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    Ausruf AW: Scheidung und Immobilien / Wertermittlung

    Wenn das Gefühl einer gerechten Aufteilung wichtig ist, sollte ein Wertgutachten eingeholt werden. Sonst kann es passieren, dass sich einer oder auch beide für immer und ewig über den Tisch gezogen fühlen.

    Vielleicht bei verschiedenen Gutachtern anfragen und den Zweck des Gutachtens erläutern. Wenn es weder für einem Verkauf genutzt werden soll noch rechtlich belastbar sein muss, kann das nicht besonders teuer werden. Nach einer Erbschaft habe ich kürzlich ein Gutachten für einen Privat-Verkauf innerhalb der erweiterten Familie eingeholt, das kostete für ein EFH 1.800 Euro. Hatte aber auch schon Exposé-Charakter, weil es viele, viele Fotos, Ablichtungen aller Baupläne usw enthielt. Wenn das alles weggelassen werden kann, geht es bestimmt nochmal günstiger.

    Gerecht kann aber auch eine andere Aufteilung als halbe/halbe sein, sofern man sich einig ist. Bei meiner Scheidung haben mein Ex-Mann und ich als Ausgleich die Summe vereinbart, die aufgebracht werden konnte, ohne dass einer Schulden machen musste. Heißt mein Mann bekam die Immobilien und ich das sonstige Vermögen (was im Wesentlichen aus einer Erbschaft meines Mannes bestand). Die Immobiien waren mehr wert, aber mein Mann hing sehr daran und ich gar nicht. Irgendwann werden unsere gemeinsamen Kinder die Immobilien oder Geld erben, was übrig ist, (eventuell) geteilt mit neuen Ehepartnern. Passte für uns nach einer recht langen Ehe.
    Geändert von Lea1958 (29.05.2020 um 19:46 Uhr)

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    AW: Scheidung und Immobilien / Wertermittlung

    Zitat Zitat von neenee Beitrag anzeigen
    Ich möchte diese Wertermittlung als Grundlage für eine Scheidungsfolgevereinbarung hernehmen.
    Sollte er - der gottlob einen Anwalt hat, der ihn eher runterkocht - mit dieser Vriante nicht einverstanden sein, dann muss halt er das teure Gutachten in Auftrag geben.
    Eine Trennungs- und / oder Scheidungsfolgenvereinbarung hält vor einem Familienrichter nur Stand, wenn sie inhaltlich vollständig und zahlentechnisch ordnungsgemäß ist - durch den Notar - testiert.

    Es ist daher nicht ratsam, hier "rumzumachen" über die Kosten der Wertermittlung. Der Notar ist bei Testierung verantwortlich darüber was er testiert. Es macht wenig Sinn m.E., bei der Wertermittlung der Immo "sparen" zu wollen, wenn diese Ermittlung in einen notariellen Vertrag soll.

    Nicht an der falschen Stelle sparen, mein Rat. Wird das Thema "Wert des Hauses" vor Gericht ein Thema, beauftragt das Gericht einen unabhängigen Sachverständigen - diese Kosten haben auch die Parteien zu tragen, zusätzlich.
    Geändert von Vienna__ (29.05.2020 um 20:07 Uhr) Grund: .

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    AW: Scheidung und Immobilien / Wertermittlung

    Das Gericht kümmert sich bei einer Scheidung doch nur um die Sachen, die man dort vorbringt und geregelt haben will sowie verpflichtend um den Versorgungsausgleich. Ansonsten interessiert man sich dort doch gar nicht um eine Scheidungsfolgenvereinbarung oder ob eine solche uberhaupt getroffen wurde.

    Und ein Notar wird eine Beurkundung nur ablehnen, wenn es grob unbillig ist oder der Eindruck entsteht, eine Partei versteht die Bedeutung des Vertrags gar nicht.

    Wir hatten alles mündlich besprochen. Und dem Notar erklärt, wie die Eigentumsübertragung erfolgen soll und den Aufgleichsbetrag genannt. Ob der nun angemessen war oder nicht, interessierte den Notar nicht. Wenn es ein ganz absurd niedriger Betrag gewesen wäre, dann hätte er das vielleicht nicht beurkundet.

    Vorm Scheidungsrichter kam das überhaupt nicht zur Sprache.

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    AW: Scheidung und Immobilien / Wertermittlung

    Genau. Vor Gericht muss gar nichts geklärt werden außer der Scheidung und dem Versorgungsausgleich. Ein Punkt in der Vereinbarung wird es sein, gegenseitig auf unsere Wohnriester zu verzichten. Das ist der Teil, der dann geprüft werden wird vor Gericht.
    Weder der Unterhalt für unsere Tochter noch Haus oder Hausrat werden überhaupt gerichtsanhängig.
    Wir sind da also völlig frei. Ein Gutachten kostet in etwa 2000€. Das Geld würden wir uns beide gerne sparen.

    Ich habe jetzt bei der LBS angerufen, da ich hörte, dass jemand rauskommt und sich das Haus ansieht. Der Rückruf erfolgt wahrscheinlich am Dienstag. Mal hören, was die sagen. Und ja - wenn es Zoff gibt, muss vielleicht doch ein Gutachten her. Dann gucken wir weiter.

    Die hier genannten Seiten werde ich mir zusätzlich ansehen. Mal gucken was dabei rauskommt. Bei McMakler habe ich ein Kurzgutachten erhalten, das ich aber nicht öffnen kann. Es erfolgt ein Rückruf, in dem weiter Fragen geklärt werden. Ich bin gespannt, wie weit die beiden auseinander liegen.
    Geändert von neenee (30.05.2020 um 09:51 Uhr)

  5. Moderation

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    AW: Scheidung und Immobilien / Wertermittlung

    Zitat Zitat von neenee Beitrag anzeigen
    Weder der Unterhalt für unsere Tochter nich Haus oder Hausrat werden überhaupt geruchtsanhängig.
    Wir sind da also völlig frei. Ein Gutachten kostet in etwa 2000€. Das Geld würden wir uns beide gerne sparen.
    Hervorhebung von mir

    Dann muss sich das in den letzten Jahren geändert haben. Bei meiner Scheidung war der Unterhalt für die Kinder sehr wohl gerichtsanhängig. Ich hätte (und hatte) mich mit ihm auf einen anderen Betrag als den aus der Düsseldorfer Tabelle geeinigt - das hat der Richter abgelehnt und darauf bestanden, dass auf Heller und Pfennig die Werte aus der Düsseldorfer Tabelle genommen werden.
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    AW: Scheidung und Immobilien / Wertermittlung

    Oh. Ok. Das wiederum weiß ich nicht. Ist meine erste Scheidung ;-)

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    AW: Scheidung und Immobilien / Wertermittlung

    Solange von keiner Seite ein Antrag auf Unterhaltsfestsetzung gestellt wird, wird das auch nicht gerichtsanhängig, ebenso wenig wie Vermögensauseinandersetzungen, elterliche Sorge, Umgangsrecht.

    Was den Versorgungsausgleich angeht, da bietet wiki eine ganz gute Übersicht.

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    AW: Scheidung und Immobilien / Wertermittlung

    Wir haben unser Haus damals von einem Architekten begehen lassen.
    Er hat uns dann einen Preis genannt, der dem tatsächlichen Preis sehr nah war.
    Aufgrund seiner Einschätzung habe wir das Haus gekauft.
    War allerdings ein entfernter Bekannter, der nichts berechnet hat.
    Aber ich denke man kann einen Architekten fragen, was er für zwei Stunden haben will
    Nein, mein Nickname hat nichts mit meinem Geburtsjahr zu tun

    Es gibt immer 4 Versionen beim Zusammentreffen von Mann und Frau:
    Seine, ihre, die Wahrheit, und das, was wirklich passiert ist.


    Schokolade stellt keine blöden Fragen - Schokolade versteht

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    AW: Scheidung und Immobilien / Wertermittlung

    Schubidu, mit Versorgungsausgleich kenne ich mich berufsbedingt relativ gut aus, das ist kein Problem.
    Und wir werden, sofern mein Mann einverstanden ist - und davon gehe ich auch im Hinblick auf die Kosten aus - alle anderen Punkte per Vereinbarung klären.

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    AW: Scheidung und Immobilien / Wertermittlung

    Gerade in der jetzigen Situation würde ich mir das mit der Wertermittlung zweimal überlegen.

    Der hier ermittelte Wert und der tatsächlich realisierbare Erlös im Fall des Verkaufs stimmen oft nicht überein. Derjenige, der die Immobilie übernimmt, zieht da meist den Kürzeren.

    Hat dein Mann denn eine konkrete Vorstellung, was das Haus wert sein soll? Hast du eine Vorstellung?

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