Antworten
Ergebnis 1 bis 6 von 6
  1. User Info Menu

    heute Nacht habe ihn rausgeschmiessen...

    Ich habe probiert ihn zu verstehen... ich habe probiert alles mit seiner Krankheit zu erklären (möglicherweise unipolare Maniker - die Diagnose steht noch nicht fest)... ich habe alles zugelassen, alles verziehen...

    Aber ich kann nicht mehr... Es waren viel zu viele Lügen, Erniedrigungen, Versetzungen, Respektlosigkeit.

    Ich ertrage es nicht mehr sein Gesicht in der Tür zu sehen, wo er sich zu mir dreht, mir sagt, dass er mich sehr lieb hat und später finde ich raus, dass er gerade auf ein Treffen mit einer Frau aus einer Partnerbörse geht...

    Ich ertrage es nicht mehr, dass er mir Schuldgefühle gibt (wegen meiner Toleranzgrenze, wegen mein "Kontrollwahn"), dass er mir erklärt, dass ich schwerwiegende psychische Probleme habe, dass ich immer was finde wo ich nörgeln, meckern kann, dass ich eifersüchtig bin...

    Er macht mich krank, er zieht mich runter, ich kann nicht mehr richtig schlafen, ich kann meine Arbeit nicht mehr richtig erledigen, ich lebe nicht mehr richtig, ich gebe mich immer mehr auf...

    Hilf mir bitte!

  2. Inaktiver User

    AW: heute Nacht habe ihn rausgeschmiessen...

    vica ... lass dich drücken.

    du hast rechtgetan, ihn rauszuwerfen, niemand hat ds verdient, was du beschreibst. aber was hilft schon 'recht haben' wenn man eigentlich geliebt werden will, nicht wahr?

    du musst furchtbar verletzt sein.

    aber es wird besser werden. irgendwann. versprochen.


  3. Inaktiver User

    AW: heute Nacht habe ihn rausgeschmiessen...

    @vica,
    geht es um den hier? *klickklick*

  4. User Info Menu

    AW: heute Nacht habe ihn rausgeschmiessen...

    Das war doch genau die richtige Entscheidung! Du hast Dir selbst geholfen, das ist gesund und gut für Dich.
    Halte jetzt bloß durch - laß Dich nicht wieder auf ihn ein.
    Du mußt Furchtbares mitgemacht haben. Sei es Dir selbst wert, Dir sowas nie wieder antun zu lassen. Ob der "Täter" gesund oder krank ist, spielt dabei überhaupt keine Rolle.
    LG Karla
    The original Karla
    est. 2006


  5. User Info Menu

    AW: heute Nacht habe ihn rausgeschmiessen...

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    @vica,
    geht es um den hier? *klickklick*
    ja - er ist es! Der hat so große positive Veränderungen durchgemacht (er trinkt nicht mehr, sein Leben hatte abgeändert), hatte gedacht, dass wir eine normale Beziehung führen können.

    Ich frage mich immer wieder ob das mit seiner Krankheit zu tun hat. Diese Sachen was ich hier aufgezählt habe passierten ausschließlich in seinen manischen Phasen.

    Andere Maniker gehen einkaufen, schmieden große Pläne, suchen sexulle Kontakte, usw... er hat sich mit fremde Frauen sich getroffen (so weit ich es gesehen habe hat er nicht einmal nach irgendeine Kriterien gesucht sonst hat er die haufenweise angeschrieben und wer geantwortet die hat er getroffen - aber ich glaube nicht, dass er mich betrogen hätte), er musste immer wieder ausgehen, in einem Moment war er sehr zärtlich in den nächsten war ich Luft für ihn...

    Sonst war das Ganze wirklich schön... viel zu schön... aber ich kann das nicht mehr ertragen..

  6. User Info Menu

    AW: heute Nacht habe ihn rausgeschmiessen...

    Ach weißt Du, ich sage mir seit meinem letzten großen schmerzvollen viel zu lange ertragenen Flop:

    Wenn ich jemals im Leben mal wieder auf Dauerschmerz stehe, dann haue ich mir lieber selber mit dem Hammer auf den Daumen! Genauso bekloppt, aber steuerbar!

    Du hast es gut gemacht, Dich zu retten. Steh weiter dazu und laß Dir nicht einreden, es sei ja "nicht so schlimm" und "nur in Phasen". Das Leben besteht aus einer Aneinanderreihung von "Phasen" und wenn man nicht mehr kann, dann geht man doch selber vor die Hunde - wem ist damit geholfen, keinem.

    "Er hat so gute Fortschritte gemacht" sagt man auch von seinem Kind und von seinem Dackel. Dieses Ungleichgewicht macht eine Beziehung doch wirklich unmöglich. Mutter/Kind - wie gesagt, geht einfach nicht gut. Das hat nichts damit zu tun, daß man den anderen als Mensch ablehnt, nur eine Liebesbeziehung, die kann man so nicht führen.

    Ich hatte eine bipolare Verwandte - habe also ein wenig Einblick in die Phasen und das Leid, was sie verursachen...Das hat mich auch oft Tränen gekostet. Aber ich konnte mich wenigstens zurückziehen, wenn ich nicht mehr konnte, das kann man als Partnerin halt schlecht bzw. nicht.

    LG Karla
    The original Karla
    est. 2006


Antworten

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •