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    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von _Winterkind Beitrag anzeigen



    Für heute kann ich das - es fühlt sich zumindest so an. Ich weiß aber nicht, was in x Jahren ist und wer weiß, vielleicht würde ich das bereuen, aber das kann heute niemand wissen.


    Für mich sieht es jetzt so aus, dass ich damit meine Beziehung wohl aufgeben muss und es bricht mir das Herz, aber ich sehe keine Alternative.
    Diese Beziehung ist irgendwie alles, was ich mir immer gewünscht hatte, von der Art des Umgangs miteinander, von den Gemeinsamkeiten her etc - daher fällt es mir schwer, das jetzt zu beenden, auch wenn es rational gesehen die einzige echte Möglichkeit ist.
    gekürzt von mir

    Ich komme mal von der anderen Ecke.

    Ja rational gesehen. Nur sind rationale Entscheidungen immer richtig? Rational richtig, nur würde es Dir das Herz brechen?


    Mein Sohn wollte partout keine Kinder. Hat sich fürchterlich aufgeregt und getrennt (für 6 Wochen) als sie doch schwanger war.
    Seitdem meine Enkelin da ist, ist sie sein ein und alles, er ist glücklich.
    Also ich meine, dass es öfter vorkommt, dass Väter sich nicht trennen können, mit der Entscheidung für ein Kind dann klarkommen.

    Das sollte bei Dir doch auch möglich sein. Ich sehe nicht, dass es so eindeutig ist, sondern eben nur "rational".

    Und: so bitte bleibe doch im Gespräch mit Deinem Partner. Solche Totschlagargumente, komme dann doch anders, verfestigen nur Konflikte.
    Oft ist Partnerschaft halt ein Kompromiss. Eben weil es mir ansonsten das "Herz
    brechen" würde.

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    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von _Winterkind Beitrag anzeigen
    Ich glaube, dass ich einiges schaffen kann, wenn ich dazu gezwungen bin. Aber ob ich das möchte oder gerne mache? Vermutlich nein.
    Wie gesagt, ein einzelnes Kind, damit könnte ich mich evtl noch irgendwie anfreunden, aber mit 3 nicht.
    Deine Antwort ist ziemlich eindeutig. Ein Kind wäre als Kompromiss möglich, aber ich halte es auch für keine gute Idee ein Kind zu bekommen in der Gewissheit, dass man es im Grunde nicht will. Das tut einem Kind nie gut, es wird das spüren.

    Sag ihm ehrlich, dass du dir das ehrlicherweise nicht vorstellen kannst, dass du ihn aber liebst. Dann muss er für sich entscheiden, was ihm wichtiger ist..

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    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von neenee Beitrag anzeigen
    Deine Antwort ist ziemlich eindeutig. Ein Kind wäre als Kompromuss möglich, aber ich halte es auch für keine gute idee ein Kind zu bekommen in der Gewissheit, dass man es im Grunde nicht will. Das tut einem Kind nue gut, es wird das spüren.

    Sag ihm ehrlich, dass du dir das ehrlichereeise nicht vorstellen kannst, dass du ihn aber liebst. Dann muss er für sich entscheiden, was ihm wichtiger ist..
    Das ist auch meine Meinung, Ein Kind als Kompromiss, schrecklich. Klar, natürlich ist es gut möglich, das es dann von BEIDEN sehr geliebt wird.
    Aber es besteht aber auch die Möglichkeit, dass das Kind von der TE abgelehnt wird, bewußt oder unbewußt, weil es eben eins war, nur ein Kompromiss die Partnerschaft zu erhalten.
    Viele Dinge fallen mir einfach so zu,.......Augen zum Beispiel.

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    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von _Winterkind Beitrag anzeigen

    Ich gebe mich damit in seine Hände

    Mit diesen Bedenken sollte man am besten überhaupt keine Beziehung eingehen.
    Es gibt keinen Weg zum Glück -

    glücklich sein ist der Weg.

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    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von bifi Beitrag anzeigen
    Und: so bitte bleibe doch im Gespräch mit Deinem Partner. Solche Totschlagargumente, komme dann doch anders, verfestigen nur Konflikte.
    Oft ist Partnerschaft halt ein Kompromiss. Eben weil es mir ansonsten das "Herz
    brechen" würde.
    Als "Kompromiss" ein Kind (statt 3)? Nein, bitte nicht.

    Ich bin immer der Meinung, wenn ich mich nicht klar FÜR etwas entscheiden kann und will, dann muss ich mich dagegen entscheiden.

    Natürlich kann es sein, dass du, Winterherz, dich da rein finden würdest, wenn du ein Kind bekommst - aber weißt du das? Ohne einen wirklichen Kinderwunsch würde ich mich darauf nicht einlassen.

    Wie Dein Freund darauf reagiert, wirst du dann sehen. Es ist nurmehr fair, das beide voneinander wissen, wie der jeweils andere zu diesem wichtigen Lebensthema steht.
    ECSTACY
    Find ectasy within yourself.
    It is not out there.
    It is in your innermost flowering.
    The one you are looking for is you!


    "Heute: Das ist Dein Leben."
    Kurt Tucholsky

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    AW: Trennung unausweichlich?

    doppelt

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    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von bifi Beitrag anzeigen
    Ja rational gesehen. Nur sind rationale Entscheidungen immer richtig? Rational richtig, nur würde es Dir das Herz brechen?
    Meine Entscheidung gegen Kinder wäre nicht rational. Die, den Partner dafür zu verlassen schon. Es funktioniert für mich dann wahrscheinlich einfach nicht mehr, wenn ich weiß, dass er nicht glücklich ist/wird oder irgendetwas bereut.

    Zitat Zitat von bifi Beitrag anzeigen
    Mein Sohn wollte partout keine Kinder. Hat sich fürchterlich aufgeregt und getrennt (für 6 Wochen) als sie doch schwanger war.
    Seitdem meine Enkelin da ist, ist sie sein ein und alles, er ist glücklich.
    Wie lange ist er in Elternzeit? Wie lange hat er auf Alkohol verzichtet, auf intensiven Sport? Wie lange stellt er den Beruf hinten an und für wie lange sind Männerabende vom Programm gestrichen?

    Ich finde schon, dass es für einen Mann sehr viel einfacher ist, da "mitzumachen". Fände ich auch lustig, abends ne Stunde mit dem Baby oder Kind zu spielen und ansonsten mein Leben fortzusetzen wie gewohnt.

    Zitat Zitat von bifi Beitrag anzeigen
    Also ich meine, dass es öfter vorkommt, dass Väter sich nicht trennen können, mit der Entscheidung für ein Kind dann klarkommen.

    Das sollte bei Dir doch auch möglich sein. Ich sehe nicht, dass es so eindeutig ist, sondern eben nur "rational".
    Siehe oben. Das ist für mich sowas von Äpfel mit Birnen vergleichen.

    Zitat Zitat von Syriana Beitrag anzeigen
    Ich bin immer der Meinung, wenn ich mich nicht klar FÜR etwas entscheiden kann und will, dann muss ich mich dagegen entscheiden.
    Ja, so sehe ich es auch. Ein vielleicht und ein Nein sind ein Nein.



    Es schmerzt einfach so sehr - einerseits, weil ich mich wieder "unrichtig" fühle, durch den fehlenden Kinderwunsch und weil man dafür verurteilt wird. Andererseits weil ich allein scheinbar nicht genug bin für eine glückliche Partnerschaft.
    Und nicht zuletzt weil er in meinem Herzen ist, und ich außer diesem Punkt einfach keinen Grund sehe, warum er da nicht sein und bleiben sollte.

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    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von _Winterkind Beitrag anzeigen
    Meine Entscheidung gegen Kinder wäre nicht rational. Die, den Partner dafür zu verlassen schon. Es funktioniert für mich dann wahrscheinlich einfach nicht mehr, wenn ich weiß, dass er nicht glücklich ist/wird oder irgendetwas bereut.

    Es schmerzt einfach so sehr - einerseits, weil ich mich wieder "unrichtig" fühle, durch den fehlenden Kinderwunsch und weil man dafür verurteilt wird. Andererseits weil ich allein scheinbar nicht genug bin für eine glückliche Partnerschaft.
    Und nicht zuletzt weil er in meinem Herzen ist, und ich außer diesem Punkt einfach keinen Grund sehe, warum er da nicht sein und bleiben sollte.
    Du weisst gar nichts - du glaubst zu wissen. Das ist ein Unterscheid

    Es ist DEINE Entscheidung ob du Kinder möchtest, und du musst dich vor niemandem dafür rehtfertigen.
    Aber es ist SEINE Entscheidung, ob deine Entscheidung gegen Kinder dazu führt, dass er dich verlässt.
    Hör auf für ihn denken und entscheiden zu wollen und bleib bei dir.

    Vertrau ihm!

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    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von _Winterkind Beitrag anzeigen
    Es schmerzt einfach so sehr - einerseits, weil ich mich wieder "unrichtig" fühle, durch den fehlenden Kinderwunsch und weil man dafür verurteilt wird.
    Du bist nicht „unrichtig“, wie kommst du auf so einen Unfug?

    Wenn du zu deinem Nichtkinderwunch stehst, können dir die Urteile anderer egal sein. Sie sind es nicht. Warum?

    Du brauchst weder ihr Verständnis noch ihre Einwilligung.

    Andererseits weil ich allein scheinbar nicht genug bin für eine glückliche Partnerschaft.
    Über diesen Satz bin ich gestolpert.
    Du empfindest dich als „allein nicht genug“? Siehst du dich da in Konkurrenz zu einem Kind?

    Dir genügt ein Leben mit einem (diesem) Partner ohne Kind. Du würdest damit glücklich. Er nicht.

    Zu erwarten, dass er auf Kinder verzichtet, weil du ihm doch allein genügen müsstest ist genauso, als wenn er erwartet, dass du deinen Nichtkinderwunsch über Bord wirfst, weil er nur so zu haben ist.

    Und nicht zuletzt weil er in meinem Herzen ist, und ich außer diesem
    Punkt einfach keinen Grund sehe, warum er da nicht sein und bleiben sollte.
    Aber in diesem Punkt schein ihr sehr unterschiedliche Lebensziele zu verfolgen

    Bei so einem Thema gibt es leider keinen Kompromiss. Will er Kinder, dann wird er sich eine Partnerin mit Kinderwunsch suchen müssen. Willst du einen Partner, der mit dir allein und ohne Kinder glücklich wird, dann ist es dieser hier nicht.

    Winterkind, sag ihm ehrlich wie du dazu stehst und dann lass ihn seine Entscheidung treffen.

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    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von _Winterkind Beitrag anzeigen
    Es schmerzt einfach so sehr - einerseits, weil ich mich wieder "unrichtig" fühle, durch den fehlenden Kinderwunsch und weil man dafür verurteilt wird. Andererseits weil ich allein scheinbar nicht genug bin für eine glückliche Partnerschaft.
    Und nicht zuletzt weil er in meinem Herzen ist, und ich außer diesem Punkt einfach keinen Grund sehe, warum er da nicht sein und bleiben sollte.
    Jetzt machst du dich klein und grollst. Dem Leben. Deinem Partner.
    Das ist unfair.

    Wenn er sich definitiv ein Leben mit Kindern wünscbt, dann hat das nicht im mindesten damit zu tun, daß du ihm alleine "nicht gut genug" wärst. Aber das weißt du...

    Ich bin übrigens nie, wirlich nicht ein einziges Mal, dafür verurteilt worden, daß ich keine Kinder wollte. Noch nicht mal BEurteilt.
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