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    AW: Trennung unausweichlich?

    Also ch bin mir nichts sicher ob du wirklich keine Kinder willst, oder ob die dir mit deinem Wunsch nach Sicherheit nur selbst im Weg stehst..

    Den Eindruck habe ich nämlich zunehmend. Aber die absolute Sicherheit gibt es nicht.

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    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von Syriana Beitrag anzeigen
    Ich hatte es so verstanden, daß das Kinderthema so konkret nun eher frisch auf den Tisch gekommen ist.

    Anfangs hatte er sich dazu ebenfalls nicht konkret positioniert.

    Von daher ist es doch legitim, daß frau nun darüber nachdenkt und nachspürt und nicht 2 Stunden später damit klar ist.
    Mit Mitte 30 steht das Thema zwangsläufig auf dem Zettel, weil sich schon jetzt die Chancen schwanger zu werden, deutlich reduzieren.

    Ich sehe es auch so, dass wenn der Kinderwunsch bis Mitte 30 noch nicht da ist, dass er dann auch nicht mehr kommt und es sinnlos ist, diesem noch lange nachspüren zu wollen.

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    AW: Trennung unausweichlich?

    Vielen Dank für eure Antworten.

    Ich gehe im Einzelnen drauf ein:

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Ich denke, vor allem solltest du für dich selbst eine Entscheidung treffen, ob du Kinder willst oder nicht.
    Ja, das sollte ich. Muss ich.

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Auf mich machst du den Eindruck, dass deine Entscheidung gegen Kinder längst gefallen ist, du ihm das aber nicht sagen willst, weil es das Ende eurer Beziehung bedeuten könnte.
    Wahrscheinlich ist es so und ja, das könnte nicht nur das Ende bedeuten - ich denke, das wird es mit ziemlicher Sicherheit. Und natürlich habe ich Angst davor.


    Zitat Zitat von ambiva2 Beitrag anzeigen
    ich möchte den spieß mal umdrehen:

    kannst du aus dem "vielleicht-teilweise-hin-und-her" ein klares "nein" machen?
    Für heute kann ich das - es fühlt sich zumindest so an. Ich weiß aber nicht, was in x Jahren ist und wer weiß, vielleicht würde ich das bereuen, aber das kann heute niemand wissen.

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Ich denke, vor allem solltest du für dich selbst eine Entscheidung treffen, ob du Kinder willst oder nicht.

    Dieses "vielleicht" hält euch beide doch nur hin.

    Auf mich machst du den Eindruck, dass deine Entscheidung gegen Kinder längst gefallen ist, du ihm das aber nicht sagen willst, weil es das Ende eurer Beziehung bedeuten könnte.
    Zitat Zitat von Syriana Beitrag anzeigen
    Es wundert mich auch - aber vll lief da ja was parallel.
    Da lief nichts parallel, ich hatte nur die vorige Beziehung noch nicht lange beendet und habe daher das Thema anfangs nicht strapaziert. Er auch nicht.

    Zitat Zitat von Syriana Beitrag anzeigen
    Winterkind - für mich liest sich das nicht so, als erwüchse da bei dir noch ein starker Kinderwunsch, gar nach 2-3 Kindern.

    (...)

    Ich habe, als ich in deinem Alter war schon nochmal gründlich darüber nachgedacht - kam aber wieder zu dem Schluss, das das nicht das ist, was ich in diesem Leben möchte.

    Ich habe die Entscheidung nie bereut und das, obwohl ich Kinder sehr mag und sehr gerne um mich habe.
    Es ist ja auch nicht so, dass ich Kinder nicht irgendwie süß und lustig finde, aber eigene zu bekommen ist eben noch etwas anderes.

    Zitat Zitat von Syriana Beitrag anzeigen
    Ich finde, du hast recht. Wenn du keinen Kinderwunsch hast, nützt es dir wenig, wenn dein Mann dir versprechen würde, sich da weit mehr zu engagieren oder gar Hausmann sein zu wollen für eine bestimmte Zeit. Auch das müsstest du ja auch erst mal wollen. Und deine Kinder wären (auch) deine Kinder. Immer. Egal, ob du weiterhin Vollzeit berufstätig wärst.
    Danke für das Verständnis. Mir war immer klar, sollte ich irgendwann Kinder bekommen, dann will ich auch aktiv als Mutter da sein und sie nicht einfach nur in die Welt setzen und dann kümmert sich "irgendwer" drum.

    Zitat Zitat von Syriana Beitrag anzeigen
    Ich mag mich täuschen, aber ich glaube, du weißt auch, was du möchtest. Und das sind nicht mehrere Kinder.
    Das fühle ich für mich heute auch so.

    Zitat Zitat von Nykara Beitrag anzeigen
    Ein anderer Exfreund von mir war nie so festgelegt - er hat immer gesagt: es ist ok, wenn es passiert, aber auch in Ordnung, wenn wir keine Kinder bekommen. Damit konnte ich leben. Im Endeffekt haben wir keine Kinder bekommen, weil ich immer penibelst auf Verhütung bedacht war. Heute ist er mit einer anderen Frau verheiratet und ein ganz toller Vater, wir haben immer noch viel Kontakt.
    Ich glaube auch, dass mein Freund ein toller Vater wäre und ich will ihm das auch nicht verwehren. Ich wüsste heute nicht, wie ich entscheiden würde, wenn ich ungeplant schwanger würde. Mag sein, dass ich mich dafür entscheiden würde. Aber für mich ist ein (!) ungeplantes Kind etwas anderes als 2-3 geplante Kinder.


    Was ich sagen möchte: Kinderwunsch ja oder nein ist etwas ganz Essentielles. Das kann man nicht mal eben herbeireden und sollte man auch nicht aufgrund einer frischen Verliebtheit "mal eben" in Erwägung ziehen (und nichts Anderes ist für mich eine 1-jährige Beziehung, da ist alles noch in rosa Wölkchen gehüllt). Es gibt bestimmte Dinge, da kann man keine Kompromisse machen, oder bist du WIRKLICH(!) bereit, 2-3 Kinder zu bekommen und so ein Leben zu führen?? Das ist einfach etwas komplett Anderes, als kinderlos mit einem Partner zusammen zu leben. Ein ganz anderes Leben ist das. Und zwar über round about 20 Jahre lang.

    Manchmal reicht Liebe alleine leider nicht. Leider.....[/QUOTE]

    Zitat Zitat von neenee Beitrag anzeigen
    Also ch bin mir nichts sicher ob du wirklich keine Kinder willst, oder ob die dir mit deinem Wunsch nach Sicherheit nur selbst im Weg stehst..

    Den Eindruck habe ich nämlich zunehmend. Aber die absolute Sicherheit gibt es nicht.
    Wieso Sicherheit?
    Ich habe irgendwie ein Problem damit, mich mit irgendwelchen "Dingen" rechtfertigen zu müssen, die dafür verantwortlich sind, dass ich diesen Wunsch nicht verspüre.
    Es ist nichts rationales - ich mache dazu keine Pro und Kontra Liste, ich habe nur einfach diesen inneren Herzenswunsch nicht, ein Kind oder gar mehrere in die Welt zu setzen.

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Ich sehe es auch so, dass wenn der Kinderwunsch bis Mitte 30 noch nicht da ist, dass er dann auch nicht mehr kommt und es sinnlos ist, diesem noch lange nachspüren zu wollen.
    Ausnahmen bestätigen zwar die Regel, aber ja, wahrscheinlich ist es so.



    Für mich sieht es jetzt so aus, dass ich damit meine Beziehung wohl aufgeben muss und es bricht mir das Herz, aber ich sehe keine Alternative.
    Diese Beziehung ist irgendwie alles, was ich mir immer gewünscht hatte, von der Art des Umgangs miteinander, von den Gemeinsamkeiten her etc - daher fällt es mir schwer, das jetzt zu beenden, auch wenn es rational gesehen die einzige echte Möglichkeit ist.

    _Winterkind

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    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von _Winterkind Beitrag anzeigen
    Einerseits frage ich mich, ob ich das "könnte" (mich so ganz raushalten, ich weiß nicht?!) ...
    Ich finde den gedanklichen Ansatz ja schon etwas seltsam.
    Wozu überhaupt in Erwägung ziehen, Kinder zu bekommen, wenn man schon im Vorfeld
    überzeugt davon ist, dass man mehr oder minder nichts mit deren "Aufzucht" zu tun haben will?


    Zitat Zitat von _Winterkind Beitrag anzeigen
    Ich persönlich würde immer mit einkalkulieren, dass es auch in die Brüche gehen kann.
    Ja, das ist eine realistische Einstellung.
    Zu jeder Beziehung, mit oder ohne Kinder, gehört eine gewisse Risikobereitschaft.


    Zitat Zitat von _Winterkind Beitrag anzeigen
    Nein, wir leben nicht zusammen ...
    Ihr lebt nicht zusammen, denkt aber, nach gerade mal einem Jahr, bereits über eine
    Heirat nach?

    Das finde ich eher ungewöhnlich, weil der praktische Aspekt hier gar nicht zum Tragen kommt. Dass das Zusammenleben gut funktioniert ist mE überhaupt die Prämisse dafür, zu heiraten.


    Zitat Zitat von _Winterkind Beitrag anzeigen
    ... ich habe nur einfach diesen inneren Herzenswunsch nicht, ein Kind oder gar mehrere in die Welt zu setzen.
    Es ist doch gut, dass Du Dich dazu bekennst, diesen Wunsch eben nicht zu haben.

    Mich wundert nur, dass das Thema nach immerhin einem Jahr Beziehung erst jetzt
    zur Sprache kommt. Man erspart sich bestimmt viel Herzschmerz, wenn so Essentielles
    zu einem viel früheren Zeitpunkt thematisiert wird.

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    AW: Trennung unausweichlich?

    Winterkind, mir ging es um deine Äußerung, dass man ja nie wissen kann, ob die Beziehung hält. Das lann man nie woissen, das stimmt. Aber ist das der Grund?

    Oder ist das nur ein Weg, deinen nicht vorhandenen Kinderunsch (vor ihm und auch vor dir selsbt) zu rechtfertigen?

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    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Ich finde den gedanklichen Ansatz ja schon etwas seltsam.
    Wozu überhaupt in Erwägung ziehen, Kinder zu bekommen, wenn man schon im Vorfeld
    überzeugt davon ist, dass man mehr oder minder nichts mit deren "Aufzucht" zu tun haben will?
    Mir liegt dieser Gedanke ja auch fern, aber man wird eben immer wieder gefragt, ob man nur einfach die Arbeit, die mit den Kindern verbunden ist, nicht allein tragen will etc.


    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Ihr lebt nicht zusammen, denkt aber, nach gerade mal einem Jahr, bereits über eine
    Heirat nach?

    Das finde ich eher ungewöhnlich, weil der praktische Aspekt hier gar nicht zum Tragen kommt. Dass das Zusammenleben gut funktioniert ist mE überhaupt die Prämisse dafür, zu heiraten.
    Für mich auch. Ich finde es dennoch nich abwegig, dass man in unserem Alter über diese Themen generell mal spricht und evtl hätten wir es auch früher schon so klar tun sollen.
    Die Frage ist ja, ob die grundsätzlichen Ideen übereinstimmen, so dass ein Zusammenziehen (und alle womöglich kommenden Schritte) auch irgendwie einer Perspektive folgen.

    Das war kein "kannst du dir vorstellen, mich zu heiraten" sondern ein "wie stellst du dir dein Leben zukünftig vor?". Ich hoffe, ich konnte das damit beschreiben.

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Mich wundert nur, dass das Thema nach immerhin einem Jahr Beziehung erst jetzt
    zur Sprache kommt. Man erspart sich bestimmt viel Herzschmerz, wenn so Essentielles
    zu einem viel früheren Zeitpunkt thematisiert wird.
    Ich kam relativ frisch aus einer anderen Beziehung und wollte ehrlich gesagt einfach genießen, was ich erlebt habe. Ja, vielleicht naiv und egoistisch.
    Das Thema wurde ganz zu Beginn angeschnitten und mit einem "ich habe keinen Plan" von beiden Seiten erstmal wieder weggelegt.
    Nun habe ich das Thema erneut angesprochen - ich weiß nicht ob, wann oder wie er das wohl gemacht hätte.

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    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von neenee Beitrag anzeigen
    Winterkind, mir ging es um deine Äußerung, dass man ja nie wissen kann, ob die Beziehung hält. Das lann man nie woissen, das stimmt. Aber ist das der Grund?

    Oder ist das nur ein Weg, deinen nicht vorhandenen Kinderunsch (vor ihm und auch vor dir selsbt) zu rechtfertigen?
    Nein, das ist ein Gedanke, dem ich mich bei der Kinderfrage stellen will. Sprich - würde ich das auch alleine durchziehen?

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    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von _Winterkind Beitrag anzeigen
    Nein, das ist ein Gedanke, dem ich mich bei der Kinderfrage stellen will. Sprich - würde ich das auch alleine durchziehen?
    Und die Anwort ist nein?

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    AW: Trennung unausweichlich?

    Ich denke, der Fairness halber solltest du ihm schon reinen Wein einschenken und ihm die Entscheidung, ob er auch ohne Kinder eine Beziehung mit dir führen will oder nicht, überlassen.

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    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von neenee Beitrag anzeigen
    Und die Anwort ist nein?
    Ich glaube, dass ich einiges schaffen kann, wenn ich dazu gezwungen bin. Aber ob ich das möchte oder gerne mache? Vermutlich nein.
    Wie gesagt, ein einzelnes Kind, damit könnte ich mich evtl noch irgendwie anfreunden, aber mit 3 nicht.

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