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  1. Inaktiver User

    AW: Trennung nach 19 Jahren

    Ach, und noch eins: Verbiete der Geliebten deines Mannes jeglichen Kontakt zu dir. Es ist eine Frechheit, dich anzurufen!

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    AW: Trennung nach 19 Jahren

    Hallo an alle die mir so lieb geschrieben haben,
    es tut gut über seine Gefühle zu schreiben. Man fühlt sich nicht ganz so alleine. In meinem persönlichen Umfeld gibt es aber nur mehr oder weniger glückliche Paare. Aber keine alleinerziehenden Mütter.Kann mir jemand sagen, wann das weinen aufhört. Und warum werde ich nicht wütend. Innerlich nehme ich ihn immer noch in Schutz, auch im Gespräch mit anderen. Ich kann nicht mal sagen, dass er unfair ist, sondern nur gnadenlos ehrlich. Gerne würde ich mich gerne mehr abgrenzen können. Aber es ist schwer wenn der Mann jeden tag noch nach Hause kommt.Und ich kann den Gedanken nicht abstellen wie es ist wenn er mit der anderen Frau zusammen ist.
    Meine Kinder sind 14,10 und 10 Jahre alt. Ich habe auch keine Ahnung wie man am vernünftigsten die Besuchsregelung regelt. Ich möchte ganz klare verhältnisse, klare regeln. Die möchte er nicht. Das schlimmste ist das die Kinder wahrscheinlich ihr zu hause verlieren werden, da wir zusammen in einem Haus leben. Dieses kann ich alleine wohl nicht halten. Ich habe mir hier ein gutes soziales Umfeld mit Nachbarn geschaffen. Wir unterstützen uns und die Kinder haben hier viele Freunde- auch Schulfreunde. das würde zusätzlich wegfallen und das macht mir große Angst. Auch habe ich keine feste Arbeit. Nächste Woche fange ich eine Halbtagsstelle an. die ist allerdings befristet. Und ich weiß noch gar nicht wie ich mich darauf konzentrieren kann.
    Liebe Grüße
    Wolkenfeld

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    AW: Trennung nach 19 Jahren

    Zitat Zitat von Wolkenfeld
    Hallo an alle die mir so lieb geschrieben haben,
    es tut gut über seine Gefühle zu schreiben. Man fühlt sich nicht ganz so alleine. In meinem persönlichen Umfeld gibt es aber nur mehr oder weniger glückliche Paare. Aber keine alleinerziehenden Mütter.Kann mir jemand sagen, wann das weinen aufhört. Und warum werde ich nicht wütend. Innerlich nehme ich ihn immer noch in Schutz, auch im Gespräch mit anderen. Ich kann nicht mal sagen, dass er unfair ist, sondern nur gnadenlos ehrlich. Gerne würde ich mich gerne mehr abgrenzen können. Aber es ist schwer wenn der Mann jeden tag noch nach Hause kommt.Und ich kann den Gedanken nicht abstellen wie es ist wenn er mit der anderen Frau zusammen ist.
    Meine Kinder sind 14,10 und 10 Jahre alt. Ich habe auch keine Ahnung wie man am vernünftigsten die Besuchsregelung regelt. Ich möchte ganz klare verhältnisse, klare regeln. Die möchte er nicht. Das schlimmste ist das die Kinder wahrscheinlich ihr zu hause verlieren werden, da wir zusammen in einem Haus leben. Dieses kann ich alleine wohl nicht halten. Ich habe mir hier ein gutes soziales Umfeld mit Nachbarn geschaffen. Wir unterstützen uns und die Kinder haben hier viele Freunde- auch Schulfreunde. das würde zusätzlich wegfallen und das macht mir große Angst. Auch habe ich keine feste Arbeit. Nächste Woche fange ich eine Halbtagsstelle an. die ist allerdings befristet. Und ich weiß noch gar nicht wie ich mich darauf konzentrieren kann.
    Liebe Grüße
    Wolkenfeld
    Liebe Wolkenfeld, um mal ganz klar Tacheles zu reden: Das Weinen hört noch eine ganze Weile nicht auf, und das ist auch gut so. Weinen ist das waschen der Seele, denn was auf der Seele lastet und nicht rausgeweint wird, macht krank. Ich war vor einem Jahr auch "ein Meer von Tränen" und habe gedacht, das hört nie auf, es hört auf, wenn ausgeweint ist.

    Ich habe auch keine Wut verspürt (obwohl er sich eine meiner Freundinnen genommen hat) ich habe ihn immer verteidigt, habe immer noch versucht Entschuldigungen zu finden. Auch das hört auf.

    ABER: Es hört nur auf, wenn man aktiv anfängt, etwas dagegen zu tun. Wie meine Vorrednerinnen kann ich Dich auch nur drängen, Dir alle Hilfe bei Deinen Freundinnen, Nachbarn, Familie usw. zu holen, die Du nur kriegen kannst. Auch würde ich zu meinem Hausarzt gehen, damit er Dir eine Therapie verschreibt und evtl. - damit Du einigermaßen funktionstüchtig für Deine Kinder bleibst - ein Mittel zum Schlafen oder zum Beruhigen. Bei mir haben da hom Mittel gereicht, da ist jeder anders. Du musst alles mobilisieren: NICHT GEGEN IHN sondern FÜR DICH. Du musst Dir kleine Oasen schaffen, wo Du Dich hin zurückziehen kannst. Ganz wichtig.

    Mein persönlicher Rat: Geh nicht mit ihm einen trinken. Freundschaft mit dem Ex ist erst möglich, wenn bei BEIDEN die Gefühle erloschen sind, Du liebst ihn noch viel zu sehr und klammerst Dich an irgendwelche Hoffnungen, als dass Du etwas anderen tun könntest als Leiden, wenn Du Zeit mit ihm verbringst. Gibt es keinen Freund oder Familie, wo er hinziehen kann, für mich waren die Wochen, bis ich eine eigene Wohnung hatte der größte Horror in meinem Leben. Und ich glaube, hier in der BriCom gibt es zig Beispiele, dass das Leiden geringer wurde mit geringerer Nähe (gerade am Anfang)

    Ich drück Dich mal und reiche eine Anstaltspackung Tempos rüber.
    Dr. kirchenhexe
    Verändere Deine Sicht auf die Dinge, und die Dinge verändern sich für Dich.

  4. Inaktiver User

    AW: Trennung nach 19 Jahren

    Und ich kann den Gedanken nicht abstellen wie es ist wenn er mit der anderen Frau zusammen ist.
    Kopfkino
    Jou, das kann man schlecht abstellen. Versuch deinen Gedanken ganz bewusst in eine andere Richtung zu lenken. Nimm auch die Ratschläge ärtzlicher Hilfe, die kirchenhexe aufgezeigt hat, in Anspruch.

    Es gibt eigenlich nur zwei Wege.
    Entweder es ist Liebe bei deinem Mann, dann wird alles Weinen nichts nutzen, sondern es ist das Beste, wenn du es akzeptierst und für dich "Oasen" schaffst und dich so früh wie möglich abgrenzt. Deine Wut kommt noch, verlass dich drauf.
    Oder dein Mann hat sich nur verliebt und will das Gefühlchen ausleben. Auch dann ist es das Beste, er zieht zu ihr, damit die rosa Brille mal abgezogen werden kann.

    Mein Mann behauptete, dass seine Geliebte die Liebe seines Lebens sei.
    Nach einem halben Jahr wollte er zurück nach Hause ...
    So weit zu der sogenannten Liebe.

    Ein ganz wichtiger Rat, den Mia geschrieben hat. Denk nicht weiter als bis heute Abend.
    Was mit HAus und Hof und Schule und ... und ... und ... wirst du zum gegebenen Zeitpunkt lösen. Step by step!
    Alles andere erschlägt dich!

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    AW: Trennung nach 19 Jahren

    Liebe Wolkenfeld,
    deine Geschichte hat mich sehr berührt! Da ich von Ratschlägen sehr wenig halte, versuche ich dir zu schreiben, was mir auffiel, als ich dein Geschriebenes las. Vielleicht gibt dir das neue Impulse?
    Mir fiel auf, dass du sehr stark auf deinen Mann gepolt bist, es drehte u. dreht sich offenbar alles um ihn, um seine Bedürfnisse. Hast du schon mal darüber nachgedacht, was DU von dieser Ehe erwartet hast, über DEINE grundlegenden Bedürfnisse, Träume, Hoffnungen und Wünsche? Wurden diese weitgehend erfüllt? Warum solltet du dich zwingen, mit ihm etwas trinken zu gehen?? Nährt das nicht neue Hoffnungen? Ist er der "Führer" und du folgst ihm, aus Angst oder/und Hoffnung, ihn sonst endgültig zu verlieren? Ich bin sicher, dass in dir eine immense Wut vorhanden ist, die du aber (vielleicht noch) nicht zulässt. Es geht gerade m. E. überhaupt nicht darum, was ER (Trennung in Freundschaft, wie soll das gehen mit DEINEN verletzten Gefühlen!!) will. Offenbar kann er sich nicht im geringsten in dich hinein versetzen - ist das schon immer so gewesen?) will, sondern WAS du willst - um dann für dich erstmal eine Grenze zu ziehen, ihm gegenüber. Alles Weitere wird sich dann finden. Und nun doch ein Rat (ähem). NIMM EINEN ANWALT! LG und alles Gute für dich, Rosie

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    AW: Trennung nach 19 Jahren

    Hallo zusammen,
    er war gerade zum Mittagessen da. Habe gesagt wir gehen nichts drinken. Es fällt mir schwer ihn in meiner Nähe zu haben, auf der anderen Seite weiß ich dass er bald eh nicht mehr kommt. Die Hoffnung noch etwas retten zu können habe ich aufgegeben. Aber innerlich mit der Trennung abgefunden habe ich mich auch noch nicht. Ich weiß nur dass ich die Trennung vor einer Woche beschleunigt habe, in dem ich ihn zu einer Entscheidung drängte. Und darüber mache ich mir jetzt Gedanken und habe Gewissensbisse. Das letzte halbe Jahr seit er seinen Ehering auszog und er mir sagte, dass er mich nicht mehr liebt nannte er ein Arragement der Kinder zu liebe. Dieses Arragement beinhaltete alles, was vorher in unserer Ehe auch Gültigkeit gehabt hatte. Er sagte, dass seine erloschene Liebe nichts mit der anderen Frau zu tun hätte und gleichzeitig suchte er immer mehr ihre Nähe. Da sie in ihrer Beziehung auch nicht glücklich war verlies sie ihren Mann mit ihren 2 Kindern und die zwei kamen sich immer näher.Ich weiß aber dass dies in einer glücklichen Beziehung nicht passiert wäre. Obwohl ich auch sagen muss, dass er schon einmal untreu war. Aber er war sich meiner immer sicher. In den ganzen 19 Jahren habe ich ihn nie betrogen oder es gab einen anderen mann für mich. ich bin eigentlich ein sehr loyaler und treuer Mensch.Ich habe vor dieser Beziehung zu der Frau schon gespürt, dass ihm was in der Beziehung fehlt. Aber ich habe zur Zukunftsperspektive der gesanmten Familie( ich kann meinen alten Beruf nicht mehr ausüben) vor 5 jahren ein Studium begonnen und habe dieses dieses jahr mit dem Referendariat erfolgreich abgeschlossen.Das war mit drei Kindern ( mein Mann war nie viel zu hause) ein ziemlicher Kraftakt. In dieser Zeit konnte ich ihm sicher auch nicht so gerecht werden, wie er es wollte. danach habe ich versucht zu sehen, was ihm fehlt und DInge zu ändern. Aber für ihn war es zu spät. Er meint wir seien zu verschieden. Jetzt hadere ich, dass ich das Studium besser nicht gemacht hätte. Gleichzeitig hat es mir viel neues Selbstbewusstsein gegeben ( das hatte ich vorher nicht so). Aber es hat mich auch meine Ehe gekostet.Und sie macht ihn wohl glücklicher als ich. Das Arragement konnte ich ab letzter Woche nicht mehr ertragen, zumal ich gerade mit meinem Sohn unterwegs war als er mit ihr in ihr Geschäft gegangen ist.Ich habe meinen Sohn nach hause gebracht und die beiden zur Rede gestellt. Das war schön blöd von mir. Das weiß ich. Aber ich konnte es nicht mehr ertragen. Danach hat er mir mitgeteilt er hat sich entgültig für sie entschieden. Ich nehme ihm aber übel, dass er dies mit doppeltem Boden getan hat. Es gab Phasen des Arragements da wollte sie ihn nicht sehen, da kam er wieder mehr nach Hause. Jetzt wo sie ihn auch will, ist er bereit seine Familie zu verlassen. Die Trennung an sich ist für mich schon brutal.Das es aber solange er noch hier lebt und mit mir Tisch und Bett teilt schon eine andere große Liebe gibt, finde ich brutal. Ich glaube ich kann im Moment nur total chaotisch schreiben, aber dies geht mir halt so durch den Kopf.
    Grüße Wolkenfeld

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    AW: Trennung nach 19 Jahren

    Liebe Wolkenfeld, wieder nur Selbstanklagen: Du bis schuld, du hast zu viel Energie in dein Studium gesteckt usw. usw. Dazu fällt mir nichts mehr ein, außer dass du offenbar (durch deine Ehe oder schon viel früher) komplett ohne Selbstwertgefühl durch die Welt läufst. Vielleicht wäre eine Therapie gut, du siehst dich extrem negativ.
    Hast du mal überlegt, wie toll es ist, mit drei Kindern ein Studium durchzuziehen? Andere Männer unterstützen Ihre Frauen dabei und gehen eben NICHT fremd. Und ANDERE Männer sind dann auch zu Hause; aber der Herr hat alle Rechte..hatte er auch Pflichten? Mir scheint, dein Mann kann problemlos auf dir herumtrampeln. Sei froh, dass du das Studium absolviert hast. Gratulation! Zum Verhalten deines Mannes möchte ich mich nicht näher äußern, denn man soll ja in der Bricom höflich bleiben; aber: HAST DU EIN EINZIGES MAL DARÜBER NACHGEDACHT, DASS DU AUCH DIE GLEICHEN RECHTE WIE ER HAST?? Wir leben im 21. Jahrhundert, Wolkenfeld!
    LG Rosie
    Geändert von rosie30 (30.10.2007 um 15:52 Uhr)

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    AW: Trennung nach 19 Jahren

    liebe wolkenfeld,

    siehs mal von einer anderen seite. angenommen du hättest das studium nicht gemacht, deine ehe hätte noch ein zwei jährchen länger gehalten und er wäre dann gegangen. (wäre ja möglich, einfach weil er sich neu orientieren will)

    du hast gesagt, dieses studium hat dir neues selbstvertrauen gegeben. GOTT SEI DANK HAST DU ES GEMACHT!!! stell dir mal vor, du würdest jetzt mit einem geringeren selbstvertrauen vor dieser harten situation stehen? vielleicht wärst du dann nicht mehr fähig, dich selber aus dem sumpf zu ziehen. so aber wirst du das sein, da bin ich mir sicher.

    lass dir zeit, zeit zum traurig sein und zeit, dich zurückzuziehen. sammle kraft, sei sanft zu dir, leg dich ins bad und höre musik und weine, wenn dir nach weinen zumute ist.

    und dann verändere die dinge, die dir unmenschlich und hart vorkommen. gemeinsames bett: wenn dir das zu hart ist, ihr habt sicher ein sofa wo er auch wunderbar schlafen kann.

    und wenn er die kinder schon unbedingt viel sehen will. soll er! oft und öfter! das gibt dir die zeit, auf dich zu schauen und er kann sich nicht so einfach in ein neues leben schleichen.

    allerdings, die bedingungen dafür würde ich schon stellen. es kann nicht so sein, dass er die kids nur dann sieht, wenn es ihm grad passt. mach eine klare regelung mit ihm. klar aufgeteilte tage - solange er keine wohnung hat kann er ja die kids bei euch zu hause betreuen - geben dir die möglichkeit, aktivitäten ausser haus zu planen. fahr zu freundinnen wenn er die kids hat, oder zu deinen eltern, geh ins kino, in den wald, einfach weg. unterstütze ihn nicht an seinen kindertagen. und solange er bei euch wohnt und du "frei" hast, wird eben er kochen oder für essen sorgen und DU setzt dich an den tisch, sagst brav danke und gehst dann wieder.

    nimms als eine von vielen möglichkeiten, wie die nächsten wochen zu schaffen sein könnten ich bin mir sicher, du wirst deinen weg sowieso selber finden.
    save the horse...
    ...ride the cowboy

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    AW: Trennung nach 19 Jahren

    Dann soll er zu ihr ziehen. Oder in ein Hotel. Sag ihm du kannst mit ihm jetzt nicht mehr in einem Haus leben.

    Es wird im Moment nicht schlimmer ... ihn nur Stunden zu ertragen wenn er sich für sie entschieden hat, dass hätte ich nicht ausgehalten. Für mich war immer klar wenn er hier sein wollte dann muss er sich für mich entscheiden.

    Das wusste meiner auch ... er hat zwar anderes behauptet .. aber das war halt dann gelogen. Aber mit der Tatsache das er mit ihr leben möchte .. hätte er bei mir nicht bleiben können.

    Das wusste er aber auch. Seit 7.7. lebe ich alleine. Und er hat sich trotz Zusammenziehen .. oder gerade deswegen keine Ahnung gegen sie entschieden. Und ist nun dabei diesen Lebensversuch rückabzuwickeln.

    Wir schauen ob wir uns wieder annähern können .. aber nur von der Distanz aus. Jeder mit eigener Wohnung. Ich bin im Haus geblieben .. und er ist zu ihr gezogen .. 2 mal heimlich .. 2 mal offizell. Aber bei mir wohnen bleiben und für sie entscheiden das gabs bei uns nicht. Natürlich hat er mir nur seine Wahrheit erzählt. Er wusste aber auch .. um dableiben zu können muss er mich anlügen.

    Liebe Wolkenfeld .. zu verlieren hast im Moment nicht mehr viel.

    Es wird schwer alleine .. aber er kapiert nur was er verliert .. wenn er gehen muss. Und er will die Ehe nicht mehr .. also soll er zu ihr ziehen. Schmeiss ihn raus. Meiner wollte erst auch nicht gehen ... aber heute sagt er es war das einzig richtige und er hat Achtung vor mir ... das ich das alles so für mich durchgezogen habe.

    Ich habe ihm gesagt ich möchte mich vorerst nicht scheiden lassen .. aber ich kann auch nicht mit ihm mehr unter einem Dach leben .. wenn er eine andere liebt. Er weiss .. das er nur wieder zu mir zurückkann .wenn wir feststellen dass unser Gefühl zu einander schaffen wiederzuentdecken. Es ist noch da ... aber es ist von vielen Verletzungen überlagert. Du siehst ... es ist kein Ende ... aber es ist eine Chance für eure Ehe. In Liebe loslassen .. und pfeiff auf seine gefühlsmässigen Almosen. Frag ihn wie er es sich wirtschaftlich vorstellt.

    Frag nach Trennungsunterhalt. Setz dich mit ihm an den Tisch .. und vorallem leg deinen Ehering .. in die Schublade. Ich find das ist das Stärkste was er sich leistet .... er bleibt bei dir .. und legt seinen Ehering ab.

    Sollst du jetzt noch dankbar sein .. das er wegen den Kindern .. bei dir geblieben ist.

    Sei dir was wert .. und lass dich nicht klein machen ...

    und hol dir wirklich eine Feundin ... die dir beisteht.


    Es wird wenn er wirklich geht .. nochmal richtig schlimm .. aber dann wird es ... ganz ganz langsam heller. Und irgendwann wird auch wieder ein bisschen Sonne scheinen.


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    AW: Trennung nach 19 Jahren

    Hallo Rosie,
    du hast Recht mit der Selbstanklage. Ich hätte nur sehr gerne auch der Kinder wegen diese Ehe gerettet. Und du hast insofern Recht, dass mein Mann sich eher als Ernährer sieht und alle anderen Aufgaben in Bezug auf Haushalt und Kinder meine Aufgaben waren. Viel Unterstützung hatte ich dabei nie. Aber wie schon erwähnt er war sich meiner auch immer sicher. Auf der anderen Seite habe ich ihn gerade am Ende meines zweiten Staatsexamens ( Prüfungen, Kinder, haushalt, ich konnte nicht mehr) immer häufiger alleine weggehen lassen oder er ist alleine weggegangen. So hat er auch die Frau aus unserem Bekanntenkreis kennengelernt. Und ich habe mir nicht mal was dabei gedacht wenn er schon im Januar Freitags bis 5 Uhr morgens weg war. ich dachte wir stehen dann die Prüfungszeit durch und so dachte er wohl auch dann wird alles besser. Nach den Prüfungen war ich erst ziemlich erledigt. An Pfingsten fuhren wir in den gemeinsamen Urlaub. Von vorneherein machte er mir klar dass dieser Urlaub entscheidend für unsere weitere Beziehung sein wird. Ich habe wohl nicht bestanden, denn danach sagte er mir er liebe mich nicht mehr. Da war er aber schon 4 Monate mit ihr in Kontakt, denn sie rief ihn immer wieder wegen ihrer eigenen Beziehung an. Selbst ihr mann rief mich da schon an, ob ich wüsste, dass was zwischen ihnen wäre. Er hätte eindeutige sms auf ihrem Handy gefunden. Mein Mann bestritt daraufhin die Beziehung und mittlerweile glaube ich er blieb nur so lange hier. bis sie sich ihrer Liebe zu ihm sicher war. nach außen hin bestreitet er aber nach wie vor, dass die Trennung etwas mit ihr zu tun hat. Nach außen hin sagt er nur , dass es die Verlorengegangene Liebe zu mir sei und dass ich ihn nicht mehr glücklich machen kann.
    ich habe auch Defizite in unserer Beziehung gespürt aber ich hätte gerne die Chance gehabt zusammen in aller Ruhe zu schauen, ob sich noch was entwicklen kann. jetzt wo Studium rum ist und die Kinder größer werden. Drei Kinder und davon noch Zwillinge groß zu ziehen ist ja auch kein Klacks. Aber diese Chance wollte er uns nicht mehr geben, zumal wir schon ne Weile, so habe ich das Gefühl zu dritt waren.
    Liebe Grüße
    Wolkenfeld

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