hallo zusammen,
..ihr alle steht an einem Punkt, an den ich mich gerade annähere.
ich bin 28 und befinde mich seit dreieinhalb jahren in einer beziehung. er hatte sich von anfang an dagegen gesträubt, wollte keine beziehung (weltreise machen), wollte sich selbst finden.......ist aber doch bei mir geblieben, weil er mich schon irgendwie liebt, weil er seinen weg selbst nicht kennt, und dachte, dass alles werden wird und er schliesslich eine tolle frau gefunden hat.
wir hatten auch sehr schöne zeiten.
er ist einer von vielen männern, die die entscheidung allzu gerne der frau überlassen. es war ewig ein hin und her.
oft hatten wir schon den punkt erreicht, an dem wir gezeifelt haben, ob es denn überhaupt passt. wir wohnen trotz allem seit einem jahr zusammen...aber irgendwie stirbt die hoffnung bekanntlich zuletzt. ich bin auch ein mensch, der nicht aufgeben kann. und habe deswegen alles - bis zur wohnung - ausprobiert.
geredet, geredet,....monologe geführt.
ich habe einen schönen text gefunden, der mich all unsere probleme verstehen lies: (hilft echt ganz gut weiter, wenn man in ein emotionales loch fällt und der kopf einfach nicht denken will)
http://www.neurosophie.de/liebe.htm
natürlich ist alles theorie und die umsetzung ist eine ganz andere sache.
mein verstand weiss, dass es mit einem anderen mann, der die gleichen bedürfnisse hat wie ich (der mir auch zeigen kann, dass er mich liebt) alles soo einfach sein könnte.
warum daran festhalten?
ich hätte es direkt am anfang lassen sollen. das zu erkennen war leicht.. aber da war es schon zu spät. ausserdem hilft das auch nicht weiter.
alles ist in meinem kopf längst klar.
seit drei wochen stehe ich wie gelähmt neben mir und komme in keine richtung weiter.
ich kann nicht mehr auf ihn zugehen.
in kopf hat mein verstand sich durchgesetzt und will den gefühlen nicht mehr nachgeben.
aber jeder kennt das....in schwachen momenten gewinnen die gefühle die oberhand und man zweifelt. alles wäre doch so einfach, wenn man sich wieder ankuscheln würde...aber leider ja nur für den moment..
ich habe halt in der familie, bei freunden. sie bestärken meinen wagen entschluss, mich zu trennen.
ich habe mir sogar schon eine wohnung angeschaut. ich habe mich bei einer single-börse angemeldet, nur um mich zu überzeugen, dass ich nicht alleine bin und andere männer mich auch interessant finden.
einfach, um nicht tatenlos zu sein und um mich selbst zu zwingen.
die trennung ist (dieses mal) nicht klar ausgesprochen. aber er merkt natürlich, das ich dieses mal anders bin als sonst, wenn wir an so einem punkt angekommen waren.
und wie gesagt war er eh immer weniger von der beziehung überzeugt als ich....er wartet einfach.....
ich habe angst, die worte entgültig auszusprechen.
habe angst, dass ich es zu früh mache und innerlich noch nicht stark genug bin. ich befürchte, dass ich doch wieder bei ihm anrufen würde, vor seiner türe sitze, wenn ich mir die zeit nicht gebe, um mich zu verabschieden.
allerdings ist diese situtation auch unerträglich...
wie habt ihr diese wochen durchgestanden?
wie kann man sich selbst überwinden, obwohl man genau weiss, dass wochen, monate kommen werden, die schrecklich sind?
klar, man hat angst alleine zu sein. keinen mehr zu finden. ....
ich war vor dieser beziehung lange single und habe mich ausgetobt. war so froh, als er mir dann endlich über den weg lief. ich habe leider keinerlei bedürfnis nochmal als single die bars unsicher zu machen. das macht es mir so schwer. das bewusstsein darüber, dass man sich in eine sehr traurige zeit begibt...mehr oder weniger freiwillig.
oder ist die zeit im moment schlimmer als das was mich erwarten wird?
bis jetzt habe ich mich immer getrennt, wenn keine gefühle mehr da waren....das war so einfach....
wie habt ihr das empfungen? wie lange habt ihr euch innerlich gequält?!
ich brauche einen anstoß......
safari
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21.01.2008, 17:57
AW: selbst getrennt - und trotzdem tut es soo weh !
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21.01.2008, 22:57
AW: selbst getrennt - und trotzdem tut es soo weh !
von gutschii:
DU musst versuchen dir darüber klar zu werden, ob du wirklich OHNE ihn leben willst. Dies kannst du dir freilich nur selbst beantworten. Aber wie willst du es definitiv herausfinden, wenn du noch privaten Kontakt mit ihm hast?
LG[/QUOTE]
Genau das ist ja mein Problem.
Innerlich denke ich: "Ich kann nicht mit dir zusammen sein, aber ich will dich auch nicht verlieren."
Wie soll ich das bloß schaffen.
Ich weiß ja: Zeeiit!
Aber die will ja irgendwie nicht vergehen. Ich bin schon immer froh, wenn ich nen Tag überstehe und denke Abends dann einfach zuviel nach, so dass ich mittlerweile echte Schlafstörungen habe.
Ich hör mal wieder auf rumzujammern.
Zeit, Zeit, Zeit!!!!
gutes Nächtle
Sonne
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22.01.2008, 10:05
AW: selbst getrennt - und trotzdem tut es soo weh !
@ safari:
du schreibst: " mein verstand weiss, dass es mit einem anderen mann, der die gleichen bedürfnisse hat wie ich (der mir auch zeigen kann, dass er mich liebt) alles soo einfach sein könnte.
warum daran festhalten? "
Eben! Ich habe beziehungstechnich einen sehr einfachen Leitsatz (aber auch erst nach der Erfahrung die ich "sonne" beschrieben habe): ich bleibe in einer Beziehung, wenn ich mich in ihr wohler fühle, als ohne sie!
Du hast doch schon innerlich eine Entscheidung getroffen! ("alles ist in meinem kopf längst klar").
Die Angst, danach lange single zu sein, ist ein schlechter Ratgeber. Wenn es dir gut geht, du mit dir selbst im Reinen und zufrieden bist, wirst du auch wieder eine Partner finden (warum auch nicht ?).
Klar werden die ersten Wochen schwer sein, vielleicht fühlst du aber in dem Moment, wo du dich entschieden hast, befreit und spürst, genau das Richtige getan zu haben. Schau doch mal auf die letzten Jahre, wie eure Partnerschaft war... Niemand kann dir sagen, ob es dir nicht irgendwann leid tun wird, aber wichtig ist doch, dass du so nicht weiterleben willst... Würde es dich denn wirklich glücklich machen, SO weiter zu leben (du bist 28...)
Ich kann dir aus meiner Erfahrung sagen, dass dieser Schritt dich erst recht zu einem starken Menschen machen wird... und wenn du diesen Weg gegangen bist, wirst du dich auf kurz oder lang sehr frei fühlen, im Einklang mit dir selbst...
@ sonne: es ist deine Entscheidung... "We cannot live together, and we cannot live apart" hat zwar etwas Tragisches, schreit aber auch irgendwann nach einer Entscheidung...
Schau doch mal einige Jahre voraus: 2, 3, 5, 10... willst du wirklich mit diesem Menschen zusammen sein... habt ihr gemeinsame Pläne, eine gemeinsame Basis für die Zukunft?
Natürlich kannst du eine freundschaftliche Beziehung beibehalten, insofern das für ihn ok ist. Aber, um mich zu wiederholen, als Verlassener wird er sich nicht damit zufrieden geben, zumindest nicht in den ersten Monaten...
Sorry aber irgendwann musst du wissen was du willst und dir konsequent sein...
LG
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22.01.2008, 12:23Inaktiver User
AW: selbst getrennt - und trotzdem tut es soo weh !
Hallo zusammen,
bei mir ist es noch ganz frisch. Erst seit Sonntag. Da habe ich mich endgültig entschlossen, nachdem sein Verhalten einfach nur wieder "das Übliche" war, nämlich mich nicht ernst zu nehmen. Ich hatte zunehmend das Gefühl, dass er nur dann nett ist, wenn er was will, wenn ich seine Bedürfnisse befriedigen soll.
Meine hatte ich formuliert und er hatte sich auch eine Zeitlang bemüht, "es mir recht zu machen". Aber es war eben nicht von Herzen, was ich genau gespürt habe.
Ich bin mir also von daher sicher, das für mich Richtige getan zu haben, weil ich nicht mehr glücklich war und Klärungsversuche gescheitert sind.
Emotional kam irgendwann eine grosse Unlust dazu, überhaupt noch etwas mit ihm zu machen. Ich hab mich nur noch "blöd" gefühlt.
Trotzdem bin ich traurig und denke viel an ihn. Finde es schade, dass es nicht gepasst hat. Aber ich weiss ja, dass Gefühle länger brauchen als der Verstand und übe mich in Geduld.
Zu meiner Erleichterung / Bestürzung habe ich jemanden kennengelernt, mit dem ich mich glänzend verstehe. Eher ein Zufall. Bestürzung, weil ich mich frage, wie ich mich in einer unbefriedigenden Beziehung aufreiben konnte, wo es Männer gibt, mit denen "einfach so" gut zu reden ist über alles mögliche.
Zukünftig werde ich meine Männerwahl heftig überdenken müssen !
Aroma
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26.01.2008, 12:09Inaktiver User
AW: selbst getrennt - und trotzdem tut es soo weh !
@ safari,
ich habe mich von meinem lebensgefährten getrennt obwohl ich ihn liebte.( und es immer noch tu.
)
mir ging es ähnlich wie dir. Ständig kam ich mir vor, als ob ich auf schlimmster diät wäre.
All meine versuche und auch nichtversuche an ihn emotional ranzukommen sind fehlgeschlagen.
Allein der gedanke ohne ihn leben zu müssen hat mir das herz zerissen.
Und doch habe ich mir jeden tag vorgebetet das es nicht sein kann, liebe nur zu geben und nichts zu erhalten.
Mir vorgesagt, das ich nicht auf all das schöne ein leben lang verzichten will, um mit 6o verbittert in der ecke zu sitzen.
Dafür achte ich mich viel zu sehr, um zu glauben das ich das verdient hätte.
Und ich habe mir immer gesagt, wer in der lage ist, mir und mein wesen stellenweise so gefühlskalt und egoistisch zu begegnen, darf nicht an meiner seite sein.
Dann lieber allein und nicht glücklich, aber irgentwann zufrieden.
Denn dieses ewige sehnen und bange hoffen-warten nach aufmerksamkeit, vertrauen, zweisamkeit ....etc. ist schlimmer als das alleinsein.
Mir geht es heute immer noch nicht gut, weil ich den schönen teil in ihm so unglaublich vermisse. Aber jetzt hab ich die reelle chance, das mal geschenkt zu bekommen was ich mir wünsche. Die hatte ich in unsrer beziehung nämlich nicht mehr.
Und das ist mir der schmerz allemal wert.
Und sollte sich bei meinem ehem. Lebensgefährten was umkehren, oder er die augen öffnen können dann habe ich immer und jeder zeit die möglichkeit neu zu entscheiden !
Und die hast du dann auch.
Alles gute.............lirin
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28.01.2008, 13:48
AW: selbst getrennt - und trotzdem tut es soo weh !
Hallo liebe lirin,
vielen Dank für deine Worte.
Natürlich hast du so Recht! Mit einer Trennung erhöht sich die Chance nach erfüllter Liebe wieder mehr....allerdings ist es so schwer, das zu verinnerlichen, wenn man sich zunächst von einem geliebten menschen entfernen muss.
Am Freitag war es nun soweit.
Es ist ausgesprochen.....In den letzten Wochen habe ich gedacht, mich innerlich gestärkt zu haben. Dennoch riss es mir den Boden weg....
Er ist seit Samstag nun nicht mehr in der Wohnung. Ich kam gestern Abend nach Hause und war alleine....habe ihn angerufen.
Wieder einen Monolog gehalten...
Und eigentlich wollte ich doch stark sein! Ich ärgere mich.
Er sagte nicht viel, nur "wir passen halt nicht zueinander".... "Haben eine andere Einstellung zu einer Beziehung"
Ich war so wütend! Vor ein paar Tagen sagte er noch das Gegenteil. Und es ist doch auch alles viel komplexer! Er übersieht schlichtweg, dass meine emotionale dreijährige Diät ihre Spuren hinterläßt und ich seine Zuwendung in allem Suche, was er tut. Meistens leider vergebens. Dies führte dann wieder zu Streit (besonders häufig anzutreffen war das Problem der "Männerabende"...ich hasse sie einfach!)
Es gibt wohl viele Männer, die nicht bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Sie haben ewig eine Entschuldigung...
Jetzt stürze ich mich in die Wohungssuche. Will versuchen, eine Kontaktsperre durchzuhalten. Das haben wir zwar nicht vereinbart, aber er meldet sich eh nicht. Also liegt es mal wieder an mir...seufz....
Das schlimmste sind die nachfolgenden Tage "Karneval"....
Es wird mir eh schon schwer fallen, fröhlich zu sein. Aber wie soll ich nur feiern können, wenn mir immer wieder die Frage in den Kopf kommen wird, wo er gerade ist, was er gerade macht...!?
Klar, könnte ich das jedes kommende Wochenende denken...aber dies ist nun einmal eine Ausnahmesituation.
Ich fühle mich scheusslich.....und will einfach nicht glauben, dass er mich nicht genug liebt....
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28.01.2008, 15:40
AW: selbst getrennt - und trotzdem tut es soo weh !
oh man, Safari,
Du sprichst mir wirklich aus der Seele:
"Ich fühle mich scheusslich... und will einfach nicht glauben, dass er mich nicht genug liebt..."
Ich befürchte einfach, dass wir beide Personen sind, die ihren Partnern viel mehr gegeben haben als sie selber in der Lage waren zurückzugeben.
Vielleicht haben wir sie damit überfordert, aber wir wären in einer Beziehung in der wir selbst zu kurz kommen verloren gewesen. Jeder verdient doch mindestens genauso viel Liebe, wie er selber gibt.
Und mich persölich hat meine ständige Entäuschung, wieder neue Hoffnung zu fassen und wieder verletzt zu werden wirklich den Rest gegeben.
Und trotzdem fällt es mir so unglaublich schwer. Jetzt hat er vertsanden was los ist. Nach über einem halben Jahr hin und her. Theoretisch hätte er nun nach seinen vielen Bemühungen eine Chance verdient, aber ich kann nicht mehr.
Ich kann nicht einfach alles vergessen. Ich kann ihm nicht mehr vertrauen und ich weiß ich muss alleine nach vorne sehen,
aber es ist halt schwer.
Mal geht es besser, mal eben schlechter. Und irgendwann hoffentlich einfach nur wieder gut.
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28.01.2008, 16:08Inaktiver User
AW: selbst getrennt - und trotzdem tut es soo weh !
hallo safari und sonne,
@ safari,
brauchst dich nicht zu ärgern. Ich denke das geht uns allen so. das wahrhabenwollen wird noch ne weile dauern.
Auch das verarbeiten,ebenso das ominöse loslassen.
Ich ertappe mich heute noch sooft dabei wie ich denke, „ach, vielleicht wird’s ja doch wieder was, wenn er nur genügend zeit hatte, nachzudenken,
und *sarkasmus an* : ich ihm nur genügend zeit lasse sich um 180 grad zu drehen, ich ihm nur genügend zeit lasse zu erkennen, das all seine freundinnen nicht das wahre sind......etc.“ *sarkasmus aus*
Ich hab das jetzt mit absicht übertrieben dargestellt.
Denn das selbstbelügen ist das schlimmste an allem. Und ganz besonders, wenn man wie wir, so „kurz“ gehalten wurde.
Wie du schreibst, man sucht die zuwendung in allem. Sogar im schlechten.
Da heißt es den hebel ansetzen.
Ich dachte auch meiner meldet sich nicht mehr.
Und was war, irgentwann nach wochen, ganz überraschend, als ich das schlimmste schon hinter mir hatte, kam er an.
Ich hab mich wieder auf ihn eingelassen. Dachte ich steh drüber, doch mit was für einem resultat ? das es mir hinter her schlimmer ging als je zuvor.
also „verlass“ dich nicht unbedingt darauf. Einige spezies männer wollen wissen ob sie bei der ex noch landen können um ihr selbstwertgefühl aufzubauen, wenn z.B die neue schon wieder weg ist.
Vor allem wenn sie wissen, was die "alte" erduldet hat.
Ich wünsch dir auf jeden fall viel glück bei der wohnungssuche.
Und lass dich nicht durch das „was macht er gerade........etc.“ entmutigen. das kennen wir alle, auch das gehört leider dazu.
Du schaffst das !
@ sonne,
auch dir alles gute !
Alles liebe............lirin
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05.02.2008, 15:12
AW: selbst getrennt - und trotzdem tut es soo weh !
Hallöchen Ihre Lieben,
Es ist mal wieder iner dieser Tage an denen man sich total mies fühlt! Kann das nicht einfach mal aufhöen?
Hinzukommt noch, dass ich immernoch ständigen Kontakt zum Ex habe. Vor einer Woche kam er vorbei und wollte mir nochmal einiges sagen. Und jetzt haltet euch fest: Er hat es kapiert! Er hat so treffende Worte für sein Verhalten gefunden, die ich damals selbst nicht finden konnte.
Er meint den Fehler seines Lebens begangen zu haben und äußerte Ehrlich, das er jetzt erst wüsste was er an mir hätte. Toll! Ich war irgendwie gelähmt. Es ging keine Gefühlsregung von mir aus als sich der Mann, der nie weint, mit Tränen in den Augen vor mich kniete und um Verzeihung bat.
Dazu kommt dann auch noch sein blödes Verständniss dafür, dass ich momentan einfach nichts dazu sagen kann.
Ich nuschelte nur, dass es zu spät ist und er meinte, dass sein Leben noch nicht vorbei sei und es somit gar nicht zu spät sein kann. Ich solle doch sauer auf ihn sein, weil er es verdient habe. Er könne gar nicht in Worte fassen, was er alles verdient hätte. Aber ich soll doch bitte den Kontakt nicht abbrechen. Wie gesagt geht das aus beruflichen Gründen schon nicht.
Ich habe mir natürlich gewünscht, dass er irgendwann versteht wie bescheuert er sich verhalten hat, dass er mich links liegen lassen hat usw., aber irgendwie ist seine Einsicht auch schwierig zu verdauen. Er würde nie wieder so sein wollen!
Na toll! Hätte ihm das nicht mal drei Monate eher einfallen können.
Mir tut das alles immernoch weh. Und wenn ich ihn sehe, dann kommt die Erinerung hoch welch emotionales Wrack ich war und teilweise noch bin. Wie es mir die Brust zuschnürte und mir die Luft zum Atmen nahm, das mich der Mensch, den ich meisten zu lieben glaubte so sehr verletzt und bitterlich entäuscht hat.
Dummerweise kann ich mir immernoch nicht wirklich vorstellen gar keinen Kontakt mit ihm zu haben. Aber seine Annäherungsversuche sind für den Aufbau einer normalen Freundschaft nunmal nicht wirklich günstig.
Mir schwirrt immernoch so vieles durch den Kopf und ich denke immer 2Monate sei ja schon ne Zeit, aber wenn ich an die fast sechs jährige Beziehung denke brauche ich wohl sehhhhhr lange um das irgendwie mit mir auszumachen.
Mein Verstand sagt mir, dass er es zumindest verdient hat, dass man ihm verzeiht (er ist ja nicht fremdgegangen oder so und Menschen machen halt Fehler), aber es tat so weh und ich hätte nicht gedacht, dass es immernoch so schmerzt. Keine Ahnung ob ich das alles je vergessen kann. Grundlage für ne neue Beziehung (mit dem Ex) ist das sicherlich nicht. Er meint er wolle die alte Beziehung gar nicht zurück. Er wolle das wir uns ganz neu kennenlernen und vieles anders machen! Haha, vergessen...?? Irgendwie nööö.
Ich weiß nicht, ich weiß nicht...
Habt ihr nen Rat? Ist diese Gefühlschaos normal?
Viele liebe Grüße
Sonne
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05.02.2008, 16:19
AW: selbst getrennt - und trotzdem tut es soo weh !
liebe sonne,
natürlich ist das chaos normal!
wer von uns wartet nicht darauf, dass der partner endlich versteht, um was es geht und ehrlich verspricht sich zu ändern?!
ich kann dir nur mit auf den weg geben: bleib bei dir - tu nur das, was du wirklich willst und bei dem du dich gut fühlst - der rest kommt dann oder eben auch nicht.
solange du dich unsicher fühlst, solltest du unbedingt bei deiner linie bleiben, alles andere schürt nur die hoffnung (??) deines ex.
alles liebe weiterhin,
laudrey


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