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  1. Inaktiver User

    AW: Trennung unausweichlich?


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    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von na_ich Beitrag anzeigen
    Und nu?
    Was sagt das aus?
    Welche Bedeutung hat das für Winterkind? Keine.
    Natürlich keine. Agathe hatte mich nur gefragt, wie viele entfleuchte Mütter ich kenne

    Bei Winterkind liegt die Problematik ohnehin anders. Sie scheint ein grundsätzliches Vertrauensproblem zu haben. Da hilft auch keine Statistik von entschwundenen Vätern.

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    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von _Winterkind Beitrag anzeigen

    Es schmerzt einfach so sehr - einerseits, weil ich mich wieder "unrichtig" fühle, durch den fehlenden Kinderwunsch und weil man dafür verurteilt wird. Andererseits weil ich allein scheinbar nicht genug bin für eine glückliche Partnerschaft.
    Und nicht zuletzt weil er in meinem Herzen ist, und ich außer diesem Punkt einfach keinen Grund sehe, warum er da nicht sein und bleiben sollte.
    Nach Außen hört es sich aber leider so an, dass du ihm seinen Kinderwunsch madig machst, als wenn sein Kinderwunsch nur dem dient, weil du allein nicht genügst. Du wünschst dir ihn so, dass du keinerlei negative Einwirkungen auf dich hast. Die Verurteilung, die du meinst zu spüren, ist keine Verurteilung hinsichtlich des nicht vorhandenen Kinderwunsches, es ist die Weigerung der Tatsache, dass ihr beide bei dem Thema unterschiedliche Wünsche habt. Sein Wunsch ist genauso hoch anzusehen, wie dein Wunsch. Das Problem dabei ist, dass man beim Thema Kinderwunsch keine Kompromisse eingehen kann. Ein bisschen Kind geht nicht.
    Der Humor ist die Maske der Weisheit. Maskenlos ist die Weisheit unerbittlich. - Dürrenmatt -

  4. Inaktiver User

    AW: Trennung unausweichlich?

    Ich find das hier ein gutes Beispiel, wie man sich sein eigenes Gedankengebäude errichten kann.
    Aus einem Kinderwunsch abzuleiten, dass man als Partnerin nicht genügt ist schon speziell, auf die Idee muss man erstmal kommen, und das auch so einsortieren wollen.

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    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen

    @Winterkind
    Ein oftmaliges "Horrorszenario" ist auch, dass man sich nicht vorstellen kann oder
    will, dass ein Kind es nun mal erforderlich macht, die eigenen Bedürfnisse ein Stück
    weit hintan zu stellen ... das vage Gefühl, man wird etwas vom "wahren" Leben versäumen.

    .
    Das sind m. E. nur theoretische Punkte. Denn jeder kann mit den neuen Herausforderungen anders umgehen.

    Das Bewusstsein nach einer Geburt ist, dass da nicht ein abstraktes Etwas von einem selbst geboren wurde, sondern ein Teil von mir. Dieses neue Bewusstsein macht Fragen vor der Schwangerschaft obsolet oder stellt sie im besten Fall ad absurdum. Wenn man sonst kein ängstlicher Mensch ist, wenn man mit sich im Reinen ist, dann ist dieses neue Lebewesen eine Bereicherung. Die damit im Zusammenhang nunmehr anfallenden Aufgaben werden unterbewusst "erledigt". Hat man jedoch schon vorher Ängste, ist sich selbst über sich nicht klar, vertraut der Liebe zum Partner nicht, dann kann ein Kind dies auch nicht ändern. Im Gegenteil: es wird eine weitere "Belastung" im Leben darstellen.
    Der Humor ist die Maske der Weisheit. Maskenlos ist die Weisheit unerbittlich. - Dürrenmatt -

  6. Inaktiver User

    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Und trotzdem kenne ich in der Realität Frauen (und btw auch Männer), deren einziges
    Contra-Kinder Argument darin besteht, dass sie sich in ihren persönlichen Freiheiten nicht
    eingeschränkt wissen wollen. Ich halte diese Prioritäten-Begründung für weit weniger oberflächlich, als sie klingt.
    Wenn DAS der Grund ist, dann ist das durchaus ernsthaft anzuerkennen.
    Nur wirkt die TE auf mich eben nicht klar in ihren Äußerungen- daher mein anderes Denken dazu.

  7. Inaktiver User

    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von Admaro Beitrag anzeigen
    Wenn man sonst kein ängstlicher Mensch ist, wenn man mit sich im Reinen ist, dann ist dieses neue Lebewesen eine Bereicherung. Die damit im Zusammenhang nunmehr anfallenden Aufgaben werden unterbewusst "erledigt".
    nichts fur ungut, aber das klingt nun auch sehr nach "idealisiert".

    Welche anfallenden Aufgaben hast du denn "unterbewusst" erledigt?
    Mir fällt dazu keine einzige Handlung ein..........oder ich war noch zusäztlich unterbewusst tätig

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    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Das ist die eigentliche Kernfrage, mit der es sich auseinanderzusetzen lohnt.

    @Winterkind
    Ein oftmaliges "Horrorszenario" ist auch, dass man sich nicht vorstellen kann oder
    will, dass ein Kind es nun mal erforderlich macht, die eigenen Bedürfnisse ein Stück
    weit hintan zu stellen ... das vage Gefühl, man wird etwas vom "wahren" Leben versäumen.

    .
    Egal ob man sich für oder gegen Kinder entscheidet, man wird immer etwas im Leben versäumen.

    Wichtig ist doch aber nicht, alles abgearbeitet zu haben.

    Viel wichtiger ist doch, ein glückliches Leben zu führen. Wie, das entscheidet jeder für sich selbst.

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    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    nichts fur ungut, aber das klingt nun auch sehr nach "idealisiert".
    Ich habe es so empfunden, trotz des nicht vorhandenen Kinderwunsches.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Welche anfallenden Aufgaben hast du denn "unterbewusst" erledigt?
    Mir fällt dazu keine einzige Handlung ein..........oder ich war noch zusäztlich unterbewusst tätig
    Nun, ich werde mich da nicht in einer Challenge begeben , aber ich hatte immer das Gefühl, dass meine Handlungen und Entscheidungen "dem Kinde zuführend" waren, zumindest wirkten sie sehr zufrieden. Da darf man dann schon das Gefühl bekommen, unterbewusst alles richtig gemacht zu haben. Dass das natürlich nicht heißt, es lief bis zum Erwachsenenalter alles rund, muss ich sicherlich nicht erwähnen. Jedoch auch der Umgang mit Schwierigkeiten hat uns alle nicht aus der Bahn geworfen.
    Der Humor ist die Maske der Weisheit. Maskenlos ist die Weisheit unerbittlich. - Dürrenmatt -

  10. Inaktiver User

    AW: Trennung unausweichlich?

    Zitat Zitat von Admaro Beitrag anzeigen
    aber ich hatte immer das Gefühl, dass meine Handlungen und Entscheidungen "dem Kinde zuführend" waren, zumindest wirkten sie sehr zufrieden. Da darf man dann schon das Gefühl bekommen, unterbewusst alles richtig gemacht zu haben. Dass das natürlich nicht heißt, es lief bis zum Erwachsenenalter alles rund, muss ich sicherlich nicht erwähnen. Jedoch auch der Umgang mit Schwierigkeiten hat uns alle nicht aus der Bahn geworfen.
    Hervorhebung von Kenzia

    Ich stimme dir da zu- gerade im Rückblick, war auch mein Verhalten zu den Kindern - je kleiner- desto natürlicher. Gut- man könnte das vielleicht tatsächlich "unterbewusst" nennen.

    Dennoch können Kinder immens anstrengend und fordernd erlebt werden (und sein) und ein intuitives Handeln als Mutter kann leicht ein langes Nachdenken vorher ersetzen- dennoch bedeutet es nicht, dass man diese Belastungen immer als schön oder angenehm empfindet.
    Geändert von skirbifax (01.07.2020 um 17:55 Uhr) Grund: Zitatveränderung gekennzeichnet - Veränderungen am Originalzitat bitte selbst angeben

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