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  1. Inaktiver User

    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von _Winterkind Beitrag anzeigen

    Wie lange ist er in Elternzeit? Wie lange hat er auf Alkohol verzichtet, auf intensiven Sport? Wie lange stellt er den Beruf hinten an und für wie lange sind Männerabende vom Programm gestrichen?

    Ich finde schon, dass es für einen Mann sehr viel einfacher ist, da "mitzumachen". Fände ich auch lustig, abends ne Stunde mit dem Baby oder Kind zu spielen und ansonsten mein Leben fortzusetzen wie gewohnt.
    Du klingst eigentlich nicht so, als ob Du keine Kinder wolltest (oder sagen wir: Als ob Du sie ganz sicher nicht wolltest), sondern eher so, als ob Du ein wirklich wirklich großes Problem damit hast, auch nur ganz minimal die Kontrolle abzugeben.


    Dafür spricht das oben zitierte, dafür spricht auch die Idee, Dich direkt zu trennen anstatt ihm überhaupt die Option zu lassen, zu sagen "Winterkind, Du bist mir wichtiger!".

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    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Du klingst eigentlich nicht so, als ob Du keine Kinder wolltest (oder sagen wir: Als ob Du sie ganz sicher nicht wolltest), sondern eher so, als ob Du ein wirklich wirklich großes Problem damit hast, auch nur ganz minimal die Kontrolle abzugeben.
    Woraus liest du das? Ein innerer Wunsch nach Kindern ist aus meiner Sicht entweder vorhanden oder nicht. Und dann gibt es Abstufungen bzgl. Zeitpunkt und Umsetzung. Aber wenn der Wunsch nicht vorhanden ist, dann macht man sich auch weitere Gedanken nicht.
    Daher verstehe ich nicht, was das mit dem Thema Kontrolle zu tun hat.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dafür spricht das oben zitierte, dafür spricht auch die Idee, Dich direkt zu trennen anstatt ihm überhaupt die Option zu lassen, zu sagen "Winterkind, Du bist mir wichtiger!".
    Hier kann ich den Aspekt schon eher erkennen.
    Einfach ist es nicht, so eine Trennung zu provozieren und dann drauf zu warten. Aber ok, vielleicht ist es das, was ich tun sollte.

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    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von bifi Beitrag anzeigen
    Mein Sohn wollte partout keine Kinder. Hat sich fürchterlich aufgeregt und getrennt (für 6 Wochen) als sie doch schwanger war.
    Seitdem meine Enkelin da ist, ist sie sein ein und alles, er ist glücklich.
    Oh bitte. Einfach mal unterjubeln und alles ist ok? Fürchterlich!

    Zitat Zitat von _Winterkind Beitrag anzeigen
    Andererseits weil ich allein scheinbar nicht genug bin für eine glückliche Partnerschaft.
    Ja. Und genauso ist es. Kannste sagen und machen, was du willst. Du alleine bist nicht genug. Wenn Frau ähnlich fühlt, ist es ok. sonst nicht.

  4. Inaktiver User

    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von _Winterkind Beitrag anzeigen
    Woraus liest du das?
    Daraus, dass Du schreibst, Dein Leben weiterleben und abends ein bisschen Zeit mit den Kindern (wie es viele Väter haben) könnte Dir schon gefallen, aber nicht bereit bist, mit Deinem Freund (!) auch nur darüber zu reden, ob das eine Option wäre.



    Ein innerer Wunsch nach Kindern ist aus meiner Sicht entweder vorhanden oder nicht. Und dann gibt es Abstufungen bzgl. Zeitpunkt und Umsetzung. Aber wenn der Wunsch nicht vorhanden ist, dann macht man sich auch weitere Gedanken nicht.

    Nicht das "keine Gedanken machen", sondern das hier:
    Fände ich auch lustig, abends ne Stunde mit dem Baby oder Kind zu spielen und ansonsten mein Leben fortzusetzen wie gewohnt.
    Offensichtlich wäre das ja eine Option für Dich, wenn nur ja garantiert wäre, dass er sich dann auch daran hält.



    Hier kann ich den Aspekt schon eher erkennen.
    Einfach ist es nicht, so eine Trennung zu provozieren und dann drauf zu warten. Aber ok, vielleicht ist es das, was ich tun sollte.
    Vielleicht trennt er sich auch gar nicht?

    Ebenso, wie es hätte sein können, dass Du sagst "eigentlich will ich keine Kinder, aber Dir zuliebe.....:" kann es ja auch sein, dass er sagt "Eigentlich will ich Kinder, aber lieber ein Leben mit Dir ohne Kinder als ein Leben ohne Dich!".

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    AW: Trennung unausweichlich?

    "Kein Kinderwunsch" ist etwas anderes als "ganz sicher kein Kind wollen". "Kein Kinderwunsch" ist im Grunde neutral - man wünscht sich etwas nicht, aber muss auch nicht unbedingt etwas dagegen haben.

    Mit der Ausgangslage wäre für mich ein Kompromiss (1 - 2 Kinder) gut möglich. Und wenn ich wirklich und aufrichtig lieben würde, dann würde ich meinem Partner so einen wichtigen Wunsch erfüllen. Aus Liebe.

    Ich muss eine Sache nicht zwingend aus mir selbst heraus ganz brennend wollen, um sie nicht trotzdem guten Gewissens mittragen zu können. Es müssen eben die Modalitäten geklärt und ein guter Weg gefunden worden sein, der auch für mich passt.

    Du, Winterkind, klärst bisher keine Modalitäten mit deinem Partner.

    Warum nicht?

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    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Daraus, dass Du schreibst, Dein Leben weiterleben und abends ein bisschen Zeit mit den Kindern (wie es viele Väter haben) könnte Dir schon gefallen, aber nicht bereit bist, mit Deinem Freund (!) auch nur darüber zu reden, ob das eine Option wäre.
    Nein, so meine ich das nicht.
    Ich meine damit, dass es für Männer schlichtweg einfacher ist, ohne klaren Kinderwunsch "mitzumachen", weil sich einfach nicht so viel verändert.
    Für mich sind die genannten Punkte nicht ausschlaggebend.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Offensichtlich wäre das ja eine Option für Dich, wenn nur ja garantiert wäre, dass er sich dann auch daran hält.
    Nein, so ist es nicht.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Vielleicht trennt er sich auch gar nicht?

    Ebenso, wie es hätte sein können, dass Du sagst "eigentlich will ich keine Kinder, aber Dir zuliebe.....:" kann es ja auch sein, dass er sagt "Eigentlich will ich Kinder, aber lieber ein Leben mit Dir ohne Kinder als ein Leben ohne Dich!".
    Dazu passt allerdings nicht, dass er sich viele Kinder wünscht und sagt, er würde es bereuen, keine zu bekommen.

    Zitat Zitat von schlaucher Beitrag anzeigen
    "Kein Kinderwunsch" ist etwas anderes als "ganz sicher kein Kind wollen". "Kein Kinderwunsch" ist im Grunde neutral - man wünscht sich etwas nicht, aber muss auch nicht unbedingt etwas dagegen haben.
    Das sehe ich - glaube ich - anders. Du sagst, ein vielleicht ist ein potenzielles ja. Für mich ist ein vielleicht ein nein.

    Zitat Zitat von schlaucher Beitrag anzeigen
    Mit der Ausgangslage wäre für mich ein Kompromiss (1 - 2 Kinder) gut möglich. Und wenn ich wirklich und aufrichtig lieben würde, dann würde ich meinem Partner so einen wichtigen Wunsch erfüllen. Aus Liebe.
    Ist die Liebe zum Partner dann wichtiger als die Liebe zu sich selbst?

    Zitat Zitat von schlaucher Beitrag anzeigen
    Du, Winterkind, klärst bisher keine Modalitäten mit deinem Partner.

    Warum nicht?
    Für mich ist der Wunsch nach Kindern Bedingung dafür, die Modalitäten zu besprechen.
    Vielleicht ein blöder Vergleich, aber wenn man keinen Wunsch nach einer Weltreise hat - und noch nie hatte - warum sollte man drüber nachdenken, welche Länder man besucht und wo man übernachtet?





    Ich bin sehr dankbar für alle eure Kommentare und Anregungen. Bitte versteht es nicht falsch, wenn ich manchmal evtl. harsch reagiere. Ich bin bereit mich zu hinterfragen, aber es ist alles nicht leicht für mich. Für mich spielen auch andere Dinge mit herein - nämlich, ob ich im Falle einer Trennung womöglich wegziehe, einen Neuanfang wage etc.

    Und ja, ich wünsche mir einen Partner, mit dem ich alt werden kann. Es hängt für mich viel an diesem Thema.
    Ich weiß auch, dass ich mich manchmal verkopfe, daher finde ich die Anregungen hier umso wertvoller.

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    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von _Winterkind Beitrag anzeigen
    Du sagst, ein vielleicht ist ein potenzielles ja. Für mich ist ein vielleicht ein nein.
    So ein - sorry - Käse Vielleicht ist vielleicht, nein ist nein. Davon gibt es keine Individual-Auslegung.

    Natürlich kann "vielleicht" noch Ja werden, genauso wie Nein. Das ist das Wesen des Wortes.

    Wer "vielleicht" sagt, der muss noch überlegen, klären und wird sich dann entscheiden.

    Du sagst aber schon Nein und klärst nichts. Also nenne es nicht "vielleicht" gegenüber deinem Partner. Damit veräppelst du ihn.

    Zitat Zitat von _Winterkind Beitrag anzeigen
    Für mich ist der Wunsch nach Kindern Bedingung dafür, die Modalitäten zu besprechen.
    Vielleicht ein blöder Vergleich, aber wenn man keinen Wunsch nach einer Weltreise hat - und noch nie hatte - warum sollte man drüber nachdenken, welche Länder man besucht und wo man übernachtet?
    Weil es der Herzenswunsch des geliebten Mensch ist, dich auf diese Reise mitzunehmen. Da kann er doch erwarten, dass du dir zumindest mal die Reiseroute und die Hotelzimmer online anschaust, bevor du "Nein" sagst.

    Soviel Respekt ist man seinem Partner schuldig.
    Geändert von schlaucher (29.06.2020 um 23:30 Uhr)

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    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von _Winterkind Beitrag anzeigen


    Wie lange ist er in Elternzeit? Wie lange hat er auf Alkohol verzichtet, auf intensiven Sport? Wie lange stellt er den Beruf hinten an und für wie lange sind Männerabende vom Programm gestrichen?

    Ich finde schon, dass es für einen Mann sehr viel einfacher ist, da "mitzumachen". Fände ich auch lustig, abends ne Stunde mit dem Baby oder Kind zu spielen und ansonsten mein Leben fortzusetzen wie gewohnt.
    Auch das ist das, was Du meinst, dass es so ist. Ist es aber nicht.
    Ein kleines Kind krempelt das Leben von beiden total um. Das sind Rationalisierungen von Dir.

    Aber letztlich unerheblich. Du willst kein Kind. PUNKT. Mir ist das jedenfalls deutlich geworden.
    "Wenn Sie die Art und Weise ändern, wie Sie die Dinge betrachten, ändern sich die Dinge, die Sie betrachten."
    Max Planck - deutscher Physiker und Nobelpreisträger 1858-1947


    Denken und Sein werden vom Widerspruch bestimmt
    Aristoteles - Griechischer Philosoph

    "Es ist nicht wie es ist, sondern so, wie Du denkst, dass es ist. "bifi

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    AW: Trennung unausweichlich?

    Wo ist das Problem, zu sagen: "Lieber Partner, du machst Elternzeit und Teilzeit, ich arbeite normal weiter, mache meinen Sport, gehe weiter zum Frauenabend und falls wir uns trennen, dann bleiben die Kinder bei dir. Unter diesen Umständen kann ich mir zwei Kinder vorstellen. So okay für dich?"

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    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von schlaucher Beitrag anzeigen
    Wo ist das Problem, zu sagen: "Lieber Partner, du machst Elternzeit und Teilzeit, ich arbeite normal weiter, mache meinen Sport, gehe weiter zum Frauenabend und falls wir uns trennen, dann bleiben die Kinder bei dir. Unter diesen Umständen kann ich mir zwei Kinder vorstellen. So okay für dich?"
    Mir sträuben sich da die Nackenhaare.
    Und "aus Liebe" für den Partner 1 - 2 Kinder bekommen? Was hat das denn mit Liebe zu tun?

    Ein Kind schafft man sich doch nicht mal so an, wie ein Möbelstück. "Und wenn du ausziehst, nimmst du sie mit!"

    Gruseliges Denken, dem Partner zuliebe zu gebären. Es geht da um Menschen, für die beide die Verantwortung haben. Mindestens 20 Jahre lang.

    Und wenn ich keine Kinder möchte, dann möchte ich keine. Auch wenn der Partner sich bereit erklären würde, sich da vermehrt einzubringen. Kinder hat man doch nicht nur mal ein bißchen... vll hat der Partner nach 2 Jahren den kaffee auf - und dann?

    Solche elementaren Lebensfragen löst man erst mal für sich.

    Ich liebe meinen Mann über alles - aber never ever hätte ich "für ihn" Kinder bekommen.
    Geändert von Syriana (30.06.2020 um 01:07 Uhr)

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