Antworten
Seite 22 von 24 ErsteErste ... 122021222324 LetzteLetzte
Ergebnis 211 bis 220 von 240
  1. User Info Menu

    AW: Ehevertrag - zugunsten Selbstständiger?

    Zitat Zitat von Sugarnova Beitrag anzeigen
    Sobald ich mit ihr persönlich gesprochen habe, melde ich mich ...
    Und vielleicht bringst Du auch in Erfahrung, ob überhaupt geheiratet wird.

  2. User Info Menu

    AW: Ehevertrag - zugunsten Selbstständiger?

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Und vielleicht bringst Du auch in Erfahrung, ob überhaupt geheiratet wird.
    zumal es unverheiratet im zweifelsfall, der nicht immer eine freiwillige trennung sein muss, noch x mal schwieriger wird.
    Bei der Dummheit der Menschen war sich schon Einstein nicht sicher über deren Endlichkeit

    Die Gedanken sind frei....

  3. User Info Menu

    AW: Ehevertrag - zugunsten Selbstständiger?

    Zitat Zitat von Sugarnova Beitrag anzeigen
    ...
    Ich habe bei ihm, ganz ehrlich, halt einfach kein gutes Bauchgefühl.
    Das merkt man schon von Anfang an. Ich kann dich verstehen, ginge mir auch so, aber ihr gefällt er und sein Charakter ja anscheinend. Muss man auch akzeptieren.
    Und mal davon ab - eine Ehe oder Partnerschaft, in der nicht alle Ressourcenn geteilt würden, wäre für mich keine. (Und ja, bei uns hatte mal der eine oder die andere mehr - aber es war immer "unser").
    Auch das merkt man. Wobei hier das hier doch viele nachvollziehen können, jedenfalls dann, wenn eine Firma involviert ist. Es mag ja sein, dass die jetzt noch klein ist, aber das sind alle Firmen am Anfang. Kann ja gut sein, dass die deutlich gewachsen ist, wenn sie sich in 20 Jahren scheiden lassen sollten.
    Mich wundert das ein bisschen, dass du dieses Argument noch immer nicht gelten lässt und nach wie vor auf „was seins ist, muss auch meins sein und umgekehrt“ bestehst.

    Das ganze Glück der Erde liegt in der Immunität der Herde.
    .

  4. User Info Menu

    AW: Ehevertrag - zugunsten Selbstständiger?

    Zitat Zitat von Hummelbein Beitrag anzeigen
    Aus Liebe unterschreibe ich keinen Ehevertrag, genau so wenig wie mein Partner von mir verlangen kann das ich genau so viel in den Familientopf werfe und dann noch die meiste Hausarbeit übernehme. Für mich sind das Dinge die ich mit meinem Partner verhandel, Kompromisse gefunden werden können und müssen.

    Wenn etwas aus Liebe gefordert wird, fühlt sich schräg an, es ist schräg. Liebe kann nicht eingefordert werden.

    Genau so wie, wenn mir mein Partner sagen würde, "aus Liebe zu dir hab ich das und das gemacht, aber du bist undankbar" oder "aus Liebe zu dir habe ich darauf verzichtet und du machst nix für mich."

    Es fühlt sich schräg an, da steckt eine Erwartung dahinter.
    Danke, Hummelbein -

    sie geht da eher naiv mit "ach, wir lieben uns, ist doch nur eine Formalität" ran.

  5. User Info Menu

    AW: Ehevertrag - zugunsten Selbstständiger?

    Zitat Zitat von BlueVelvet06 Beitrag anzeigen
    Wobei hier das hier doch viele nachvollziehen können, jedenfalls dann, wenn eine Firma involviert ist. Es mag ja sein, dass die jetzt noch klein ist, aber das sind alle Firmen am Anfang. Kann ja gut sein, dass die deutlich gewachsen ist, wenn sie sich in 20 Jahren scheiden lassen sollten.
    Mich wundert das ein bisschen, dass du dieses Argument noch immer nicht gelten lässt und nach wie vor auf „was seins ist, muss auch meins sein und umgekehrt“ bestehst.
    Danke dir - die Firma ist übriges er, kein Traditionsbetrieb. Ok, das sehe ich bis zu einem gewissen Grad ein, dass das geregelt werden muss. Danke für euren Input und Perspektivwechsel.

    Aber er geht da anscheinend wirklich so ran, dass sie weniger bekommen soll, als ihr zustehen würde.

    OT, es gab da halt ein paar Situationen, in denen er sehr egoistisch agiert hat. Und auch so finde ich es halt schade, dass die beiden sehr wenig miteinander machen, das fällt mittlerweile schon in der Familie auf.
    Aber das OT, ich mag sie halt.

  6. Moderation

    User Info Menu

    AW: Ehevertrag - zugunsten Selbstständiger?

    Zitat Zitat von Sugarnova Beitrag anzeigen
    Danke dir - die Firma ist übriges er, kein Traditionsbetrieb. Ok, das sehe ich bis zu einem gewissen Grad ein, dass das geregelt werden muss. Danke für euren Input und Perspektivwechsel
    Hab ich ja schon gesagt, bei einem Selbständigen ist das Wichtigste für den Selbständigen, das Betriebsvermögen erhalten bleibt, und das Wichtigste für's Ehegespons, daß die Ausfälle der Vorsorge und monetären Lebensleistung, die durch die Ehe und ggf. Familie entstehen, im laufenden Betrieb ausgeglichen werden und nicht zu einem fernen Zeitpunkt, wo alles Geld schon weg sein kann.

    Auf der Basis muß man dann irgendwie zueinander finden, oder eben festestelltn, daß man es nicht tut.

    Viel Glück Sugarnova, und: Keep cool. Du kannst nicht die Hüterin deiner Freundin sein, du kannst ihr nur Infos, Ideen und Ansichten geben, und versuchen, die Freundschaft zu erhalten. Erstens sowieso, und zweitens, falls du recht hast mit deinem Bauchgefühl.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  7. User Info Menu

    AW: Ehevertrag - zugunsten Selbstständiger?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Hab ich ja schon gesagt, bei einem Selbständigen ist das Wichtigste für den Selbständigen, das Betriebsvermögen erhalten bleibt, und das Wichtigste für's Ehegespons, daß die Ausfälle der Vorsorge und monetären Lebensleistung, die durch die Ehe und ggf. Familie entstehen, im laufenden Betrieb ausgeglichen werden und nicht zu einem fernen Zeitpunkt, wo alles Geld schon weg sein kann.

    Auf der Basis muß man dann irgendwie zueinander finden, oder eben festestelltn, daß man es nicht tut.

    Viel Glück Sugarnova, und: Keep cool. Du kannst nicht die Hüterin deiner Freundin sein, du kannst ihr nur Infos, Ideen und Ansichten geben, und versuchen, die Freundschaft zu erhalten. Erstens sowieso, und zweitens, falls du recht hast mit deinem Bauchgefühl.
    schließe mich an und möchte unbedingt folgendes hinzufügen:

    je weniger eindeutiges schriftliches es gibt, desto schlimmer wird es im problemfall.

    der auch unfreiwillig, durch krankheit/tod entstehen kann, was so selten ja nun auch nicht ist.

    schreibt die soloselbständige hinterbliebene eines ehemals angestellt arbeitenden.
    und keiner von uns hat den anderen, oder irgendwen anderes (staat/steuern...) besch*****n wollen/getan.

    selbst und nur verheiratet zu sein hat mich monatelang des zugangs zu allen(seinen, auch nicht wirklich üppigen) finanziellen mitteln enthoben, da wir, grundsätzlich, immer (also weit vor meiner selbständigkeit), auf dem papier getrennte kasse hatten.

    was finanzielle vollmachten betraf, waren wir, unter streß, im angesicht des nahenden todes, auch noch von vermeintlich kompetenter seite falsch beraten worden....------

    die forderungen stapelten sich, noch ohne dass wir schulden hatten (krankenhauskosten, beerdigung etc) und der amtsschimmel brauchte unzählige monate um zu "äpfeln".......



    falls dein bauchgefühl auch noch richtig sein sollte (wozu hat man ein bauchgefühl!), deine freundin naiv ist (war ich auch) die beiden kinder kriegen, nicht (mal) heiraten, (und/oder) keinen wie auch immer gearteten vertrag machen, er finanziell "schwierige" konstrukte aus steuerlichen gründen (völlig legal, aber komplex, bspsws das auto gehört zum (seinem) betriebsvermögen) ...........soviele taschentücher wie du dann brauchen wirst........und die werden maximal die tränen trocknem.

    wenns dumm läuft kriegt sie nicht mal staatliche unterstützung, weil ihr auf dem papier (wegen fehlender gütertrennung) die hälfte des autos (als beispiel, nicht das jetzt jemand sagt, dass muss dann wohl ein masserati gewesen sein) gehört, mit dem er sich in den tod oder zu einer anderen fuhr........

    letzteres ist mir zum glück nicht passiert, aber viel phantasie brauche ich dazu wirklich nicht......
    Bei der Dummheit der Menschen war sich schon Einstein nicht sicher über deren Endlichkeit

    Die Gedanken sind frei....

  8. User Info Menu

    AW: Ehevertrag - zugunsten Selbstständiger?

    Zitat Zitat von Sugarnova Beitrag anzeigen
    ....Aber er geht da anscheinend wirklich so ran, dass sie weniger bekommen soll, als ihr zustehen würde.....
    Was verstehst du denn unter "zustehen" ? Genau hier liegt doch der Hund begraben: jede/r hat eine andere Vostellung, was einem zusteht ! Was meinst denn du, was der Freundin zustehen würde ? Brauchst du jetzt nicht beantworten, hast du in deinen Beiträgen ja schon ausgeführt, will aber sagen, die Freundin sieht das für sich möglicherweise ganz anders.......

    Ich bin z.B. der Meinung, dass einem Ehepartner nichts "zusteht", was vor der Ehe erworben oder irgendwann geerbt wurde, dasselbe gilt bei Betriebsvermögen, also auch kein Zugewinn daraus. Ein Zuverlust natürlich auch nicht . Aber das sehen viele anders und kommen dann mit dem Satz aus deinem obigen Zitat...

    Unstrittig ist auch für mich, dass Zeiten, in denen eine/r wegen Kindererziehung/Haushaltsführung die eigene Berufstätigkeit zurückstellt, in "Echtzeit" ausgeglichen werden müssen, also nicht erst bei einer möglichen Trennung, wenn möglicherweise nichts mehr da ist. Aber auch das sehen viele anders.

    Letztendlich ist es eine Entscheidung des Paares, die gesetzlich vorgesehenen Regelungen sind bekannt. Im Nachhinein hilft jammern halt nix mehr.

    Keine/r ist gezwungen, einen Vertrag zu unterschreiben. Weder den "Standardvertrag" durch Unterschrift am Standesamt noch einen abweichenden Ehevertrag.

    Gruß Elli
    Geändert von elli07 (05.03.2021 um 07:05 Uhr)
    Auf der höchsten Stufe der Freundschaft offenbaren wir dem Freunde nicht unsere Fehler, sondern die seinen (F. de La Rouchefoucauld, 1613-1680)

    Fürchte dich nicht vor einem großen Schritt. Mit zwei kleinen lässt sich keine Schlucht überwinden (David Lloyd George)

  9. User Info Menu

    AW: Ehevertrag - zugunsten Selbstständiger?

    Zitat Zitat von elli07 Beitrag anzeigen
    Was verstehst du denn unter "zustehen" ? Genau hier liegt doch der Hund begraben: jede/r hat eine andere Vostellung, was einem zusteht ! Was meinst denn du, was der Freundin zustehen würde ? Brauchst du hier nicht beantworten, soll nur ein Gedankenspiel sein, will sagen, die Freundin sieht das für sich möglicherweise ganz anders.......
    ........


    Letztendlich ist es eine Entscheidung des Paares, die gesetzlich vorgesehenen Regelungen sind bekannt. Im Nachhinein hilft jammern halt nix mehr.

    Keine/r ist gezwungen, einen Vertag zu unterschreiben. Weder den "Standardvertrag" durch Unterschrift am Standesamt noch einen abweichenden Ehevertrag.

    .....
    und selbst wenn sich rausstellt, dass eine im krankenhaus vom personal extra ausgehändigte verfügung, mit letzter kraft krikelig unterschrieben und von dritten bezeugt, das papier nicht wert ist, auf dem sie gedruckt wurde, hilft jammern nix mehr......und freundinnen mit taschentüchern nur in echt engen grenzen.

    daher der dringende rat: sich getrennt und gemeinsam, in ruhe und mehrfach beraten lassen, ggf einschlägige gesetztestexte beiziehen.
    sich dafür zeit lassen, sich über die eigenen ziele klar werden (da bin ich zu 100% bei elli, eigenes geld ist und sollte eigenes geld sein und bleiben!, außer es wird ganz klar verschenkt)
    Bei der Dummheit der Menschen war sich schon Einstein nicht sicher über deren Endlichkeit

    Die Gedanken sind frei....

  10. User Info Menu

    AW: Ehevertrag - zugunsten Selbstständiger?

    Also, ich bin gerade mal am Überlegen. Wenn ich mit meinem Partner verheiratet wäre und er sich von mir trennen würde, würde das für mich bedeuten, zahlen zu müssen, obwohl er sehr viel wohlhabender ist als ich. Seine Immobilie liegt aber in einem Land, in dem sie, weil ohnhin wertvoll, in den letzten 15 Jahren nicht noch viel wertvoller geworden ist, während meine lässig doppelt so viel wert ist wie zur Zeit des Kaufs.

    Sein Vermögen hat nicht dramatisch zugenommen, Rentenansprüche bzw. Zuwächse in Pensionskasse auch nicht. Von meinen in der Ehezeit erworbenen Rentenansprüchen bekäme er dagegen die Hälfte. Ich glaube, ich würd' was schmeißen, wenn dann ein "steht mir zu" käme.

    Wenn beide berufstätig sind, sollte man nicht mehr aus der Ehe "rausholen" als man eingebracht hat. Für Kinder muss man aber in der Tat Regelungen treffen. Dafür hätte ich dann einen Ehevertrag geschlossen, um mich im Falle von Betreuungszeiten für Rentenausfälle abzusichern. Ich finde, es sollte fair zugehen, und nicht alles sind Standardfälle, in denen die gesetzlichen Regelungen Fairness schaffen (auch wenn sie es versuchen).

Antworten
Seite 22 von 24 ErsteErste ... 122021222324 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •