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    AW: Bin ich einer Narzisstin verfallen?

    Bei Tinder findet man einen Haufen Leute, die weder ein sexuelles Abenteuer noch eine Beziehung gebacken kriegen. Das nächste Mal, wenn Du mit "muss ernst noch über *Haufen Zeug* hinwegkommen" in der Anbahnung zu hören bekommst, brich einfach gleich ab. Das liest sich für mich alles so, als wärst Du lächelnd und sehenden Auges in die Kreissäge gelaufen.

    Für Dich solltest Du daraus lernen, dass man sich immer fragen sollte - will ich mir diesen Scheiß überhaupt antun?

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    AW: Bin ich einer Narzisstin verfallen?

    Danke für die ganzen Antworten. Es ist sehr hart, aber ich bin froh wieder mein Leben alleine zu bestreiten. Ich habe spürbar mehr Zeit für meinen Alltag.

    Zitat Zitat von Sturmfest Beitrag anzeigen
    P.S. Ich war mal mit einem Choleriker zusammen. Das geht mir noch Jahren noch nach.
    Also gut, dass Du Dich damit auseinander setzt.
    Das tut mir wirklich sehr leid. Meine Kindheit war von einem cholerischen Vater geprägt. Die Dynamiken sind mir deswegen sehr bekannt. Dies ist glaube ich auch der Grund, warum ich oftmals in Beziehungen keinen Schlussstrich finde: Verbale Gewalt und Erniedrigungen gehörten für mich zu einem gewissen Maß dazu. Das ist keine Entschuldigung für mein Verhalten. Nur eine Feststellung.

    In den letzten Jahren haben sich meine cholerischen Ausbrüche auf Null reduziert. Das Gefühl einer aufsteigenden Wut und der Jähzorn sind leider geblieben. Doch ich bleibe am Ball. Mittlerweile lache ich über die Wutanfälle meines Vaters und sie können mir nichts mehr anhaben, da sich unser Kontakt seit meinem Auszug verbessert hat.

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    AW: Bin ich einer Narzisstin verfallen?

    Zitat Zitat von Jupiter8 Beitrag anzeigen
    In den letzten Jahren haben sich meine cholerischen Ausbrüche auf Null reduziert. Das Gefühl einer aufsteigenden Wut und der Jähzorn sind leider geblieben. Doch ich bleibe am Ball. Mittlerweile lache ich über die Wutanfälle meines Vaters und sie können mir nichts mehr anhaben, da sich unser Kontakt seit meinem Auszug verbessert hat.
    Ganz ehrlich, wenn ich mit deiner Freundin zusammen gewesen wäre, hätte ich sicherlich auch unter aufsteigender Wut und Gewaltphantasien gelitten, aber zumindest daran gedacht mich schnellstmöglich zu trennen.

    Ein weniger gestörtes Umfeld könnte diese Impulse sicherlich reduzieren, dazu noch Sport und ein echtes Ernstnehmen Deiner Wut. Damit meine ich kein Ausleben, sondern dieses Gefühl wichtigen Faktor zur Abgrenzung wahrnehmen.

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    AW: Bin ich einer Narzisstin verfallen?

    Zitat Zitat von noprincess Beitrag anzeigen
    Ganz ehrlich, wenn ich mit deiner Freundin zusammen gewesen wäre, hätte ich sicherlich auch unter aufsteigender Wut und Gewaltphantasien gelitten, aber zumindest daran gedacht mich schnellstmöglich zu trennen.

    Ein weniger gestörtes Umfeld könnte diese Impulse sicherlich reduzieren, dazu noch Sport und ein echtes Ernstnehmen Deiner Wut. Damit meine ich kein Ausleben, sondern dieses Gefühl wichtigen Faktor zur Abgrenzung wahrnehmen.
    Hahaha, so kann man das auch sehen ;)

    Vor Corona war ich sportlich gut unterwegs (Rugby), das hat mich echt gut im Zaum gehalten. Zum Glück erlauben die Lockerungen wieder Mannschaftssport.

    Das Gemeine war, dass jegliche Aggressionen meinerseits als "Red Flags" von ihr betitelt wurden. Ihr Freundeskreis hatte ja die Geschichte mit ihrem Ex mitbekommen, war dementsprechend geimpft und mir gegenüber immer sehr skeptisch aufgrund ihrer Darstellungen.

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    AW: Bin ich einer Narzisstin verfallen?

    Ich habe im Beruf mit PS zu tun gehabt. Persönlichkeitsstörungen zeichnen sich durch Beziehungsstörungen aus, und da spielt in erster Linie die Beziehung zu sich selbst eine Rolle.
    Anscheinend hast Du Deine Häkchen ausgestreckt zu Psychdramen. Kein Wunder bei Deiner Kindergeschichte mit dem Vater. Wie war Deine Mutter?
    Wir brauchen im Privatleben keine Diagnosen. Schau wo, in welchen, und mit welchen Auswirkungen, es Störungen in den Beziehungen und der Kommunikation gibt, dann weißt Du genug, um Dich für Dich entscheiden zu können.
    "Wenn Sie die Art und Weise ändern, wie Sie die Dinge betrachten, ändern sich die Dinge, die Sie betrachten."
    Max Planck - deutscher Physiker und Nobelpreisträger 1858-1947


    Denken und Sein werden vom Widerspruch bestimmt
    Aristoteles - Griechischer Philosoph

    "Es ist nicht wie es ist, sondern so, wie Du denkst, dass es ist. "bifi

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    AW: Bin ich einer Narzisstin verfallen?

    Zitat Zitat von Jupiter8 Beitrag anzeigen
    Das Gemeine war, dass jegliche Aggressionen meinerseits als "Red Flags" von ihr betitelt wurden. Ihr Freundeskreis hatte ja die Geschichte mit ihrem Ex mitbekommen, war dementsprechend geimpft und mir gegenüber immer sehr skeptisch aufgrund ihrer Darstellungen.
    Wer weiß, ob das stimmt und was die Freunde gesagt haben. Warst du dabei oder hat sie dir das mitgeteilt?

    Ich würde mich nicht mehr von den Ansichten, Bewertungen und Meinungen von offensichtlich verrückten Menschen beeinflussen lassen. Solchen Quatsch von einer selbst ziemlich verqueren und manipulativen Person, würde ich mir nicht mehr reinziehen und nicht mehr auf die Idee kommen zukünftig ihr zu glauben und dem überhaupt ein Gewicht beizumessen. Bild dir deine eigenen Meinung, auch über dich selbst.

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    AW: Bin ich einer Narzisstin verfallen?

    Zitat Zitat von bifi Beitrag anzeigen
    Anscheinend hast Du Deine Häkchen ausgestreckt zu Psychdramen. Kein Wunder bei Deiner Kindergeschichte mit dem Vater. Wie war Deine Mutter?
    Meine Mutter und ich haben eine schwierige Beziehung. Nur so viel: Sie hat den Kontakt zu ihrer Familie abgebrochen, sah in mir aber viele Merkmale ihrer verhassten Brüder, die ich allerdings bis ich 20 war nie wirklich kennengelernt habe.

    Wer weiß, ob das stimmt und was die Freunde gesagt haben. Warst du dabei oder hat sie dir das mitgeteilt?
    Sie hat es immer nur mittgeteilt.

    Es gab einen Fall in unserem Urlaub, da lästerte sie in der Küche mit ihrer besten Freundin über ich, nachdem ich sehr sauer auf ihr Verhalten während der Hinreise war. Ihrer Freundin war das sichtlich unangenehm und kam dann im Anchluss auf mich zu und wollte gemeinsam mit meiner Ex über unserer Probleme reden. Darauf hatte ich natürlich überhaupt keine Lust da ihre beste Freundin nicht unsere Therapeutin ist. Kam mir auch wie in einem Tribunal vor. Dies stieß auf Unverständnis.
    Geändert von Jupiter8 (30.07.2021 um 11:11 Uhr)

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    AW: Bin ich einer Narzisstin verfallen?

    Zitat Zitat von Jupiter8 Beitrag anzeigen
    Meine Kindheit war von einem cholerischen Vater geprägt. Die Dynamiken sind mir deswegen sehr bekannt. Dies ist glaube ich auch der Grund, warum ich oftmals in Beziehungen keinen Schlussstrich finde: Verbale Gewalt und Erniedrigungen gehörten für mich zu einem gewissen Maß dazu. Das ist keine Entschuldigung für mein Verhalten. Nur eine Feststellung.
    Als Kind lernen wir zwischenmenschliche Beziehung, dabei sollte sich zwischen Vater und Mutter ein Urvertrauen bilden, was uns für später stärkt.

    Wenn da leise oder laute Zwischentöne in diesem Vertrauen, sei es durch Gewalt (Gewaltsprache) oder eine überführsorgliche Vereinnahme sind, so prägt uns das, oft nur im Unterbewusstsein.

    Zwischenmenschlich hast du gelernt, kann es auch schwierig sein und sogar zu Ablehnung kommen und trotzdem zu einer vermeintlichen Liebesbeziehung kommen. Deine Abnabelung gegenüber deinem Vater hast du räumlich geschafft, in Beziehungen gibst du derartigem Verhalten aber noch Raum.

    Letztendlich ist es egal, wie sie dich betitelt. Du musst es schaffen, einer potentiellen Partnerin zu signalisieren, dass du Grenzen hast und diese eingehalten werden müssen. Bis jetzt versuchst du, andere zu analysieren und zu stützen. Wie sieht es da mit ein wenig mehr Egoismus aus? Nicht der, der auf Kosten anderer geschieht, sondern der, der geradlinig deine Grenzen kennt. Dann beschreitet man erst gar keine Pfade, die derart von emotionalen Talfahrten, wie du ihn mit dieser Frau erlebt hast, durchwachsen sind.

    Lerne, andere Menschen so zu akzeptieren wie sie sind. Dann erkennst du bald, dass ein Großteil es gar nicht wert ist, sie auf den Pfad der Tugend zu führen.
    Der Humor ist die Maske der Weisheit. Maskenlos ist die Weisheit unerbittlich. - Dürrenmatt -

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    AW: Bin ich einer Narzisstin verfallen?

    Zitat Zitat von Admaro Beitrag anzeigen
    Wenn da leise oder laute Zwischentöne in diesem Vertrauen, sei es durch Gewalt (Gewaltsprache) oder eine überführsorgliche Vereinnahme sind, so prägt uns das, oft nur im Unterbewusstsein.

    Zwischenmenschlich hast du gelernt, kann es auch schwierig sein und sogar zu Ablehnung kommen und trotzdem zu einer vermeintlichen Liebesbeziehung kommen. Deine Abnabelung gegenüber deinem Vater hast du räumlich geschafft, in Beziehungen gibst du derartigem Verhalten aber noch Raum.
    Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen...

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    AW: Bin ich einer Narzisstin verfallen?

    Kurzes Update:

    Ich habe meine Sachen zurück (Yippieh!!!). Freunde von mir haben die Sachen abgeholt. Bei ihr war eine Freundin, die seit kurzem wieder in ihrem Leben aufgetaucht ist. Diese galt lange Zeit als ihre "große Schwester", heiratete dann einen Hells Angel, manipulierte ihr gesamtes Umfeld (nutzte ihre Hochzeit um Druck auf Menschen auszuüben) und ist mittlerweile Alleinerziehend mit zwei Kindern. Nach über sechs Jahren entstand wieder ein Kontakt. Seitdem ereigneten sich komische Sachen: Vor zwei Wochen z.B., holte ich meine Ex von besagter Freundin ab und sie hatte drei Tage durchgefeiert und Kokain und MDMA eingeschmissen.

    Mittlerweile dämmert mir einiges...

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