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  1. Inaktiver User

    Bewertung der mütterlichen Arbeit

    Wenn ich ja wüsste, wie man hier eine Befragung erstellt, hätte ich ja diese Form gewählt ... nun ja, geht vielleicht auch so.
    Ich glaube, dass viele Auseinandersetzungen dessen, was bei einer Scheidung dem ein oder anderen zusteht, sehr davon abhängig ist, wie ich den einzelnen Part bewerte.

    Beim Arbeitnehmer ist das relativ einfach. Der bekommt sein Gehalt, welches nach außen dokumentiert, wie viel seine Arbeit "wert" ist. (Zumindest seinem Arbeitgeber.) Für dieses Gehalt muss er ein bestimmtes Arbeitsergebnis in einer bestimmten Zeitspanne liefern.

    Wie schätzt ihr die Arbeit der Mütter vom Wert ein?
    Ich weiß, dass es schwierig ist, zu bewerten, denn putzt sie nun den Flur, weil es ihr eigenes Bedürfnis ist, oder weil dass Kleinkind sonst den Dreck aufleckt. Wie viel ist nächtliches Trösten wert? Wie viel ist eine Auseinandersetzung mit dem pubertierenden Sohn wert?
    Die Arbeit einer Mutter (natürlich auch eines Vater) wird immer unberechenbar bleiben (das kann man jetzt so oder so sehen ) aber es gibt vielleicht einen "gefühlten" Wert. Und sicherlich ist er auch vom Alter des Kindes abhängig. Aber wenn man es bewerten würde, sollte, müsste ...

    Wie hoch würdet ihr den Wert veranschlagen und warum?
    Das würde mich interessieren.

    LG, Undine

  2. User Info Menu

    AW: Bewertung der mütterlichen Arbeit

    Nur kurz, Udine_kommt (schön, dass Du zurück bist!):

    Als Ansatz: Die Gehälter von Kinderbetreuerinnen, Köchinnen, Putzfrauen, Managerinnen, Richtern etc. zusammenrechnen!

    Ja, ich habe die Werbung gesehen!

  3. Inaktiver User

    AW: Bewertung der mütterlichen Arbeit

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wie hoch würdet ihr den Wert veranschlagen und warum?
    Das würde mich interessieren.
    Hallo Undine,

    ich habe jetzt länger über deine Frage nachgedacht... komme aber auf keine wirklich sinnvolle Antwort...

    Fakt ist es doch, das man immer das besser findet, was man gerade nicht hat... derjenige, der den "Außendienst" übernimmt schielt auf die "tollen Bedingungen" desjenigen, der den "Innendienst" übernommen hat... und umgekehrt...

    jeder schätzt seinen eigenen Dienst natürlich um vieles höher ein...

    Na ja... inzwischen mache ich ja seit längerer Zeit sowohl den "Außen- als auch den Innendienst" ... und ich möchte den Wert eigentlich gleich hoch veranschlagen....

  4. Inaktiver User

    AW: Bewertung der mütterlichen Arbeit

    Zitat Zitat von Marinius
    Nur kurz, Udine_kommt (schön, dass Du zurück bist!):

    Als Ansatz: Die Gehälter von Kinderbetreuerinnen, Köchinnen, Putzfrauen, Managerinnen, Richtern etc. zusammenrechnen!

    Ja, ich habe die Werbung gesehen!
    Danke fürs Willkommen.

    Bei dem Gehalt gehören Mütter dann zu den Spitzenverdieners, wogegen ich nichts hätte.

    ich habe jetzt länger über deine Frage nachgedacht... komme aber auf keine wirklich sinnvolle Antwort...

    Fakt ist es doch, das man immer das besser findet, was man gerade nicht hat... derjenige, der den "Außendienst" übernimmt schielt auf die "tollen Bedingungen" desjenigen, der den "Innendienst" übernommen hat... und umgekehrt...

    jeder schätzt seinen eigenen Dienst natürlich um vieles höher ein...
    Hallo Max,

    so eine Bewertung ist ja auch nicht einfach. Ich weiß auch nicht, welches Kriterium zur Bemessung anlegen könnte. Ich würde gern einen gesellschaftlichen Aspekt mitbewertet haben. Das weiß ich von mir. Aber das liegt darn, dass ich zum Beispiel die Arbeit einer Krankenschwester höher bewerte oder für gesellschaftlich wichtiger erachte, als die Arbeit eines Boris Beckers. Andererseits ist die Arbeit einer Mutter gesellschaftlich nur dann wertvoll, wenn sie von "Erfolg gekrönt" ist, das heißt, wenn sie "funktionierende Mitglieder" der Gesellschaft hervorbringt, die dieser Gesellschaft ein Überleben ermöglicht.
    Aber das ist natürlich alles sehr abstrakt.
    Aber vielleicht wäre es möglich, einen MIttelwert zu der Leistung von Kindergärtnerinnen, Lehrerinnen, Krankenschwestern, Ärzten zu errechnen.
    Ich weiß gar nicht, ob es Untersuchungen darüber gibt, wie viel tatsächliche Arbeitszeit (Tag- und Nachtarbeit) eine Mutter tatsächlich leistet. Denn selbst wenn ich den kleinen Lohn einer Krankenschwester nehme, hat die Mutter nach 8 Stunden nicht dienstfrei, sondern hat zumindest noch "Bereitschaft".

    Es gibt also zwei Komponenten:
    1. Der tatsächliche Wert - sofern berechenbar
    2. Der gefühlte Wert - der hat, glaube ich, mehr mit dem allgemeinen Ansehen der Mutterschaft zu tun.
    Aber auch DAS wäre wichtig. Wenn die Arbeit der Mütter (wie schon immer die Arbeit der Hausfrau) als nicht nenneswert gesehen wird, muss man sich doch nicht wundern, dass Frauen keine Kinder mehr kriegen wollen. oder?

  5. gesperrt

    User Info Menu

    AW: Bewertung der mütterlichen Arbeit

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wenn ich ja wüsste, wie man hier eine Befragung erstellt, hätte ich ja diese Form gewählt ... nun ja, geht vielleicht auch so.
    Ich glaube, dass viele Auseinandersetzungen dessen, was bei einer Scheidung dem ein oder anderen zusteht, sehr davon abhängig ist, wie ich den einzelnen Part bewerte.

    Beim Arbeitnehmer ist das relativ einfach. Der bekommt sein Gehalt, welches nach außen dokumentiert, wie viel seine Arbeit "wert" ist. (Zumindest seinem Arbeitgeber.) Für dieses Gehalt muss er ein bestimmtes Arbeitsergebnis in einer bestimmten Zeitspanne liefern.

    Wie schätzt ihr die Arbeit der Mütter vom Wert ein?
    Ich weiß, dass es schwierig ist, zu bewerten, denn putzt sie nun den Flur, weil es ihr eigenes Bedürfnis ist, oder weil dass Kleinkind sonst den Dreck aufleckt. Wie viel ist nächtliches Trösten wert? Wie viel ist eine Auseinandersetzung mit dem pubertierenden Sohn wert?
    Die Arbeit einer Mutter (natürlich auch eines Vater) wird immer unberechenbar bleiben (das kann man jetzt so oder so sehen ) aber es gibt vielleicht einen "gefühlten" Wert. Und sicherlich ist er auch vom Alter des Kindes abhängig. Aber wenn man es bewerten würde, sollte, müsste ...

    Wie hoch würdet ihr den Wert veranschlagen und warum?
    Das würde mich interessieren.

    LG, Undine
    Tja Udine,

    dass ist schwer abzuschätzen...

    Also ich würde sagen: So in etwa 60% vom Nettolohn des Ernährers.

    Kommt dann beim Durchschnittslohn des Lebensabschnittsgefährten (Schnitt ca. 2000 € Netto) auch ungefähr insgesamt hin:

    - 60% Hausmütterchenvergütung
    - 20% Hausmütterchenhaushaltsgeld
    - 20% Taschengeld für Hausmütterchen (fünfundsechzigstes Paar Schuhe, achtes Handtäschchen, Zweitwagen für Kaffeeklatschfahrten, usw...)

    Sollte dann ein dreiköpfiger Haushalt mit dem Geld nicht ganz hinkommen, könnte der Ernährer ja ohne Probleme noch ne´n Zweitjob annehmen. Das wiederum hätte zwei wichtige Vorteile:

    1. Wäre noch mehr Geld für Schuhe und Handtäschchen vorhanden und
    2. Würde sich der Ernährer noch schneller abnutzen, als er das ohnehin schon macht, was wiederum eine schnellere Witwenrente zur Folge hätte, die man(n) (tschuldigung, ich meinte natürlich Frau) wieder in weitere Schuhe und/oder Handtäschchen investieren könnte.

    Zum Schluss noch ein kleiner Tipp zum Grande Finale:

    Nicht vergessen, so schnell wie möglich ne saftige Lebensversicherung auf den Alten, ähh ich meine auf den Ernährer abschließen. Stichwort aus der Werbung: "Schatz, ich glaube wir sind zu gut versichert." )

    Mit der anschließenden Witwenrente, sowie dem Geld aus der Lebensversicherung geht’s dann ab nach Mallorca, kauft sich ein nettes kleines Häuschen und kann dann den ganzen lieben langen Tag mit dem immer breiter werdenden Hintern in der Sonne brutzeln und dem Herrn dafür danken, dass man in dieser schönen Märchenwelt mit dem weiblichen Geschlecht zur Welt gekommen ist.


    THX
    Neutron

  6. Inaktiver User

    AW: Bewertung der mütterlichen Arbeit

    Zitat Zitat von Neutron
    Tja Udine,

    dass ist schwer abzuschätzen...

    Also ich würde sagen: So in etwa 60% vom Nettolohn des Ernährers.

    Kommt dann beim Durchschnittslohn des Lebensabschnittsgefährten (Schnitt ca. 2000 € Netto) auch ungefähr insgesamt hin:

    - 60% Hausmütterchenvergütung
    - 20% Hausmütterchenhaushaltsgeld
    - 20% Taschengeld für Hausmütterchen (fünfundsechzigstes Paar Schuhe, achtes Handtäschchen, Zweitwagen für Kaffeeklatschfahrten, usw...)

    Sollte dann ein dreiköpfiger Haushalt mit dem Geld nicht ganz hinkommen, könnte der Ernährer ja ohne Probleme noch ne´n Zweitjob annehmen. Das wiederum hätte zwei wichtige Vorteile:

    1. Wäre noch mehr Geld für Schuhe und Handtäschchen vorhanden und
    2. Würde sich der Ernährer noch schneller abnutzen, als er das ohnehin schon macht, was wiederum eine schnellere Witwenrente zur Folge hätte, die man(n) (tschuldigung, ich meinte natürlich Frau) wieder in weitere Schuhe und/oder Handtäschchen investieren könnte.

    Zum Schluss noch ein kleiner Tipp zum Grande Finale:

    Nicht vergessen, so schnell wie möglich ne saftige Lebensversicherung auf den Alten, ähh ich meine auf den Ernährer abschließen. Stichwort aus der Werbung: "Schatz, ich glaube wir sind zu gut versichert." )

    Mit der anschließenden Witwenrente, sowie dem Geld aus der Lebensversicherung geht’s dann ab nach Mallorca, kauft sich ein nettes kleines Häuschen und kann dann den ganzen lieben langen Tag mit dem immer breiter werdenden Hintern in der Sonne brutzeln und dem Herrn dafür danken, dass man in dieser schönen Märchenwelt mit dem weiblichen Geschlecht zur Welt gekommen ist.


    THX
    Neutron

    Lass mal deinen persönlichen Frust außen vor. Vielleicht geht es mal, dass man halbwegs sachlich eine Fragestellung beantwortet.

  7. User Info Menu

    AW: Bewertung der mütterlichen Arbeit

    Ich denke wir kommen mit so einer Einschätzung besser zurecht, wenn wir nicht über unser eigenes Tun nachdenken, sondern über das Tun unserer Mütter. Und uns wirklich mal in einer ruhigen Minute .. überlegen was die Arbeit der Mutter wert war .. und was sie dafür erhalten hat.

    Ist vielleicht einfacher .. weil eine Mutter hat(te) ja jeder. Selber Mutter .. zu sein .. da schliessen sich schon mal die Männer eigentlich schon aus.

    Viele Frauen auch .. also vielleicht wird es dann gerechter.

    Und wir können uns solche Spassbeiträge wie den von Neutron einfach ersparen.

    Brenda
    Das Glück ... ist ein Mosaik bestehend aus lauter unscheinbaren,
    kleinen Freuden.

  8. Inaktiver User

    AW: Bewertung der mütterlichen Arbeit

    Zitat Zitat von Brenda
    Ich denke wir kommen mit so einer Einschätzung besser zurecht, wenn wir nicht über unser eigenes Tun nachdenken, sondern über das Tun unserer Mütter. Und uns wirklich mal in einer ruhigen Minute .. überlegen was die Arbeit der Mutter wert war .. und was sie dafür erhalten hat.
    Super Idee, Brenda.

  9. Inaktiver User

    AW: Bewertung der mütterlichen Arbeit

    ....da muß ich gar nicht lange überlegen"die Arbeit meiner Mutter(wir waren 3 Kinder,Haus,Garten,Tiere usw) war und ist nicht zu bezahlen...oder was bekommt Man(n) für einen 24Stunden Job???

    Nachdenkliche Grüße von Zimti

  10. User Info Menu

    AW: Bewertung der mütterlichen Arbeit

    Bezieht sich die Frage auf die aktuell diskutierte Herdprämie?
    Tatsache ist, dass die Betreung außerhaus sehr teuer ist. Hieß es nicht über 500 Euro im Monat?
    Selbst eine Herdprämie von nur 250 Euro würde immernoch 50% Ersparnis bringen. Ich finde dieses Modell sehr fair. Auf diese Weise haben alle Frauen die Chance, die ersten Jahre bis zum regulärem Betreuungsbeginn bei ihren Kindern zu bleiben und können dann in Ruhe überlegen, mit wie vielen Stunden sie wieder eigenes Geld erwirtschaften möchten.

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