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    Trennung ohne nennenswerte Verluste überhaupt möglich?

    Hallo,

    vielleicht hat ja jemand Ideen. Man kommt ja oft nicht drauf, da man immer wieder das Übliche durchgeht.

    Trennung mit Kind, Haus mit gemeinsamem Grundbucheintrag und entsprechend gemeinsamem Kredit, nicht verheiratet. Eine Trennung würde hier gar nicht gehen, ohne dass die Gesamtsituation noch schlimmer wird? Obwohl mindestens einer in der Beziehung nicht so glücklich ist und schon überlegt, sich zu trennen....

    Ich denke da z. B. an aufwändigere Kinderbetreuung? Dass keiner der Partner den anderen auszahlen kann mit dem Haus; daher dann wohl Verkauf nötig und Verluste?

    Ein Verhältnis ist da natürlich praktischer. Man kann alles behalten so wie es ist - und bekommt halt was dazu. Allerdings kommt es doch meistens raus - und dann ist doch eh alles zum Teufel?

    Was auch noch bedacht wird, nehme ich an: Im Alter - wer bekommt wieviel Rente? Hat die "neue" Frau ein geringeres Einkommen, kann sie wohl nur auf Rolle der Nebenfrau hoffen?! Oder kommt es darauf nicht an? Wäre aber wohl schon ein Risiko? Also falls das mit der neuen dann auf Dauer nicht klappt, eine gute finanzielle Partie in die Wüste schicken, macht sicherlich auch keiner so leichtfertig. Auch wenn er nicht so glücklich ist??!!

    Jemand noch irgendwelche Ideen? Was Kinder angeht, habe ich gelesen, dass nicht die Trennung an sich das Problem wäre, sondern generell ob die Eltern glücklich sind. Bei einer Trennung kann man davon ausgehen, dass die Stimmung natürlich auf dem Nullpunkt ist bzw. sich ein Rosenkrieg geliefert wird und sich damit natürlich auch keiner so wirklich gut fühlt. Oder gibt es auch hier andere Möglichkeiten? Jemand Erfahrungswerte oder Tipps? Immerhin sind die Kinder sicher nicht so happy, wenn zu Hause der Haussegen ständig schief hängt - das merken die Kleinen doch, oder nicht?

    Es würde mich halt mal so interessieren, ob das überhaupt stimmt, wenn man sich sagt: Ach, ich würde ja gerne mich trennen - geht aber nicht, weil ich mir das finanziell nicht leisten kann.

    LG

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    AW: Trennung ohne nennenswerte Verluste überhaupt möglich?

    Zitat Zitat von Zitteraal Beitrag anzeigen
    Es würde mich halt mal so interessieren, ob das überhaupt stimmt, wenn man sich sagt: Ach, ich würde ja gerne mich trennen - geht aber nicht, weil ich mir das finanziell nicht leisten kann.
    (Zitatende)

    Es ist halt eine Frage, was Dir wichtiger ist, und das kann man von außen mMn. nicht beurteilen:
    Das Geld? Die Bequemlichkeit? Die Firma? Die Kinder? Der Status? ...?
    Ein cooles Doppelleben zu führen mit spannendem Sex mit einer heißen Geliebten?

    Von außen beurteilen kann man mMn. nur, wie derjenige sich verhält und vielleicht noch, was er sagt und ob beides übereinstimmt.
    lg, s12
    Geändert von skirbifax (12.03.2021 um 06:39 Uhr) Grund: Zitat gekennzeichnet und korrekt zugeordnet - bitte korrekt zitieren

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    AW: Trennung ohne nennenswerte Verluste überhaupt möglich?

    Generell würde ich sagen, dass eine diskrete Geliebte für eine Weile schon viel billiger kommt als das alles aufzulösen.

    Aber dann muss man das auch klar der Geliebten sagen, sonst ist es nicht fair.

    Ansonsten fühlt sich so eine Trennung an als wäre eine Bombe in das eigene Leben und das Leben der Frau und der Kinder gefallen. Wenn man viel Geld hat und es sanft angeht mit Paartherapie usw kann es vielleicht etwas einfacher gehen aber so hört sich das hier nicht an.

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    AW: Trennung ohne nennenswerte Verluste überhaupt möglich?

    Der Unterhalt für die Kinder, dann eine evtl. etwas größere Wohnung, damit die Kinder dann auch Platz haben, wenn sie da sind.... Mal ehrlich, kann Mann sich das denn wirklich leisten? Da bleibt ja meist wirklich kaum noch was über zum Leben, geschweige denn mit einer neuen Partnerin ein Leben zu führen? Also wovon halt? Wenn sie nun auch nicht sooo viel verdient.

    Die Firma ist ja quasi getrennt, also ich denke nicht, dass da was "abfallen" würde, für die Ex-Partnerin. Für die eigentlich e nicht, wenn sie ja Vollzeit arbeitet. Aber halt der Unterhalt für die Kinder natürlich; und eben dann eher kein Wohneigentum mehr, eine Wohnung und das eben auch entsprechend mit etwas Platz, was ja auch bisschen was mehr kostet usw. Macht jemand sowas aus Liebe, sich finanziell so einzuschränken und gewissermaßen schlechter zu positionieren? Sonst hätten ja nicht so viel eine Affäre? Und wenn es nicht nur um Sex geht, sondern um Zuwendung, Verständnis - dann bleibt Mann trotzdem bei der Frau, da diese ja nicht immer so schlimm ist - und mehr Geld verdient?!

    Wenn die Partnerin über die Verhältnisse lebt und ständig mehr haben möchte, was der Geldbeutel nicht wirklich hergibt. Mit viel Glück hat man dafür aber später ein bezahltes Häuschen, mit schönem Wintergarten in guter Gegend und alles renoviert und schön. Im anderen Fall finanziell natürlich weniger, aber vielleicht auch weniger Stress und glücklicher?

    Woher kann man das wissen, was nun wichtiger ist? Letztlich doch wahrscheinlich die Kinder?!

    LG

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    AW: Trennung ohne nennenswerte Verluste überhaupt möglich?

    Du schreibst nur von Geld: Verlust, bezahlen können, leisten können, die Finanzen, Geld verdienen, aufwändige Kinderbetreuung die viel Geld kostet...

    Ist das dein einziger Sinn im Leben? Zu checken, wieviel Kohle du verlierst und wo du was abdrücken musst? Mit Geld allein lässt sich nicht alles regeln und alles kaufen kann man sich davon im Leben auch nicht. Glück schon gar nicht.

    Wenn du mit der Beziehung unglücklich bist, ändere es. Das wird sicher den ein oder anderen Euro kosten.

    Wenn dir dein Geld heilig ist, dann halte aus, lüge und betrüge und sei tief im Innern unglücklich. Aber dafür hast du dann ein bezahltes Haus und einen schönen Wintergarten in guter Gegend.

  6. Inaktiver User

    AW: Trennung ohne nennenswerte Verluste überhaupt möglich?

    Wenn jemand behauptet, sich eine Trennung nicht leisten zu können....

    Dann ist das immer eine faule ausrede...

    Selbst mit 0 Euro auf dem Konto kann man sich scheiden lassen.

    Es wird nur "teurer" je mehr vorhanden ist. Und dann ist es wieder kein Argument. Denn das Geld wäre da um Anwälte zu bezahlen. Man will einfach auf nichts verzichten und daher ist die Trennung für sie nicht möglich.

    Solche Menschen sind mir sehr suspekt.

    Wer sich allein keine Immobilie leisten/anschaffen konnte und nur durch die Hilfe des partners dazu kam.... Muss damit rechnen auch das wieder zu verlieren wenn man sich trennt...


    Aber ich frage mich gerade, um wen es bei dir konkret geht. Um dich? Oder eher deinen möglichen verheirateten Affären Mann vom letzten Strang?

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    AW: Trennung ohne nennenswerte Verluste überhaupt möglich?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Aber ich frage mich gerade, um wen es bei dir konkret geht. Um dich? Oder eher deinen möglichen verheirateten Affären Mann vom letzten Strang?
    Das war auch mein erster Gedanke.

  8. User Info Menu

    AW: Trennung ohne nennenswerte Verluste überhaupt möglich?

    Zitat Zitat von Zitteraal Beitrag anzeigen

    Mit viel Glück hat man dafür aber später ein bezahltes Häuschen, mit schönem Wintergarten in guter Gegend und alles renoviert und schön.
    Das ist auch das Wichtigste im Leben, das sollte man auf jeden Fall bewahren.
    Es gibt keinen Weg zum Glück -

    glücklich sein ist der Weg.

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    AW: Trennung ohne nennenswerte Verluste überhaupt möglich?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Selbst mit 0 Euro auf dem Konto kann man sich scheiden lassen.
    Ich habs getan.

    Und war anschließend reicher als je zuvor.
    Viele Dinge fallen mir einfach so zu,.......Augen zum Beispiel.

  10. User Info Menu

    AW: Trennung ohne nennenswerte Verluste überhaupt möglich?

    Der Betreffende und seine Partnerin sind ja gar nicht verheiratet!

    Wer sich eine Trennung nicht leisten "kann", der will die finanziellen Konsequenzen schlicht nicht in Kauf nehmen.

    Eine Geliebte ist wesentlich billiger und unkomplizierter, jedenfalls so lange, wie sie die Ausreden glaubt...

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