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    Stirnrunzeln Halte den Trennungsschmerz nicht aus

    Hallo,

    ich hatte meine "Geschichte" schon unter den Erste-Hilfe-Maßnahmen gepostet. Da jedoch noch keine Antworten kamen und ich grade wieder akut Hilfe brauch, erstelle ich doch noch mal ein Thema.

    Der Post vom Montag:
    nun ist auch bei mir das Unvermeidliche eingetroffen und ich mag mich mal ausweinen.
    Hab nicht alle Beiträge dieses Strangs gelesen, aber die Erste-Hilfe-Maßnahmen ermutigen schon etwas. Momentan kann ich aber noch nicht so viele Taten vollbringen.

    Wir waren 1,5 Jahre zusammen, es war von Anfang an eine schwierige Sache. Er nahm und nimmt Drogen, womit ich immer weniger klar kam. Hörte komplett andere Musik (was eher für ihn ein Problem darstellte, ich finde wir sind aus dem Alter raus, wo das eine große Rolle spielt),... es gab nie ausgesprochene Zukunftsgedanken und -pläne. Es war immer ein Unsicherheitsgefühl da, ich hatte mitunter sogar Schwierigkeiten von "Beziehung" zu sprechen.

    Er hat wohl andere Ansprüche an eine Beziehung als ich. Hat sich auch oft eingeengt gefühlt - muss zugeben, nicht immer zu Unrecht. Aber ich hatte so gut wie nie das Gefühl, dass er mich toll findet, dass ich mich auf ihn verlassen kann ...
    Er hat mir kaum Bestätigung gegeben, er hat niemals richtig reagiert, wenn mal was schief lief. Immer ging ich den ersten Schritt auf ihn zu.
    Bei jeder kleineren Auseinandersetzung hat er gleich ALLES infrage gestellt. Oder er ist weggelaufen.

    In letzter Zeit hat er sich immer weniger Mühe gegeben, war immer weniger für mich da ... hat immer weniger Interesse gezeigt. Ich hab gestrampelt und gekämpft ... und verloren.

    Ich WEISS dass er nicht der richtige für mich war. Er hätte mich nie glücklich gemacht. Er konnte sich nicht auf mich einlassen ... und ich frage mich die ganze Zeit warum. Lag es an mir?

    Am Samstag hatten wir das Trennungsgespräch. Ich hatte mich in letzter Zeit schon immer konkreter mit dem Gedanken befasst. Aber ich wollte noch Mut sammeln, mir ganz sicher werden, irgendwie hab ich immer wieder neue Ausreden gefunden. Er hat es mir abgenommen.

    Es tue ihm leid, wie er sich mir gegenüber verhalten habe. Wir wären zu verschieden. Er hat sich keine Mühe mehr gegeben, weil er nicht mehr so verliebt in mich ist.

    Über sowas muss man ja nicht mehr reden. Bin gegangen.
    Und nun leide ich sehr. Ich stehe da und kann nichts anpacken. Ich kann mich nicht auf meine Arbeit konzentrieren (ich hasse meine Arbeit) ... er ist mein Arbeitskollege. Er arbeitet zwar momentan in einer anderen Stadt und so laufen wir uns nicht über den Weg. Aber trotzdem "erinnert" mich alles an ihn.
    Ich will nur weg. Ich halt es nicht aus. Überlege, mich krankschreiben zu lassen.
    Am 1. Mai fange ich einen neuen Job an, versauen kann ich hier nix mehr. Ich denke zu Hause, im Bett, vor dem Fernseher - das würde mich besser ablenken.

    Ich fühle mich so verletzt und unglaublich einsam. Auch ich habe diese "nie wieder ... "-Gedanken. Nie wieder werde ich einen finden, der sooo gut riecht. Ich habe Momente, die ich kaum aushalten kann ... ich weiß dann nicht wohin mit mir und was machen.

    Ich weiß dass die Trennung richtig ist, aber ich kann den Schmerz kaum ertragen. Ich will mich nicht so fühlen. Ich hätte am liebsten einen Termin, an dem alles wieder besser ist.

    Ich habe alle seine Nummern gelöscht, ihn aus der Chat-Kontaktliste geschmissen. Die Tüte mit seinen Sachen habe ich an seinem Arbeitsplatz abgestellt. Ich will nichts mehr mit ihm zu tun haben. Und trotzdem hoffe ich die ganze Zeit, dass er sich doch noch meldet. Dass es ihm schlecht geht, dass irgendwie alles wieder gut wird. Obwohl es das ja nie so richtig war :(

    Die Beziehung hat mir nicht gut getan. Mein Selbstwertgefühl ist am Boden. Und trotzdem ist die Hoffnung nicht totzukriegen.

    Es tat gut, das alles mal aufzuschreiben.
    die Lilith

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    AW: Halte den Trennungsschmerz nicht aus

    Inzwischen habe ich zwei weitere Tage überlebt. Das Bedürfnis mich bei ihm zu melden, mit ihm zu reden wird immer größer, ist langsam unerträglich.

    Wieso meldet er sich nicht bei mir?

    Trotzdem ich immer noch weiß dass es besser war und ist, ohne ihn, komme ich nicht aus dem weinen raus.

    Ich fühle mich unglaublich einsam und verlassen. Es ist eine Einsamkeit, die auch Freunde nicht ausfüllen können.
    Habe auch oft den Gedanken, dass die anderen Männer auch nicht besser sind, sein werden. Dann doch lieber ihn.

    Seit ich heut morgen aufgewacht bin (schlafen geht eigentlich kaum, nur stundenweise) muss ich weinen. Hab das Gefühl, es nicht ertragen zu können.

    Bin krankgeschrieben. Konnte es auf Arbeit nicht ertragen. Habe mir einen Wochenplan erstellt, mich mit Freunden verabredet, versuche mein Hobby zu machen. Gestern ist es mir gelungen. Die ersten Tage war es mir aber zu viel, da ging es mir besser wenn ich allein war. Und fernsehen konnte.
    Heute hilft Fernsehen nicht.

    Und ich kann mich nicht aufraffen. Ich bring es nicht über mich was in der Wohnung zu machen. Gestern konnte ich zum ersten Mal wieder etwas kleines essen... heut geht es schon wieder nicht mehr.

    Was soll ich nur tun?

    Sorry, für das viele Gedankendurcheinander.
    dieLilith

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    AW: Halte den Trennungsschmerz nicht aus

    Liebe Lilith,

    es tut mir leid, dass Du so leiden musst und wenn man jemanden den Schmerz nehmen könnte, dann würde man es am liebsten tun. Es tut mir leid, dass alles so für Dich gekommen ist. Aber ich finde, Du hast den richtigen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Ich habe mir immer gesagt: "So schön, wie die Liebe ist, so weh tut sie auch." Leider ist das so und ich glaube, diesen Schmerz durchlebt jeder, der sich trennt. Ich finde es gut, dass er Dir die Wahrheit gesagt hat, besser, als wenn er immer wieder rumdruckst, oder??? Ich weiß, dass das weh tut und man möchte, dass dieser verdammte Schmerz aufhört. Nur leider kann Dir diesen Schmerz keiner nehmen.

    Ich habe selbst 7 Jahre mit einem Mann zusammengelebt, der viel mit Drogen an der Mütze hatte und ich konnte auch nicht loslassen. Ich habe selbst sage und schreibe 2 Jahre gebraucht, um mich vom Herz her zu lösen und selbst heute nach 8 Jahren muss ich immer wieder an ihn denken, obwohl die Zeit mit ihm sehr hart war und ich viele, viele Tränen geweint habe. Wie ich die Zeit der Trennung überstanden habe, kann ich nicht sagen. Ich hatte ganz viele, nette Menschen um mich, die mir sehr geholfen haben, mich unterstützt und abgelenkt haben. Wenn ich nur zu Hause gewesen wäre, dann wäre ich auch untergegangen. Aber letztendlich und das war der entscheidende Punkt für mich, als die Trennung ausgesprochen wurde, habe ich mich so befreit gefühlt. Ganz tief in mir innen, auch wenn es mir vom Herzen her nicht gut ging. Ich weiß nicht, wie ich das beschreiben soll. Ich wusste, dass es auf jeden Fall die richtige Entscheidung war, nur mein Herz hat noch anders gedacht. "Das Herz macht Dinge, die der Verstand nicht versteht."

    Versuch Dich weiterhin abzulenken, irgendwann wirst Du den Sinn verstehen, warum ihr Euch getrennt habt und dann ist es auch leichter für Dich mit allen umzugehen. Den Weg des Schmerzes wirst Du noch gehen müssen, es liegt an Dir, wie lange Du das möchtest.

    Ich wünsche Dir alles Gute und dass der Schmerz irgendwann aufhört, damit es Dir besser geht.

    Lieben Gruß
    Ansata

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    AW: Halte den Trennungsschmerz nicht aus

    Hallo Lilith,

    lass Dich mal eben virtuell ganz feste drücken!

    Das Du im Moment viel weinst, dass Du trauerst, ihn vermisst, nicht schlafen und nicht essen kannst... das ist leider erstmal völlig normal (auch, wenn Dir das natürlich nicht weiterhilft).

    Sicher war die Trennung auf jeden Fall richtig - mit einem Drogenabhängigen kann man keine gesunde und normale Beziehung führen. Und würdest Du jetzt wieder mit ihm beginnen, dann würdest Du im Endeffekt nur das, was Du jetzt durchlebst, hinauszögern.

    Als ich das letzte Mal in Deiner Situation war, hat mir das Buch "Verliebt, Verlassen - wie verwandelt" unglaublich gut geholfen. Es beschreibt sehr genau (!!!), was man gerade durchläuft und zeigt auch Wege auf, mit dem Schmerz umzugehen. Nicht allgemein oder mit Sprüchen wie "andere Mütter haben auch schöne Söhne" sondern wirklich mit sehr praktischen Ratschlägen.

    Einer davon lautet z.B. im "Hier und Jetzt" zu bleiben (darunter konnte ich mir auch nichts vorstellen). Aber in dem Moment, in dem Dich der Kummer ganz furchtbar überkommt, versuche Dich auf etwas ganz anderes zu konzentrieren. Zum Beispiel ein weit entferntes Geräusch (das wirklich schwer zu hören ist) oder wie sich ein Stoff anfühlt ...versuche das Gewebe mit den Fingerspitzen ganz genau zu erfühlen... das lenkt sehr stark ab und auch, wenn es erstmal schwierig ist, sich zu konzentrieren - Du wirst sehen, es hilft den Schmerz in diesem Moment auszuhalten.

    Leider kann ich Dir nicht viel sagen, was Deinen Kummer lindert. Natürlich weiß ich aus Erfahrung, dass - auch, wenn man es nicht glauben mag - es vorübergehen wird. Aber das hilft Dir natürlich jetzt nicht weiter.

    Wenn Du liest - dann ist meine Empfehlung das o.g. Buch! DAS hat bei mir wahre Wunder bewirkt.

    Fühl Dich gedrückt.. X.

  5. User Info Menu

    AW: Halte den Trennungsschmerz nicht aus

    Zitat Zitat von dieLilith


    Er hat wohl andere Ansprüche an eine Beziehung als ich. Hat sich auch oft eingeengt gefühlt - muss zugeben, nicht immer zu Unrecht. Aber ich hatte so gut wie nie das Gefühl, dass er mich toll findet, dass ich mich auf ihn verlassen kann ...
    Er hat mir kaum Bestätigung gegeben, er hat niemals richtig reagiert, wenn mal was schief lief. Immer ging ich den ersten Schritt auf ihn zu.
    Bei jeder kleineren Auseinandersetzung hat er gleich ALLES infrage gestellt. Oder er ist weggelaufen.

    In letzter Zeit hat er sich immer weniger Mühe gegeben, war immer weniger für mich da ... hat immer weniger Interesse gezeigt. Ich hab gestrampelt und gekämpft ... und verloren.

    Ich WEISS dass er nicht der richtige für mich war. Er hätte mich nie glücklich gemacht. Er konnte sich nicht auf mich einlassen ... und ich frage mich die ganze Zeit warum. Lag es an mir?

    Es tue ihm leid, wie er sich mir gegenüber verhalten habe. Wir wären zu verschieden. Er hat sich keine Mühe mehr gegeben, weil er nicht mehr so verliebt in mich ist.

    Ich fühle mich so verletzt und unglaublich einsam. Auch ich habe diese "nie wieder ... "-Gedanken. Nie wieder werde ich einen finden, der sooo gut riecht. Ich habe Momente, die ich kaum aushalten kann ... ich weiß dann nicht wohin mit mir und was machen.

    Ich weiß dass die Trennung richtig ist, aber ich kann den Schmerz kaum ertragen. Ich will mich nicht so fühlen. Ich hätte am liebsten einen Termin, an dem alles wieder besser ist.


    Die Beziehung hat mir nicht gut getan. Mein Selbstwertgefühl ist am Boden. Und trotzdem ist die Hoffnung nicht totzukriegen.
    Liebe Lilith,

    bei mir war es ganz ähnlich, bis auf die Drogen. Und er sagte auch nicht, dass wir zu verschieden seien.
    War mir auch nicht 100%ig sicher mit ihm...
    Mein Ex hat sich auch "entliebt". Die Trennung (in gegenseitigem Einverständnis) war vor 8 Wochen.

    Mir ging und geht es teilweise genauso wie dir. Ich mache inzwischen eine PT, weil ich alleine nicht mehr raus kam aus den Gedanken und mich vor den Menschen versteckte/verkroch.
    Bei mir ist allerdings schon in der Kindheit einiges schief gelaufen... Alles wurde addiert... und nun bin ich dabei einen riesen-großen Berg, Stück für Stück, abzuarbeiten.
    Ich denke auch noch heute jeden Tag an ihn. Das ist denke ich, tatsächlich völlig "normal" bzw. menschlich.

    Einen Termin gibt es leider nicht. Und wenn es einen gäbe: Würde das irgendetwas ändern?

    Sieh am Besten in deine Zukunft: Ein neuer Job, ein neues Leben, ein neuer Mann? Was siehst du in deiner Zukunft?

    Und dann noch eine andere Frage: Warst du wirklich glücklich mit ihm?

    Liebe Grüße von deiner Leidensgenossin,
    kleines
    In this world there are only two tragedies. One is not getting what one wants, and the other is getting it. The last is much the worst; the last is a real tragedy.
    Oscar Wilde

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    AW: Halte den Trennungsschmerz nicht aus

    meine Güte, ich kann dich sooooo gut verstehen. Meine Geschichte ist ganz ähnlich, bis auf die Drogen. Das ist jetzt 5 Monate her und es vergeht immer noch kein Tag, an dem ich nicht an ihn denke. Aber es wird weniger - das verspreche ich dir !!! Jeden Tag ein klitzekleines Stückchen.

    Deine Entscheidung war richtig. Zweifele nicht an dir selbst. Zu einer Beziehung gehören immer zwei und wenn von ihm nichts mehr kommt, kannst du machen was du willst. Du allein kannst es dann einfach nicht mehr schaffen. Es war richtig zu gehen.

    Und jetzt musst du kämpfen. Nicht um ihn, sondern um dich. Um dein Leben, deine Bedürfnisse, um das, was dich glücklich macht .

    Es wird besser werden - ganz bestimmt. Ich habe letztens einen interessanten Buchtitel gelesen, der hieß: "Wenn es verletzt, ist es keine Liebe". Vielleicht ist das etwas für dich und hilft dir.

    Ich kann verstehen, dass du zwar einerseits sagst, dass es gut war die Beziehung zu beenden, aber andererseits auf seinen Anruf wartest. Ich kenne das, manchmal warte ich heute noch darauf. Aber du kannst froh sein, wenn dieser Anruf nicht kommt. Denn dann würde alles wieder von vorne los gehen. Und du kannst nie sicher sein, ob er wirklich dich möchte oder einfach nur nicht alleine sein will. Denn er hat ja sehr deutlich gesagt, dass er nicht mehr so viel in dich verliebt ist. Das war zumindest ehrlich. Damit kannst du was anfangen.

    Derjenige, der dich nicht will ist aber nicht der Richtige. Das musst du dir immer sagen.

    Es war gut, dass du dich krank gemeldet hast. Ich würde jetzt erste einmal nicht so viel unternehmen. Geb dich deinem Schmerz ruhig ein paar Tage in vollen Zügen hin. Das hat mir geholfen. Weine, schluchze, heule deinen Freundinnen die Ohren voll. Fühle dich schlecht, bleibe im Bett und pflege deine Wunden. Irgendwann wird dir das zuviel (nach ein paar Tagen passiert das automatisch). Und dann nutze das schöne Wetter und gehe spazieren. Alleine im Wald, wo du möglichst niemanden triffst. Da kannst du dann auch wieder die Tränen laufen lassen.

    Was mir auch gut geholfen hat - schreibe ihm einen letzten Brief (aber nicht abschicken!!!). Den Brief verbrennst du oder versenkst ihn in einem Fluss. Letzteres habe ich getan. Ein schönes Pappkästchen gekauft, den Brief hineingepackt, noch einen Stein dazu und an einer schönen Stelle in einen Bach geworfen. Kästchen ist schnell untergegangen und ich habe mich erleichtert gefühlt. Mach dein eigenes Abschiedsritual. Es hilft - bestimmt .

    Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft - du schaffst das!

    LG

  7. User Info Menu

    AW: Halte den Trennungsschmerz nicht aus

    Vielen Dank für die Antworten,

    ich fühle mich grad so schlecht, dass ich nicht ausführlich antworten kann. Mein Bedürfnis, ihn zu kontaktieren ist übermächtig. Hab das Gefühl, es keine Sekunde länger aushalten zu können, ohne ihm was mitteilen zu können.
    Ich leide grade die Hölle.

    Auch bei mir kommt es wohl aus der Kindheit. Auch ich stecke gerade in einer Psychotherapie um meine riesigen Verlustängste und das Klammern zu bearbeiten. Es hat nichts genützt. Ich hab schon wieder verloren.

    Und ich finde irgendwie keinen Sinn mehr in allem was ich tue.


  8. User Info Menu

    AW: Halte den Trennungsschmerz nicht aus

    Zitat Zitat von dieLilith

    Auch bei mir kommt es wohl aus der Kindheit. Auch ich stecke gerade in einer Psychotherapie um meine riesigen Verlustängste und das Klammern zu bearbeiten. Es hat nichts genützt. Ich hab schon wieder verloren.

    Und ich finde irgendwie keinen Sinn mehr in allem was ich tue.

    Gib nicht so schnell auf!
    Und wenn du es nicht länger aushälst, dann ruf ihn an.
    Habe ich auch immer so gemacht. Irgendwann ist das Leiden größer als das Verlangen nach ihm... Hoffentlich...

    Setz dich nicht so sehr unter Druck. So etwas braucht leider Zeit und Geduld... Und hast du nicht auch etwas gewonnen dabei?

    Halt durch! Diese "Löcher" werden leider noch öfter kommen...

    Liebe durchhalte-Grüße,
    kleines
    In this world there are only two tragedies. One is not getting what one wants, and the other is getting it. The last is much the worst; the last is a real tragedy.
    Oscar Wilde

  9. Inaktiver User

    AW: Halte den Trennungsschmerz nicht aus

    Liebe Lilith,

    ich kann dich so gut verstehen.
    Es ist so schwer. ich kann dir auch nur sagen: lass deine Tränen raus, manchmal hilft es auch wenn man wütend ist.
    Schreib dir auf weshalb es total sinnlos wäre eine Beziehung mit ihm zu führen. denk nicht an die guten Sachen, das macht es dir nur schwer am Anfang
    Irgendwann kannst du zurück blicken und sagen: die trennung war richtig.
    Du wirst den richtigen mann treffen, auch wenn du jetzt denkst das es nicht so ist.

    Geh erstmal nicht unter Leute, lass die Trauer raus, vielleicht auch bei einer guten Freundin die dich umarmt - es wird dann immer leichter. Aber das dauert seine Zeit - leider.

    Fühl dich umarmt
    Monchi

  10. User Info Menu

    AW: Halte den Trennungsschmerz nicht aus

    Hi Lilith,
    leider kann ich nicht zitieren. Aber in Deinem ersten Posting hast Du Folgendes geschrieben:

    "
    [QUOTE=dieLilith]

    Ich WEISS dass er nicht der richtige für mich war. Er hätte mich nie glücklich gemacht. Er konnte sich nicht auf mich einlassen ... und ich frage mich die ganze Zeit warum. Lag es an mir?

    Am Samstag hatten wir das Trennungsgespräch. Ich hatte mich in letzter Zeit schon immer konkreter mit dem Gedanken befasst. Aber ich wollte noch Mut sammeln, mir ganz sicher werden, irgendwie hab ich immer wieder neue Ausreden gefunden. Er hat es mir abgenommen.

    Es tue ihm leid, wie er sich mir gegenüber verhalten habe. Wir wären zu verschieden. Er hat sich keine Mühe mehr gegeben, weil er nicht mehr so verliebt in mich ist.

    Über sowas muss man ja nicht mehr reden. Bin gegangen."


    Du schreibst Du bist gegangen. Das war sehr mutig und konsequent von Dir. Du sagst selbst, er tut Dir nicht gut bzw. er hat Dir nicht gut getan.
    Hast Du Freunde, die Dich ablenken können, denen Du Dein Herz ausschütten kannst?
    Setze Dir ganz kleine Ziele. Z. B. freue Dich jeden Tag über irgend etwas. Über den schönen Sonnenschein. Nimm kleine Fortschritte wahr, z. B. dass Du eine Stunde nicht an ihn gedacht hast.
    Kauf Dir Blumen, tu Dir einfach selbst viel Gutes.
    An dem Spruch: Die Zeit heilt die Wunden, ist was dran. Irgendwann wird es Dir besser gehen. Versuche, ihn nicht anzurufen. Ruf einfach eine Freundin an, und heul Dich aus. Das lenkt ab.

    Es ist eine schwere Zeit. Aber Du schaffst das sicherlich.

    Darf ich Dir noch die Fragen stellen, welche Art von Drogen er konsumiert hat?

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