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    AW: Scheidung - 8 Jahre Ehe, 4 Kinder

    Zitat Zitat von jubidu Beitrag anzeigen
    Habt ihr überhaupt mal versucht MITeinander zu reden? Kennst du die Ängste, Träume, Wünsche, Enttäuschungen, heimliche Erwartungen, den Kummer deines Mannes? Kennt er deine? Habt ihr jemals versucht euch auf einer tieferen Ebene weiterzuentwickeln? Paartherapie gemacht?
    Es soll durchaus Männer geben, die einfach auch gern öfter zu Hause wären. @ TE Vielleicht könnt ihr ja doch noch mehr an einem Strang ziehen, euer Leben passender gestalten füreinander und miteinander. Sicher wird das keine Hauruck-Aktion sondern kann ja passieren, wenn du fertig studiert hast, wenn ihr im Vorfeld die Bedingungen dafür freundlicher gestaltet. Mit 4 Kindern alleinerziehend, das dürfte in der Regel auch kein Spaziergang werden.

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    AW: Scheidung - 8 Jahre Ehe, 4 Kinder

    Liebe Espresso,

    ich bin alleinerziehend und habe drei Kinder.
    Meine Kinder sind 13, 11 und gerade 6.
    Die Trennung erfolgte vor über 6 Jahren. Während der dritten Schwangerschaft.
    Aber eigentlich bin ich schon seit 11 Jahren alleinerziehend.

    Mein Ex hat damals in einer anderen Stadt gearbeitet und dort auch die Woche über gewohnt. Dass er in einer anderen Stadt gearbeitet hat, hat sich erst in der zweiten Schwangerschaft herausgestellt, da hier der Standort seines Arbeitgebers geschlossen wurde und er dann an einem anderen Standort gearbeitet hatte. Ein Jahr vor der Geburt der Jüngsten hat er wieder bei uns hier gearbeitet.

    Die Trennung ging nicht von mir aus. Er hat werden der 3. Schwangerschaft fremdgevögelt und ist auch heute noch mit ihr zusammen. Die beiden haben zusammen eine 4 jährige Tochter.

    Und anscheinend, habe ich meinen Ex auch dazu gezwungen, mit mir eine Wohnung zusammen zu kaufen.

    Ich kriege von meinem Ex für alle drei Kinder Unterhalt. Die Berechnung erfolgt übers Jugendamt.
    Außerdem habe ich noch so lange für die Kleine Betreuungsunterhalt bekommen bis ich wieder angefangen habe mit arbeiten. Dieser wird auch vom Jugendamt berechnet, allerdings wenn der Vater nicht zahlt, muss es mit Hilfe eines Anwalts oder des Gerichts eingefordert werden. Was bei mir der Fall war, allerdings hat ein Schreiben vom Rechtsanwalt schon gereicht.
    Ich hatte für 28 Monate, also verlängert, Elterngeld bekommen.

    Nach 28 Monaten habe ich wieder angefangen mit arbeiten.
    Ich habe zwei Ausbildungen und ich arbeite in keiner davon. Meine zweite Ausbildung, die die mir eigentlich sehr gut gefällt, die könnte ich zumeist nur ausüben, wenn ich auch Nacht und Wochenenddienste mache. Ich musste mir auch was neues suchen, da ich, obwohl ich einen Festvertrag hatte, mir gekündigt wurde (geht bei unter 10 Leuten). Die Arbeit ist anstrengend, macht aber Spaß, die Kollegen nett und das Gehalt geht auch.

    Jedenfalls klappt alles besser als ohne Mann
    Bei mir geht allerdings nur ein Kind zum Papa. Der mittlere.
    Und es klappt nur, weil hier, bei mir, alle an einem Strang ziehen. Selbständigkeit. Und jeder muss seine Aufgaben übernehmen.
    Alle drei sind unterschiedlich. Der mittlere war als Baby quicklebendig. Die Große hat 22 Std geschlafen. Nachts durch. Der mittlere eher 22 Std wach.

    Auch wenn es nicht meine Entscheidung war, kopfmäßig und Geldmäßig konnte mir nichts besseres passieren. Und bis jetzt konnte ich auch bei meinen Kindern keinen großartigen Schaden davontragen sehen.
    Ich habe seit einem knappen Jahr einen neuen Partner, der auch drei Kinder hat und bei ihm sehe ich, dass es Haushaltsmäßig und überhaupt total anders laufen kann.

    Egal was du machst, ich wünsche dir viel Glück!

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    AW: Scheidung - 8 Jahre Ehe, 4 Kinder

    Zitat Zitat von Babsi64 Beitrag anzeigen
    Was ich noch nicht verstanden habe, möchtest Du an Eurem Wohnort bleiben, oder umziehen? Wenn Du Dich trennst, wo wirst Du wohnen oder hast Du da bereits eine Möglichkeit?
    Warst Du bei einem Anwalt und hast Dir mal ausrechnen lassen, wieviel Unterhalt Du in Summe maximal bekommst?
    Wie sieht es nach einer Trennung mit der Krankenkasse aus?
    Hast Du ein Umfeld, welches Dich unterstützen kann? Finanziell, Emotional?
    Nein, den Schritt bin ich noch nicht gegangen. Ohne vorher mit meinem Mann darüber zu sprechen, würde ich so etwas nie machen. Hat etwas von Verrat und so bin ich nicht und will ich ihm gegenüber nicht sein.

    Zitat Zitat von Babsi64 Beitrag anzeigen
    Was ich hier sehe, sind 2 völlig überforderte Menschen, Du weil Du Dich als Hausfrsu um 4 Kinder kümmerst, Dein Mann der wochenlang unterwegs ist und wenn er Zuhause ist, Dich ja nach Deiner Aussage auch unterstützt.
    Ich glaube ehrlich nicht, dass hier eine Trennung wirklich das letzte Mittel ist. Ihr braucht jetzt Entlastung. Putzhilfe, Kinderbetreuung, mal Zeit für Euch (nicht unbedingt zusammen)
    Als allererstes würde ich das doppelte kochen einstellen, Du bestimmst was auf den Tisch kommt und wenn einer etwas nicht mag, gibt es eben nur vom Rest oder ein Brot. Das ist völlige Zeitverschwendung, dass weiß ich aus eigener Erfahrung, da ich es auch eine Zeitlang gemacht habe. Meine Kinder haben es gut überlebt.
    Seit Corona ist er nicht mehr unterwegs und er möchte es auch gar nicht. Er war knapp 7 Jahre viel beruflich weg und sieht es auch ein, dass er viel verpasst hat. Corona hat ihm den doch lang ersehnten Absprung ermöglicht. Er arbeitet im Büro, aufgrund des Umzugs nach Hamburg im Homeoffice und muss nur noch sporadisch hin.

    Das mit dem Essen ist so eine Sache. Es ist sooo anstrengend immer die gleichen Diskussionen zu führen. Die Mahlzeiten gestalte ich meistens so, dass jeder aus den einzelnen Komponenten seinen eigenen Teller zusammenstellt. Das klappt ganz gut. Und die zweite gekochte Mahlzeit ist meistens Meine eigene, weil ich gerne neues ausprobiere und jeder auch gerne davon probieren darf. Wenn es schmeckt, finde ich es natürlich toll. Wenn nicht, auch okay. Das "Wellness-Essen" wie ich es nenne, brauche ich für mich. Es ist einfach so, ich möchte daran auch nichts ändern :)

    Zitat Zitat von Charlotte03 Beitrag anzeigen
    Eine Beratung finde ich eine sehr gute Idee. Um zu sehen, wie man es gut für die Kinder machen kann.

    Darf ich dich fragen, wie er zu einer Trennung steht? Möchte er an einer Ehe mit dir festhalten?
    Wir reden heute sooo viel. es hat sich wirklich viel angestaut. Die Trennung würde er mitmachen, wenn es mir wirklich ernst ist damit. Er sieht auch Fehler ein, die er in der Vergangenheit gemacht hat. Ich sehe dennoch viel Schuld bei mir und komme nicht davon los, ihm bis zum Schluss eine gute Frau zu sein mit allem drum und dran. Ich sehe auch meine Fehler. Wir haben es beide vergeigt...
    Und nach so einem konstruktiven Gespräch ohne Vorwürfe und Schuldzuweisungen denke ich wieder anders. So war es bisher auch, deswegen habe ich auch an der Ehe festgehalten und irgendwie haben wir es ja auch geschafft, uns aus dem Sumpf zu ziehen. Ach ich bin so unsicher. Und es wirklich noch Liebe vorhanden. Gerade denke ich doch über eine Beratung zur Stärkung der Ehe... Es ist so ein Gefühlschaos...

    Zitat Zitat von jubidu Beitrag anzeigen
    Ihr habt eine Familie gegründet. Mit 4 Kindern.

    Da habt ihr beide eine Verantwortung übernommen. Und dieser seit ihr beide meiner Meinung nach verpflichtet. Da reicht es nicht, dass Mami ein wenig Sport macht und sich gesund ernährt, während die Arbeit auf der Beziehungsebene aus Monologen und sprunghaften Umzügen getoppt von einem altmodischen "halte deinem Mann den Rücken frei -Ratschlag" der Mutter erfolgte.

    Habt ihr überhaupt mal versucht MITeinander zu reden? Kennst du die Ängste, Träume, Wünsche, Enttäuschungen, heimliche Erwartungen, den Kummer deines Mannes? Kennt er deine? Habt ihr jemals versucht euch auf einer tieferen Ebene weiterzuentwickeln? Paartherapie gemacht? Oder geht es nur um oberflächlichen Kram, der ebenso oberflächlich gelöst wird (Stichwort Umzug, äh, Umzüge)? Weißt du, weshalb er so unbeteiligt ist? Weshalb er sich zurückzieht? Fühlt er sich in die Ecke gedrängt? Kennt er das aus seiner Kindheit? Kennst du aus deiner Kindheit immer die Verantwortung übernehmen zu müssen (Stichwort Tipp deiner Mutter)? Habt ihr je versucht das aufzudröseln?

    Du willst darüber nicht reden. Schön und gut. Aber wenm du in deiner Beziehung ebenso stur reagiert hast kann ich dir nur rückmelden, dass so keine produktiven Gespräche geführt werden. Und bei allem Verständnis für deine Selbstverwirklichung und bei aller Toleranz gegenüber Eltern, die sich natürlich scheiden lassen können/sollen/dürfen, wenn es nicht anders geht (ein Hoch auf diese Errungenschaft!), so ist es dennoch die moralische Pflicht von Eltern alles für den Erhalt der Ehe, der Familie (!), zu tun. Und mit alles meine ich alles.
    Ich habe den Eindruck, dass ich aufgrund der 4 Kinder anders bewertet werde als eine Mutter von nur einem oder zwei Kindern. Haben denn vierfache Eltern eine größere Verantwortung als andere? Es werden doch auch andere Ehen trotz Kindern geschieden, eben wenn die Eltern nicht miteinander glücklich sind. Ich kann von unseren Kindern sagen, dass sie mittlerweile feine Antennen entwickelt haben und merken, dass die Mama bedrückt ist. Und das ist die eigentliche Frage. Will ich später von ihnen gesagt bekommen: Für uns hättest du es nicht machen sollen. So etwas soll es ja auch geben.
    Aber naja, nach dem letzten Gespräch bin ich wieder total verunsichert, weil mein Mann sich auf ein konstruktives Gespräch eingelassen hat. Ich habe viel geredet, er auch. Wir haben uns zugehört. Wir haben geweint. Wir sind so stark miteinander verbunden und das ist der Grund weswegen es schon seit 6 Jahre so geht.

    Stur können wir beide sein. Und wenn er sich zu irgendetwas gedrängt fühlt, dann zieht er sich zurück und signalisiert mir, dass es ihm unwichtig ist. Mir ist es aber so wichtig, dass ich es als Verletzung empfinde.

    Der letzte Umzug zurück nach Hamburg war ein sehr großer Beweis dafür, dass ich ALLES für diese Ehe mache. Ich sehe nicht nur mich selbst und von Selbstverwirklichung bin ich sehr weit entfernt. Ist schon interessant, dass man so abgestempelt wird, weil man einfach so verzweifelt ist und nicht mehr weiter weiß.

  4. Inaktiver User

    AW: Scheidung - 8 Jahre Ehe, 4 Kinder

    Zitat Zitat von EspressoConPanna Beitrag anzeigen
    Wir reden heute sooo viel. es hat sich wirklich viel angestaut. Die Trennung würde er mitmachen, wenn es mir wirklich ernst ist damit. Er sieht auch Fehler ein, die er in der Vergangenheit gemacht hat. Ich sehe dennoch viel Schuld bei mir und komme nicht davon los, ihm bis zum Schluss eine gute Frau zu sein mit allem drum und dran. Ich sehe auch meine Fehler. Wir haben es beide vergeigt...
    Und nach so einem konstruktiven Gespräch ohne Vorwürfe und Schuldzuweisungen denke ich wieder anders. So war es bisher auch, deswegen habe ich auch an der Ehe festgehalten und irgendwie haben wir es ja auch geschafft, uns aus dem Sumpf zu ziehen. Ach ich bin so unsicher. Und es wirklich noch Liebe vorhanden. Gerade denke ich doch über eine Beratung zur Stärkung der Ehe... Es ist so ein Gefühlschaos...
    Das sieht wieder völlig anders aus. Darauf würde ich aufbauen und unbedingt zur Beratung.

  5. User Info Menu

    AW: Scheidung - 8 Jahre Ehe, 4 Kinder

    Du wirst (zumindest von mir) nicht anders bewertet, als eine Mutter mit einem oder zwei Kinden. Ihr solltet euch beide mehr Zeit nehmen für die Zweisamkeit. Dann könnte es sein, dass eure Ehe wieder funktioniert und beidseitige Zufriedenheit einkehrt. Am besten für jede Woche einen Abend vereinbaren, wo ihr Zeit alleine miteinander verbringen könnt. Jemanden suchen, der die Kinder beaufsichtigt. Solange ihr beide noch miteinander reden könnt, ist nichts verloren.
    Jedes Ding hat drei Seiten: Eine die du siehst, eine die ich sehe und eine die wir beide nicht sehen.
    Wusstest du, dass das Gehirn auf unnötige Informationen nicht antwortet, sondern ignoriert?

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    AW: Scheidung - 8 Jahre Ehe, 4 Kinder

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das sieht wieder völlig anders aus. Darauf würde ich aufbauen und unbedingt zur Beratung.
    Eben darauf haben wir immer wieder aufgebaut. Weil es für viele hier nicht verständlich war, wie wir denn trotz Problemen vier Kinder bekommen konnten. Aber dafür möchte ich mich nicht rechtfertigen.
    Dass ich an einem Tiefpunkt nicht unbedingt die schönsten Geschichten rauspicke, dürfte jedem klar sein. Es gab auch ganz viele tolle Phasen in unserer gesamten Beziehung.

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    AW: Scheidung - 8 Jahre Ehe, 4 Kinder

    Zitat Zitat von Majllin Beitrag anzeigen
    Du wirst (zumindest von mir) nicht anders bewertet, als eine Mutter mit einem oder zwei Kinden. Ihr solltet euch beide mehr Zeit nehmen für die Zweisamkeit. Dann könnte es sein, dass eure Ehe wieder funktioniert und beidseitige Zufriedenheit einkehrt. Am besten für jede Woche einen Abend vereinbaren, wo ihr Zeit alleine miteinander verbringen könnt. Jemanden suchen, der die Kinder beaufsichtigt. Solange ihr beide noch miteinander reden könnt, ist nichts verloren.
    Danke :)

  8. Inaktiver User

    AW: Scheidung - 8 Jahre Ehe, 4 Kinder

    Ich möchte mal erleben, dass ein Mann sich so einen Kopf macht und andere Männer da auch noch "mitdenken".

    @TE Studium ist eine gute Idee. Kümmere dich zeitig, damit die Sache ihren Lauf nimmt und du loslegen kannst, wenn es soweit ist.

  9. Inaktiver User

    AW: Scheidung - 8 Jahre Ehe, 4 Kinder

    Zitat Zitat von EspressoConPanna Beitrag anzeigen
    Eben darauf haben wir immer wieder aufgebaut. Weil es für viele hier nicht verständlich war, wie wir denn trotz Problemen vier Kinder bekommen konnten. Aber dafür möchte ich mich nicht rechtfertigen.
    Dass ich an einem Tiefpunkt nicht unbedingt die schönsten Geschichten rauspicke, dürfte jedem klar sein. Es gab auch ganz viele tolle Phasen in unserer gesamten Beziehung.
    Nein, nicht einfach so weiter machen wie bisher, das funktioniert ja nicht.
    Sondern zur professionellen Beratung.

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    AW: Scheidung - 8 Jahre Ehe, 4 Kinder

    Zitat Zitat von farfalle61 Beitrag anzeigen
    In der Zeit habt ihr Baby Nr.4 gemacht ?
    Sollte es ein Versöhnungsbaby werden ? Das funktioniert ganz selten.

    Dein Mann zieht sich nach deinen Angaben immer zurück.
    Ist er depressiv ? Unzufrieden auf der Arbeit ?

    Wie verlaufen eure Gespräche ? Klagst du ihn dabei an ?
    Ist klar das er sich dann zurück zieht !
    Die TE sucht Rat, dabei sind Vorwürfe nicht hilfreich - keiner kann sein Leben rückwärts leben.

    Die TE ist nicht die einzige Frau die mit 4 Kindern geschieden wird - viele Frauen werden verlassen weil Mann sich neue verliebt…irgendwie findet sich immer eine Lösung.
    Los lassen ist einer der besten Geschenke die man sich geben kann.

    Mckenzie

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