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    AW: Umgangsrecht Ex-Mann an meiner Tochter - Wie Kind schützen???

    Zitat Zitat von rosemary_ Beitrag anzeigen
    Bei bestimmten Berufsgruppen sind die Staatsanwaltschaften ohnehin verpflichtet, eine anklageerhebung dem Dienstherrn mitzuteilen. Das kann man dann getrost der Behörde überlassen.

    Und, liebe wildblume, dein Eifer in allen Ehren. Aber die Aussage "kein Kind denkt sich so etwas" aus, ist leider zu kurz gedacht. Die familiengerichte sind voll mit verfahren, in denen der Vorwurf sexueller Missbrauchs vorliegt und schlicht und einfach nicht bewiesen werden kann bzw der Verdacht besteht, dass seitens der Mutter taktische Überlegungen eine Rolle spielen und möglicherweise das Kind manipuliert worden ist. Warum glaubst du, werden in den verfahren Gutachter mit glaubwürdigkeitsgutachten beauftragt.

    Wie gesagt, wir wissen nichts und der einzige Rat, den ich der te geben kann, wäre ruhig Blut zu bewahren. Leichter gesagt als getan, ich weiß.
    Danke für deinen sachlichen Beitrag.

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    AW: Umgangsrecht Ex-Mann an meiner Tochter - Wie Kind schützen???

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    AW: Umgangsrecht Ex-Mann an meiner Tochter - Wie Kind schützen???

    Zitat Zitat von Wildeblume Beitrag anzeigen
    Gilt die Unschuldsvermutung nicht auch für die Mutter bzw. dem Kind?
    Die Unschuldsvermutung gilt für Angeklagte. Sie werden einer Straftat beschuldigt, die es aufzuklären gilt.

    Dass die Behauptungen ernst genommen werden zeigen die Verfahren. Und Gerichte bedienen sich eigener von Amts wegen bestellter Gutachter und Privatgutachten/Privatberichte werden sicherlich zur Kenntnis und zu den Akten genommen, aber die gerichtsseits bestellten Gutachter sind die ausschlaggebenden. Dann wird geguckt, ob ggf. Übereinstimmungen vorliegen.

    Privatgutachten sind Parteigutachten und Gerichtsgutachten unterliegen der unparteiischen Betrachtung. Diese Gutachter sehen beide Seiten und ziehen ihr Fazit, das dem Gericht ermöglicht, eine Entscheidung zu treffen.

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    AW: Umgangsrecht Ex-Mann an meiner Tochter - Wie Kind schützen???

    Vielen Dank für die lieben Antworten. Ich bin wirklich überwältigt wie mir hier geholfen wird und wieviel Verständnis die meisten für mich haben. Mich macht die ganze Sache ganz doll fertig. Deswegen bin ich erstmal ein paar Tage mit meiner Tochter zu meinen Eltern gefahren.

    Den Arbeitgeber meines Ex-Mannes (er arbeitet als Techniker und hat dort keinen Kontakt zu Kindern) habe ich bereits während der Scheidung über sein wahres Gesicht informiert – das er kündigen und dort eh nur eine ruhige Kugel schiebt. Mein Ex-Mann hat darauf gedroht sich den nächsten Job mit einer Bezahlung unterhalb der Pfändungsfreigrenze zu suchen, um mir keinen Unterhalt zahlen zu müssen. Das richtige Geld will er sich dann schwarz geben lassen. Wenn er seinen Job verliert, wird meine Tochter auch noch mit weniger Kindesunterhalt bestraft. Das ist wirklich ungerecht.

    Mein Ex-Mann hat seit einem Jahr eine weitere kleiner Tochter mit seiner neuen Freundin. Auch dieses Kind tut mir schrecklich leid. Seine Freundin hat wohl als Erzieherin gearbeitet, passt aber jetzt auf das Kind auf. Meine Anwältin hat mir davon abgeraten, ihren Kindergarten über das Verfahren zu informieren, solange noch nicht bewiesen.

    Ich habe eine Anwältin im Familienrecht wegen der Sache mit dem Umgang. Für das Ermittlungsverfahren habe ich noch einen Nebenklägeranwalt. Beide sagen mir immer nur dass man nur abwarten kann. Die finden das aber auch komisch das alles so lange dauert. Habt ihr da Erfahrungswerte?

    Meine Tochter ist schon so oft befragt worden dazu, 4x Richtern und Verfahrensbeistand, 4x Gutachterin und das Jugendamt auch. Das belastet sie sehr – immer wieder wird sie an ihn erinnert. Und jetzt kommt noch das aussagepsychologische Gutachten. Mein Ex-Mann würde ihr soviel ersparen, wenn er das alles endlich zugibt und auf Besuche verzichtet.

    Meine Anwältin hat mir auch gesagt, dass solche Sache immer erst bei der Scheidung und Trennung rauskommen, weil sich die meisten Mütter erst dann trauen darüber zu berichten.

    Ein Detektiv ist auch eine gute Idee. Ich weiß, dass mein Ex-Mann gern Party feiert wo viel getrunken und geraucht wird. Kinder laufen dann auch dort umher. Gott sei Dank nicht mehr meine Tochter. Er kennt auch ehemalige Hooligangs – ganz übler Umgang für meine Tochter. Leider habe ich nicht genug Geld für einen Detektiv, aber meine Freunde sind immer wachsam, wenn sie ihm begegnen und berichten mir dann.

    Das alleinige Sorgerecht ist aktuell gar nicht so wichtig. Natürlich ist es blöd, wenn der Vater mit der Lehrerin meiner Tochter und ihren Ärzten sprechen darf, aber die Sache mit dem Umgang ist für uns beide aktuell viel belastender. Meine Anwältin hat auch schon gesagt das da „mehr“ passieren muss, damit ihm das Sorgerecht auch noch entzogen werden kann. Leider muss wohl noch was ganz Schlimmes passieren, damit die endlich aufwachen.

    Mir bleibt wohl nur abzuarten. Dabei wünsche ich mir so sehr, dass meine Tochter und ich endlich zu Ruhe kommen. Vielen Dank für eure emotionale Unterstützung, das hilft mir auch sehr.

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    AW: Umgangsrecht Ex-Mann an meiner Tochter - Wie Kind schützen???

    Zitat Zitat von Sonneblume83 Beitrag anzeigen
    Den Arbeitgeber meines Ex-Mannes (er arbeitet als Techniker und hat dort keinen Kontakt zu Kindern) habe ich bereits während der Scheidung über sein wahres Gesicht informiert – das er kündigen und dort eh nur eine ruhige Kugel schiebt. Mein Ex-Mann hat darauf gedroht sich den nächsten Job mit einer Bezahlung unterhalb der Pfändungsfreigrenze zu suchen, um mir keinen Unterhalt zahlen zu müssen. Das richtige Geld will er sich dann schwarz geben lassen. Wenn er seinen Job verliert, wird meine Tochter auch noch mit weniger Kindesunterhalt bestraft. Das ist wirklich ungerecht.
    Damit hast Du leider den Unterhaltsast selbst abgesägt, auf dem Deine/Eure Tochter sitzt.

    Eigenbehauptungen können zum unangenehmen Bumerang werden. Der Rat Deiner Anwältin, nun nicht auch noch den Kindergarten der neuen Partnerin Deines Ex zu informieren, war ein sehr weiser!

    In Fachkreisen wird Eure Auseinandersetzung eine sog. hochstreitige Scheidung genannt.

    Es gibt auch bei Euch als Eltern viel zu klären. Fang Du am besten damit an im Interesse Deiner Tochter!

    Wie ich lese, dürfte es noch Jahre dauern, bis der von Euch geknüpfte gordische Knoten aufgelöst ist. Wenn überhaupt.

    Und Ihr seid - leider - ein Paradebeispiel dafür, wie dicht Liebe und Hass beieinander liegen.

    Versuch, Dich aus dieser Endlosschleife zu lösen!

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    AW: Umgangsrecht Ex-Mann an meiner Tochter - Wie Kind schützen???

    @sonnenblume:

    allen voran tut mir dein kind leid, das es 100% zu schützen gilt.

    du liegst mit deinem ex total im clinch, ob zu recht oder nicht, möchte ich überhaupt nicht beurteilen, aber:
    es könnte tatsächlich der eindruck entstehen, hier würde ein feldzug gegen den ex und die neue geführt und wenn alles nix nützt, dann wird missbrauch aufgefahren.

    um das mal klarzustellen: ich glaube nicht, dass es so ist, aber es gab leider auch schon genug fälle wo es so lief.

    missbrauch, erst recht eine offensichtlich einmalige sache, ist grundsätzlich schwer nachzuweisen, an kindern erst recht, sofern keine körperlichen spuren gesichert wurden/werden konnten.

    daher würde ich dir dringend raten, das alles zu entkoppeln.
    innerlich aber auch nach außenhin.

    der mann ist, in deinen augen und vllt auch in echt, ein riesenar***.
    unabhängig davon hat er sich allem anschein nach, an eurer tochter vergangen.
    das hätte er vielleicht auch, wenn er ansonsten null wie ein ar*** gewirkt hätte.
    oder vielleicht auch nicht, obwohl er einer ist.


    du musst das dringend trennen, sonst wird am ende deiner tochter nicht geglaubt.
    sowas gab es alles schon, ich verstehe auch @wildblumes aufgebrachtheit und habe selbst (beruflich) in solchen zusammenhängen auch und gerade von profis schon unsäglich inkompetentes erlebt.


    trenn das alles für dich, für deine tochter ist es nämlich völlig egal, ob der "eh" ein A***** ist, und sehe bitte sie und das was ihr passiert ist.

    und suche ihr dringend kompetente unterstützung bei einer anlaufstelle für sexuellen missbrauch, denn wenn ich lese, an welchem punkt die anwältin bereits überfordert ist, denke ich, dass du bei so einer anlaufstelle noch nicht warst, denn die haben listen mit kompetenten anwältInnen, speziell für sowas.
    Die Gedanken sind frei....

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    AW: Umgangsrecht Ex-Mann an meiner Tochter - Wie Kind schützen???

    Das ist echt unfassbar, wie du deinem Ex das Leben schwer machst, nur weil er dich verlassen hat.
    Am Ende bekommst du auch noch Erziehungshilfe, weil du dich so irrational und hasserfüllt aufführst. Und ist es wahr, was hier jemand schrieb, dass du in der Vergangenheit sogar schon einen Detektiv auf ihn angesetzt hattest?

    Du machst ihn überall schlecht, sogar bei seinem Job, und nimmst deinem eigenen Kind die Existenzgrundlage??
    Das interessierte bei der Entlassung seinen AG nicht die Bohne, das kann ich dir sagen, auch wenn er das sagte und er dir interessiert zugehört hat. Vor dem Arbeitsgericht kann er nämlich nicht hintreten und sagen, dass dein Ex privat ein Arsch ist und er ihn deswegen nicht haben will.

    Du hast doch erreicht, dass erst einmal der Umgang nur unter Aufsicht haben darf.
    Da du dich aber in der Vergangenheit so aufgeführt hast und ihn überall schlechtgemacht hast, hat er eine Menge gegen dich in der Hand.

    Das bedeutet, das Gericht wird sehr genau hinsehen, ob es sich nur um Rache einer verletzten Ex handelt.
    Deinem Ex kann höchstens passieren, dass der Umgang auch weiterhin unter Aufsicht stattfindet und ohne die neue Freundin.

    Ich rate dir wirklich dringend, eine Therapie zu machen und deinen Ex endlich loszulassen.

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    AW: Umgangsrecht Ex-Mann an meiner Tochter - Wie Kind schützen???

    Zitat Zitat von Sonneblume83 Beitrag anzeigen
    Den Arbeitgeber meines Ex-Mannes (er arbeitet als Techniker und hat dort keinen Kontakt zu Kindern) habe ich bereits während der Scheidung über sein wahres Gesicht informiert – das er kündigen und dort eh nur eine ruhige Kugel schiebt.
    fett von mir

    Aus welchem Grund hast Du das gemacht?

    Den zweiten Satzteil verstehe ich leider nicht.

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    AW: Umgangsrecht Ex-Mann an meiner Tochter - Wie Kind schützen???

    Zitat Zitat von Sonneblume83 Beitrag anzeigen
    Meine Anwältin hat mir auch gesagt, dass solche Sache immer erst bei der Scheidung und Trennung rauskommen, weil sich die meisten Mütter erst dann trauen darüber zu berichten.
    Das verstehe ich nicht ganz, wenn der von der Tochter beschriebene Übergriff doch anscheinend erst nach der Trennung stattgefunden hat. Gab es da noch mehr während Eurer Ehe?

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    AW: Umgangsrecht Ex-Mann an meiner Tochter - Wie Kind schützen???

    Zitat Zitat von Chambord Beitrag anzeigen
    Damit hast Du leider den Unterhaltsast selbst abgesägt, auf dem Deine/Eure Tochter sitzt.

    Eigenbehauptungen können zum unangenehmen Bumerang werden. Der Rat Deiner Anwältin, nun nicht auch noch den Kindergarten der neuen Partnerin Deines Ex zu informieren, war ein sehr weiser!
    Ich lese nur, dass der Kindesvater es angedroht hat. Hat er es denn nun wirklich umgesetzt? Selbst wenn, wird das Jugendamt ihm dann hoffentlich Dampf unterm Hintern machen, sich eine Tätigkeit zu suchen, wo er wieder dem Kind zustehenden Unterhalt zahlen muss. Wenn das Jugendamt dann auch noch erfährt, dass er der TE angedroht hat, seinen Job zu kündigen und nur noch wenig Geld in Zukunft haben zu wollen, sich den Rest schwarz auszahlen würde, dann könnte es auch Ärger mit Krankenkasse und Finanzamt für den AG geben. Daher mein Hinweis in einem meiner voheringen Beiträge sich alles gesagte zu protokollieren, also Tag, Uhrzeit, wo, wie, Zeugen?

    Dazu als Vater mit einem kleinen neuem Kind? Seine Freundin wird dem ja nun nicht zustimmen, denn ihr Gehalt fällt ja nun erstmal weg, Erzieherinnen verdienen nicht so schlecht, ich kenne mich da aus.

    Das die Freundin/Lebensgefährtin des Kindesvater Erzieherin ist, sehe ich eher als Problem. Sie war wohl bei dem "Geschehen" dabei und ist wohl sicherlich auch befragt worden. Vielleicht hat die geschickt ihre Erzieherausbildung mit ins Spiel gebracht, für Unsicherheit seitens der Gutachter usw. gesorgt und daher dauert der ganze Prozess usw. so lange....?

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