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    AW: Einfach so vorbei - nach 6,5 Jahren

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was meinst du denn mit Ansatzpunkten?
    geht das nicht aus meinem posting hervor?

    dann sorry und ich versuche es nochmal. also ich brauche für eine gute beziehung im positiven sinne was. aktivitäten, gespräche, reisen, sex - was auch immer. von mir aus auch gemeinsames zusammenkuscheln.

    wenn die beziehung an einem toten punkt ist, würde ich nach einer solchen perspektive suchen.
    also NICHT: was lassen wir/ich künftig bleiben (in deinem fall wäre das jammern)?
    sondern: was machen wir künftig? probieren wir zusammen was neues aus? nehmen wir etwas altes wieder auf?

  2. Inaktiver User

    AW: Einfach so vorbei - nach 6,5 Jahren

    Ah, wunderbar, jetzt ist es angekommen

    Sich also auf die positiven Dinge konzentrieren und die weiter entwickeln und vertiefen ...
    Ja, das mit dem "mehr Neues ausprobieren", wäre sicher sehr gut gewesen. Wir haben ja außer dem Projekt Haus schon noch ein paar andere Dinge ausprobiert. Gute Dinge, positive Erfahrungen - haben uns vorgenommen, das auf jeden Fall wieder zu machen. Ist aber nie passiert. Klassischer Fall von Schleifenlassen, kann man ja immer noch mal machen und Corona natürlich auch.
    Und dann tritt eben das Gejammer in den Vordergrund.

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    AW: Einfach so vorbei - nach 6,5 Jahren

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Danke euch allen, für eure unterschiedlichen Meinungen.

    Ich glaube schon, dass er mich geliebt hat, zumindest sehr gern gehabt hat. Es war auch keine lieblose Beziehung. Wir sind noch vor ein paar Tagen Hand in Hand spazierengegangen, haben uns geküsst, umarmt und sind in Löffelchen eingeschlafen. ...

    Izt.
    Gekürzt von mir.

    Das finde ich aber schon eine miese Nummer von ihm. Eine schleichende Entfremdung kann ich schon verstehen, aber so tun als ob, alles mit sich ausmachen, nun ja, ziemlich mies.

    Ich an Deiner Stelle würde die Situation als Chance begreifen, wenn der erste Schmerz vorbei ist. Kann meine ich, bis zu sechs Wochen dauern.

    Du kannst aber vorher schon versuchen Dinge zu überdenken.
    Da Du jetzt auf niemanden mehr Rücksicht nehmen mußt, was wäre Deine Möglichkeiten, Dein JAMMERPROBLEM anzugehen? Nicht mehr jammern, - einen Punkt ändern, - alles ändern durch hinschmeißen, - alles so lassen.

    Überhaupt, Du kannst jederzeit neu anfangen, neues Hobby, Reisen, (wenn es wieder geht), neue Frisur, abnehmen, gesünder leben, umziehen, (was wird mit dem Haus), neues Auto, neue Sprache lernen,
    Oder verharren, weil eigentlich gefiel Dir Dein Leben.

    Alles gedanklich durchspielen, auch, dass Ihr evtl wieder zusammenkommt, wenn Du ihn nicht mehr brauchst.
    Das halte ich für Wichtig, wie lebst Du ohne ihn? Wie gut würde es Dir gehen, wenn Du alleine mit Dir glücklich wärst? Kannst Du versuchen, ihn in Liebe gehen zu lassen?

    Wie geht es nächstes Jahr weiter, gehst Du arbeiten? Hast Du Freunde?

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    AW: Einfach so vorbei - nach 6,5 Jahren

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    A
    Sich also auf die positiven Dinge konzentrieren und die weiter entwickeln und vertiefen ...
    Ja, das mit dem "mehr Neues ausprobieren", wäre sicher sehr gut gewesen. Wir haben ja außer dem Projekt Haus schon noch ein paar andere Dinge ausprobiert. Gute Dinge, positive Erfahrungen - haben uns vorgenommen, das auf jeden Fall wieder zu machen. Ist aber nie passiert. Klassischer Fall von Schleifenlassen, kann man ja immer noch mal machen und Corona natürlich auch.
    Und dann tritt eben das Gejammer in den Vordergrund.
    das kann passieren.
    problematisch wird es - für mich - erst, wenn das gejammer blockiert. wenn ich also meine wünsche nicht äußere, weil der andere so schlecht drauf ist, oder wenn meine wünsche abgewiesen werden. oder wenn immer nur ich diejenige bin, die etwas anleiert.
    vielleicht findest du da ja noch die eine oder andere stellschraube. oder er.

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    AW: Einfach so vorbei - nach 6,5 Jahren

    Zitat Zitat von ambiva2 Beitrag anzeigen
    vielleicht findest du da ja noch die eine oder andere stellschraube. oder er.
    Genau.

    hollow, du hast anscheinend schon aufgegeben. Warum nutzt du nicht die Chance, die du ihm abgerungen hast?

    Ich erkenne mich ein bisschen in dir wieder, ich hake auch gerne Dinge ab, wenn sie drohen schief zu gehen. Der Nachteil daran ist, dass man dann schon verloren hat.

    Was ist das denn für ein Thema über das du dich immer wieder ausgeheult hast? Wie wäre es, wenn du das mal echt angehst? Daran etwas änderst?

    Ich könnte mir vorstellen, dass du ihn damit umhauen könntest. Wenn du das Phlegma verlässt und den Hintern hoch kriegst.

    Und falls es doch nichts mehr mit euch wird, dann hast du wenigstens eins deiner Probleme gelöst.

  6. Inaktiver User

    AW: Einfach so vorbei - nach 6,5 Jahren

    Zitat Zitat von Ichwillnicht Beitrag anzeigen

    Alles gedanklich durchspielen, auch, dass Ihr evtl wieder zusammenkommt, wenn Du ihn nicht mehr brauchst.
    Das halte ich für Wichtig, wie lebst Du ohne ihn? Wie gut würde es Dir gehen, wenn Du alleine mit Dir glücklich wärst? Kannst Du versuchen, ihn in Liebe gehen zu lassen?

    Wie geht es nächstes Jahr weiter, gehst Du arbeiten? Hast Du Freunde?
    Ja, eine Trennung ist eine Chance. So steht es jedenfalls überall geschrieben, nur kann ich das gerade nicht fühlen, aber ich weiß das natürlich.

    Das Ding ist: eigentlich war ich mit meinem Leben ganz zufrieden. Die Jobsituation ist nicht ideal, aber wenn es mich wirklich so richtig ankotzt, dann komme ich schon in die Hufen, das wäre nicht das erste Mal.
    Ich bin wie gesagt gerne alleine. Ich ziehe meine Energie aus dem Alleinsein, nicht aus der Interaktion mit anderen. (Er ist mir da übrigens nicht unähnlich).

    Ich habe drei, vier gute Freunde, mit denen ich mich auch über die Trennung unterhalten kann - im Moment geht das irgendwie noch nicht ...

    Es ist schon komisch, dass ich denke, ich kann nicht ohne ihn leben. Vielleicht kann ich nicht ohne das Gefühl leben, geliebt zu werden. Denn trotz allem, geliebt oder zumindest geborgen habe ich mich immer gefühlt.

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    AW: Einfach so vorbei - nach 6,5 Jahren

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich bin hart gegen mich selbst und liebe mich nicht.

    Das wird deine Aufgabe, deine Baustelle sein, die du zu bewältigen hast, ungeachtet irgendwelcher Männer, die dich bisher begleitet haben.

    Und so lange sich da nichts ändert, wird jede wie auch immer geartete "Beziehung" zum Scheitern verurteilt sein.

    Ich hoffe, Du findest die Kraft und den Mut, um diese Aufgabe endlich anzugehen.
    Es gibt keinen Weg zum Glück -

    glücklich sein ist der Weg.

  8. Inaktiver User

    AW: Einfach so vorbei - nach 6,5 Jahren

    Zitat Zitat von Fritzi64 Beitrag anzeigen
    Genau.

    hollow, du hast anscheinend schon aufgegeben. Warum nutzt du nicht die Chance, die du ihm abgerungen hast?
    Hi Fritzi, kann ich dir ganz genau sagen: Weil ich nicht glaube, dass er sich die Sache wirklich nochmal überlegen wird. Ich habe wirklich, wirklich Angst davor, dass ich mir jetzt Hoffnungen mache und er dann Anfang März sagt, es wird nichts mehr und ich falle dann noch einmal in den tiefen Abgrund, aus dem ich gerade versuche hervorzukriechen. So stark bin ich nicht. Fast habe ich es schon bereut, ihm diese Chance - und das sagst du ganz richtig - abgerungen zu haben. Mich selbst in diesem Schwebezustand zu halten.

    Und der Gedanke, ja, jetzt zeig ich's ihm, ich pack's jetzt wirklich an, der kam mir natürlich schon.

    Aber würde ihn das wirklich interessieren?

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    AW: Einfach so vorbei - nach 6,5 Jahren

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ja, aber eben erst jetzt im Trennungsgespräch, als es zu spät war. Für mich waren es wie gesagt Tischgespräche. Man kotzt sich mal über den Job aus und gut ists. Er hat das so wahrgenommen, als wäre ich unglücklich und wollte mir helfen, das zu ändern. Was ja gut gemeint war, aber überhaupt nicht das Ziel der Unterhaltung.
    Meine Tochter hat einen sehr aufreibenden Job mit behinderten Kindern, der sie dennoch glücklich macht. Trotzdem braucht sie in der Familie und mit ihrem Freund den Austausch, auch zum Dampf ablassen. Ihr erster Freund hat damit grundsätzlich mit Hilfestellung a là "dann kündige doch" reagiert. Um das ging es ihr aber nicht. Er konnte nur nicht mit ihrer Arbeit und ihrem (verbalen) Stressabbau umgehen.

    Für dich meine ich, dass du dir nicht den Schuh anziehen sollst, dass er ja handeln würde und du verharrst in den dich belastenden Dingen. Vielleicht war es ihm auch unmöglich, dich dort aufzufangen, wo du gerne "abgeholt" werden wolltest.

    Die vielbesagte Harmoniesucht kann auch Ausdruck von fehlendem Einfühlungsvermögen oder Überforderung bedeuten.

    Das er dies vorab nicht so deutlich kommunizierte, verstärkt für mich diese Ansicht. Ihm war nicht bewusst, dass er mit dem "Angebot" einer Veränderung die Momentaufnahme dir gegenüber gar nicht richtig einschätzte.

    Es gehören zum Scheitern immer zwei. Gib also nicht dir allein die "Schuld".
    Der Humor ist die Maske der Weisheit. Maskenlos ist die Weisheit unerbittlich. - Dürrenmatt -

  10. Inaktiver User

    AW: Einfach so vorbei - nach 6,5 Jahren

    Zitat Zitat von jaws Beitrag anzeigen
    Und so lange sich da nichts ändert, wird jede wie auch immer geartete "Beziehung" zum Scheitern verurteilt sein.
    .
    Ich weiß. So viele Jahre Therapie, die nichts verändert haben. Ich will aber versuchen, dort wieder anzusetzen. Ich weiß, dass es immer wieder der gescheiterte Versuch ist, mir die Liebe und Anerkennung von außen zu holen, die mir in mir selbst fehlt.

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