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    AW: Ehe vor dem Aus?

    Bae - er war in diese erste Frau verliebt ! Es war eine sogenannte emotionale Affäre. Das ist nicht nur ein harmloses Geplänkel. Er hat mit ihr seine Eheprobleme besprochen. Schön für Dich, dass Dich das kaltgelassen hätte. Hier reden wir aber nicht von Dir sondern von der TE. Und die ist nun einmal eifersüchtig und ich finde es ehrlich gesagt unmöglich von Dir ihr diese Gefühle abzusprechen und ihr die Schuld für die Ehekrise in die Schuhe zu schieben.

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    AW: Ehe vor dem Aus?

    Zitat Zitat von Caramac Beitrag anzeigen
    Bae - er war in diese erste Frau verliebt ! Es war eine sogenannte emotionale Affäre.
    Er hat diese Frau aber nie gesehen und hatte das auch nicht vor.
    Insofern hat er "Gefühle" für die Bestätigung, die aus so einem Chat herrührt, entwickelt, und das alles ist Projektion.

    Und deshalb ist nicht Instagramm das Problem, und auch nicht die Chat-Partnerin oder angebliches Verliebt-Sein - sondern die Probleme in der Ehe, an der beide Anteil haben.

    Und deshalb fände ich gut, wenn wir darauf schauen, was die Probleme sind, und wie sie angegangen werden können.

  3. gesperrt

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    AW: Ehe vor dem Aus?

    Leute verlieben sich, das kann's geben. Speziell wenn's sonst Schwierigkeiten und Umbrüche gibt, wie eben zB Depressionen.

    Wichtiger ist, was sie TUN.

    Kommt er nach Hause? Leistet er seinen Teil der Arbeit in Haus und Erwerb? Ist er freundlich, zugewandt, zuverlässig?

    mir scheint, auf der praktischen Ebene sei er so ziemlich tadellos und auch ein guter Vater! - solche Männer sind selten genug, dass man sie nicht leichtfertig zum Teufel jagen soll.

    ich spreche niemandem ein Empfinden ab; ich weise bloss darauf hin, dass ich es für ungünstig halte, sich in den Handlungen von diesem Empfinden (also hier der Eifersucht) leiten zu lassen. Nur weil ein Empfinden da ist, bedeutet es nicht, dass es eine gute Idee sei, es unzensiert und unkontrolliert auszuagieren!

    Zumindest, falls man ein Interesse an einer stabilen Familie und einer guten Umgebung für das gemeinsame Kind hat. Was einem wichtiger sein sollte, meiner Auffassung nach, als Befindlichkeiten. ja, auch wenn diese Befindlichkeiten qualvoll und schmerzhaft sind.

    gruss, barbara

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    AW: Ehe vor dem Aus?

    Wo die Probleme der beiden liegen, wissen nur sie selber.
    Fakt ist, dass der Mann sich Bestätigung bei anderen Frauen holt. Und dass er niemals vorhatte, die anderen Frauen zu treffen, ist nicht gesagt. Es wäre nicht der erste Fall, wo sich aus so einer Internetaffäre etwas im Real Life entwickelt.
    Für mich liegt das Problem darin, dass der Ehemann der TE sich über ihre Gefühle hinwegsetzt. Obwohl er weiß, wie sehr er sie verletzt hat, macht er aus purem Egoismus genau da weiter, wo er vor einigen Monaten aufgehört hat. Und das ist für mich einfach kein partnerschaftliches Verhalten.
    Ich bin auch kein Fan von leichtfertigen Trennungen. Aber der Mann möchte keine Paarberatung, möchte seine Flirterei nicht aufgeben. Und die TE soll das einfach so akzeptieren wie über ihre Bedürfnisse und Gefühle hinweg getrampelt wird ?

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    AW: Ehe vor dem Aus?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    nicht einverstanden.

    "Fremdchatten und Gefühle entwickeln für eine andere" als Trennungsgrund finde ich massiv überzogen und übertrieben.

    Die Rettung der Ehe erfordert auch, dass Ovis keine Mücke zum Elefanten macht. und womöglich auch ein paar hormonelle Zustände, in der sie sich befindet, via mentale Disziplin in den Griff kriegt.
    Bae, ich finde solche Aussagen hochproblematisch. Menschen haben das Recht, ihre eigenen Grenzen zu ziehen in Beziehungen. Treue ist ein Spektrum, zwischen Monogamie und offener Beziehung gibt es viele Modelle und Paare müssen das miteinander aushandeln.
    Normalerweise findet dieses Aushandeln am Anfang der Beziehung statt, ich nehme an, dass das auch hier noch vor Ehe und Kinderwunschbehandlung geschehen ist. Herr Ovis war also viele Jahre lang mit der vorliegenden Form von Monogamie einverstanden. Dann trat eine neue Frau in sein Leben und es kam zu Nachverhandlungen. Auch das ist nicht selten. Aber er tut eben dies nicht, verhandeln. Herr Ovis verhandelt nicht, Herr Ovis macht. Notfalls hinterm Rücken seiner schwangeren Partnerin, jetzt Mutter seines Babies.
    Hier hätte es mal den großen Streit gebraucht, das auf den Tisch Hauen, was Marta-Agatha normalerweise fordert. Das ehrliche miteinander Aushandeln. Das Bedürfnisse klar Artikulieren in dem Wissen, dass das auch die Beziehung gefährdet. Das ehrlich für sich selbst Einstehen. Aber - und das ist hier der Knackpunkt - das hätte man nach dem ersten Vertrauensmissbrauch tun müssen. Jetzt, nach dem zweiten? Ganz ehrlich, jetzt noch ein vertrauensvolles, respektvolles Miteinander herzustellen wird sehr sehr schwierig.

    Zum aktuellen Thema: Ich habe auch andere Grenzen als die TE. Aber das bedeutet nicht, dass ich das Recht habe, ihr ihre Grenzen abzusprechen und zu sagen, sie mache aus einer Mücke einen Elefanten.

    Ich hatte mal ein Gespräch mit einem Freund, der in einer offenen Beziehung gelebt hat. Nur Ex-Freunde waren tabu. Er vermutete aber, dass seine Freundin mit ihrem Ex geschlafen hatte und war furchtbar "eifersüchtig". Diese Form der "Eifersucht", über die wir hier sprechen, ist die Wut über die Verletzung von in der Beziehung klar gesetzten Grenzen. Welche Grenzen das genau sind, tut dabei nichts zur Sache.

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    AW: Ehe vor dem Aus?

    Zitat Zitat von FrauWinter Beitrag anzeigen
    Hier hätte es mal den großen Streit gebraucht, das auf den Tisch Hauen, was Marta-Agatha normalerweise fordert.
    passt schon - und ich bin absolut nicht der Meinung, dass alles bleiben soll, wie es ist, und sie das halt "aushalten" muss.

    Ich sehe aber viele andere Möglichkeiten und Wege - aber das Suchen des gemeinsamen Weges scheint bei denen gar nicht auf dem Schirm zu sein.

    Ich empfehle auch "auf den Tisch zu hauen", würde das aber auf Paarberatung, und nicht auf Instagramm beziehen.

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    AW: Ehe vor dem Aus?

    @Frau Winter

  8. gesperrt

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    AW: Ehe vor dem Aus?

    Zitat Zitat von Caramac Beitrag anzeigen
    Fakt ist, dass der Mann sich Bestätigung bei anderen Frauen holt.
    Wieso Bestätigung? Vielleicht auch Rat, Trost, neue Perspektiven?

    Es wäre ja auch nicht verkehrt, wenn das ein männlicher Kumpel wäre, oder auch eine Therapeutin, als Gesprächspartner?



    Und dass er niemals vorhatte, die anderen Frauen zu treffen, ist nicht gesagt.
    naja.

    Wer so denkt, kettet den Partner sowieso gleich am besten in der Hochzeitsnacht am Bettpfosten an und lässt ihn nie mehr weg.

    Für mich liegt das Problem darin, dass der Ehemann der TE sich über ihre Gefühle hinwegsetzt.
    und wenn er das tut, darf sie auch?

    Obwohl er weiß, wie sehr er sie verletzt hat,
    ich verletz nicht gern Leute Wenn mir das jemand vorwerfen würde, würde ich sehr genau prüfen, was da ist.

    Komme gegebenenfalls nach der Prüfung durchaus zum Ergebnis, dass ich das für einen Hirnfurz halte und keine berechtigte Klage, und teile das dann auch so mit. (hätte der Ehemann auch tun sollen, meine ich)


    Aber der Mann möchte keine Paarberatung, möchte seine Flirterei nicht aufgeben. Und die TE soll das einfach so akzeptieren wie über ihre Bedürfnisse und Gefühle hinweg getrampelt wird ?
    Warum soll er nicht ein bisschen flirten dürfen?

    Da würde ich als TE in der Tat eher meine Gefühle hinterfragen, nicht seine Taten. zumindest nicht in dem harmlosen Rahmen.

    gruss, barbara

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    AW: Ehe vor dem Aus?

    Zitat Zitat von Caramac Beitrag anzeigen
    Für mich liegt das Problem darin, dass der Ehemann der TE sich über ihre Gefühle hinwegsetzt.
    Für mich ist das auch ein Totschlag-Argument.
    Mein Partner muss sich nicht nach jedem Gefühl von mir richten.

    Aber die Diskrepanz müsste eben Ausgangspunkt von Gesprächen und Suchen nach einer Lösung sein - und nicht ein Endpunkt.

  10. gesperrt

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    AW: Ehe vor dem Aus?

    Zitat Zitat von FrauWinter Beitrag anzeigen
    Bae, ich finde solche Aussagen hochproblematisch. Menschen haben das Recht, ihre eigenen Grenzen zu ziehen in Beziehungen.
    Klar, haben sie.

    Wobei ich auch das Recht habe auf meine Position, und die ist und bleibt nun mal, dass das Wohl eines Kindes WEIT vor Befindlichkeitsstörungen wegen Fremdchatten kommt. Weit weit vorher.

    Aber er tut eben dies nicht, verhandeln. Herr Ovis verhandelt nicht, Herr Ovis macht. Notfalls hinterm Rücken seiner schwangeren Partnerin, jetzt Mutter seines Babies.
    Herr Ovis tut was, wovon sie noch nicht mal was merken würde, was sie nicht belastet (finanziell, sozial...), was ihr keine Nachteile bringt, keine sexuellen oder andern Krankheiten anschleppt... ausser das, was sie im eigenen Kopf zuerchtbastelt zum Thema.

    ich kann durchaus sehr verstehen, wenn er da kein Problem sieht. Wo ist es denn, das Problem?

    Aber - und das ist hier der Knackpunkt - das hätte man nach dem ersten Vertrauensmissbrauch tun müssen. Jetzt, nach dem zweiten? Ganz ehrlich, jetzt noch ein vertrauensvolles, respektvolles Miteinander herzustellen wird sehr sehr schwierig.
    Die eigene Eifersucht in den Griff kriegen, keine unmässigen Forderungen stellen, keinen auf Drama und Hysterie machen... klar, ist nicht leicht, aber es ist möglich, machbar und konstruktiv.


    Diese Form der "Eifersucht", über die wir hier sprechen, ist die Wut über die Verletzung von in der Beziehung klar gesetzten Grenzen.

    na dann noch frohes Wüten... was immer das bringen soll an irgendwelchen positiven nachhaltigen Effekten... (nein ich sehe keinen)

    gruss, barbaraq

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