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    AW: Ehevertrag - zugunsten Selbstständiger?

    @Luftistraus, er will auf jeden Fall weniger als Zugewinngemeinschaft zahlen.

    Sonst würde er den Vertrag ja nicht so aufsetzen. Blöd ist er ja nicht.

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    AW: Ehevertrag - zugunsten Selbstständiger?

    Zitat Zitat von Sugarnova Beitrag anzeigen
    Sie erzählte mir ganz beiläufig, dass ihr Freund von ihr, sollten sie mal heiraten, einen Ehevertrag verlangt.
    Beide sind seit etwa mehr als einem Jahr zusammen gezogen, Kinder sind geplant. Zusammen sind sie schon länger.

    Hintergrund - er ist selbstständig tätig. Vertrag soll wohl so grob aussehen, dass sie pro Ehejahr bei Scheidung eine feste Summe bekommt.
    Angeblich wäre das ja auch so bei einem Kumpel von ihm.
    Zitat: "Er will nicht sein ganzes Vermögen verlieren."
    Wenn ein Ehepartner selbständig ist, dann ist ein Ehevertrag grundsätzlich eine sehr gute Sache. Allerdings finde ich die Konditionen, so wie sie angedacht sind, eher merkwürdig.

    Wenn die Ehe zwanzig Jahre hält und kinderlos bleibt, dann steht der Frau eine (beträchtliche?) Summe zu. Auch dann, wenn sie in der Zwischenzeit Karriere gemacht hat und die Selbständigkeit des Partners nicht gut läuft.

    Andererseits könnte es passieren, dass die Ehe nach wenigen Jahren scheitert und die Ehefrau sich mit drei Kindern mühsam über Wasser halten muss, während der Kindsvater ein beträchtliches Vermögen angehäuft hat.


    Wichtig wäre es doch, eine Absicherung zu vereinbaren, falls Kinder kommen und ein Elternteil beruflich kürzer tritt.

    Die Begründung, dass ein Kumpel es so handhabt, klingt übrigens eher albern.

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    AW: Ehevertrag - zugunsten Selbstständiger?

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    vertrauen haben ist nicht dasselbe wie unbedarft sein @MrsBingeley....
    Sich gut und unabhängig beraten lassen.

    Aber nicht mal ich würde bei einem Ehevertrag auf "Vertrauen" setzen. niemalsnienicht.

    Der ist doch genau dazu da, die Trennung klar zu regeln (diesen Sinn sehe ich ja noch ein).

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    AW: Ehevertrag - zugunsten Selbstständiger?

    Zitat Zitat von PollexNiger2 Beitrag anzeigen
    Wenn ein Ehepartner selbständig ist, dann ist ein Ehevertrag grundsätzlich eine sehr gute Sache. Allerdings finde ich die Konditionen, so wie sie angedacht sind, eher merkwürdig.

    Die Begründung, dass ein Kumpel es so handhabt, klingt übrigens eher albern.
    Ja, von seiner Seite aus kommt das sehr einfach rüber - die Optionen, die du genannt hast, kommen da gar nicht vor.

    Davon aber ab - eine Ehe an sich ist nun mal schon ein Vertrag. Ich finde es gerade gut, dass der Gesetzgeber 5050 als Grundmodell ansieht.

    Was denn sonst? Soll bei der Scheidung irgendwelche Formeln durchlaufen, wer wie viel im Haushalt gemacht hat, sich um die Kinder gekümmert hat? Wer monetär mehr verdient hat, mehr Ueberstunden gemacht hat?

    Es ist eine Gemeinschaft. Diesen Grundsatz befürworte ich.

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    AW: Ehevertrag - zugunsten Selbstständiger?

    Zitat Zitat von Sugarnova Beitrag anzeigen
    @Luftistraus, er will auf jeden Fall weniger als Zugewinngemeinschaft zahlen.

    Sonst würde er den Vertrag ja nicht so aufsetzen. Blöd ist er ja nicht.
    Vermutest du das, dass er sie über den Tisch ziehen will oder weißt du das?

    Das ganze Glück der Erde liegt in der Immunität der Herde.
    .

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    AW: Ehevertrag - zugunsten Selbstständiger?

    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen
    Und wenn ich mich als gut verdienende Ärztin für einen Pflegehelfer als Partner entscheide, dann ist klar, dass ich entweder weit unter meinen Möglichkeiten leben muss oder ihn mitfinanzieren .... denn zB getrenntes in-Urlaub-fahren, ich in die Karibik und er an die Ostsee oder ich ins 5*-Hotel und er nebenan in die Pension würde meiner Auffassung von Beziehung stark wieder sprechen - insofern Augen auf bei der Partnerwahl.

    Wer niemanden mitfinanzieren will, muss sich jemandem auf gleichen finanziellen Niveau suchen oder jemanden auf einem höheren, der seinerseits mitfinanziert. Wenn die Beziehung ansonsten auf Augenhöhe ist, finde ich das nicht schlimm .... allerdings sind die wenigsten Beziehungen, die ich kenne und die einen großen finanziellen Unterschied haben wirklich auf Augenhöhe, aber das ist eine andere Geschichte.

    Ich kenne - bis auf eine - keine Ehen persönlich, in denen nicht letztlich gemeinsame Kasse gemacht wird.
    Ich kenne es durchaus mit Kontenmodell - aber im Endeffekt gehört das Geld.

    Wenn sich ein Gutverdiener einen Maledivenurlaub gönnt, während die Frau in Buxtehude zeltet ... das gibts nicht wirklich, oder?

  7. Moderation

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    AW: Ehevertrag - zugunsten Selbstständiger?

    Zitat Zitat von Sugarnova Beitrag anzeigen
    ...

    Wenn sich ein Gutverdiener einen Maledivenurlaub gönnt, während die Frau in Buxtehude zeltet ... das gibts nicht wirklich, oder?

    Ach, es gibt doch nichts, was es nicht gibt, aber es dürfte nicht besonders verbreitet sein und es ist mir noch nicht begegnet, was aber nichts heißen muss.
    Lassen Sie mich niemals in den gewöhnlichen Fehler verfallen, zu meinen, dass ich verfolgt werde, wann immer mir widersprochen wird. Ralph Waldo Emerson

    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"

  8. Inaktiver User

    AW: Ehevertrag - zugunsten Selbstständiger?

    Zitat Zitat von Sugarnova Beitrag anzeigen
    @Luftistraus, er will auf jeden Fall weniger als Zugewinngemeinschaft zahlen.

    Sonst würde er den Vertrag ja nicht so aufsetzen. Blöd ist er ja nicht.
    Woher willst du denn jetzt schon wissen was Zugewinn x ist in Zukunft x?

    Woher kommt diese Gewissheit?

    Vielleicht bin ich etwas dumm aber ich kapier es nicht.

    Geht es um rentenpunkte?

    Geht es darum das sie nicht arbeiten gehen "darf"?
    ......

    So ein Ehevertrag ist auch eine gute Möglichkeit, den zukünftigen Ehepartner zu testen. Ob es ihm nur ums Geld geht......

    Ich würde deine Einwände nur verstehen, wenn im Ehevertrag drin steht:

    Ehefrau darf keiner Arbeit nachgehen.... Sich nur ums Haus und mich kümmern.

    Sie soll den Verstand abgeben und von mir finanziell abhängig sein.

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    AW: Ehevertrag - zugunsten Selbstständiger?

    Zitat Zitat von Sugarnova Beitrag anzeigen
    Davon aber ab - eine Ehe an sich ist nun mal schon ein Vertrag. Ich finde es gerade gut, dass der Gesetzgeber 5050 als Grundmodell ansieht.
    Das finde ich nicht unbedingt. Meines Erachtens stammt die 50:50 Regelung noch aus einer Zeit, in der es üblich war, dass Frauen nach der Hochzeit ihre Anstellung kündigen und sich ausschließlich um den Haushalt kümmern.

    Noch viel krasser: Damal konnte der Ehemann seiner Frau verbieten, erwerbstätig zu sein.

    Dass der Gesetzgeber damals die Folgen einer Scheidung abfedern wollte, ist nur recht und billig, aber als Grundmodell für die heutige Zeit passt das meines Erachtens nur bedingt.


    Was denn sonst? Soll bei der Scheidung irgendwelche Formeln durchlaufen, wer wie viel im Haushalt gemacht hat, sich um die Kinder gekümmert hat? Wer monetär mehr verdient hat, mehr Ueberstunden gemacht hat?
    So abwegig finde ich das gar nicht. Ich habe einen alten Kumpel, eigentlich ein ganz netter, unkomplizierter Kerl, der trotz eines gesuchten Studienabschlusses nie so richtig im Erwerbsleben Fuß gefasst hat. Der schlägt sich lieber die Nächte beim Kartenspiel um die Ohren. Hausarbeit mag er leider auch nicht so wahnsinnig gerne. Den Lebensunterhalt bestreitet seine Frau, den lästigen Alltagskram erledigt sie obendrein.

    Die Leutchen haben keinen Ehevertrag, aber so ganz gerecht kann ich es nicht finden, dass sie dem charmanten Faulpelz den Hintern hinterherträgt und ihm am Ende noch der Zugewinnausgleich zusteht.

    Die Situation wäre komplett anders, wenn er ein rühriger Hausmann wäre und ein oder zwei Kinder großziehen würde.

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    AW: Ehevertrag - zugunsten Selbstständiger?

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen


    Nein. Für mich ist das nicht dasselbe bzw. dessen Gegenteil: ich kann und will sehr vertrauen. Das ist das absoluten Nonplusultra und im Grunde banal, da eben Basis.

    Aus diesem Vertrauen kann ich nicht folgern unbedarft zu sein.

    Aus dem Gegenteil von unbedarft (was wäre das eigentlich? souverän? gewandt? informiert? vorsichtig? ....) würde ich niemals schließen, dass derjenige nicht vertrauensvoll wäre.

    Das sind für mich einfach 2 ganz andere Ebenen und Bereiche.

    Was provoziert dich, wenn ich fragen darf?
    ich habe nirgends geschrieben, Vertrauen und unbedarft sein sei dasselbe. Tatsächlich habe ich Jaws so verstanden, dass er das denkt.

    Was mich provoziert:

    Dass ich es häufiger erlebt habe, dass Du Fragen zu meinen Beiträgen gestellt hast, ich darauf ausführlich geantwortet habe und Du dann darauf mit keiner Silbe eingehst.

    Entsprechend spare ich mir inzwischen meist die ausführlichen Antworten und halte es durchaus für möglich, dass Du überhaupt nur fragst in der Hoffnung, dass ich übers Stöckchen springe.

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