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  1. User Info Menu

    AW: Ich sehne mich nach Normalität. Trennung und Corona ist zuviel auf einmal!!

    Zitat Zitat von Kitty1717 Beitrag anzeigen
    Die Trennung tut mir gut, ich blicke nach vorne. Aber es ist alles so ganz anders als erhofft.

    Jahrelang "durfte" ich nicht viel, Sport, Yoga, Chor, Familie besuchen... waren unerwünscht - ich habe mir viel zu viel bieten lassen.
    Nun wollte ich leben, losgehen, Freunde treffen, Kontakte knüpfen. VHS Kurse, Fahrradgruppe, meine Liste ist endlos lang.
    Und nun sitze ich hier, fühle mich als Corona-Gefangene.

    Wann darf ich endlich LEBEN???
    Vielleicht hilft es Dir, es von einer anderen Seite zu betrachten.

    Wenn Du Wellen beobachtest, so ist das ein Zurückziehen und Wiederherbeischwallen.

    Ein Rückzug kann auch ein Anlaufnehmen sein, um voll durchzustarten.

    Wer weiß, ob Du später in Deinem Leben so viel Zeit für Dich selbst haben wirst, um Dinge, die Du innerlich in Ruhe aufarbeiten müsstest, zu sortieren und ins Reine zu bekommen?

    Eine Trennung, egal durch welche Umstände, braucht auch einen inneren Prozess, der durch viel Aktivität oft verdrängt wird.

    Ich nutze diese Zeit jetzt vermehrt, um mich um mich selbst zu kümmern. Zum Beispiel Seelen-und Körperpflege soviel Zeit habe ich mir normalerweise nie gegönnt.

    Peelings, Gesichtsmasken, Haarmasken, Nagelpflege, Muskeltraining, Meditation, gute Bücher lesen oder sich auf Youtube mit Themen befassen, die ich normalerweise gar nicht entdeckt hätte, weil zuwenig Zeit vorhanden war.

    Einfach mal um sich selbst kümmern, ohne Hetze - die kommt schon noch, wenn das alles wieder vorbei ist.

    Diese "Welle" sinnvoll und gewinnbringend für die Seele ausnutzen.

    Liebe Grüße
    Zio

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    AW: Ich sehne mich nach Normalität. Trennung und Corona ist zuviel auf einmal!!

    Zitat Zitat von Kitty1717 Beitrag anzeigen
    Danke, das ist eine gute Anregung. Da werde ich mal eine entsprechende App suchen.
    Ich wünsche dir viel Spass dabei! Und alles Gute!
    Ich fühle mich nicht in meinen Rechten beschränkt. Bedroht fühle ich mich durch Rechte und Beschränkte.

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    AW: Ich sehne mich nach Normalität. Trennung und Corona ist zuviel auf einmal!!

    Zitat Zitat von Kitty1717 Beitrag anzeigen
    Nach einem quälend langen Entscheidungsprozess habe ich mich vor 4 Wochen endlich von meinem Mann getrennt.
    Wann darf ich endlich LEBEN???
    Endlich frei und doch nicht frei ist schon recht unerfreulich! Klar, dass du dir das alles ganz anders erträumt und vorgestellt hast. Da ist etwas Jammern und sich Bedauern schon drinnen!
    Aber ich teile die Meinung einer
    "Vorschreiberin", dass dir die Coronabeschränkungen vielleicht sogar eine unsanfte Bruchlandung im Bereich " Leben" erspart haben. Pläne zu machen ist ja relativ einfach, sie umzusetzen oft unerwartet schwierig. Wer weiß, ob alles so geklappt hätte, wie du dir erhofft hast!
    Der Umzug wird dir viel Kraft und Zeit abverlangen, zumal du auch schreibst, dass in dem Häuschen noch einiges zu tun ist. Gib dir die Zeit und Ruhe, dich mal häuslich niederzulassen, bevor du in "die Welt" hinaus stürmst.
    Mein Rat: schau dir mal die diversen Stränge in der BRI an, vielleicht sind da Themen dabei, die dich interessieren und du mit schreiben magst. Ich habe so durch Zufall
    "herausgelesen", dass eine Mitschreiberin und ich ziemlich nahe beisammen leben und so eine liebe Freundin gewonnen!

    Deine Grundenttäuschung, endlich machen zu können, was du willst und durch das blöde Virus daran gehindert zu sein, kann ich aber total nachvollziehen!

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    AW: Ich sehne mich nach Normalität. Trennung und Corona ist zuviel auf einmal!!

    Neuer Tag, neuer Mut :-)

    Ich habe lange geschlafen und gut gefrühstückt.

    Jetzt werde ich die gesamte Weihnachtsdeko in Kartons verstauen. Und morgen früh hole ich mir Frühlingsblumen!

    Danke für Eure Meiningen und Anregungen. Ich werde die Zeit nutzen um mich selbst zu stärken.


    Dass ich erstmal in einer Fewo lebe sehe ich als Vorteil. Zwar ist einiges ziemlich provisorisch, aber so muss ich mir nicht überstürzt eine neue Einrichtung kaufen, kann in Ruhe planen und überdenken.

    Ich habe nur meine persönlichen Sachen mitgenommen und für die Möbel usw. eine Abfindung bekommen. Dann ist nachher zwar alles neu und ungewohnt, aber ich habe nicht das Problem dass mein Blick an Dingen festhängt mit dem Gedanken: "Das haben wir in glücklichen Zeiten aus dem Urlaub aus xy mitgebracht"

    Eine Badewanne habe ich hier, die ich ausgiebig nutze. Anschließend im Schlabberlook aufs Sofa. Alles ist erlaubt. Nichts wird mehr bewertet. Alles ist richtig wenn ich es für richtig erachte!

    Ich schaffe das!!

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    AW: Ich sehne mich nach Normalität. Trennung und Corona ist zuviel auf einmal!!

    klar schaffst du das!

    Ich habe vor 14 Jahren auch alle Möbel neu gekauft udnd das sehe ich als grossen Vorteil.

    Schwimm nicht zu weit raus in der Badewanne! hast du denn überhaupt eine Ente zum Baden? Ich habe eine, aber keine Badewanne . .

    lg luci
    LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH

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    AW: Ich sehne mich nach Normalität. Trennung und Corona ist zuviel auf einmal!!

    Zitat Zitat von luciernago Beitrag anzeigen
    klar schaffst du das!



    Schwimm nicht zu weit raus in der Badewanne! hast du denn überhaupt eine Ente zum Baden? Ich habe eine, aber keine Badewanne . .

    lg luci
    Guter Tipp, "Badeente" steht jetzt direkt unter "Frühlingsblumen" auf meinem Einkaufszettel für morgen ;-)

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    AW: Ich sehne mich nach Normalität. Trennung und Corona ist zuviel auf einmal!!

    Zitat Zitat von zio Beitrag anzeigen
    Diese "Welle" sinnvoll und gewinnbringend für die Seele ausnutzen.

    Liebe Grüße
    Zio
    Es gibt hier sehr viele gute Beiträge. Solche, die in diesem Sinne geschrieben sind.
    Nur die Ruhe ist die Quelle jeder großen Kraft.

  8. 04.01.2021, 12:03

    Grund
    OT

  9. 11.01.2021, 09:05

    Grund
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    AW: Ich sehne mich nach Normalität. Trennung und Corona ist zuviel auf einmal!!

    Hallo,
    ich verstehe dich total. Nach 36 Jahren, davon 30 Jahren verheiratet bin ich in der fast gleichen Situation wie Du.
    Ich durfte und machte alles was ich wollte aber fast immer alleine.
    Am Anfang fehlte meinem Mann die Lust in der Mitte die Zeit und am Ende die Liebe um freiwillig oder aus eigenem Antrieb gemeinsame Zeit zu verbringen.
    Am Ende war ich des Wartens überdrüssig und habe eine Entscheidung *gefordert*
    Es war nicht immer leicht und ich bestimmt auch nicht immer einfach aber nu ist es wie es ist.Ich weiß genau es ist besser so aber dennoch leide ich sehr. Corona macht es mir unglaublich schwer den wohl-gemeinten Rat meines Mannes, mein Leben zu Leben, in Angriff zu nehmen.
    Es ist jammern auf hohem Niveau aber nichts desto trotz wäre es leichter den Neuanfang in einem schönem Café, beim Yoga, im Kino oder Museum zu starten. Und es täte auch gut etwas anderes als Corona und Liebeskummer zum Thema zu haben.
    Zum Glück habe ich eine neue Arbeitsstelle in der ich mich sehr wohl fühle und ich habe auch Menschen die mich stützen und unterstützen aber es fehlt einfach fast alles um Neu zu starten. Angefangen beim Möbelhaus und beendet in der Badeanstalt.

    Einen lieben Gruß und viel Glück im neuen Leben

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