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  1. Moderation

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    AW: Exmann nochmal Vater

    Anders als viele hier finde ich rein objektiv den Zeitraum von zwei Jahren nicht wirklich viel, um den kompletten Zusammenbruch einer Ehe, Familie, den Verlust des Zuhauses und eines gemeinsamen Lebens zu verkraften und zu verarbeiten.

    Zumal das neue Baby und die daraus resultierende Zurückschraubung von "Vater-Zeit" erst vor kurzem das letzte I-Tüpfelchen auf dem ohnehin wirklich unguten Haufen an Verletzungen, Enttäuschungen und Erschütterungen ist.

    Ja, liebe lunalu, es ist unbedingt notwendig und sinnvoll, so bald wie möglich so gezielt wie möglich in eine hoffentlich bessere Zukunft zu schauen und auch ich würde Dir raten, Dich dafür Deinem ganzen Schmerz, der total verständlich ist, zu stellen und das anzugehen.

    Ich hätte an all den Fakten, die Du beschrieben hast, auch richtig zu knabbern, nur, leider ist das nunmal nun Deine Realität und insofern hilfst Du Dir und Deiner Tochter am meisten, wenn Du diesen berechtigten und verständlichen Schmerz verarbeitest.


    Übrigens, ich schreibe das in ganz vielen Themen, mache Dir bitte immer und immer wieder bewußt, daß es nicht die Next ist, die Dich betrogen und verlassen hat und Dir so weh getan hat.

    Ja, das Verschieben der Verantwortlichkeit und damit der Wut auf sie macht es scheinbar erstmal leichter - aber alles, was Dich verletzt, hat ursächlich nur mit Deinem Exmann zu tun.
    Seine Illoyalität, sein Abwenden, seine Gefühle, die leider schon immer nicht das waren, was man sich von seinem Partner wünscht und eigentlich auch erhoffen/erwarten darf.

    Wenn Du das erst einmal verstehst, dann wirst Du vielleicht auch spüren können, daß Du - wieder verständlicherweise - etwas hinterhertrauerst und -sehnst, was er für Dich leider nie war und hatte.

    Ja, auch dieser Schmerz wird dann verdammt wehtun, aber er ist wieder ein anderer und hoffentlich etwas leichter zu überwinden.

    Das war und ist alles gemein, unfair und schmerzhaft, keine Frage und ja, ich würde damit auch sehr zu kämpfen haben und hadern, aber in dieser Hinsicht finde ich Prometheas unverschuldeten Rollstuhl-Unfall ein gutes Gleichnis.

    Dir ist Unrecht angetan worden, sehr großes, aber nur so hast Du nun immerhin Deine Tochter und ich gehe mal davon aus, daß das das Allerwichtigste und Allerschönste ist.
    Sonst gäbe es sie nicht...

    Wie gesagt, dadurch, daß das Baby noch so frisch ist und nun nochmal alles hochkommt und die Karten nochmal gemischt wurden, wieder empfunden zu Euren Ungunsten, ist das alles für Dich offensichtlich emotional noch sehr akut und dafür habe ich Verständnis.

    Nur hilft es Dir und Euch gar nicht, in diesem Schmerz nun zu verharren, nimm Dir noch einmal (oder vielleicht auch zum ersten Mal) die Zeit, ihn in aller Tiefe zu verstehen, zu analysieren und dann möglichst gut zu verarbeiten.

    Ich wünsche Dir einen guten Weg.
    Geändert von Sternenfliegerin (13.01.2021 um 12:40 Uhr)
    I don´t know where I´m going- but I´m on my way... Carl Sagan

    Vielleicht geht es auf dem Weg gar nicht darum, irgendwas zu werden.
    Vielleicht geht es darum, alles abzuwerfen, was wir nicht sind,
    so daß wir das sein können, wofür wir bestimmt sind.
    Paulo Coelho



    Moderatorin in den Foren:
    Beziehung im Alltag, Der "gebrauchte" Mann und im Tierforum
    - ansonsten normale Nutzerin

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    AW: Exmann nochmal Vater

    Zitat Zitat von schlaucher Beitrag anzeigen
    Sein Leben richtet sich jeder so ein, wie er es haben will, und ja: Da gehört auch die Verantwortung für die Berufswahl dazu. Dass die Frau Pädagogin ist, "weil sie viele Kinder wollte", dagegen gibt es ja wohl nichts zu sagen. Du willst auch mehrere Kinder und hast einen anderen Beruf gewählt - auch in Ordnung. Aber doch nicht die Verantwortung der Frau, wenn Nachtdienste mit Kind nicht gut zu vereinbaren sind, so dass sie jetzt dein Kind öfter nehmen müsste.
    Nichts für ungut, aber ich kriege wirklich Wut, wenn ich so etwas lese. Die TE HAT ihr Leben so eingerichtet wie sie es wollte. Ihr Ex-Mann hat dieser Einrichtung einen Strich durch die Rechnung gemacht und zwar nicht im Vorfeld, wo die TE aktiv hätte mitgestalten können, sondern erst, als alles zu spät war. DANN - in diesem fertigen Lebensentwurf, der gemeinsam besprochen, geplant und gelebt wurde - hat er sie verlassen und nun soll sie allein dafür sorgen, dass sie in einer Kombination, die sie gemeinsam entschieden haben, allein die Kastanien aus dem Feuer holt. Dieser Mann war an der GEMEINSAMEN Lebensplanung beteiligt. Die TE ist nicht bei einer fremden Familie vorbeigefahren, hat gesagt, hier sieht es gut aus, klopfe ich mal und drücke wildfremden Menschen mein Kind auf, um meine eigene Lebensplanung verwirklichen zu können.

    Die neue Frau soll das Kind der TE auch gar nicht nehmen. Der VATER des Kindes soll sein Kind öfter nehmen. Wenn er sich schon aus der gemeinsamen Familie und dem gemeinsamen Leben verabschiedet hat, dann soll er seiner Verantwortung wenigstens gerecht werden und sich um das gemeinsame Kind weiterhin so kümmern, dass die Ex-Frau ihre berufliche Ausbildung fortführen kann.

    Denn

    Zitat Zitat von schlaucher Beitrag anzeigen
    Aber Jubidu hat hier gute Tipps gegeben, wie du als Ärztin deine Arbeitszeiten an die Situation als Alleinerziehende anpassen könntest. Toll, dass du so einen guten Beruf hast, der derzeit auch noch sehr gesucht ist! Damit bist du für die Zukunft perfekt aufgestellt.
    Haben wollen wir die Ärzte alle gern, gell? Aber Verständnis dafür haben, dass gerade die Assistenzzeit unglaublich anstrengend ist, das ist zu viel verlangt. Soll sie doch selbst zusehen wie sie klar kommt und ihr Kind großzieht und sich selbst mit Kind durch diese Zeit bringt. Als ob sie sich diese Belastung in der Form so ausgesucht hätte! Aber sie ist die Mutter und da kann man ja wohl mal ein bisschen Verständnis dafür aufbringen, wenn die neue Frau des Vaters Ruhe braucht. Warum sollte sie? Die neue Frau wusste - im Gegensatz zur TE - worauf sie sich da einlässt. Sie hat das so gewählt, dann soll sie damit auch leben und die Konsequenzen tragen.

    [editiert]
    Geändert von skirbifax (13.01.2021 um 12:09 Uhr) Grund: Polemik

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    AW: Exmann nochmal Vater

    Zitat Zitat von luftistraus Beitrag anzeigen
    Danke für die Erklärung

    ......

    @luna

    Der Plan damals war das du diesen Job machst weil er zur Betreuung ja zuhause ist.

    Euer Plan war auch ehe, Haus und Kind.

    Der ganze Plan ist aber hinfällig.

    Vom kindsvater zu erwarten das er nicht nur Kind angemessen betreut, sondern auch auf deinen unplanbaren Job Rücksicht nimmt..... Geht meiner Meinung nach zu weit.

    Er möchte das Kind weiterhin betreuen und Kontakt haben. Euer Kind ist in seiner neuen Famie integriert (Fotos, Urlaube usw)

    Er möchte nur feste Tage für die betreuung und momentan! nicht mehr in diesem Maße, da er nun ein weiteres Kind hat.....

    Zudem hat er immer die fahrerei übernommen weil du es emotional nicht schaffst....

    Auch dort kein entgegenkommen von deiner Seite.....

    Deine verletztheit und sein schlechtes Gewissen hat in den letzten Jahren zu einem ungute Muster geführt, das nicht weiter tragbar ist.

    Es geht aber auch zu weit, dass die TE stets und ständig Rücksicht nimmt. Was hat sie denn mit dem neuen Familienkonstrukt ihres Ex-Mannes zu tun?
    Warum muss sie da alles verstehen?
    Sie muss für sich und ihre Belange sorgen.
    Reißt das jetzt alles so ein und sie toleriert alles, wird die Tochter zu kurz kommen. Das Baby wird größer, ist vielleicht auch lebhaft, dann wird die neue LG erst recht sagen, dass das Kind der TE ihr zuviel ist.
    Die neue LG des Ex-Mannes wird sich um ihre eigenen Belange kümmern. Und der Ex-Mann lebt jetzt mit einer anderen Frau und diese steht jetzt an 1.Stelle.
    Von der TE wird viel zu viel erwartet.

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    AW: Exmann nochmal Vater

    Zitat Zitat von Denise71 Beitrag anzeigen
    Nichts für ungut, aber ich kriege wirklich Wut, wenn ich so etwas lese. Die TE HAT ihr Leben so eingerichtet wie sie es wollte. Ihr Ex-Mann hat dieser Einrichtung einen Strich durch die Rechnung gemacht und zwar nicht im Vorfeld, wo die TE aktiv hätte mitgestalten können, sondern erst, als alles zu spät war. DANN - in diesem fertigen Lebensentwurf, der gemeinsam besprochen, geplant und gelebt wurde - hat er sie verlassen und nun soll sie allein dafür sorgen, dass sie in einer Kombination, die sie gemeinsam entschieden haben, allein die Kastanien aus dem Feuer holt. Dieser Mann war an der GEMEINSAMEN Lebensplanung beteiligt. Die TE ist nicht bei einer fremden Familie vorbeigefahren, hat gesagt, hier sieht es gut aus, klopfe ich mal und drücke wildfremden Menschen mein Kind auf, um meine eigene Lebensplanung verwirklichen zu können.
    [ed.]
    Liebe Denise, genau meine Meinung.
    Ich rege mich auch über gewisse Beiträge gerade auf.
    Geändert von skirbifax (13.01.2021 um 12:38 Uhr) Grund: Vollzitat gekürzt

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    AW: Exmann nochmal Vater

    Zitat Zitat von Schweinebacke Beitrag anzeigen
    Es geht aber auch zu weit, dass die TE stets und ständig Rücksicht nimmt. Was hat sie denn mit dem neuen Familienkonstrukt ihres Ex-Mannes zu tun?
    Wo musste te stets und ständig Rücksicht nehmen?

    Ich habe gelesen, daß


    - der kindsvater die letzten 2 Jahre immer auch spontan zur Verfügung stand....

    - der kindsvater fast die Hälfte der Betreuung übernommen hat

    - das er die fahrerei komplett allein übernommen hat, weil te es emotional nicht schaffte in den Ort zu fahren

    - er finanziell freiwillig mehr bezahlt hat, damit te ihren Job machen kann

    .........

    Er hat all diese Sachen (laut TE) aus schlechtem Gewissen gemacht.

    Ist das der richtige antrieb?


    Keiner weiß was die Zukunft bringt... Aber schwarz malen muss nicht sein.

    Bei einer Trennung, wird nun mal der komplette lebensentwurf über Bord geworfen.

    Dann muss man sich neu aufstellen, auch wenn es unfair und hart ist.

    Ich spreche der te ihre berechtigten Gefühle auch gar nicht ab. Sie beeinflussen nur alles andere.

    Und das muss man sich auch mal bewusst machen. Um was es wirklich geht.

    Wenn ich für Luna einen Wunsch frei hätte.....

    Sie wacht morgen mit einer geheilten Wunde auf. Erkennt das dieser Mann und sie einfach nicht zusammen passen und sie nun frei für eine neue liebe ist..... Wo sie so geliebt wird, wie sie es soll.

    Das sie das Leben führt, wo sie glücklich ist.
    When a man tells you A and does B, believe B because A is what hes trying to get you to believe, B is who he is

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    AW: Exmann nochmal Vater

    Zitat Zitat von Denise71 Beitrag anzeigen
    Nichts für ungut, aber ich kriege wirklich Wut, wenn ich so etwas lese. Die TE HAT ihr Leben so eingerichtet wie sie es wollte. Ihr Ex-Mann hat dieser Einrichtung einen Strich durch die Rechnung gemacht und zwar nicht im Vorfeld, wo die TE aktiv hätte mitgestalten können, sondern erst, als alles zu spät war.
    Ich verstehe genau, wie du es meinst. Aber es gibt für Beziehungen leider keine Garantie, dass sie halten. Das ist so, und dann muss das "Leben einrichten" neu erfolgen. Frühere Vereinbarungen sind hinfällig. Traurig, aber Realität.

    Und DA hakt es gerade bei Lunalu - dass sie noch immer an den alten Vereinbarungen haftet und dadurch verhindert, ihr eigenes Leben passend zu gestalten.

    Denn so wie es jetzt ist, passt es ja nicht: Die TE möchte (nach Stunden) mehr als voll arbeiten im anspruchsvollen Job im Schichtdienst, aber trotzdem das Kind ganz bei sich wohnen haben. Das passt nicht zusammen.

    Wenn der Vater den regelmäßigen Job hat, ist er besser geeignet als Hauptwohnsitz für die Tochter. Oder zumindest für das Wechselmodell. Dann könnte er jetzt auch nicht kommen und das Erstkind wegen des Babys "abgeben" wollen, denn dann wäre beim Vater der Hauptwohnsitz, wie bei den Kindern der neuen Frau auch.

    So, wie es jetzt aufgeteilt ist, entspricht es aber Lunalus Wunsch und Entscheidung! Das sollte sie sich unbedingt klar machen.

    Und die TE hat auch mit ihrem Ex entschieden, dass er das Haus übernimmt - und leidet jetzt darunter, dass die neue Familie darin wohnt. Auch da ist eine Schieflage beim "Leben einrichten" entstanden, die Lunalu selbst so entschieden hat.
    Geändert von schlaucher (13.01.2021 um 16:23 Uhr)

  7. User Info Menu

    AW: Exmann nochmal Vater

    Zitat Zitat von schlaucher Beitrag anzeigen

    So, wie es jetzt aufgeteilt ist, entspricht es aber Lunalus Wunsch und Entscheidung! Das sollte sie sich unbedingt klar machen.

    Und die TE hat auch mit ihrem Ex entschieden, dass er das Haus übernimmt - und leidet jetzt darunter, dass die neue Familie darin wohnt. Auch da ist eine Schieflage beim "Leben einrichten" entstanden, die Lunalu selbst so entschieden hat.
    Alle Entscheidungen, die sie nach der Trennung getroffen hat waren wahrscheinlich notgedrungen und nicht freien Herzens (buchstäblich). Da war viel "Pest oder Cholera" dabei, nehme ich an.

    Wohingegen Ex genau die Entscheidungen getroffen hat, die ihm zusagten. Ohne aufrechnen zu wollen - aber das muss man der TE zugestehen. Dieses Ungleichgewicht lässt sich nicht ändern aber man sollte es ihr nicht vorhalten.
    People are so crackers.
    John Lennon

  8. Inaktiver User

    AW: Exmann nochmal Vater

    Zitat Zitat von schlaucher Beitrag anzeigen
    Ich verstehe genau, wie du es meinst. Aber es gibt für Beziehungen leider keine Garantie, dass sie halten. Das ist so, und dann muss das "Leben einrichten" neu erfolgen. Frühere Vereinbarungen sind hinfällig. Traurig, aber Realität.

    Und DA hakt es gerade bei Lunalu - dass sie noch immer an den alten Vereinbarungen haftet und dadurch verhindert, ihr eigenes Leben passend zu gestalten.

    So, wie es jetzt aufgeteilt ist, entspricht es aber Lunalus Wunsch und Entscheidung! Das sollte sie sich unbedingt klar machen.

    Und die TE hat auch mit ihrem Ex entschieden, dass er das Haus übernimmt - und leidet jetzt darunter, dass die neue Familie darin wohnt. Auch da ist eine Schieflage beim "Leben einrichten" entstanden, die Lunalu selbst so entschieden hat.

    Unterschreib*

    Ganz besonders den letzten Absatz.

    Es gibt keinerlei Basis, von ihrem Ex weiterreichende Unterstützung zu fordern, abgesehen von den Träumen, die jetzt die Neue mit dem Ex lebt.

    Aber auch da wäre TE nie hingekommen mit der jetzigen Arbeit, aufgrund der Zeiten.
    Auch dazu hätte TE ihren Job anders gestalten müssen.

    Es ist übrigens auch egal, ob Arzt oder sonstwie Schichtarbeit.
    Das Ergebnis bleibt identisch.

    Und...
    Ich komme immer mehr zu der Überzeugung, dass es vor der Trennung und vor dem Kind schon absehbar war, dass das Konstrukt nicht funktionieren wird.
    Von jetzt auf gleich entsteht keine Schieflage in einer Beziehung.
    Da war viel mehr los, was hier gar nicht erst erwähnt wird.
    Geändert von Inaktiver User (13.01.2021 um 13:56 Uhr)

  9. User Info Menu

    AW: Exmann nochmal Vater

    Zitat Zitat von Kambara Beitrag anzeigen
    Wohingegen Ex genau die Entscheidungen getroffen hat, die ihm zusagten. Ohne aufrechnen zu wollen - aber das muss man der TE zugestehen. Dieses Ungleichgewicht lässt sich nicht ändern aber man sollte es ihr nicht vorhalten.
    Ich halte es ihr auf keinen Fall vor! Ich will nur zeigen, wo sie selbst die Weichen für den Ist-Zustand gestellt hat und wo sie evtl. etwas ändern könnte.

    (Der Ex war der, der sich trennen wollte, also klar, dass damit nur sein Wunsch erfüllt wurde und es ein Ungleichgewicht gibt)

    Am Haus lässt sich nichts mehr ändern - doch es hilft beim Ertragen, sich klar zu machen, dass man selbst das Haus nicht wollte und dieser Lösung zugestimmt hat.

    Die Betreuung kann man aber anpassen, wenn Lunalu sich so belastet fühlt.

    - sie könnte dem Vater einen Teil des Unterhalts erlassen und er sich dafür für die Aufteilung 10/20 Tage pro Monat fest verpflichten
    - die Tochter könnte vorübergehend bis zum Ende der Weiterbildung 50:50 oder sogar ganz zum Vater ziehen, damit Lunalu voll arbeitet. Dann ist der Facharzt bis zur Einschulung erledigt und die Tochter kommt wieder zurück
    - Lunalu könnte Arbeitszeit reduzieren, die Weiterbildung ambulant fortsetzen oder mit ihrem Chef weniger Dienste aushandeln mit Hinweis auf ihren Status als Alleinerziehende (dank Ärztemangel stehen die Chancen sicher nicht schlecht)

    Es geht darum, das Jetzt zu gestalten. Eine Therapie ist dazu sicher hilfreich, um Verletzung und Kränkung zu verarbeiten.

    Was nicht hilft: Abwerten der Zweitfrau und Vergleich mit ihr, Verharren in vergangenen Lebensmodellen, Übertragen der eigenen Verletzung aufs Kind
    Geändert von schlaucher (13.01.2021 um 14:34 Uhr)

  10. Inaktiver User

    AW: Exmann nochmal Vater

    Zitat Zitat von schlaucher Beitrag anzeigen

    Die Betreuung kann man aber anpassen, wenn Lunalu sich so belastet fühlt.

    - sie könnte dem Vater einen Teil des Unterhalts erlassen und er sich dafür für die Aufteilung 10/20 Tage pro Monat fest verpflichten
    - die Tochter könnte vorübergehend bis zum Ende der Weiterbildung 50:50 oder sogar ganz zum Vater ziehen, damit Lunalu voll arbeitet. Dann ist der Facharzt bis zur Einschulung erledigt und die Tochter kommt wieder zurück

    Wie kommt Ihr immer auf die Idee, der Ex würde das mitmachen????

    Noch einmal:
    Er versucht gerade, seine Ex weniger präsent zu haben und den Kindes-Umgang zu regulieren, da er eben NICHT rund um die Uhr alle Kinder haben kann.

    Warum sollte er seine Ex unterstützen und somit seine neue Familie vernachlässigen???

    Warum werden hier immer wieder solche Träume, Hoffnungen und Strohhalme gefüttert, die konträr zum Status sind?

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