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    AW: Ehevertrag - zugunsten Selbstständiger?

    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen
    Das mit den Kindern und dem Aussteigen kann man im Ehevertrag auch entsprechend regeln zB über entsprechende Zahlungen in ihre gesetzliche Rente oder eine gesonderte Rentenversicherung.

    Das ist übrigens auch eine gute Absicherung, die eigene Rente zu erhöhen, falls der Ehemann doch irgendwann seine Firma in die Insolvenz führt und frau beim entgangenen Zugewinn in die Röhre schaut.

    Und bei der 50/50 Geschichte bin ich immer sehr hin- und hergerissen - besser wäre es, wenn der Mann wegen der Kinder auch 50% zurück steckt beruflich und man sich die Familienarbeit ebenfalls entsprechend teilt. Ansonsten bleibt Altersarmut nämlich weiblich.
    Ja, deinen letzten Punkt sehe ich theoretisch auch so -

    muss aber sagen, dass ich sehe, dass das nicht paritätisch aufgeteilte Modell - Mutter bleibt länger zu Hause, Vater reduziert um ca. 10 bis 20 Prozent - besser funktioniert. Vor allem, wenn er mehr Einkommen hat. Leider.

    Bei keinem, wirklich keinem in meinem Umkreis ist das 5050.

    Wobei sich die Väter wirklich mehr einbringen als früher. Aber - man muss es auch ganz deutlich sagen - 50 Prozent runterfahren will keiner.

    Deswegen fände ich eine zusätzliche Absicherung auch fairer.

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    AW: Ehevertrag - zugunsten Selbstständiger?

    Zitat Zitat von Sugarnova Beitrag anzeigen
    (...)

    aber spätestens in einer Ehe, mit Kindern - wo sie übrigens länger aus dem Job aussteigen wird als er - sollte "unser" gelten.

    (Das ist übrigens nicht mein Modell, nach dem ich lebe.)
    Weiß ich doch

    Das oben ist aber nicht Gott gegeben! Sie muss nicht länger aussteigen und das alles auf sich nehmen.
    Sie kann. Ob es sinnvoll ist unter den aktuellen Prämissen des dt. Eherechtes ist fraglich. Auch unter dem Standard Zugewinngemeinschaft...

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    AW: Ehevertrag - zugunsten Selbstständiger?

    Zitat Zitat von jaws Beitrag anzeigen
    Nimm es mir bitte nicht übel, aber in der heutigen Zeit ist das unbedarft und naiv.
    Wer "unbedarft und naiv" ist, kann auf die Fresse fliegen, kommt auch sicher gelegentlich vor.


    Wer gar nicht erst vertraut, hat nichtmal die Chance auf die Erfahrung einer Liebe mit Vertrauen.



    Ich weiß was ich schlimmer fände.

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    AW: Ehevertrag - zugunsten Selbstständiger?

    vertrauen haben ist nicht dasselbe wie unbedarft sein @MrsBingeley....

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    AW: Ehevertrag - zugunsten Selbstständiger?

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen


    Wenn einer mehr verdient, ist es automatisch, dass dieser (m, w, d) den anderen subventioniert?
    Warum denn? Liebe?

    Ein zusammenlebendes Paar wird ja vermutlich auf etwa gleichem Standard leben. Hier kann das sogar ohne Subventionierung gehen, da der wohlhabendere Part sehr sparsam ist.

    Aber oft wird der mit mehr Geld sich nicht einschränken wollen - und dann, ja, muss er den Partner im Grunde mitfinanzieren.


    Wenn (hypothetisches Beispiel) ich im Monat alleine 200 Euro, für Essen ausgeben würde und das auch in etwa mein Budget ist, mein Mann aber 500 Euro, und wir gemeinsam essen, dann sind das, wenn er sich bei den Speisen nicht einschränken will, 1000 Euro im Monat.

    Also einfach mal 300 Euro, die von meinem (niedrigeren) Gehalt jeden Monat weggehen, die ich alleine nie ausgeben würde.

    Ich fände einen Partner, der das verlangt, sehr suspekt.



    Realbeispiel dazu war eine Bekannte mit deutlich wohlhabenderem Partner: Er wollte sie (mehrfach im Jahr) auf teure Urlaube mitnehmen, bestand aber darauf, dass sie die Hälfte bezahlte - die sie schlicht nicht hatte!


    Dass man Kosten hälftig teilt ist doch absolut fair!

    Die alte Frage bei Fairness: Jedem das seine oder jedem das Gleiche....


    Dieses Denken, dass mehr blechen muss, weil einer mehr verdient ist mir total fremd. Man kann doch nix dafür, dass einer wenig(er) verdient.... z.B. die Pizza kostet für alle dasselbe, egal was sie heimbringen.
    Richtig. Dem Ärmeren tut der Preis aber mehr weh. Ich würde nicht die Kosten hälftig teilen wollen, sondern die Belastung.

  6. Inaktiver User

    AW: Ehevertrag - zugunsten Selbstständiger?

    Zitat Zitat von Sugarnova Beitrag anzeigen

    Dass sie ggf. im Falle einer Trennung viel weniger von ihm bekommt, als ihr von der Zugewinnngemeinschaft zusteht ...
    Und das verstehe ich eben nicht.


    Wo ist denn bitte da die Benachteiligung?

    Im Ehevertrag steht Summe X für jedes Jahr und wahrscheinlich auch Summe x für jedes künftige Kind.

    Diese Summe soll er auch jährlich an ein treuhandkonto auf ihren Namen überweisen.

    Im Falle der Scheidung hat sie dann Summe X ganz sicher.

    Wenn kein Ehevertrag da ist und nach 10 Jahren und 2 Kindern die Scheidung kommen sollte.....

    Dann kann bis dahin seine Firma längst pleite sein und sie geht komplett leer aus.

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    AW: Ehevertrag - zugunsten Selbstständiger?

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    vertrauen haben ist nicht dasselbe wie unbedarft sein @MrsBingeley....
    oh, ein provokatives Teufelchen?

  8. Inaktiver User

    AW: Ehevertrag - zugunsten Selbstständiger?

    @sugar

    Bitte erkläre mir wo die Benachteiligung ist?

    Du siehst da etwas das ich absolut nicht sehen kann.

  9. Moderation

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    AW: Ehevertrag - zugunsten Selbstständiger?

    Ein Ehevertrag und vor allem Zahlungen zB in eine gute Altersvorsorge können von Vorteil für beide Ehepartner sein und ein Selbständiger kann zwar zwei Geld verlieren, aber er kann auch viel Geld verlieren und Corona hat uns gelehrt, dass kein Branche sicher ist - die nächste Katastrophe kann andere treffen, er kann plötzlich schwer krank werden oder spielsüchtig oder was auch immer, es haben schon viele Ehefrauen von gut verdienen Männern pllötzlich in die Röhre geschaut am Ende der Ehe.

    Und man kann nach dreißig Jahren Ehe dann den Vertrag immer noch ergänzen oder auch zerreißen, wenn er nicht mehr zu aktuellen Situation taugt.




    Und das Mitzahlen sehe ich differenziert, das muss jedes Paar für sich entscheiden.

    Und wenn ich mich als gut verdienende Ärztin für einen Pflegehelfer als Partner entscheide, dann ist klar, dass ich entweder weit unter meinen Möglichkeiten leben muss oder ihn mitfinanzieren .... denn zB getrenntes in-Urlaub-fahren, ich in die Karibik und er an die Ostsee oder ich ins 5*-Hotel und er nebenan in die Pension würde meiner Auffassung von Beziehung stark wieder sprechen - insofern Augen auf bei der Partnerwahl.

    Wer niemanden mitfinanzieren will, muss sich jemandem auf gleichen finanziellen Niveau suchen oder jemanden auf einem höheren, der seinerseits mitfinanziert. Wenn die Beziehung ansonsten auf Augenhöhe ist, finde ich das nicht schlimm .... allerdings sind die wenigsten Beziehungen, die ich kenne und die einen großen finanziellen Unterschied haben wirklich auf Augenhöhe, aber das ist eine andere Geschichte.


    Ich kenne - bis auf eine - keine Ehen persönlich, in denen nicht letztlich gemeinsame Kasse gemacht wird.
    Lassen Sie mich niemals in den gewöhnlichen Fehler verfallen, zu meinen, dass ich verfolgt werde, wann immer mir widersprochen wird. Ralph Waldo Emerson

    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"

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    AW: Ehevertrag - zugunsten Selbstständiger?

    Zitat Zitat von MrsBingley Beitrag anzeigen
    oh, ein provokatives Teufelchen?


    Nein. Für mich ist das nicht dasselbe bzw. dessen Gegenteil: ich kann und will sehr vertrauen. Das ist das absoluten Nonplusultra und im Grunde banal, da eben Basis.

    Aus diesem Vertrauen kann ich nicht folgern unbedarft zu sein.

    Aus dem Gegenteil von unbedarft (was wäre das eigentlich? souverän? gewandt? informiert? vorsichtig? ....) würde ich niemals schließen, dass derjenige nicht vertrauensvoll wäre.

    Das sind für mich einfach 2 ganz andere Ebenen und Bereiche.

    Was provoziert dich, wenn ich fragen darf?

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