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  1. User Info Menu

    Sozialfall des Exgatten

    Hallo guten Morgen,

    Wenn mein Exgatte zum sozialfall wird, werde ich dann zum Unterhalt verpflichtet?
    Wie hoch ist der Selbstbehalt und ab welchem Betrag wird mein Erspartes eingerechnet.

    Gruß a-b
    Geduld ist das Vertrauen, dass alles kommt, wenn die Zeit dafür reif ist.

    Gut sein ist edel. Andere lehren, gut zu sein, ist noch edler.
    Und leichter.
    (Mark Twain)

    In der Liebe und beim Singen kann man nichts erzwingen.

    Das Gedächtnis ist ein sonderbares Sieb. Es behält alles Gute von uns und alles Üble von den anderen.

  2. Inaktiver User

    AW: Sozialfall des exgatten

    Hallo

    Habt ihr gemeinsame Kinder und er hat während der Ehe, sich um diese gekümmert (betreuungszeiten?)

    Normalerweise ist nach der Scheidung jeder selbst für seinen Lebensunterhalt zuständig und wenn er ein sozialfall wird, hat das nichts mit dir zu tun.

    Es gibt Ausnahmen aber diese sind sehr konkret.

  3. Inaktiver User

    AW: Sozialfall des exgatten

    Es gab hier mal einen längeren Strang dazu von einer Userin, die betroffen war. Weiß jemand noch spontan, wie der hieß?

  4. Inaktiver User

    AW: Sozialfall des exgatten

    Passiert wohl in seltenen Fällen, dass der Expartner herangezogen werden soll.

    Aber soweit ich weiß gilt auch die Unterhaltspflicht erst ab einem jährlichen Einkommen ab über 100.000 €.

  5. Inaktiver User

    AW: Sozialfall des exgatten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es gab hier mal einen längeren Strang dazu von einer Userin, die betroffen war. Weiß jemand noch spontan, wie der hieß?
    Ich erinnere mich auch daran, da hab ich gelernt, dass man nach der Scheidung genau so zur Kasse gebeten wird wie vorher.

    Habe es gefunden:
    Unterhaltspflicht bei Sozialhilfe für geschiedenen Ehegatten?
    Geändert von Inaktiver User (18.08.2021 um 10:52 Uhr)

  6. User Info Menu

    AW: Sozialfall des exgatten

    Ja, es gibt nach- eheliche derartige Verpflichtungen. Deswegen habe ich im Rahmen meiner Scheidung für teures Geld einen wechselseitigen Ausschluss mit meinem Exmann vereinbart.
    Aber das Geld war es mir wert, im Vergleich ich hätte meinen Ex womöglich jahrelang unterstützen müssen. Das war ihm nämlich zuzutrauen.

  7. Inaktiver User

    AW: Sozialfall des exgatten

    Ich glaube, das steht auch in dem alten Strang:
    mit einer privatrechtlichen (auch notariellen) Vereinbarung kannst Du nichts anfangen, den Staat interessiert keine privatrechtliche Vereinbarung.

    Aber über 100000 € Jahreseinkommen muss man erst mal kommen
    Geändert von Inaktiver User (18.08.2021 um 12:32 Uhr)

  8. User Info Menu

    AW: Sozialfall des exgatten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich glaube, das steht auch in dem alten Strang:
    mit einer privatrechtlichen (auch notariellen) vereinbarung kannst Du nichts anfangen, den Statt interessiert keine privatrechtliche Vereinbarung.

    Aber über 100000 € Jahreseinkommen muss man erst mal kommen
    Die 100.000-Euro-Grenze betrifft doch nur den Fall, dass Kinder für die Pflegekosten ihrer Eltern herangezogen werden können, oder?
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

  9. User Info Menu

    AW: Sozialfall des exgatten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich glaube, das steht auch in dem alten Strang:
    mit einer privatrechtlichen (auch notariellen) vereinbarung kannst Du nichts anfangen, den Statt interessiert keine privatrechtliche Vereinbarung.

    Aber über 100000 € Jahreseinkommen muss man erst mal kommen
    Ich zitiere aus dem alten Strang:
    "hat man notariell oder im rahmen der scheidung auch fuer den fall von "not und elend" die nacheheliche unterhaltspflicht ausgeschlossen, gibt es daran nichts mehr zu ruetteln, und dann kann auch kein amt hergehen und einen versuchen zu verpflichten, noch irgendwie geld fuer den geschiedenen partner zu bezahlen

    denn es wird davon ausgegangen, das die person bei der beurkundung eines solchen passus voll geschaeftsfaehig war, und das ganze freiwillig beurkundet wurde, aus diesem grund ist so etwas unabaenderlich" von ereS

    Dazu habe ich einen passenden Paragraphen gefunden, der dies bestätigt-1585c BGB
    Geändert von Tiggi75 (18.08.2021 um 12:09 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Sozialfall des exgatten

    Zitat Zitat von Tiggi75 Beitrag anzeigen
    Ich zitiere aus dem alten Strang:
    "hat man notariell oder im rahmen der scheidung auch fuer den fall von "not und elend" die nacheheliche unterhaltspflicht ausgeschlossen, gibt es daran nichts mehr zu ruetteln, und dann kann auch kein amt hergehen und einen versuchen zu verpflichten, noch irgendwie geld fuer den geschiedenen partner zu bezahlen

    denn es wird davon ausgegangen, das die person bei der beurkundung eines solchen passus voll geschaeftsfaehig war, und das ganze freiwillig beurkundet wurde, aus diesem grund ist so etwas unabaenderlich" von ereS

    Dazu habe ich einen passenden Paragraphen gefunden, der dies bestätigt-1585c BGB
    In dem Paragraphen geht es um Unterhalt.
    Das ist meiner Ansicht nach etwas vollkommen anderes, als wenn das Sozialamt jemanden an den Pflege/Unterbringungskosten heranziehen will.

    Laut Gesetz kann sogar der geschiedene Ehepartner zur Kasse gebeten werden, wenn sein Einkommen das Schonvermögen übersteigt und der Ex-Partner ins Pflegeheim muss.

    Ich würde mich da immer von einem Sozialanwalt beraten lassen.
    Ein notarieller Vertrag sowieso vorab und wenn dann eine Forderung über die Aufstellung des Vermögens und Einkommens käme, sofort zu einem Anwalt.
    Die 100000€ Grenze steht überall für Eltern und Kinder, Ehegatten haben die Obergrenze nicht. Aber Ex-Ehegatten sind ja nun wiederum etwas anderes.
    Das Ganze ist sehr verworren und mit Google auch nicht so einfach aufzulösen.

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