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    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von skirbifax Beitrag anzeigen
    Keine Sicherheit und wenn es dann passiert, kann man sich nur noch um Schadensbegrenzung bemühen. Dann hättest du durchaus Grund zu handeln.
    Wie meinst du das? Also "wenn es dann passiert"?

    Zitat Zitat von skirbifax Beitrag anzeigen
    Dann redest du dir in meinen Augen aber auch den derzeitigen Zustand schön. Es ist eben keine funktionierende Beziehung die du "für nichts" (= bei deinem Partner stellt sich kein Kinderwunsch ein bzw. du hast plötzlich einen Kinderwunsch) beenden würdest.
    Da kann man sicher drüber diskutieren, ob es eine funktionierende Beziehung ist, wenn die Wünsche so auseinander gehen.

    Zitat Zitat von Nykara Beitrag anzeigen
    Aber ich hätte keine Lust, dann mit ü40 für eine 30-Jährige abserviert zu werden, mit der er dann seinen Kinderwunsch doch noch umsetzt.
    Den Gedanken hatte ich auch schon...

    Zitat Zitat von Nykara Beitrag anzeigen
    Zudem ist das für mich ein überdeutliches Statement, dass er nicht mit der TE zusammenziehen möchte. Ich glaube, das würde mich in Summe noch mehr verletzten. Zeigt für mich, dass er langfristig in dieser Partnerschaft keine Zukunft sieht.
    Als Update hierzu: Wir hatten nochmals darüber gesprochen und er hat sich nun so geäußert, dass es mit mir wohnen möchte.
    Er hat lange allein gelebt und tut sich schwer tut solchen Veränderungen. Er sagte aber, dass das nicht an mir liegt, sondern an ihm.


    Durch sein ganzes Hin und Her und seine Unklarheit bin ich selbst wirklich ins Grübeln gekommen und nun werde ich wohl diejenige sein, die das Zusammenziehen erstmal ausbremst.

    Wenn ich ehrlich zu mir bin, muss ich mir wahrscheinlich auch eingestehen, dass ich mich, angestoßen durch die wirtschaftlichen Überlegungen, in dieser Frage vielleicht verrannt habe und es nicht der richtige Zeitpunkt für uns ist.

  2. Moderation

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    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von _Winterkind Beitrag anzeigen
    Wie meinst du das? Also "wenn es dann passiert"?
    Ja. Wenn du das Gefühl hast, dass er auch nur noch halbseiden dabei ist und sofort weg ist, wenn sich etwas Besseres findet.

    Du bist doch momentan auch ambivalent. Soll ich mich trennen, soll ich nicht? Du führst Fürs und Widers ins Feld. Dann bist du in meinen Augen noch nicht an dem Punkt, an dem du dich für etwas entscheiden kannst. Durch den Wohnungswechsel ändert sich was. Wahrscheinlich siehst du danach klarer.
    Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
    Christian Morgenstern
    In einer Stunde ruhigen Sitzens verbrennt man 73 Kilokalorien.
    - Ich habe meinen Sport gefunden.


    Moderatorin für:

    Was bringt Sie aus der Fassung?
    Beziehung im Alltag
    Trennung und Scheidung
    Über das Kennenlernen
    Forum für Alleinerziehende

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    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von skirbifax Beitrag anzeigen
    Ja. Wenn du das Gefühl hast, dass er auch nur noch halbseiden dabei ist und sofort weg ist, wenn sich etwas Besseres findet.
    Achso, ja das ist richtig.

    Zitat Zitat von skirbifax Beitrag anzeigen
    Du bist doch momentan auch ambivalent. Soll ich mich trennen, soll ich nicht?
    Zwischendurch war ich klar für das Zusammenziehen, aber mittlerweile zweifle ich dran, dass es der richtige Zeitpunkt ist.

    Zitat Zitat von skirbifax Beitrag anzeigen
    Durch den Wohnungswechsel ändert sich was. Wahrscheinlich siehst du danach klarer.
    Seht ihr es nicht so, dass dieser Wohnungswechsel ein Handeln "gegen die Beziehung" ist? Eine Freundin von mir sagte das, wobei ich es eigentlich nicht so sehe.
    Und ich glaube, sollte sich irgendwann ein Kinderwunsch bei mir einstellen, dann bin ich auch bereit, einiges zu verändern bzw. mich dafür einzusetzen - auch dann kann man noch zusammenziehen.

  4. Moderation

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    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von _Winterkind Beitrag anzeigen
    Seht ihr es nicht so, dass dieser Wohnungswechsel ein Handeln "gegen die Beziehung" ist? Eine Freundin von mir sagte das, wobei ich es eigentlich nicht so sehe.
    Und ich glaube, sollte sich irgendwann ein Kinderwunsch bei mir einstellen, dann bin ich auch bereit, einiges zu verändern bzw. mich dafür einzusetzen - auch dann kann man noch zusammenziehen.
    Warum sollte das "gegen die Beziehung" sein? Ihr wohnt momentan in zwei Wohnungen, auf eine gemeinsame könnt ihr euch momentan nicht einigen, die Wohnung, die du bewohnst, ist einfach zu teuer. Also ziehst du in eine andere Wohnung. Ihr habt immer noch zwei Wohnungen. Solltet ihr danach dann doch zusammenziehen, drei Kinder in die Welt setzen und glücklich bis an euer Lebensende sein, dann war dieser eine Umzug die Schleife, die ihr einfach gebraucht habt. Es ist nicht immer alles geradlinig.
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    AW: Trennung unausweichlich?

    Es ist nicht immer alles geradlinig, finde ich auch, Skirbifax.

    Aber, bei Euch sehe ich so viel Zödern und Angst, ich glaube, es ist einfach nicht die richtige Beziehung für Euch beide.

    Wenn ihr von Euch als Paar total über zeugt währt, dann währe er schon längst bei Dir eingezogen oder hätte eine gemeinsame Wohnung gesucht. Das ist ja eine Art, wie man sich besser kennenlernt und besser Entscheidungen fällt.

    Ich z.B. war mir auch nie über Kinder sicher aber ich habe auch noch nie einen Mann getroffen, mit dem ich zusammen leben wollte. Also, Kind schon aber Mann bitte in seiner eigenen Wohnung. Quasi die Situation wie nach einer Scheidung aber schon vor dem Verhairatet-Sein? Das wollte ich nämlich auch nie sein.

    Ich kann Dich gut verstehen. Wenn die Eltern einem nicht das Gefühl gegeben haben, dass Kinder haben toll ist, wie soll man es dann für sich wollen?

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    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von annakathrin Beitrag anzeigen
    Es ist nicht immer alles geradlinig, finde ich auch, Skirbifax.
    Ja, das ist richtig, aber es gibt ja auch eine biologische Uhr, die tickt.

    Zitat Zitat von annakathrin Beitrag anzeigen
    Wenn ihr von Euch als Paar total über zeugt währt, dann währe er schon längst bei Dir eingezogen oder hätte eine gemeinsame Wohnung gesucht. Das ist ja eine Art, wie man sich besser kennenlernt und besser Entscheidungen fällt.
    In meiner letzten Beziehung haben wir relativ schnell über das Zusammenziehen gesprochen und das auch zeitnah umgesetzt. Es gab für mich hier auch nie einen Zweifel daran, dass ich das will. Mein Partner zu der Zeit war aber auch sehr reflektiert und klar, es herrschte großes Vertrauen.

    Mit meinem jetzigen Partner fällt mir das schwerer, weil ich das Gefühl habe, dass er sich in vielen Dingen noch gar nicht mit sich selbst auseinander gesetzt hat (gemeinsame Wohnung, Kinder, was erwarte ich noch vom Leben etc), er hat sich mehr so treiben lassen.
    Ich will das auch gar nicht kritisieren, er hat ja auch viele tolle Seiten an sich. Aber bei mir führt das dazu, dass ich manchmal für ihn mitdenken/-entscheiden will, unbewusst. Bzw mich auch bedrängt fühle, mir jetzt die Themen für uns beide zu durchdenken.

    Und das führt aus meiner Sicht zwangsläufig dazu, dass ich mich nicht 100% hingeben kann. Vor allem, weil ich der "bremsende" Part bin in der Kinderfrage. Wäre es andersherum, wäre es vermutlich einfacher.

    Zitat Zitat von annakathrin Beitrag anzeigen
    Ich z.B. war mir auch nie über Kinder sicher aber ich habe auch noch nie einen Mann getroffen, mit dem ich zusammen leben wollte. Also, Kind schon aber Mann bitte in seiner eigenen Wohnung. Quasi die Situation wie nach einer Scheidung aber schon vor dem Verhairatet-Sein? Das wollte ich nämlich auch nie sein.
    Darf ich fragen, ob Du Kinder hast, bzw. wie alt du etwa bist?
    Ich kann mir - theoretisch - auch vorstellen, alleine mit Kind klar zu kommen, z.Bsp. wenn sich irgendwann bei mir ein Kinderwunsch einstellt und die Beziehung scheitert, oder man ein anderes Modell findet.
    Ich weiß, dass ich Verantwortung tragen kann und viel "schaffen" kann. Daran liegt es ja nicht...

    Zitat Zitat von annakathrin Beitrag anzeigen
    Ich kann Dich gut verstehen. Wenn die Eltern einem nicht das Gefühl gegeben haben, dass Kinder haben toll ist, wie soll man es dann für sich wollen?
    Hm, ich glaube gar nicht, dass das bei mir ein Grund ist. Ich hatte an sich eine schöne Kindheit, zwar auch mit den ein oder anderen schwierigen Phasen, aber das geht eher in Richtung Ehe/Partnerschaft, die ich bei meinen Eltern miterlebt habe.

    Für mich gibt es keine Liste an Punkten oder Argumenten, auch keine schlechten Erfahrungen oder sonstiges. Ich spüre einfach diesen Wunsch nach Kindern nicht.
    Ich weiß nicht, ob das verständlich oder nachvollziehbar ist, für alle bei denen es anders ist.

    _Winterkind

  7. Moderation

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    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von _Winterkind Beitrag anzeigen
    Ja, das ist richtig, aber es gibt ja auch eine biologische Uhr, die tickt.
    Ich dachte, du möchtest keine Kinder?

    Zitat Zitat von _Winterkind Beitrag anzeigen
    Und das führt aus meiner Sicht zwangsläufig dazu, dass ich mich nicht 100% hingeben kann. Vor allem, weil ich der "bremsende" Part bin in der Kinderfrage. Wäre es andersherum, wäre es vermutlich einfacher.
    Inwiefern bremst du? Du bist dir klar. Er nicht. Dann lass ihm Zeit, klar zu werden. Du kannst nur gewinnen - sollte er sich klar werden, keine Kinder zu wollen ist alles super und sie lebten glücklich bis an ihr Ende. Entscheidet ihr anders, hattet ihr eine schöne Zeit. DU entscheidest, ob die Zeit mit ihm schön ist oder nicht.

    Zitat Zitat von _Winterkind Beitrag anzeigen
    Ich kann mir - theoretisch - auch vorstellen, alleine mit Kind klar zu kommen, z.Bsp. wenn sich irgendwann bei mir ein Kinderwunsch einstellt und die Beziehung scheitert, oder man ein anderes Modell findet.
    Ich weiß, dass ich Verantwortung tragen kann und viel "schaffen" kann. Daran liegt es ja nicht...
    Da man ja stets auch an seinen Aufgaben wächst, kann man natürlich auch als Alleinerziehende gut klar kommen. Aber, vergnügungssteuerpflichtig ist das nicht.

    Zitat Zitat von _Winterkind Beitrag anzeigen
    Ich spüre einfach diesen Wunsch nach Kindern nicht.
    Ich weiß nicht, ob das verständlich oder nachvollziehbar ist, für alle bei denen es anders ist.
    Dann steh doch einfach dazu. Wo ist das Problem?
    Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
    Christian Morgenstern
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    - Ich habe meinen Sport gefunden.


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    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von skirbifax Beitrag anzeigen
    Ich dachte, du möchtest keine Kinder?
    Ja, so ist der Stand heute. Ich kann ja aber nicht ausschließen, dass der Wunsch in x Monaten oder Jahren noch kommt.

    Zitat Zitat von skirbifax Beitrag anzeigen
    Inwiefern bremst du? Du bist dir klar. Er nicht. Dann lass ihm Zeit, klar zu werden. Du kannst nur gewinnen - sollte er sich klar werden, keine Kinder zu wollen ist alles super und sie lebten glücklich bis an ihr Ende. Entscheidet ihr anders, hattet ihr eine schöne Zeit. DU entscheidest, ob die Zeit mit ihm schön ist oder nicht.
    Dass ich nur gewinnen kann, sehe ich anders. Wie hier schon mal erwähnt wurde, kann es ja auch sein, dass er zwar vorerst bei mir bleibt, sich dann aber trennt, falls er eine Frau kennenlernt, die den Kinderwunsch mit ihm teilt.

    Die meisten Menschen in meinem Freundes-/Bekanntenkreis würden direkt sagen: "Was wollt ihr noch miteinander, ihr habt ja ganz unterschiedliche Ziele."

    Zitat Zitat von skirbifax Beitrag anzeigen
    Dann steh doch einfach dazu. Wo ist das Problem?
    Ich habe immer den Eindruck, man muss das nachvollziehbar begründen, dass man keine Kinder will.

  9. Moderation

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    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von _Winterkind Beitrag anzeigen
    Dass ich nur gewinnen kann, sehe ich anders. Wie hier schon mal erwähnt wurde, kann es ja auch sein, dass er zwar vorerst bei mir bleibt, sich dann aber trennt, falls er eine Frau kennenlernt, die den Kinderwunsch mit ihm teilt.
    Ja, das kann passieren - dann bist du getrennt. Du überlegst doch, dich HEUTE schon zu trennen. Du gewinnst evtl. die Zeit bis dann oder aber ihr bleibt zusammen.

    Zitat Zitat von _Winterkind Beitrag anzeigen
    Die meisten Menschen in meinem Freundes-/Bekanntenkreis würden direkt sagen: "Was wollt ihr noch miteinander, ihr habt ja ganz unterschiedliche Ziele."
    Sind sie wirklich so unterschiedlich? So liest du dich gar nicht - aber entscheiden musst du für DICH, nicht für ihn.

    Zitat Zitat von _Winterkind Beitrag anzeigen
    Ich habe immer den Eindruck, man muss das nachvollziehbar begründen, dass man keine Kinder will.
    Musst du nicht. Du könntest auch sagen, dass du deine Entscheidung nicht diskutieren möchtest.
    Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
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    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von skirbifax Beitrag anzeigen
    Ja, das kann passieren - dann bist du getrennt. Du überlegst doch, dich HEUTE schon zu trennen. Du gewinnst evtl. die Zeit bis dann oder aber ihr bleibt zusammen.
    Aktuell denke ich nicht über Trennung nach. Ich hatte den Beitrag ja Mitte 2020 erstellt und mich hat vor allem der Kommentar beschäftigt, dass ER sich ja mit der Thematik auseinandersetzen muss und nicht (nur) ich.
    Ich habe also versucht, die Themen etwas zu entkoppeln, sofern das möglich ist.

    Zitat Zitat von skirbifax Beitrag anzeigen
    Sind sie wirklich so unterschiedlich? So liest du dich gar nicht - aber entscheiden musst du für DICH, nicht für ihn.
    "Kinder ja" und "Kinder nein" reicht für die meisten als Unterschied ;-)

    Zitat Zitat von skirbifax Beitrag anzeigen
    Musst du nicht. Du könntest auch sagen, dass du deine Entscheidung nicht diskutieren möchtest.
    Ja, ich weiß. Vorteil von Corona: Man sieht die Kollegen nicht so oft, die bohrende Fragen stellen ;-)

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