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    AW: Trennung unausweichlich?

    Ich finde euch auch nicht so unterschiedlich, denn eigentlich seid ihr beide gerade dabei herauszufinden, wie ihr die nächsten Jahre gestalten wollt.

    Und ich lese dich auch eigentlich nicht so, dass du unbedingt keine Kinder willst, sondern eher so, dass du die Frage für dich auch irgendwie geklärt haben möchtest, aber noch nicht weißt, wie du da eigentlich stehst. Ganz unabhängig von deinem Partner.

    Ich würde es auch locker nehmen und mal auf mich zukommen lassen und die Freiheit genießen. Und mal schauen, was sich da bei euch entwickelt. Und wenn er sich dann tatsächlich in fünf Jahren eine jüngere sucht, um dann noch mal Kinder zu bekommen, dann ist das ein Risiko, das du eingegangen bist. Kann dir auch passieren, wenn du schon zwei Kinder mit ihm hast, weil dann etwas anderes nicht passt.

    Mein Partner meinte auch zunächst, dass er unbedingt noch mehrere Kinder mit mir will (ich habe schon ein Kind mit in die Beziehung gebracht), jetzt findet er aber auch, dass zwei Kinder auf jeden Fall reichen.
    Von daher, das kann sich auch noch mal ändern und wenn er wirklich einen so starken und grossen Kinderwunsch hätte, dann wäre es für mich logisch, dass ihr nach Wohnungen mit Kinderzimmern schaut
    .
    Geändert von Colour (17.01.2021 um 19:50 Uhr)

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    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von _Winterkind Beitrag anzeigen
    "Kinder ja" und "Kinder nein" reicht für die meisten als Unterschied ;-)
    Wenn du Mitte 30 bist, dann ist das ja auch so.

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    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von Colour Beitrag anzeigen
    Von daher, das kann sich auch noch mal ändern und wenn er wirklich einen so starken und grossen Kinderwunsch hätte, dann wäre es für mich logisch, dass ihr nach Wohnungen mit Kinderzimmern schaut.
    Nie und nimmer würde ich nach einer Wohnung mit Kinderzimmer schauen, bevor ein Kind unterwegs ist. Am Anfang braucht ein Kind doch kein Zimmer.

  4. Inaktiver User

    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Nie und nimmer würde ich nach einer Wohnung mit Kinderzimmer schauen, bevor ein Kind unterwegs ist. Am Anfang braucht ein Kind doch kein Zimmer.
    Nach einer kurzen Weile aber schon. Oder soll man dann kurz-mittelfristig schon wieder umziehen?
    Für Eltern ist es nicht besonders schön, mit dem Kind vielleicht jahrelang in einem Zimmer schlafen zu müssen.

    Wenn Dich der Begriff Kinderzimmer stört, können wir es ja Arbeits-Gäste-Musik-Handarbeits-Whatever-Zimmer nennen.

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    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von Marta-Agata Beitrag anzeigen
    Nie und nimmer würde ich nach einer Wohnung mit Kinderzimmer schauen, bevor ein Kind unterwegs ist. Am Anfang braucht ein Kind doch kein Zimmer.
    Ja, ich meinte auch potentielles Kinderzimmer. Und ja, wenn ich kurz oder mittelfristig Kinder plane und umziehen nicht mein Hobby ist, dann suche ich direkt eine Wohnung mit einem potentiellen Kinderzimmer.

    Und ja, Kinder brauchen noch lange kein eigenes Zimmer, trotzdem ist es nett da einen Raum zu haben und wenn das nur 10m2 für Wickelkommode und Spielzeug sind.

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    AW: Trennung unausweichlich?

    Winterkind, ich habe keine Kinder bekommen. Ich hatte zwischen 35 und 45 einen grossen Kinderwunsch. Er war aber wohl doch nicht so gross, dass ich alleine ein Kind bekommen oder eines adoptiert habe. Und, da war eine Zeit, wo wirklich viele meiner Freundinnen Mutter wurden - ohne Mann. Da hätte ich ganz einfach mitmachen können.

    Ich komme aus aus einer Familie, wo die Ehe meiner Eltern sehr schlecht war. Und deswegen habe ich vielleicht auch immer so eine grosse Angst vor dem Zusammenziehen gehabt. Ich kannte Ruhe und Frieden immer nur in einer Wohnung, alleine.

    Mit meinem Partner, mit dem ich schon seit 10 Jahren zusammen bin, habe ich versucht schwanger zu werden. Aber schon nach dem ersten Versuch war ich erleichtert, zu erfahren, dass ich nicht schwanger war. Vielleicht weil ich das Gefühl hatte: das wird jetzt alles auf meinen Schultern landen und ich kann das nicht. Weder physisch, psychisch oder finanziell. Ich vertraue ihm aber ich sehe immer wieder, dass er für sich selbst und seine Gesundheit schlecht Entschlüsse fällt und ich kann mit so jemand kein Kind bekommen! Obwohl wir etwa gleich alt sind, habe ich oft das Gefühl "erwachsener" zu sein.

    Und ja, ich bin traurig, dass ich nicht früher mal ein Kind bekommen habe, das jetzt älter ist. Aber jetzt fühle ich mich zu alt. Ausserdem, wenn ich meine Ex-Freunde anschaue, da ist keiner dabei wo ich nicht froh bin, dass ich mit ihm kein Kind hatte. Ich bin froh, mich mit keinem von ihnen über ein Kind unterhalten zu müssen.

    Im Nachhinein wäre es vielleicht ganz gut gewesen, ich hätte mit Ende 30 entweder ein Kind mit einer Samenspende bekommen oder ein Kind adoptiert. Wobei ich glaube eine Adoption für mich besser gewesen wäre. Da habe ich auch wirklich gute Beispiele in meinem Freundeskreis. Es gibt so viele grosse Probleme in der Welt, da hätte ich es gut gefunden, mit einem Kind, das schon da ist, eine Familie zu bilden statt noch ein Kind in diese Welt zu setzen. Ich hatte auch medizinische Gründe, warum ich nie "aus Versehend" schwanger geworden bin. Endometriose. Das habe ich aber erst bei meiner Kinderwunsch-Behandlung festgestellt.

    Auf der anderen Seite frage ich mich auch, ob der Druck von aussen das einzige ist, was mir das Gefühl gibt, etwas verpasst zu haben. Es hat mich immer sehr gestresst auf die Kinder von Freunden aufzupassen. Da habe ich mich schon beobachtet. Das sollte ich vielleicht mehr in die Mitte der Thematik stellen.
    Geändert von annakathrin (17.01.2021 um 23:17 Uhr)

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    AW: Trennung unausweichlich?

    Winterkind, Du hast doch mal gesagt, dass Du 9 Jahre mit einem Mann zusammen warst, der so richtig in der Realität stand. Der mit Dir Nägel mit Köpfen gemacht hat und mit Dir zusammen gezogen ist.

    Wie ging es Dir mit ihm? Hast Du da einen Kinderwunsch verspürt oder auch nicht?

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    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von _Winterkind Beitrag anzeigen
    Die meisten Menschen in meinem Freundes-/Bekanntenkreis würden direkt sagen: "Was wollt ihr noch miteinander, ihr habt ja ganz unterschiedliche Ziele."
    Und Recht haben sie. Leider.
    Das Gute ist: du bist anscheinend offen und würdest dich dann doch zu einem Kind durchringen. Wenn es denn sein müsste.
    Das Problem bei der ganzen Sache sehe ich allerdings eher bei deinem Freund und relativ unabhängig vom Kinderthema. Der scheint irgendwie davon auszugehen, dass du eh nicht die "letzte Frau" an seiner Seite bist. Auch, wenn er jetzt trotzdem plötzlich zusammenziehen "möchte". Komisches Arrangement bei euch. Ich wär bei sowas längst raus, aber muss natürlich Jeder selbst wissen. Der wird dich irgendwann absägen, das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche!

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    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von _Winterkind Beitrag anzeigen

    Die meisten Menschen in meinem Freundes-/Bekanntenkreis würden direkt sagen: "Was wollt ihr noch miteinander, ihr habt ja ganz unterschiedliche Ziele."

    Womit sie wahrscheinlich auch Recht haben.

    Nach meiner Erfahrung sehen "Außenstehende" oftmals mehr als die in die Situation verstrickten Personen, weil sie das Ganze eher rational anschauen können und nicht von Emotionen geleitet werden.

    Es ist immer schwer, Herz und Verstand gegeneinander abzuwiegen und zu entscheiden.
    Es gibt keinen Weg zum Glück -

    glücklich sein ist der Weg.

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    AW: Trennung unausweichlich?

    Liebe _Winterkind,

    ich habe jetzt nicht alles gelesen (Entschuldige), aber ich wollte dir einen kleinen Versuch mitgeben:

    Ende 30 wurde bei mir die Frage auch etwas drängender, weil ich keinen Kinderwunsch hatte (Mitte 20 aber mal) und Sorge hatte, dass er da ist, ich ihn aber irgendwie nicht wahrnehme. (Und natürlich auch verunsichert war, weil in meinem Umfeld so ziemlich alle Kinder bekommen haben).

    Da hat mir jemand der Rat gegeben, laut (nur für mich) zu sagen "Ich werde keine Mutter werden" und das hab ich ausprobiert (mehrmals). Und für mich hat sich das angefühlt wie "Schade, dass ich diese Erfahrung nie machen werde", aber genauso schade wie "Ich werde nie zum Mond fliegen". Seitdem war ich mir relativ sicher, dass da kein verschütteter oder unbewusster Kinderwunsch liegt und konnte aufhören, mir darüber den Kopf zu zerbrechen.

    Ich habe den Versuch schon oft weitergegeben und von vielen gehört, dass sie sehr traurig wurden, als sie das ausgesprochen haben und dadurch auch sehr viel Klarheit gewonnen wurde. Vielleicht bingt dich diese Übung ja auch weiter

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