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    AW: Angst vor klärendem (Trennungs-)Gespräch

    Zitat Zitat von jaws Beitrag anzeigen
    Glaubst Du ernsthaft, dass ich hier aus völliger Unwissenheit und ohne eigene Erfahrungen mitschreiben würde?

    Einer meiner Söhne meinte mal, dass es viel besser gewesen wäre, wenn die Trennung viel früher stattgefunden hätte und wir nicht aus falsch verstandener Rücksicht auf die Kinder noch irgendwie die Famile gemanagt hätten.
    Das sagt er jetzt mit Lebenserfahrung.


    Zitat Zitat von Tiggi75 Beitrag anzeigen
    Kaum jemand wird hier im Nachhinein seine Entscheidungen dieser Art infrage stellen. Denn das hieße, den Lebenssinn/ Lebenskonzept infrage zu stellen.
    Absolut.

    Zitat Zitat von Denise71 Beitrag anzeigen
    Ich glaube durchaus daran, dass es für Kinder ein entscheidender Unterschied im Leben ist, ob sie ein "heiles" Elternhaus hatten oder nicht und dass es sehr viel besser für sie ist, wenn sie in einer intakten Familie aufwachsen können.
    Die Frage an dieser Stelle ist nur immer, ob dieser freundliche und zivilisierte Umgang in unglücklichen Beziehungen auch tatsächlich (noch) gelebt werden kann.
    Bevor die Liebesheirat Normalität wurde, waren die Eltern auch nur freundlich oder geschäftsmäßig, es müssten ja Generationen der Menschheit total gestört gewesen sein. Normal ist, was man als normal ansieht.
    Eltern müssen nicht in allergrößter Liebe zusammen sein, sondern ihre Verpflichtungen erfüllen, insgesamt zufrieden sein und gute/durchschnittliche Eltern. Reicht vollkommen für ein "heiles Zuhause".

    Und: Daliah hat Recht: Kinder sind konservativ. Die möchten ein ruhiges, zuverlässiges Zuhause. Ob die Eltern noch regelmäßig miteinander ins Bett gehen und sich dauerverliebt angucken, ist denen so etwas von wurscht.
    Die wollen, dass die Eltern mit ihnen zusammenleben und das Leben zusammen erträglich ist. Das erwarten sie zu Recht von ihren Eltern.

    Wenn man das nicht bieten kann und ständig eine giftige oder gar gewaltvolle Atmosphäre herrscht, ja, das sollte man niemandem zumuten. Das schadet sicher.

  2. Moderation

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    AW: Angst vor klärendem (Trennungs-)Gespräch

    Zitat Zitat von Denise71 Beitrag anzeigen
    Ich glaube durchaus daran, dass es für Kinder ein entscheidender Unterschied im Leben ist, ob sie ein "heiles" Elternhaus hatten oder nicht und dass es sehr viel besser für sie ist, wenn sie in einer intakten Familie aufwachsen können....
    Aber bloß weil eine Familie zusammenlebt, ist sie ja noch lange nicht intakt und alles heile. Die TE schreibt, dass bei ihr daheim "eisiges Schweigen" herrscht, dass ist doch keine gute Umgebung für das Aufwachsen von Kindern.
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    Moderation von:
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    AW: Angst vor klärendem (Trennungs-)Gespräch

    Zitat Zitat von izzie Beitrag anzeigen
    Aber bloß weil eine Familie zusammenlebt, ist sie ja noch lange nicht intakt und alles heile. Die TE schreibt, dass bei ihr daheim "eisiges Schweigen" herrscht, dass ist doch keine gute Umgebung für das Aufwachsen von Kindern.
    Warum hast du jetzt genau den Satz herausgelöscht, der genau das gleiche aussagt?

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    AW: Angst vor klärendem (Trennungs-)Gespräch

    Zitat Zitat von Cara123 Beitrag anzeigen
    Das sagt er jetzt mit Lebenserfahrung.




    Absolut.



    Bevor die Liebesheirat Normalität wurde, waren die Eltern auch nur freundlich oder geschäftsmäßig, es müssten ja Generationen der Menschheit total gestört gewesen sein. Normal ist, was man als normal ansieht.
    Eltern müssen nicht in allergrößter Liebe zusammen sein, sondern ihre Verpflichtungen erfüllen, insgesamt zufrieden sein und gute/durchschnittliche Eltern. Reicht vollkommen für ein "heiles Zuhause".

    Und: Daliah hat Recht: Kinder sind konservativ. Die möchten ein ruhiges, zuverlässiges Zuhause. Ob die Eltern noch regelmäßig miteinander ins Bett gehen und sich dauerverliebt angucken, ist denen so etwas von wurscht.
    Die wollen, dass die Eltern mit ihnen zusammenleben und das Leben zusammen erträglich ist. Das erwarten sie zu Recht von ihren Eltern.

    Wenn man das nicht bieten kann und ständig eine giftige oder gar gewaltvolle Atmosphäre herrscht, ja, das sollte man niemandem zumuten. Das schadet sicher.
    Cara,
    das hast du gut auf den Punkt gebracht.

    Eine Trennung muss man eben auch hin bekommen - können.
    Das erwarten wohl Kinder.

    Es trifft doch wohl auf alle Familien zu - dass man in keinem Zustand eisiger Kälte oder Gewalt leben sollte.


    Nach wie glaube ich - oder bin mir sogar sicher, dass Kinder eben eher verstehen oder sogar verlangen oder erwarten dass sich Eltern so lange zusammen reissen können - bis eine Trennung ohne große Schäden möglich ist.

    Ich meine, die Lieben zu den Kindern muss man doch nicht schauspielern, die ist doch da.
    Wenn man von der Sonne spricht,
    so scheint sie auch.

    aus Norwegen

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    AW: Angst vor klärendem (Trennungs-)Gespräch

    Zitat Zitat von Tiggi75 Beitrag anzeigen
    Kaum jemand wird hier im Nachhinein seine Entscheidungen dieser Art infrage stellen. Denn das hieße, den Lebenssinn/ Lebenskonzept infrage zu stellen.
    Hier vielleicht nicht, aber im Stillen passiert das eben doch oft.
    Es gibt ja eher eine Pflicht zu den Kindern, zur Familie als die jeden Tag glücklich zu sein.

    Mich hatte so ein Leben was ne Zeitlang von Pflicht bestimmt gewesen ist als Frau dann sehr verhärmt aussehen lassen, gebe ich gerne zu.

    Aber, das konnte ich dann ändern.
    Seinen Kindern zu früh das zuhause genommen zu haben kann man im Nachhinein nicht ändern.

    Bei allen Schwierigkeiten mit meinem Ex-Mann wusste ich immer, dass er genau so tickt.
    Wir konnten darüber auch immer wieder zusammen finden.


    Es gab mal vor kurzem eine sehr tolle Reportage mit Ulrich Tukur.
    Der sprach ganz frank und frei über seine Entscheidung für sein persönliches Glück seine Kinder verlassen zu haben.

    Er nannte es selbst Egoismus, er hat wirklich sehr ehrlich und fast rührend darüber gesprochen.
    Nein, total unglücklich ist der nicht geworden.

    Aber, abhaken tut der seine Kinder auch ein Leben lang nicht.
    Das kann keiner.
    Wenn man von der Sonne spricht,
    so scheint sie auch.

    aus Norwegen

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