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    AW: Trennung nach über 20 Jahren - unglaublicher Schmerz

    Ja, ich bin ehrlich gesagt auch etwas überrumpelt von meiner Gefühlsachterbahn... Aber im Moment befinde ich mich zumindest nicht mehr im freien Fall.
    Es ist schon ein bisschen, was du vermutest: man denkt nach und nach und nach und dann fallen einem natürlich nicht nur schöne Sachen ein, sondern auch Kränkungen, Lieblosigkeiten und Dinge, die einen am Partner auch oft genervt haben.
    Und: ich merke auch, was ich kann und habe, und das ist nicht nichts, auch wenn es sich zwischendurch so angefühlt hat.

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    AW: Trennung nach über 20 Jahren - unglaublicher Schmerz

    Zitat Zitat von Alisea Beitrag anzeigen
    ... Aber im Moment befinde ich mich zumindest nicht mehr im freien Fall.

    Und: ich merke auch, was ich kann und habe, und das ist nicht nichts ...
    Dann bist Du auf einem guten Weg, liebe Alisea.


    und dann fallen einem natürlich nicht nur schöne Sachen ein, sondern auch Kränkungen, Lieblosigkeiten und Dinge, die einen am Partner auch oft genervt haben.
    Ich meine das nicht wertend - aber mich wundert es ein wenig, dass der Aspekt der *Anderen* Dich scheinbar unberührt lässt. Macht Dich das denn gar nicht wütend? Wut, wenn sie denn angebracht ist, finde ich total wichtig.

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    AW: Trennung nach über 20 Jahren - unglaublicher Schmerz

    Liebe Schafwolle, wütend bin ich tatsächlich eher auf meinen Mann, auf den Betrug/Verrat.. Das kann aber schon daran liegen, dass "die andere" für mich nur sehr nebulös existiert... Ich weiß nicht wer sie ist, welchen Stellenwert sie hat(te), das ist alles so wenig konkret, ich müsste ein Phantom hassen. Für mich war jetzt eher der Aspekt: der Mann hat sich ohne den Versuch zu machen, irgendwas zu ändern an unserer Beziehung, anderweitig umgeschaut - DAS regt mich maßlos auf. Und ich glaube nicht an diese "Liebe als Himmelmacht" der man sich einfach nicht entziehen kann, da bin ich doch eher kopfgesteuert. Das Ganze passt aber in das Bild, das ich schon seit längerem von ihm hatte: er geht gern (im Privatleben, für seine Karriere tut er viel) den weniger anstrengenden Weg (wie übrigens, aber nur meine Erfahrung, viele Männer). Tatsächlich glaube ich nicht, dass er sich ohne zumindest eine konkrete Option getrennt hätte.

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    AW: Trennung nach über 20 Jahren - unglaublicher Schmerz

    Alisea, du wirst sehen, im Lauf der Monate (sogar Jahre) sieht man vieles noch deutlicher als jetzt. Manches ist so "Naja, kann ich mit leben", anderes "Gottseidank ist das vorüber!".

    Das mit dem bequemen Weg kommt mir bekannt vor. Gefühlsdinge sind für Männer wohl irgendwie bedrohlich und werden seeeehr ungerne -igitt- besprochen! Die Höchststrafe ist das wohl! Wäre es nach meinem Exmann gegangen, wäre unser Trennungsgespräch circa 3 Sätze lang gewesen. Da wir noch in Hausgemeinschaft leben, habe ich noch Gelegenheit, manches anzusprechen. Wodurch mir auch wieder selbst einiges klar wird. Über ihn, über mich (auch nicht Mrs. Perfect!). Man lernt die Monate und Jahre über weiter. Es ist wirklich ein interessanter Prozess.
    The original Karla
    est. 2006


  5. gesperrt

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    AW: Trennung nach über 20 Jahren - unglaublicher Schmerz

    Ich habe gelesen, dass bei Frauen, wenn die Familienplanung abgeschlossen ist und die Frauen mit der Pilleeinnahme aufhören, plötzlich klar im Kopf werden und sich trennen, so mit Ende 30 Anfang 40.

    Solche Trennungen habe ich in meinem Umfeld bei den jüngeren Frauen schon beobachtet und bei einer Frau voraus gesagt. Es kam dann auch so.

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    AW: Trennung nach über 20 Jahren - unglaublicher Schmerz

    Ich finde es erst mal richtig toll, dass Alisea nicht das macht, was die meisten Menschen machen würden: Eifersüchtig werden und ihre Wut an der "Anderen" rauslassen, auch wenn man sie gar nicht kennt.

    Sondern sie lässt ihre Wut oder ihren Frust da raus, wo er hin gehört. Bei ihrem Mann.

    Alisea, habt ihr Kinder gehabt? Wohnen die in der Nähe? Hast Du Freundinnen in der Nähe. Das Haus liegt ja wohl in einer ländlichen Gegend, hast Du da genügend Kontakte durch Deine Arbeit? Manchen Leuten ist es ja gerade recht sie sehen niemand nach der Arbeit wenn sie den ganzen Tag mit Menschen zu tun haben.

    Wenn das Haus gross ist kannst Du Dir auch überlegen, ob Du einen Teil in eine Einliegerwohnung umbauen lässt. Wenn ihr keine Kinder gehabt hat, dann brauchst Du vielleicht nicht so viel Raum. Aber vielleicht passt es Dir genauso wie es ist.

    Wenn es noch ein paar Sachen zu klären gibt wäre eine Beratung nicht schlecht (Anwalt sowiso). Auch wenn Du jetzt wenige Fragen an ihn hast, vielleicht kommen die später? Aber, wenn beide keine Lust auf eine "Trennungsberatung " haben, warum soll man sich quälen?

    Ich wünsche Dir alles Gute

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