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    AW: Ehevertrag - zugunsten Selbstständiger?

    Mir ist die 50/50 Regelung immer suspekt, wenn das Gehalt deutlich unterschiedlich ausfällt.
    Aber ich kenne Paare, da funktioniert es, die meisten haben aber eine prozentual angepasste Kostenaufteilung, die gelegentlich nachkorrigiert wird (Gehaltserhöhung, Arbeitslosigkeit).

    Dass die Freundin nicht um einen Anwaltsbesuch herumkommt, scheint klar.
    Je suis toujours Charlie.
    Bin Maskenträger, wo es nötig ist und respektiere Abstand.
    Stay safe.

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    AW: Ehevertrag - zugunsten Selbstständiger?

    Zitat Zitat von Sugarnova Beitrag anzeigen
    Ich mache mir etwas Sorgen - wie sehr ihr das?

    Ich halte Eheverträge in bestimmen Fällen für sinnvoll - bei grösseren komplexen Familienunternehmen beispielsweise.

    Aber gerade, wenn Kinder geplant sind - halte ich nicht viel davon, dass eine Mutter auf etwas verzichtet, was ihr (und indirekt den Kindern) zusteht.

    Nur damit jemand sein Geld auf dem Konto behält (er ist halt ein grosser Sparer), halte ich es nicht für sinnvoll.

    Oder spinn i?

    Oder würdet ihr etwas unterschreiben, was euch benachteiligt? Wenn ja, warum?

    Danke für eure Einnschätzung,
    Sugar
    Ich sehe, dass du die Einstellung zu Eheverträgen hast, dass man die eigentlich nur machen würde, wenn man Finsteres im Schilde hat, den anderen benachteiligen will. Abgesehen von der Tatsache, dass jede Eheschließung automatisch einen Ehevertrag nach den gesetzlichen Regeln beinhaltet: denkst du auch daran, dass ein Notar nur beurkunden wird, was rechtlich okay ist? Selbst, wenn ein vorgesehener Passus jemanden benachteiligt, wird er das ausführlich erwähnen.

    Mir scheint auch, dir ist der Zukünftige aufgrund seiner arg ausgeprägten Sparsamkeit nicht sehr sympathisch. Das kann ich gut verstehen, ginge mir auch so. Aber sie scheint das ja nicht zu stören, dann passt das doch.

    Findest du das denn so ungewöhnlich, dass er seine Firma aus der Ehe raushalten will?

    Was denkt denn deine Freundin darüber, das hast du noch gar nicht geschrieben? Wie geht das denn weiter, jeder nimmt sich einen Anwalt oder sie gehen gemeinsam zum Notar und lassen sich da beraten?

    Das ganze Glück der Erde liegt in der Immunität der Herde.
    .

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    AW: Ehevertrag - zugunsten Selbstständiger?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Er scheint wesentlich mehr Geld in die Ehe zu bringen.

    Deswegen halte ich einen Ehevertrag für absolut angebracht und vernünftig.

    Deine @sugar Sichtweise finde ich dagegen seltsam.

    Klingt "raffgierig" und nicht fair. Denn du siehst nur das Gesetz im Falle einer Scheidung.

    Aber das Startkapital (von ihm) geht unter.
    Sehe ich auch so!

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    AW: Ehevertrag - zugunsten Selbstständiger?

    Zitat Zitat von Hummelbein Beitrag anzeigen
    Doch die Eheschließung ist ein Vertrag. Die typischen Merkmale oder wie Du es nennst Elemente vertraglicher Schuldverhältnisse sind: Zwei übereinstimmende Willenserklärungen, Angebot und Annahme.
    Jip, Hummel.

    Das ist mir ja auch klar.

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    AW: Ehevertrag - zugunsten Selbstständiger?

    Zitat Zitat von MrsBingley Beitrag anzeigen
    Das Ungleichgewicht hier seht Ihr wirklich nicht?

    Er verdient mehr als sie, aber sie leben das 50/50 Modell - sagt das nicht irgendwo schon alles?



    (...).


    Wenn einer mehr verdient, ist es automatisch, dass dieser (m, w, d) den anderen subventioniert?
    Warum denn? Liebe?

    Dass man Kosten hälftig teilt ist doch absolut fair!

    Dieses Denken, dass mehr blechen muss, weil einer mehr verdient ist mir total fremd. Man kann doch nix dafür, dass einer wenig(er) verdient.... z.B. die Pizza kostet für alle dasselbe, egal was sie heimbringen.

    Seltsam. Irgendwie kindisch. So, "Mutti/Vati zahlt für mich"

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    AW: Ehevertrag - zugunsten Selbstständiger?

    Zitat Zitat von BlueVelvet06 Beitrag anzeigen
    Mir scheint auch, dir ist der Zukünftige aufgrund seiner arg ausgeprägten Sparsamkeit nicht sehr sympathisch. Das kann ich gut verstehen, ginge mir auch so. Aber sie scheint das ja nicht zu stören, dann passt das doch.

    Findest du das denn so ungewöhnlich, dass er seine Firma aus der Ehe raushalten will?

    Was denkt denn deine Freundin darüber, das hast du noch gar nicht geschrieben? Wie geht das denn weiter, jeder nimmt sich einen Anwalt oder sie gehen gemeinsam zum Notar und lassen sich da beraten?
    Hallo Blue,

    "Schützen" und Raushalten ist eines. Ok.

    Dass sie ggf. im Falle einer Trennung viel weniger von ihm bekommt, als ihr von der Zugewinnngemeinschaft zusteht ...

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    AW: Ehevertrag - zugunsten Selbstständiger?

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen


    Wenn einer mehr verdient, ist es automatisch, dass dieser (m, w, d) den anderen subventioniert?
    Warum denn? Liebe?

    Dass man Kosten hälftig teilt ist doch absolut fair!

    Dieses Denken, dass mehr blechen muss, weil einer mehr verdient ist mir total fremd. Man kann doch nix dafür, dass einer wenig(er) verdient.... z.B. die Pizza kostet für alle dasselbe, egal was sie heimbringen.

    Seltsam. Irgendwie kindisch. So, "Mutti/Vati zahlt für mich"
    Wie gesagt, es geht hier ja nicht um mich -

    aber spätestens in einer Ehe, mit Kindern - wo sie übrigens länger aus dem Job aussteigen wird als er - sollte "unser" gelten.

    (Das ist übrigens nicht mein Modell, nach dem ich lebe.)

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    AW: Ehevertrag - zugunsten Selbstständiger?

    @all - ich mache mir eher Sorgen um ihre Einstellung.

    Sehr romantisch geprägt, es hält eh ewig, sie wollte sich erst noch nicht mal extra beraten lassen.

    (Selbst ich weiss, dass sich jede Partei extra und unabhängig voneinander beraten lassen sollte)

    NEIN, so sollte sie doch absolut nicht rangehen - sondern nüchtern und ihre Optionen kennen.

    Deswegen mache ich mir Sorgen, und werde ihr die von euch benannten Punkte nennen.

  9. Moderation

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    AW: Ehevertrag - zugunsten Selbstständiger?

    Das mit den Kindern und dem Aussteigen kann man im Ehevertrag auch entsprechend regeln zB über entsprechende Zahlungen in ihre gesetzliche Rente oder eine gesonderte Rentenversicherung.


    Das ist übrigens auch eine gute Absicherung, die eigene Rente zu erhöhen, falls der Ehemann doch irgendwann seine Firma in die Insolvenz führt und frau beim entgangenen Zugewinn in die Röhre schaut.



    Und bei der 50/50 Geschichte bin ich immer sehr hin- und hergerissen - besser wäre es, wenn der Mann wegen der Kinder auch 50% zurück steckt beruflich und man sich die Familienarbeit ebenfalls entsprechend teilt. Ansonsten bleibt Altersarmut nämlich weiblich.
    Lassen Sie mich niemals in den gewöhnlichen Fehler verfallen, zu meinen, dass ich verfolgt werde, wann immer mir widersprochen wird. Ralph Waldo Emerson

    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

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    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"

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    AW: Ehevertrag - zugunsten Selbstständiger?

    @all

    ich habe schon öfters in ihrer Familie - die übrigens sehr sparsam ist - so Feedbacks mitbekommen wie
    "der hält sein Geld zsammen".

    Selbst in ihrer Familie kommt das mittlerweile sehr - zu - sparsam rüber. (Bisher konnte ich das nicht so einordnen.)

    Zu ihrem Ausgabeverhalten - die Urlaubsreisen sind meist Camping mit Zelt, Verwandtenbesuche im Ausland, ab und an eine kleine Städtereise in Europa. (Persönlich finde ich es da sehr schade, dass ihr Partner da nicht mitzieht - aber ein anderes Thema)

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