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    In der Situation gefangen

    Hallo zusammen.

    ich stecke momentan in einer vertrackten situation fest und brauche mal einen blick von unbeteiligten aussenstehenden, denn alleine komme ich nicht weiter.
    Ich habe zuerst überlegt, dieses thema im forum persönlichkeit zu posten, da es sehr viel mit mir zu tun hat, aber letztendlich geht es doch um beziehung und trennung und "den ganzen scheiss" , wenns nicht passt, dann bitte verschieben.

    Zum thema muss ich etwas ausholen.
    Mein partner und ich kennen uns seit über sieben jahren, hatten zuerst eine art fernbeziehung/affäre, die von meiner seite aus nicht so ernst war, da ich gerade aus einer anstrengenden beziehung kam und das so auch kommuniziert habe. Er hat es so hingenommen und hat gemeint, das passe für ihn so.
    Er kam aus einem nachbarland, war auf heimatbesuch und so haben wir uns kennengelernt.
    Nach etlichen gefühlsmässigen irrungen und wirrungen (er hatte dann doch mehr gefühle als ich), haben wir beschlossen, es ernsthafter zu versuchen. Dazu muss ich sagen, ich hatte nie wirklich soo schmetterlinge im bauch, steckte auch zu der zeit in einer anstrengenden beruflichen ausbildung (ende zwanzig) und wollte mich auf nichts kompliziertes einlassen.
    Aber kopfmässig betrachtet passte es ganz gut und da ich keine grossen gefühle mehr zulassen wollte zu der zeit, passte es auch, dass es mit ihm keine gab, er gab mir beständigkeit, sicherheit und ich fühlte mich ganz gut bei ihm.

    So viel zur vorgeschichte. Es klingt alles sehr abgeklärt und das war es auch und nun fliegt mir das alles um die ohren.

    Nach meiner ausbildung kam die frage, wie weiter. Fernbeziehung oder zusammenziehen. Nach einigem drängen seinerseits und weil ich etwas neues versuchen wollte und weg von meinem ex, der immer noch in kopf und herz rumspukte, kam ich zu ihm ins nachbarland. Meine ausbildung wurde nur weilweise anerkannt, aber ich habe einen ganz guten job ergattert, wir haben eine schöne wohnung gefunden und ich zog rüber.

    Aber ich kam nie in diesem land an. Die menschen hier sind sehr reserviert, das wusste ich schon aus seinen erzählungen, ausserdem bin ich ein introvertierter mensch, der nicht leicht mit jedem in kontakt kommt.
    Dazu kam, dass er sich komplett zurückzog, als ich hier ankam, es gab fast keinen sex mehr, wenn ich avancen machte, hatte er ausreden und wollte nicht so recht, er liess mich gefühlsmässig ziemlich allein mit meinem einleben hier. Dazu sei gesagt, er war nie der grosse redner, über beziehung oder wünsche und vorstellungen reden war immer sehr schwierig, nur ist es mir in der fernbeziehung nie so aufgefallen. Am ende führte ich monologe darüber wie es mir ging und was ich mir wünschte und von ihm kam schweigen oder ein "ja, ich verstehe dich" und schweigen.

    Nach einem halben jahr hatte ich das erste mal eine heftige krise, wollte nur zurück und von ihm weg, es war alles nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe. Nach einem, wie oben beschrieben, recht einseitigem gespräch kamen wir aber trotzdem überein, dass sich was ändern müsste, denn wir waren beide so nicht glücklich, wobei er das nie kommunizeirt hatte, wie gesagt.

    Es ging etwas bergauf, in meinem job fühlte ich mich ganz gut und wertgeschätzt, das gab mir auftrieb. Wir unternahmen auch recht viel wochenends, erkundeten das land, gingen aus, es hätte echt schön sein können.
    Aber mir fehlte zärtlichkeit und sex und ein zugewandt sein gefühlsmässig weiterhin. Das konnte er mir nicht geben, ob er nun nicht wollte oder nicht konnte, oder nicht können wollte.
    Nach einem Jahr und der nächsten gefühlsmässigen krise meinte er, vielleicht hätte er damals ein burn out gehabt, wei so viel zusammen kam, sein job, mein umzug, die wohnungssucherei. Aber geändert hat sich an der situation trotzdem nichts.

    Nach zwei jahren hier war ich am scheideweg angelangt. Die entscheidung musste gefällt werden, gehe ich, bleibe ich, und wenn ja, wie solls jobmässig weitergehen, denn wie gesagt, meine ausbildung war nur teilweise anerkannt, ich konnte nicht ganz das arbeiten, was ich gelernt habe, auch wenn mir mein job eigentlich gefiel. Ich hatte aber niemanden hier kennengelernt, war also immer noch nur auf ihn als freund und sozialkontakt angewiesen, sonst hatte ich nur eine kollegin in der arbeit, wo aber privat nichts rumkam.
    In der ersten zeit war ich auch viel in der heimat, habe versucht, sozialkontakte aufrecht zu erhalten mit den paar freunden, die ich da noch hatte. Dazu muss gesagt werden, dass ich mir nach jahren des ziemlichen allein seins dort ein recht schönes netz aufgeaut habe, das ich vermisste und hier so niemals haben würde.
    Nach einem sehr unschönen erlebnis und bruch mit meiner besten freundin haben aber auch die heimatbesuche abgenommen.

    Nun war ich wirklich recht allein, familie hatte und habe ich nicht bzw keinen kontakt und nach dem erlebnis war ich auch fertig mit menschen und stürzte in eine grosse persönliche krise, in der mit einige sachen klar wurden, vorkomnisse aus meiner kindheit, die sich durch mein erwachsenenleben zogen, psychische gewalt und missbrauch, mir fiel vieles wie schuppen vor die augen und ich stürzte in ein tiefes loch. Was mir, während ich noch fiel, so noch gar nicht klar war, wie tief es werden würde.

    Da ich mit der heimat erstmal gebrochen habe, fiel die entscheidung, hier eine berufliche weiterbildung zu machen, um beruflich voranzukommen. Mein eigentlicher beweggrund war aber, dass ich dadurch vielleicht besser hier ankommen würde.
    Gesagt, getan, ich kündigte, suchte mir eine ausbildungsstelle, wurde in der schule angenommen und der spass begann. Nicht.

    Mit mitte dreissig und eigentlich recht viel ahnung von meinem eigentlichen job war ich plötzlich in der rolle der "unwissenden schülerin" und kam damit an der neuen arbeitsstelle überhaupt nicht zurecht. Da es ein nischenlehrgang war, war auch die klassengrösse sehr überschaubar, verstreut aus dem ganzen land zusammengekommen, also pustekuchen mit neuen kontakten.

    Ich fiel noch ein bisschen weiter ins loch.
    Mein partner hat zur selben zeit den job gewechselt, da seiner immer stressiger und mieser wurde.
    Er war im neuen überglücklich, früher zu hause, weniger arbeit, gleiche bezahlung, ein traum. Ich muss zugeben, ich hasste es. Ich konnte mich nicht für ihn freuen, war neidisch, dass es ihm so gut ging und mir immer schlechter. Ich war länger in der arbeit, wurde dauernd zurechtgewiesen, bewertet, musste lernen und prüfungen bestehen, während er frisch und fröhlich durch die gegend hopste.

    Wir entfernten uns immer mehr voneinander, ich habe mit dem land, der beziehung und allem drumherum immer mehr abgeschlossen. Alles wurde mir egal. Er bemerkte nur, dass ich immer aggressiver und zur meckerziege wurde, nichts passte mir mehr, alles wa rnur noch schlecht.
    Ich muss zugeben, ich hasse es, wie ich geworden bin, aber ich kann momentan nichts dagegen machen. Dass die beziehung sich für mich in diesem zustand erledigt hat, ist eine tatsache. Ich fühle nichts mehr, in bezug auf gar nichts. Wie gesagt, alles ist mir egal. Gefühlsmässig.

    Kofmässig stehe ich nun vor einem dilemma. Uff, endlich kommen wir zum kern.

    Beziehungsmässig sind wir so weit voneinander entfernt, dass ich keinen leichtblik mehr sehe. Er "will mich nicht gehen lassen", aber aus seiner gefühlskalten, schweigsamen haut kommt er auch nicht. Das verstehe ich nun und soll so sein. Ich verstehe aber auch, dass ich so nicht auf dauer leben kann.
    Momentan kann ich sowieso mit nichts leben. ICH sehe nirgendwo lichtblicke. Aber das ist eine andere geschichte.

    Die corona krise hat mir und uns den rest gegeben, wo ich letztes jahr noch froh war, wenigstens ihn dabei zu haben, so hat sich das innerhalb 2020 zu einem alptraum verwandelt. Ich habe mich zu einem alptraum verwandelt. Er ist so sicher auch nciht glücklich, aber wenn er nicht darüber mit mir spricht (er sieht es als "die feine art", nicht über probleme oder störungen zu sprechen, ich bin somit nicht höflich, wenn ich dauernd anspreche, was mich stört. Er meint, darüber muss man in einer beziehung hinwegsehen und er tut das die ganze zeit und fühlt sich "besser" als ich - die anführungszeichen sind zitate von ihm. )

    Jedenfalls, beziehung am ende, ich will weg ABER....ich habe noch ein halbes jahr ausbildung vor mir, gerade jetzt die schwerste zeit, viele prüfungen, diplomarbeit zu schreiben etc. Ich will in der situation eigentlich nciht mehr hier bleiben.
    Er war das einzige , was mich in diesem land gehalten hat (und die natur..und das geld auch, deswegen bin ich auch so lange geblieben, aber geld ist doch nicht alles und natur gibts auch woanders).
    Die frage ist...und ich bin kurz davor, soll ich abbrechen oder fertig machen? Gehen oder bleiben....
    Mir für ein halbes jahr eine wohnung zu suchen ist utopisch, hier ist das sehr schwierig, als ausländer sowieso. Und sollte es länger sein...ich weiss nicht ob ich nach der ausbildung hier bleiben will. Eigentlich will ich zurück, alle shinter mir lassen.
    Mit ihm so lange noch zusammen wohnen wird schwierig. Noch sind wir nicht zerstritten, aber wenn das so weiter läuft.
    Meine stimmung und gefühlslage wird immer dunkler, ich habe sehr dunkle gedanken, die mich erschrecken. Das hilft auch nicht beim zusammenleben.

    Wenn ich aber sowieso hier weg will, wozu dann die ausbildung fertig machen? Sie wird zwar in der heimat anerkannt, aber ich brauche sie dort nicht wirklich. Andererseits habe ich fast zwei jahre zeit reingesteckt und geldeinbussen hingenommen und meinen guten job dafür aufgegeben....es wäre ein scheitern auf allen stufen.

    Ich weiss einfach nicht, was ich machen soll. Ich bin mir sowieso nicht sicher, ob ich die prüfungen überhaupt bestehe...meine arbeit schreiben ist zur zeit ein akt der unmöglichkeit, ich kann mich nicht konzentrieren und die abgabe rückt immer näher.
    Einfach pause einlegen und ein andermal weitermachen ist wie geschrieben, nicht möglich, da nischenausbildung und kommt nur selten zustande, wenn überhaupt.

    Fühl mich so gefangen in diesem dilemma, dass ich mich am liebsten eingraben würde und alles vergessen.

    Vielen dank fürs lesen. Das musste einfach raus....

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    AW: In der Situation gefangen

    Willkommen hier, Serra!

    Meine spontane Gedanken: du hast dich verpokert. Und du hast nicht auf dich und deine Bauchstimme, oder wie immer man das nennen will, gehört.

    Du hast ihn nie wirklich geliebt, zumindest nicht leidenschaftlich verliebt, das liest sich alles so, als wäre es mal irgendwie praktisch gewesen und er hat dich in was reingeredet, du wiederum dachtest, du hast jetzt irgendwie was mit Sicherheit.

    Pustekuchen, kaum warst du fest geangelt, war's das.

    Wenn ich aber sowieso hier weg will, wozu dann die ausbildung fertig machen? Sie wird zwar in der heimat anerkannt, aber ich brauche sie dort nicht wirklich.

    Ich würd gehen. Scheixx was auf die Ausbildung, man kann sich auch mal irren und alles abbrechen, auch wenn es gegen Vernunft scheint. Aber wie weit bist du denn bisher mit Vernunft gekommen? Eine Vernunftbeziehung … und dir schlafen die Füße ein vor lauter Langeweile und Ungeliebtheit.

    Kannst du dir in der Heimat einen Job suchen? Eine Wohnung?

    Wahrscheinlich geht's euch beiden sehr viel besser, wenn ihr auseinander seid.
    ************************************************** ******************

    „Nimm Dein Leben ein bisschen in die Hand. Wenn Du es gut behandelst, dann beisst es auch nicht! “
    [Geschenkt von Gustave]

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    AW: In der Situation gefangen

    Zitat Zitat von Serra Beitrag anzeigen
    Wenn ich aber sowieso hier weg will, wozu dann die ausbildung fertig machen? Sie wird zwar in der heimat anerkannt, aber ich brauche sie dort nicht wirklich. .......................es wäre ein scheitern auf allen stufen.
    Liebe Serra,

    das klingt tatsächlich alles ein wenig vertrackt.

    Das (von mir) fett Markierte macht es aus meiner Sicht naheliegend, Deine Zelte, so bald es geht, abzubrechen. Und Du tust Dir selbst einen Gefallen, es nicht als Scheitern zu bewerten, sondern einfach als Revidieren einer Entscheidung, die sich als nicht passend erwiesen hat.

    Aus reiner Neugierde gefragt:
    kannst Du zumindest die Branche nennen, in welcher diese Ausbildung keine offizielle Anerkennung hier findet?
    Das erlernte Fachwissen kann Dir ja trotzdem keiner nehmen ...

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    AW: In der Situation gefangen

    Zitat Zitat von Rotweinliebhaberin Beitrag anzeigen
    Willkommen hier, Serra!

    Meine spontane Gedanken: du hast dich verpokert. Und du hast nicht auf dich und deine Bauchstimme, oder wie immer man das nennen will, gehört.

    Du hast ihn nie wirklich geliebt, zumindest nicht leidenschaftlich verliebt, das liest sich alles so, als wäre es mal irgendwie praktisch gewesen und er hat dich in was reingeredet, du wiederum dachtest, du hast jetzt irgendwie was mit Sicherheit.

    Pustekuchen, kaum warst du fest geangelt, war's das.

    Ich würd gehen. Scheixx was auf die Ausbildung, man kann sich auch mal irren und alles abbrechen, auch wenn es gegen Vernunft scheint. Aber wie weit bist du denn bisher mit Vernunft gekommen? Eine Vernunftbeziehung … und dir schlafen die Füße ein vor lauter Langeweile und Ungeliebtheit.

    Kannst du dir in der Heimat einen Job suchen? Eine Wohnung?

    Wahrscheinlich geht's euch beiden sehr viel besser, wenn ihr auseinander seid.
    Vielen dank!
    Ja, da hast du wohl recht. Ich habe einen grossen einsatz getätigt, und deswegen musste es doch klappen, je grösser der einsatz wurde, desto mehr gewinn musste da doch herausspringen, weil sonst alles umsont wäre.
    Mein schlechtes bauchgefühl war immer da, aber ich bin trotzdem lachend dem abgrund entgegengelaufen, weil ich dachte, ich müsste "falsch", wenn er mich doch so liebt und ich ihn nicht.
    Ich dumme kuh habe zu einem heiratsantrag ja gesagt, um ihn nicht zu verletzen in dem moment, obwohl in mir alles nein schrie. Aber der getätigte einsatz.....ich weiss selbst wie blöd das alles ist und komme trotzdem nicht da raus, weil ICH mir falsch vorkomme.

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    AW: In der Situation gefangen

    Zitat Zitat von Serra Beitrag anzeigen
    Ich dumme kuh habe zu einem heiratsantrag ja gesagt, um ihn nicht zu verletzen in dem moment, obwohl in mir alles nein schrie.
    Gutegöttin … wie konnte denn DAS passieren? Bist du irgendwie strengkatholisch oder sonstwie sei-ein-braves-Mädchen-und-Männer-haben-immer-recht erzogen worden?

    Bist du, wie so unglaublich viele Frauen hier, harmoniebedürftig, kannst nicht NEIN sagen und willst allen gefallen?

    Dann änder das mal schnell, zu ziehst IMMER den kürzeren.

    Zitat Zitat von Serra Beitrag anzeigen
    Ich habe einen grossen einsatz getätigt, und deswegen musste es doch klappen, je grösser der einsatz wurde, desto mehr gewinn musste da doch herausspringen
    Frau kann jederzeit zugeben, dass sie sich komplett geirrt hat und alle Brücken abbrechen. Macht doch nichts! Fehler gehören zum Lernprozess.

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    AW: In der Situation gefangen

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Liebe Serra,

    das klingt tatsächlich alles ein wenig vertrackt.

    Das (von mir) fett Markierte macht es aus meiner Sicht naheliegend, Deine Zelte, so bald es geht, abzubrechen. Und Du tust Dir selbst einen Gefallen, es nicht als Scheitern zu bewerten, sondern einfach als Revidieren einer Entscheidung, die sich als nicht passend erwiesen hat.

    Aus reiner Neugierde gefragt:
    kannst Du zumindest die Branche nennen, in welcher diese Ausbildung keine offizielle Anerkennung hier findet?
    Das erlernte Fachwissen kann Dir ja trotzdem keiner nehmen ...
    Lebenszeit verschwendet zu haben, auch wenn nicht alles schlecht war, fühlt sich aber leider wie scheitern an. Im nachhinein hätte ich diese weiterbildung nie anfangen sollen, nicht aus diesen gründen, aber auch da hatte ich angst, etwas zu verpassen und zu spät dran zu sein, wenn ichs nicht tue.
    Seit der corona krise stelle ich sowieso alles in frage und bin mir nicht mehr sicher, ob ich in diesem job überhaupt noch arbeiten will.
    Es ist eigentlich ein allerweltsjob, aber die ausbildungsbedingugnen sind hier andere und meine art der ausbildung eine veraltete, deswegen keine oder nur teilweise anerkennung.

    Einen job finde ich schnell wieder wenn ich möchte, wohnung habe ich sogar noch
    ich weiss es wäre so leicht...und so unvernünftig, einfach zu gehen. Ich wäre in der heimat ganz allein, in der krise....das macht mir angst.

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    AW: In der Situation gefangen

    Zitat Zitat von Serra Beitrag anzeigen
    habe zu einem heiratsantrag ja gesagt
    Du kannst das übrigens zurücknehmen.

    Heirate den bloß nicht! Vor allen Dingen: warum solltest du? Du liebst ihn doch gar nicht.
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    AW: In der Situation gefangen

    Liebe Serra,

    hast du mal in Erwägung gezogen, dass die Tatsache, dass du ihn nicht so sehr liebst, genau das Anziehende für ihn war?

    Er ist nicht sehr gefühlsbetont. Oder eher gar nicht. Und er braucht eine Partnerin, die das auch nicht ist. Das hatte er in dir gesehen.

    Du hingegen bist aber eigentlich nicht so, sondern nur ihm gegenüber - und wenn du die Beziehung jetzt in puncto große Gefühle verändern willst (weil du das ja eigentlich für dich brauchst), kommt er da gar nicht hinterher. Das ist nicht das, was mit diesem Mann kompatibel ist.

    Ihr könnt beide nicht dafür, ihr passt einfach gar nicht zueinander.

    Das mit der Ausbildung - das ist ja nicht umsonst, alles, was man gelernt hat, bleibt in einem. Du setzt, wenn du gehst, nur den Abschluss in den Sand, nicht die ganze Ausbildung.
    Und du hast nur dieses eine einzige Leben. Überall anderswo kann es besser kommen als dort, wenn man dich so liest...ich würde auch sagen, GEH!
    Geh da weg, bevor du womöglich noch verheiratet bist und Kinder, Hund, Haus und Kredit hast! Wann, wenn nicht jetzt? Was verlierst du schon wirklich Relevantes?!
    Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten.

    Oscar Wilde

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    AW: In der Situation gefangen

    Zitat Zitat von Serra Beitrag anzeigen
    Lebenszeit verschwendet zu haben, auch wenn nicht alles schlecht war, fühlt sich aber leider wie scheitern an.
    Ja, dann heirate ihn doch und bleib NOCH länger da!


    Zitat Zitat von Serra Beitrag anzeigen
    Einen job finde ich schnell wieder wenn ich möchte, wohnung habe ich sogar noch
    ich weiss es wäre so leicht...und so unvernünftig, einfach zu gehen.
    Du hast alle Vorteile auf deiner Seite. Meine Güte, sogar eine Wohnung … da beneiden dich viele viele Frauen, die festhängen UND vom Mann abhängig sind.

    Was ist denn so schlimm daran, mal “unvernünftig” zu sein? Und wohin hat dich die Vernunft gebracht?

    Ich glaube, du hast ein starres Bild in dir, wie eine erwachsene Frau sein muss. Durchleuchte mal.
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    AW: In der Situation gefangen

    Haha @Rotweinliebhaberin, nein, alles andere als religiös.
    Der antrag...er war nie ganz ernst gemeint, eigentlich will er auch nicht in diesem land heiraten, weil die steuern dann so hoch wären. Das wusste ich immer, deswegen war es in diesem moment leichter, ja zu sagen, als einen bösen moment zu kreieren. Haus hund kinder waren eh nie thema...
    Bei zweiten verdacht hast du sicher recht. Ich musste meiner mutter immer alles recht machen und gefallen, sonst wäre weltuntergang gewesen. Das habe ich leider beibehalten. Nur niemanden böse machen....gelingt mir nur eh nie, ich stosse (fast) jeden ab mit meiner art...
    Geändert von Serra (17.01.2021 um 12:36 Uhr)

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