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    Nach fast 3 Jahren immer noch Theater!

    Hallo Ihr!
    Ich habe mich vor 2 1/2 Jahren von meinem Mann getrennt. Er hatte immer zwischendurch Affairen und irgendwann hab ich es kapiert und habe meinen jetztigen Mann gefunden.
    Das war trotz des neuen Glücks eine unglaublich harte Zeit, weil sich meine gesamte Familie gegen mich gestellt hat und zu alledem mein Sohn zu meinem Ex gegangen ist. Meine Tochter lebt bei mir.
    Jetzt meine Frage: Mein Sohn kommt im Schnitt nur alle 5-6 Wochen zu mir. Er ist 14 Jahre alt. Für die nächsten Ferien ist mir zugesagt worden das er zu mir kommt. Jetzt heißt es plötzlich das er mittendrin weg muss und zwar gerade dann wenn wir mit ihm wegfahren möchten. Kann ich als Mutter nicht bestimmen was er macht wenn es mir zugesagt wurde das er zu mir kommt?
    Habe ich nicht irgendwelche Rechte?
    Wann habt ihr endlich Ruhe gehabt nach eurer Scheidung?
    Ich will einfach nur hin und wieder meinen Jungen sehen und es wird alles getan das er so wenig wie möglich zu mir kommt. Sogar meine eigene Mutter ist mir Konkurrentin. Dabei bin ich auch nicht schlechter als andere.
    Jetzt läuft die ganze Sache seit fast 3 Jahren und es nimmt kein Ende. Ich bin immer ein positiver Mensch gewesen und habe allem Schlechten etwas gutes abgewinnen können. Doch das gelingt mir gar nicht mehr.
    Wie habt ihr alles hinter euch gelassen und gelernt ins hier und jetzt und in die Zukunft zu schauen und die Vergangenheit hinter euch zu lassen?
    Danke fürs Lesen von meinem Gejammer!

    zonga

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    AW: Nach fast 3 Jahren immer noch Theater!

    Liebe Zonga!
    Ich dachte sowas gibt es nur bei mir.Selbst ein Gerichtsbeschluss wonach ich meine Tochter, welche auch bei meinem Exmann bleiben wollte, jedes 2.freie Wochenende bei mir sein sollte hat nichts gebracht.
    Vor 3 Jahren, als ich mich trennte, war es so als wollte sie es auch. Aber meine Eltern, Geschwister und mein Ex beeinflussen sie sehr stark und somit habe auch ich keine Chance.
    Inzwischen und nach unzähligen Gesprächen mit meinem Anwalt sowie dem Jugendamt, muss ich mir gestehen, das ich aufgegeben habe um sie zu kämpfen, da ich auch ein sehr dünnes Nerverkostüm habe.
    Mit meinem Exmann ist ein vernünftiges Gespräch nicht zu führen.
    Er verkehrt nur per Post mit mir und schreibt dann:"Sehr geehrte Frau Sonnenschein..."
    Ich liebe meine Tochter sehr und obwohl wir das gemeinsame Sorgerecht haben, hat er es nicht mal für nötig gehalten mich über einen bevorstehenden Schulwechsel u.ä. zu informieren.
    Er gibt sich überall als "alleinerziehend" aus.
    Tut mir leid, dass ich nicht Deine Frage beantwortet habe, aber ich wollte Dir zeigen, dass es nicht nur Dir so geht. Auch Danke für´s zuhören.
    LG Sonnenschein.

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    AW: Nach fast 3 Jahren immer noch Theater!

    Hallo Sonnenschein!
    Da bist du ja genauso lange in derselben Situation!
    Das ist doch völlig Banane! Mit meinem Ex kann man auch nicht sprechen, wenn ich was von ihm will legt er auf, obwohl ich laut meines Mannes und meiner Tochter, nicht unfreundlich bin....
    Ich versuche mich auch damit abzufinden, doch fange ich damit an bekomme ich wieder einen aufs Dach von meinem Ex oder von meiner eigenen Familie.
    Ich habe sämtliche Kontakte abgebrochen die noch irgendwas mit meinem Ex zu tun haben, weil ich einfach meine Ruhe haben will. Und doch gibts den Berührungs punkt mit meinem Sohn und noch zu einem Bruder der mir auch immer wieder ein schlechtes Gewissen macht, weil ich nicht einmal mehr Kontakt zu meinen Eltern habe.
    Ich überlege manches mal schon ganz weg zu gehen, damit ich das alles hier los bin. Wenn das so weiter geht packe ich noch mit meinem Mann und meiner Tochter die Koffer und verschwinde von hier.

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    AW: Nach fast 3 Jahren immer noch Theater!

    Hi Zonga,
    diesen Gedanken hatte ich in letzter Zeit auch sehr oft. Sogar alle meine guten Freunde raten mir mittlerweile dazu, die früher immer gesagt haben"...lass ihr Zeit, das wird schon..."
    Allerdings habe ich noch 2 Söhne(mit eigenen Hausstand) von 22 und 20 Jahren, was mir ein wegziehen um so schwerer macht. Der 20-jährige hat auch sehr viel durch im letzten Jahr und für ihn bin ich die "Stütze" z.Z.
    Ich wohne 30 km von meinem Ex entfernt, aber das ist noch nicht weit genug.
    Manchmal denke ich noch verrückt zu werden.
    Auch ich habe inzwischen zu allen den Kontakt abgebrochen ,auch um mich zu schützen.
    Meine Kleine fehlt mir doch sehr. Hing bis zur Trennung immer an meinem "Schürzenzipfel".Ich weiß das ich damals einen Fehler gemacht habe, aber das ist jetzt nicht mehr rückgängig zu machen. Leider!

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    AW: Nach fast 3 Jahren immer noch Theater!

    Wie alt ist deine Tochter?
    Ich habe mich in der Zwischenzeit damit abgefunden das ich meinen Sohn nur sehr selten sehe, aber umso schlimmer ist es wenn man sich auf ihn freut und er nicht kommt.
    Ich wohne über 100km weit weg. Bin also ein Stück weiter weg.... Also müßte es ein anderer Kontinent sein oder so. Bloß wär da ebenfalls mein Sohn der Grund weshalb ich das nicht fertig bringen kann.
    Also es bringt nur was ganz weit weg zu gehen....100km bringen gar nichts....

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    AW: Nach fast 3 Jahren immer noch Theater!

    Meine Tochter ist 15 geworden. Teilweise brachte sie es nicht mal fertig auf SMSen zu antworten oder auf Mail´s von mir. Das machte dann schon traurig.
    Das letzte mal hatte ich sie im Juli und dann plötzlich wieder Funkstille. Zu meinem Geburtstag brachten meine Söhne meine Tochter mit. Leider hat sie sich sehr zurückgehalten, was ich von ihr gar nicht so gewohnt bin bzw. war. Auch waren sie nur sehr kurz da, so das sie nicht "auftauen" konnte.
    Telefonieren mit ihr geht nur wenn sie mich anruft. Es ist schon alles unschön, wenn die "Exen" die Kinder derart stark beeinflussen.
    Wer beißt schon in die Hand die sei füttert- somit haben die Kinder auch einen großen innerlichen Kampf zu meistern.

  7. Inaktiver User

    AW: Nach fast 3 Jahren immer noch Theater!

    Mit 14 haben manche Jugendlichen eben schon eigene Wegfahrpläne. Er musste sich auch mit den neuen Zuständen abfinden und arrangieren und ich würde ihm das an Deiner Stelle lassen, wenn er es mit seinem Zuhause vereinbaren kann, auch wenn es nicht in Deinen Urlaubsplan passt. Klar ist es ärgerlich bzw. traurig für Dich. Es ist nämlich ziemlich viel für ein jugendliches Kind von Trennungseltern drei Baustellen zu haben: die der Mutter, die des Vaters und die eigene, sich gerade ins Erwachsenenleben hineinentwickelnde.

    Dass sich sein Vater alleinerziehend nennt, ist normal. Derjenige, bei dem das Kind lebt, nennt sich in der Regel alleinerziehend und wird auch so genannt, unabhängig vom Sorgerecht. Weil es eben den Gegebenheiten entspricht.

    Und warum nicht "Sie" nach der Scheidung? Ein wenig Abstand ist manchmal dem Waffenstillstand oder gar Frieden zwischen geschiedenen Eltern ganz dienbar. Würde ich drüber weg sehen.

    Was Schulwechsel betrifft: Liegt eigentlich nahe es bei dem erziehenden Elternteil zu belassen, weil es zu den Alltagsangelegenheiten gehört. Ich halte es für ausreichend, wenn es das Kind erzählt und dann kann sich das aushäusig lebende Elternteil ja immer noch mit freundlicher Teilnahme für das Kind engagieren.

  8. Inaktiver User

    AW: Nach fast 3 Jahren immer noch Theater!

    Meine Kinder wohnen bei mir und ich simse zweimal im Jahr mit ihnen. Letztlich schafft es auch nur Pseudonähe und ersetzt nicht wirkliche Nähe. Der Vater hält auch nicht viel vom Simsen und Mailen und Telefonieren mit ihnen außer aus organisatorischen Gründen.

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    AW: Nach fast 3 Jahren immer noch Theater!

    Tut mir leid Herbstblatt, aber da stimme ich nicht mit Dir überein. Die Richterin sah es bei der letzten Verhandlung "Umgangsrecht" auch so. Ich habe ebenso ein ärztliches Mitbestimmungsrecht, wie auch in schulische Fragen und das ich als Mutter das Kind sehen möchte und an ihrer Entwicklung teilhaben möchte, kann doch wohl nicht zuviel verlangt sein.
    In Anbetracht ihrer kindlichen Psyche habe ich einstmals nicht drauf bestanden sie mit mir zu nehmen, sondern habe sie bei ihrem Vater gelassen, der sich bis zur Trennung nur selten um die Kinder gekümmert hatte. Ich dachte es ist besser für alle Seiten.(laut Psychologin- bleiben die Kinder immer bei dem schwächeren Partner der Beziehung...) Er hat auch ein Alkoholproblem und ist mit vielen Sachen überfordert, weswegen sich meine Mutter so um den "Armen Mann" sorgt.Die Kinder hätten ihm Halt gegeben, was aber nicht so ist. Er wußte genau, dass er mich damit gewaltig treffen konnte, wenn die Kinder sich von mir abwenden.

  10. User Info Menu

    AW: Nach fast 3 Jahren immer noch Theater!

    Ich glaube Kinder sind damit meistens total überfordert sich zwischen Mama und Papa entscheiden zu müssen, das ist doch schlimm für sie.
    Sonnenschein, deine Tochter wollte bestimmt in ihrer alten Umgebung bleiben, oder? Das ist auch verständlich. meine Tochter (10) sagt auch sie will auf jeden Fall in unserem Haus wohnen bleiben. (bis jetzt ist noch nicht geklärt , wer im haus bleibt) Ich denke sie kann sich dass nicht vorstellen, nur noch einen ET um sich zu haben und den anderen nur zu besuchen.

    Ich glaube, dass mir der Entfremdung ist halt so ein schleichender prozess und immer Tages bzw Launen abhängig.
    Vielleicht wird die beziehung zu deiner Tochter wieder besser wenn sie aus der Pubertät heraus ist.
    Wünsche Dir alles Gute

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