nicht mal verliebt in sie, aber sie täte ihm gut. Uns würde doch viel mehr verbinden, immerhin haben wir ein gemeinsames Kind. Seine Gefühle zu mir wären aber kaputt, verschüttet, das müsse sich erst wieder langsam ergeben, denn durch meinen Auszug hätte ich alles zerstört. Und ich müsse mich einfach "normal" und freundlich verhalten, nur so könne das zwischen uns wieder was werden. Ich habe es nicht geschafft, mich "normal" zu verhalten. Es gab viele Ausraster meinerseits, wenn ich irgendwas von seiner Freundin (die er erst nicht Freundin, dann doch Freundin, dann doch wieder nicht usw. genannt hat) mitbekam. Es gab so viele schlimme Situationen... Von seiner Seite kam nur Verständnislosigkeit, Sprüche wie "das müsse ich jetzt halt ertragen",...
    Ich weiß, dass ich einen großen Fehler gemacht habe, denn wenn man jemanden liebt, sollte man ihn niemals verlassen. Ich habe mir diese Situation tatsächlich selber eingebrockt, habe mich so in etwas verrannt... Andererseits hat er niemals um diese Beziehung, um mich oder einfach um unsere Familie gekämpft!
    Am vergangenen WE hat er mir dann den größten Schlag versetzt und mir mitgeteilt, dass er heute mit seiner Neuen eine Woche Türkeiurlaub antritt.
    Im Hinblick darauf, dass wir während der ganzen Beziehung nicht einmal eine ganze Woche alleine weg waren und stets spät. am SA zurücksein mußten, damit er auf jeden Fall das WE mit seinem älteren Sohn verbringen kann (unseren gemeinsamen Sohn gab es da noch nicht) und dass außerdem jetzt auch noch Schulferien sind und er theoretisch die ganze Woche, die er jetzt im Urlaub verbringt, mit seinem Sohn hätte verbringen können, war das für mich der absolute Oberhammer. Niemals (!!!) wäre er früher in der Ferienzeit mit mir weggefahren, wenn er die Zeit mit seinem Kind hätte verbringen können. Wie gesagt, alleine schon wegen einem WE war das ein riesiges Problem und wir mußten immer rechtzeitig zurückkommen.
    Ich bin seitdem in einem so dermaßen tiefen Loch... Das hat mir wirklich den Rest gegeben. Wenn ich ganz sachlich über alles nachdenke, dann weiß ich natürlich, dass ich nicht einen einzigen weiteren GEdanken an ihn verschwenden sollte, da es einfach offensichtlich ist, dass ich ihm nicht so wichtig war und schon lange total egal bin. Aber es kommen immer wieder diese Gedanken "warum hat er das gesagt, warum hat er das getan, was wäre wenn..." usw. usw. Ich fühle mich gerade wie im Nebel, könnten den ganzen TAg nur heulen und nachts tue ich das sowieso. Wenn ich auf das vergangene Jahr zurückblicke, ist das ein einziges Tränenmeer. Es gab so viele traurige, schlimme, unerträgliche Dinge. Mein Kleiner fragt eigentlich jeden Tag nach Papa, was mich zusätzlich runterzieht, da er mir so leid tut. Ich wünschte mir so sehr eine richtige FAmilie für unser Kind. Und es nagt das schlechte Gewissen an mir, dass ich das unwiderbringlich zerstört habe, weil ich gegangen bin. Er tut mir so leid!!! Außerdem finde ich es so schrecklich, alleine mit meinem Kleinen zu leben, ohne Papa, ohne Partner. Ich weiß, ich bin wohl selber schuld, vielleicht wäre es anders irgendwie anders geworden... vielleicht aber auch nicht... Fühle mich so einsam, vermisse meinen Ex so sehr und führe mir ständig unsere schönen Zeiten vor Augen, all die schönen Momente und positiven Erinnerungen... die negativen blende ich total aus...
    Ich wünschte, er wäre mir egal. Ich wünschte, ich hätte einen Riesenhass auf ihn, einfach nur noch Wut. Ich wünschte, ich würde ihn nie wieder zurückwollen.
    Andererseits wäre mit der Erfüllung dieser Wünsche die Wahrscheinlichkeit, dass mein Kleiner je eine wirkliche Familie hat, vorbei...
    War im Januar dreimal bei einem Therapeuten, was mich aber auch nicht weitergebracht hat.
    Ich weiß, dass ich loslassen muß, die Situation akzeptieren muss, aber ich schaffe es einfach nicht. Hoffe immer wieder... und weiß nicht warum überhaupt. Das ist wahrscheinlich schon krankhaft. Das Nicht-Wahrhaben-Wollen... wobei es doch eigentlich so offensichtlich ist.
    Und dann noch diese riesige Verletzung... im Moment seh ich alles nur grau in grau. Will einfach nur raus, das alles hinter mich lassen, irgendwie weiterleben ohne ständig traurig zu sein.
    Ich hoffe, Ihr haltet mich nicht für völlig verrückt. Evtl. war/ist jmd. in einer ähnlichen Situation und kann mich verstehen oder hat einen Tip?

    Grüße

  2. User Info Menu

    AW: Trennung endlich akzeptieren und loslassen... ABER WIE???

    Liebe Hope, die Stationen, die du anfangs erzählt hast, sind obwohl ich viel älter bin als du, die selben wie in meiner Ex-Beziehung. Ich bin ausgezogen, weil ich seine Einstellung unserer immerhin 15jährigen Beziehung gegenüber nicht mehr ertrug.

    Die Zeit danach war schwer, aber im Gegensatz zu dir war und bin ich überzeugt, dass ich nicht das Falsche getan habe. Weil ich besseres verdiene als einen Partner, der mir nicht das geben konnte, was ich mir wünsche. Und die Idee, wieder zusammen zu kommen, nur damit ich nicht mehr alleine bin, dass es damit einfach wieder wird wie früher, kam sicher auch mal in traurigen Momenten, aber die Zeit lässt sich eben nicht zurückdrehen und das ist gut so.

    Und ich glaub, das ist bei dir der Knackpunkt. Du blickst nur zurück, lädtst alle "Schuld" am Zerbrechen der Beziehung auf dich. Dein Freund ist, so wie ich es lese, jedoch schon während eurer Beziehung "gegangen", und heute führt er ein eigenes Leben. Das kannst du nicht ändern, aber du könntest in kleinen Schritten vieles tun, damit auch du vorwärts blicken kannst.

    Hast du denn Freundinnen, die dich unterstützen? Und könntest du doch noch einmal gut, therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen? Ich glaube, du brauchst liebevolle Begleitung, damit du dich wieder aufrappeln kannst.

  3. Inaktiver User

    AW: Trennung endlich akzeptieren und loslassen... ABER WIE???

    Hallo Hope,

    ich hoffe sehr Dir helfen zu können. Ich kann Deine Gefühle zu 100% nachvollziehen, da ich vor ca. 5 Monaten in genau der Gleichen Situation war.
    Meine Mann und ich sind seit 7 Jahren verheiratet, haben 2 Kinder im Alter von 3 und 6 und ich habe eine Tochter (14) mit in die Beziehung gebracht.
    Im Januar verließ mich mein Mann das erste Mal. In mir brach eine Welt zusammen, ich dachte ich hätte keine Zukunft mehr, wollte am liebsten einschlafen und nicht mehr aufwachen. Nichtmal das ging, habe ja meine Kinder usw.... ich habe Krankenschwester gelernt und mir war klar, dass ich in dem Job nie arbeiten kann, weil das Schichtdienst bedeutet - Existenzangst kam auch noch dazu.
    Ich bettelte und flehte.... 3 Monate ging das so, dann habe ich angefangen wieder nach vorn zu blicken. Kaum war ich aus der ersten Krise raus, rief er an und bat mich ein WE mit ihm wegzufahren und über alles zu sprechen.
    (muß dazu sagen daß mein Mann sich auch nie um unsere Beziehung gekümmert hat, nur seiner Karriere und seinem Sport nachging....)
    Wir fuhren weg und ich war seelig
    In den folgenden Wochen mühte ich mich ab, von ihm kam nichts.
    6 Wochen später ein Anruf (!), seine Gefühle würden nicht mehr ausreichen, er trenne sich abermals.

    Da packte ich meinen Kram, ging mit den Kids ins Haus meiner Eltern (die waren im Urlaub) und wollte da bleiben, bis er weg war.
    3 Tage später wieder ein Anruf, ich solle doch kommen, er hätte einen riesen Fehler gemacht ...bla bla....
    Ich Vollidiot dachte, ok, die Chance gibst Du ihm, die Kids haben noch nichts gemerkt, was gibt es zu verlieren.... es gab was zu verlieren, meinen Stolz !
    Das Spiel war das selbe, keine Mühe seinerseits...... Es dauerte wenige Tage bis mein Entschluss gefasst war..... ICH habe mich getrennt und diesmal entgültig. Ich wollte nicht mehr daß ein anderer Macht über mich und meine Gefühle hat, wollte mich nicht demütigen lassen und war wild entschlossen mein Leben alleine mit meinen Kindern durchzuziehen, was ich letztentlich sowieso immer tat, er war ja nie da.

    Das war vor einer Woche.... und auf wundersame Weise fühle ich mich jetzt befreit, gestern bekam ich ein Jobangebot für eine 400€ Stelle in einem Büro.
    Wegen dem Seelenfrieden meiner Kinder mache ich mir keine Sorgen, den Kindern geht es gut, solange es der Mutter gut geht!

    Wenn ein Mann solche "Spielchen" mit Dir treibt, lauf so schnell Du kannst, keine Frau hat soetwas verdient.

    In diesem Forum schrieb mir jemand: Wenn Du diese Tür schließt, können sich viele andere für Dich öffnen. So war es jetzt tatsächlich.

    Wenn Du Dir für Dein Kind und Dich selbst eine intakte Familie wünschst, dann vergiss diesen Mann, denn so jemand wird Dir das NIEMALS erfüllen.

    Schau nach vorn, versuche es zumindest, es gibt genug Männer die anders sind und ein Kind ist da kein Hindernis.

    Sei stark und zeig ihm daß er keine Macht über Dich und Dein Leben hat. Wenn ich das schaffe, schaffst Du das auch. Meine Freunde hatten schon aufgegeben an mich zu glauben, hielten mich für naiv und hoffnungslos verfallen...... die sind jetzt stolz auf mich und ich auch.

    Ich wünsch Dir viel Kraft *zack die Bohne*

    Pink

  4. Inaktiver User

    AW: Trennung endlich akzeptieren und loslassen... ABER WIE???

    übrigens, das mit Deinem Auszug war absolut richtig, da warst Du schon weiter als ich damals

  5. Inaktiver User

    AW: Trennung endlich akzeptieren und loslassen... ABER WIE???

    Liebe Hope,

    ich lese "Du hast gekämpft".
    Das habe ich auch, aber auch erkannt, dass man nur gemeinsam kämpfen kann, wenn man dieses Wort überhaupt in eine Beziehung tragen sollte.
    Ich habe so das Gefühl, dass er sich nicht mehr wohlfühlte in der Beziehung (und das sind um Himmels willen keine Schulzuweisungen) und nur zu feige war, darüber zu sprechen. Dann müsste man sich ja evtl. ändern oder mit sich selbst auseinandersetzen.
    Du hast ihm, mit Deinem Auszug, die Entscheidung abgenommen. Und jetzt sagt er halt, Du seist Schuld. Du hast nur den ersten Schritt gemacht. Und der war für Dich erst mal gut.

    Wenn ein Mann schon sagt, wenn Du wieder "normal" bist, können wir es ja noch mal versuchen......
    Was bitte, ist "normal". In einer Trennungsphase ist nichts normal. Und wenn er so kurz danach schon wieder eine Neue hat, ist es ganz klar, dass Du auch mal überreagiert.

    Weisst Du, ich bin auch ausgezogen, weil mein Mann sagte, es sei besser für mich. Seine Gründe liegen in einer Krankheit, die er noch nicht benennen kann oder will. Ich liebte ihn über alles und tue das in einem Winkel meines herzens auch jetzt noch.
    Ich habe nur eingesehen, dass es erstmal kein zurück gibt und das ich mit meiner Tochter und mit mir jetzt leben muss und leben heisst, nach vorne schauen.
    Als wir in der akuten Phase waren, er schon ne Neue und ich noch zu Hause (obwohl "Sie" nur zeitpunktbestimmend war) habe ich auf alle erdenklichen Arten reagiert.
    Nicht gegessen, geweint, gelacht, alles normal weitergelebt, geschimpft mit ihm usw.
    Er sagte damals: Du hast jetzt jedes Recht, Deine Gefühle zu zeigen und mir alles an den Kopf zu werfen.O.k., er nimmt ja bis heute alle Schuld auf mich.

    Schuld in der Form gibt es sowieso nicht.

    Versuche, nach vorn zu schauen. Kleine Schritte sind auch Schritte und schau mal ab und an in den Lichtblicke Strang. Es baut unheimlich auf. Dort wird man unterstützt und eines Tages merkst Du, Du bist so weit, dass auch Du mal anderen einen Tipp geben kannst oder was positives berichten kannst.

    Alles Liebe Braut

  6. User Info Menu

    AW: Trennung endlich akzeptieren und loslassen... ABER WIE???

    Hallo Ihr,

    es hat mich sehr getröstet, Eure Antworten zu lesen, vielen vielen Dank!
    Vielleicht sollte ich wirklich noch mal eine Therapie versuchen. Habe nicht das Gefühl, dass ich so stark bin wie viele von Euch hier und irgendwann von alleine zu dem Gedanken komme "ich hab was besseres verdient" oder "ich will ihn nicht mehr zurück"
    Aber es tut einfach gut, das Gefühl zu haben verstanden zu werden.
    Ich habe liebe Freunde und eine Familie, die mich immer unterstützt, dennoch können die wenigsten nachvollziehen dass ich nach allem immer noch nicht von ihm loskomme... Wahrscheinlich könnte ich das als Außenstehender aber auch nicht und nur denken "...was muß denn noch alles passieren, damit sie's endlich blickt..."
    Hoffe nur, dass er sich aus seinem "tollen" Urlaub nicht meldet... Das ist ja auch schon das nächste Problem, dass ich wegen unseres Kindes den Kontakt gar nicht abbrechen kann. Ich sehe ihn ja regelmäßig - wenn auch nur 10 min - und er ruft auch häufig an. Denke, wenn ich nichts mehr von ih sehen und hören würde und die Verbindung "gemeinsames Kind" nicht wäre, wäre ich vielleicht auch schon etwas weiter...

    Liebe Grüße

  7. Inaktiver User

    AW: Trennung endlich akzeptieren und loslassen... ABER WIE???

    Hallo Hope,

    irgendwann wirst Du es auch schaffen. Es wird einen Tag geben,
    das denkst Du irgendwann: Ups, heute gar nicht an ihn gedacht.

    Mit seinen Anrufen das würde ich evtl. so regeln, dass Du ihm Zeiten vorgibst, wann er anrufen kann. Muss er täglich anrufen? Wie alt ist Euer Kind? Schätze, Du bist zu Hause??

    Es ist sehr schwer und ein Teil von Dir wird noch eine Zeit auf die Anrufe von ihm warten. Für Dein Äußeres ist es ja nur wg. dem Kind, für Dein Inneres ist es wegen Dir, weil er Dir noch fehlt.

    Nur diese ständige Verfügbarkeit für ihn, läßt dich abhängig bleiben. Schaff Dir einen AB an, einen netten Spruch darauf und fertig und sein klingeln überhören.

    Jeder Schritt nach vorn ist ein Schritt.

    Liebe Grüße Braut

  8. User Info Menu

    AW: Trennung endlich akzeptieren und loslassen... ABER WIE???

    Hallo Ihr!

    @ Braut: nein, er muß nicht täglich anrufen. Lange Zeit hat er dies getan, aber ich bin dann auch nicht mehr so oft ran und er hat es jetzt stark reduziert. Mein Kleiner freut sich nur immer so, wenn er mit Papa telefonieren kann (er ist 2 Jahre und 2 Monate alt)... Nur kann er das halt noch nicht ganz alleine und mein Ex versteht vieles aus der Babysprache nicht, das ich dann wiederum erklären muß weil es mir für meinen Kleinen leid tut... Ist echt total doof.
    Aber allein schon dass er aus seinem Urlaub mit der Neuen anruft, finde ich echt der Hammer!!!

    Fühl mich gerade mal wieder viel besser - aber dieses ewige Auf und Ab kennt Ihr ja bestimmt nur zu gut... Wenn es doch nur mal bliebe... (das "Auf" natürlich ). Naja, ich hoffe dass es lange lange anhält und möchte so wenig wie möglich Kontakt mit ihm. Ich habe immer wieder so große Hoffnung, dass ich jetzt endlich auf dem Weg der Besserung bin, dass ich endlich darüber hinweg komme... und dann kommt irgendwas (manchmal auch gar nichts) und - zack - bin ich wieder in so einem Tief und fühl mich total machtlos.
    Das schlimme daran ist, dass ich nicht das Gefühl habe, ich hätte die Macht über meine Gefühle oder ganz allgemein meinen Gemütszustand - sondern dass meine Gefühle die komplette Macht über mich haben. Wißt Ihr, was ich meine?
    Kann manchmal nicht mal begründen, warum ich mich am einen Tag besser fühle und am nächsten wieder total mies - scheinbar grundlos...

    Liebe Grüße!

  9. Inaktiver User

    AW: Trennung endlich akzeptieren und loslassen... ABER WIE???

    Hallo hope,

    das Auf und Ab der Gefühle ist total normal.

    Ich wohne ja nun fast 3 Monate allein (mit Tochter) und mir ging es immer besser.
    Heute morgen war ich nur auf dem Weg zum Wertstoffhof und konnte plötzlich die Tränen kaum zurückhalten.

    Er fehlt mir sehr, die Gespräche mit ihm und alles und trotzdem geht es mir besser. Ich will nicht sagen, ohne ihn, aber ohne mein altes Leben.
    Habe vorgestern mit ihm telefoniert, er rief an, weil der Mann meiner Schwester gestorben ist. Der Anruf hat mir viel bedeutet, aber er "hat immer keine Zeit" und das ist es, was ich niemals wieder haben will. Es ging schon so lange, ein leben auf der Überholspur, als wenn er was verpassen würde. Keine zeit zum Durchschnaufen und immer keine Zeit für Kino, zum Reden für uns.
    Und daran denke ich immer, wenn er mir wieder mal sehr fehlt.

    Aber, wir schaffen das schon!
    LG Braut

  10. User Info Menu

    AW: Trennung endlich akzeptieren und loslassen... ABER WIE???

    ich bin so froh diese beiträge zu lesen, denn das erinnert mich an meine situaton.

    ich lebe sei ca. 6 wochen getrennt und bin immer noch am hadern,ob das das richtige war. ich habe fast schon kopfschmerzen davon. ich glaube, solange dritte invoviert sind, ist es immer schwierig.

    mein ehemaliger lebensgefährte hat auch schon eine neue, aber das ist irgendwie meine schuld. also ich hatte letzten november einen anderen mann kennengelernt, denn konnte die ignoranz meines mannes nicht mehr ertragen. es ging nur noch um ihn. ich lernte einen anderen mann kennen, der mir erzählte, wie toll ich war und was ich hier auf dem land (ich lebe mitten auf dem Land in Portugal) machen würde. na ja , ich zog schnell aus und erzählte das auch meinem mann. Für ihn ist die Welt zusammengebrochen. Er konnte das kaum glauben, aber ich fühlte in dieser Zeit nichts mehr. Ich dachte mir eher, das ihm das recht geschieht. Letztendlich bin ich danach im Januar wieder zu ihm zurückgekehrt. Für mich war dann auch klar, dass ich mein Leben machen wollte. Ich wollte nicht mehr abhängig sein und ihn dann dafür verantwortlich machen, aber gleichzeitig konnte ich mir nicht vorstellen, dass er diese Wandlung mit mir macht. Ich sagte ihm, dass ich nicht weiterhin in der Pampa leben möchte, sondern dass ich in die Stadt zurück will und Leute kennenlernen will. Das ging dann 4 Monate so. Ich konnte mich in dieser Zeit überhaupt nicht mehr auf ihn einlassen, obwohl mit ihm wirklich eine Wandlung durchgegangen ist. Er wollte auf einmal viel mit mir machen und das komische war, dass ich das nicht mehr wollte. Es kam noch hinzu, dass ich immer noch Kontakt mit dem anderen hatte, was nicht korrekt war. Nur konnte ich von dem nicht lassen, denn er bedeutete für mich immer ein Fuss aus der Beziehung. Ich erzählte das meinem Manndas nicht, aber hatte ein furchtbar schlechtes Gewissen. Diese 4 Monate waren eine totale Nervenaufreiberei. Danach machten wir ein Gespräch bei einem Paarcoach aus und ich wusste, da muss alles auf den Tisch und erzählte so meinem Mann, dass ich noch Kontakt mit dem anderen hatte. Ich fühlte mich wirklich schuldig, denn ich dachte, dass das mein Mann nicht verdient hat. Danach sind wir zu dem Coach gegangen und haben da die Trennung besiegelt. Irgendwie war das wirklich sehr künstlich gewesen.

    Na ja, auf jeden Fall sind nun seit 6 Wochen getrennt und er hat eine neue Freundin und es schmerzt mich wirklich. Er kommt hier manchmal mit seiner Freundin bei meiner Arbeit vorbei und es tut mir sehr weh.
    Ich meine, ich habe immer davon geredet,mein Leben zu machen und jetzt habe ich wirkliche Kopfschmerzen davon. Manchmal bin ich noch voller Zweifel und denke mir, es hätte anders kommen sollen. Selbst wenn wir wieder zusammen kommen, er hat ja nun eine andere Freundin und ich weiss, wie schwer das ist, sich erstmal von dieser zu trennen und dann wieder mit uns weiter zu arbeiten. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich in einer unwirklichen Welt lebe.
    Soll ich die Trennung akzeptieren oder soll ich noch Hoffnung haben?

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