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  1. Registriert seit
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    AW: Ehe vor dem Aus?

    Zitat Zitat von jaws Beitrag anzeigen

    Vor irgendetwas flüchtet er, fällt dir was ein, das ihm so zu schaffen macht, dass er weg muss?

    lg jaws
    Wenn ich das wüsste. Gefragt habe ich ihn das natürlich auch schon.

    Manchmal denke ich dass er vielleicht vor mir flüchtet, weil ich weiß was ich will. Dann denke ich wieder er flüchtet vor sich selber.


  2. Registriert seit
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    AW: Ehe vor dem Aus?

    Zitat Zitat von Ovis Beitrag anzeigen

    Wilde20er, kennst du das nicht, das man in einer Situation unsicher ist und sich verspannt. Genau das überträgt sich dann auch auf's Kind. Zu Beginn hatte och genau das gleiche Probleme. Um so mehr Ruhe ich in solch einer Situation ausstrahle, um so schneller beruhigt sie sich.
    Und ich gehe davon aus, dass dies, wenn er sie, sollte ich aufgrund welcher Gründe auch immer ausfallen, es schaffen würde. Weil dann Routine reinkommt.
    Tja, ja gut, aber dazu muss man auch in einer Situation angekommen sein und sie wollen. Dein Mann sagt deutlich, dass er weg will. Meiner Meinung idealisierst du da noch zu sehr, wenns eng wird. Da schwankt etwas hin und her zwischen den Ausbrüchen deines Mannes und deiner heilen kleinen Familie.

    Meines Erachtens bringt es nichts sich da immer wieder zu beruhigen und immer wieder dieselben Rückschläge zum Wunsch nach einer kleinen glücklichen Familie hinzunehmen. Ich würde ihn ziehen lassen, außer er nimmt aktiv Hilfe in Anspruch und signalisiert dass er bei dir bleiben will. Weiterhin, dass er sich wirklich vornimmt längere Zeit bei der Therapie zu bleiben, Dich mit einbezieht und wenn nochmals solch ein Ausbruch kommt, dass er weg will und andere anflirtet oder sich ausleben möchte, dass er dann sofort packen und gehen kann.
    Ganz ehrlich, wer keine Grenzen setzt, der braucht sich nicht zu wundern, dass jemand im Vorgarten und im eigenen Haus Verwüstungen anrichtet.
    Geändert von wilde20er (24.02.2020 um 08:42 Uhr)

  3. gesperrt
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    AW: Ehe vor dem Aus?

    Zitat Zitat von jaws Beitrag anzeigen
    Offenbar ist deinem Mann in keiner Weise klar, welche Verantwortung er als Vater zu übernehmen hat!!
    Offenbar fehlt ihm an allen Ecken und Enden das Wissen dazu. Mir scheint er vor allem komplett rat- und hilflos zu sein.

    Womöglich müsste man ihm einfach mal auf die Sprünge helfen, was er alles tun kann und soll, um für seine Familie zu sorgen?

    (Windeln waschen, Geschirr spülen, schwere Sachen tragen...?)



    Alleine schon seine Ansage, dass ihm langweilig sei, lässt diesen Schluss zu.
    ich würde das mal übersetzen als "ich bin da so aussen vor, ich komm da nicht rein, ich weiss nicht was ich tun soll"

    Vor irgendetwas flüchtet er, fällt dir was ein, das ihm so zu schaffen macht, dass er weg muss
    halt eben Hilflosigkeit und Ratlosigkeit in Bezug auf seine Aufgabe als Vater.

    gruss, barbara


  4. Registriert seit
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    AW: Ehe vor dem Aus?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Offenbar fehlt ihm an allen Ecken und Enden das Wissen dazu. Mir scheint er vor allem komplett rat- und hilflos zu sein.

    Womöglich müsste man ihm einfach mal auf die Sprünge helfen, was er alles tun kann und soll, um für seine Familie zu sorgen?

    (Windeln waschen, Geschirr spülen, schwere Sachen tragen...?)





    ich würde das mal übersetzen als "ich bin da so aussen vor, ich komm da nicht rein, ich weiss nicht was ich tun soll"



    halt eben Hilflosigkeit und Ratlosigkeit in Bezug auf seine Aufgabe als Vater.

    gruss, barbara
    Er sagt dass das eben nicht der Fall ist. Ich habe ihn da letzte Woche noch einmal drauf angesprochen, ob er sich ausgegrenzt und außen vor fühlt. Das wäre nicht der Fall.
    Und er beteiligt sich im Haushalt, kocht, spült etc. Deshalb verstehe ich auch nicht dass er eine Langeweile verspürt. Schließlich arbeitet er auch noch 40 Stunden.

    Es ist auch täglich so, dass ich den beiden Zeit zu zweit gebe und in der Zeit dann aufräume, saugr, mich um Rechnungen kümmere, den Hund betüddel, oder die Zeit für mich nutzen um mal in Ruhe duschen zu können.

    Ich verspüre eher seine emotionale Abwesenheit. Dass er das alles macht weil er sich verantwortlich fühlt, aber eigentlich darauf keinen Bock hat. Dass er nicht glücklich ist. Und das bestätigt er. Ihm fehlt etwas und er kann (möchte?) nicht genau sagen was. Auf jeden Fall gehört aber Freiheit dazu.

  5. Avatar von Marta-Agata
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    AW: Ehe vor dem Aus?

    Natürlich ist die Neugeborenenzeit nicht die Zeit für große spontane Abenteuer.
    Aber ich finde gut, dass er überhaupt mal angefangen hat zu reden.
    Dass "ihm etwas fehlt", ist auch ernst zu nehmen - auch wenn sich an manchem kurzfristig nichts ändern lässt.
    Aber dass man sich mit Neugeborenem "angebunden" fühlt, das ist ja nachvollziehbar.

    Und da arbeitet die Zeit ja auch für sie - mit älterem Kind und bei wärmerem Wetter kann man ja leichter auch unterwegs stillen, und die Stillzeit dauert auch nicht ewig.

    Auch dass er Bestätigung sucht, ist ein Ansatzpunkt. Das mag nicht sehr erwachsen sein, aber wenn er sie nur noch als "misstrauisches Mamatier" erlebt, dann kann da schon etwas geändert werden.
    Eheberatungen beginnen oft damit, dass man sich gegenseitig jeden Tag drei Mal für etwas explizit wertschätzen soll.

    Damit meine ich jetzt nicht, dass du, Ovis, dir alles gefallen lassen sollst. Grenzen setzen und klarmachen, dass er an Lösungen mitarbeiten muss, ist natürlich wichtig.


    Gut finde ich, dass du den Termin bei der Beratungsstelle machst - und ihm sagst, dass er mitgehen kann.
    Da ist schon eine Chance, dass er mitgeht. Er scheint ja gerade zu begreifen, dass er demnächst vor den Scherben seiner Ehe steht, wenn er so weitermacht.
    Und wenn er nicht mitgeht, dann nutzt du den Termin für dich.


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    AW: Ehe vor dem Aus?

    Ovis, was mit immer wieder auffällt- du drehst dich permanent darum, was er macht, wie es ihm geht, was er(!) entscheidet.

    Du wartest immer seine Aktionen ab, um dann darauf zu reagieren. Du machst deine Entscheidungen von seinen abhängig.

    Das ist grundverkehrt, in eurer Situation.
    Dein Mann muss gar nicht auf dich eingehen, weil du ihm dazu keinen Anlass, keinen (für ihn verständlichen) Grund bietest.

    Er schreibt- du meckerst (nicht böse gemeint)- er rollt genervt die Augen- er schreibt - du meckerst... Er moniert zu wenig Action- du rechtfertigst dich- er rollt genervt die Augen...
    Immer und immer wieder, aber es passiert -NICHTS. Also warum sollte er ernsthaft in Erwägung ziehen, sein Verhalten zu ändern?

    Momentan macht er schlichtweg was er will. Ich denke, ihm ist bisher in keinster Weise klar, was er aufs Spiel setzt, weil da nicht ernsthafte Gegenwehr von dir kommt.

    Ihr seid nicht auf Augenhöhe, wie es immer so schön heißt. Du bietest seinem Verhalten keinen spürbaren Widerstand.

    Ich weiß, du möchtest deiner Kleinen die heile Familienwelt erhalten. Die habt ihr aber grade gar nicht. Die ist doch nicht mal in Sichtweite.

    Warte nicht, dass Er sich entscheidet, für oder gegen eure Familie. Triff du deine Entscheidung, egal wie. Und dann zieh die durch. Entscheide dich für DICH.

    Erst wenn er merkt, dass du ihm nicht brav folgst, sondern eigene Wege gehst, wird er merken, das auch er etwas zu verlieren hat.

    Er weiß nicht, ob er Beziehung will? Dann musst du es wissen. Er will grad nicht mit der Flirterei aufhören? Dann soll er weitermachen, aber ohne dich.

    Wenn du ihn weiterhin als Mann und Partner willst, dann signalisiere ihm die offene Tür, aber auch deine Konditionen, deine Grenzen, die Endlichkeit deiner Verfügbarkeit. Deutlich! Rede nicht, handele!

    Aus eigener Erfahrung, die Einsicht in die eigene Erkrankung (Depression) wäre eine meiner Bedingungen. Und zwar nicht nur für eine kurze Zeit der Behandlung, sondern langfristig.

    Ihr habt beide ein ganz schönes Packerl zu tragen und zu verarbeiten. Es ist wichtig, dass ihr beide voneinander wisst, wo die Schmerzgrenze des anderen ist und mit diesem Wissen sehr sensibel umzugehen.


  7. Registriert seit
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    AW: Ehe vor dem Aus?

    Na-ich, vielen Dank für's Kopf waschen. Ich brauche das scheinbar. Und du hast recht. Ich zeige keine Konsequenz sondern knicke ständig ein.

    Und dabei warf er mir im letzten Frühjahr vor dass ich immer den Ton angeben würde und immer alles kriegen würde was ich will.
    Das hat bei mir irgendwie was ausgelöst.
    Geändert von Ovis (24.02.2020 um 20:33 Uhr)


  8. Registriert seit
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    AW: Ehe vor dem Aus?

    Zitat Zitat von Ovis Beitrag anzeigen

    Und dabei warf er mir im letzten Frühjahr vor dass ich immer den Ton angeben würde und immer alles kriegen würde was ich will.
    Das hat bei mir irgendwie was ausgelöst.
    Das ist im Prinzip manipulativ und solch eine Ansage führt nicht zu einer offenen und klaren Auseinandersetzung mit echten Themen, welche die Beziehung betreffen. Das bügelt den anderen, also dich einfach ab in seinen Bedürfnissen. Es signalisiert einfach ein "Lass mich in Ruhe, alles nur dein Problem, bei mir setzt du nichts mehr durch, ich rede nicht mehr drüber, fertig. " Darum hat er sich ja letztendlich erfolgreich und leicht irre gedrückt, allerdings lässt du das zu. So wie er sich verhält, ist das massiv beziehungsschädigend. Aber wie kam es, dass dir nicht auffiel, dass er dich abbügelt anstatt offen und klar zu sprechen, eure Angelegenheiten nicht an sich ran lies und dich im Unklaren? Das ist doch kein normales Beziehungsverhalten. Da braucht man auch gar nicht an Einzelheiten rumdoktorn. Da bin ich mir sicher, dass er ein tiefergehendes Problem hat und dich durch dieses eben nicht real wahrnimmt sondern durch seine persönliche Brille, die ggf. von alten Erfahrungen und seiner Depression geprägt hat. Nur, weshalb lässt du das so zu? Retten kann nur er sich selbst.

    Ich verstehe na_ich vollkommen und sehe das haargenauso. Da fehlt die absolut klar Ansage, dass er deine Grenzen verletzt und sich, wenn er bleiben will längere Zeit aktiv in Therapie zu begeben hat bzgl. seiner Depression.

    Und, dass du von na_ich den Kopf gewaschen bekommen hast, sehe ich nicht so. Was meinst du wie viel Mühe solch ein Post macht und ich glaube viel eher, dass sie dir helfen wollte. Verstehst du meine Posts auch so? Dann werde ich hier nichts mehr schreiben. Manche wollen dann einfach, was sie wollen ohne sich aus ihren Problemen rauszufinden. Sowas akzptiere ich sofort und habe auch noch anderes zu tun.
    Geändert von wilde20er (24.02.2020 um 11:37 Uhr)

  9. Avatar von ja-aber
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    AW: Ehe vor dem Aus?

    Zitat Zitat von Ovis Beitrag anzeigen
    Und dabei warf er mir im letzten Frühjahr vor dass ich immer den Ton angeben würde und immer alles kriegen würde was ich will.
    Erst mal: es tut mir echt leid, das hier alles zu lesen... erinnert mich auch ein bisschen an meine Ehe...

    Ja, einer MUSS entscheiden, wenn der andere eiert. Dein Mann eiert. Also bleibt Dir gar nichts anderes übrig. Klar. ABER: tappe nicht in die Falle, für IHN zu entscheiden. Mir ist das aufgefallen beim Job. Er eierte, Teilzeit, Unzufriedenheit, Du hast ihm einen Tritt verpasst => entschieden. Er hat erst dann gemacht. Du bist aber nicht seine Mama, er hätte das selbst entscheiden müssen.

    Teufelskreis! Er entscheidet nicht => Du entscheidest => er schiebt Dir den schwarzen Peter zu - sie kriegt immer, was sie will => er wird passiv, fühlt sich fremdbestimmt => Er entscheidet nicht...

    Mein Tipp: beschäftige Dich mal mit "passiv-aggressiver Persönlichkeitsstörung". Das heißt um Gottes Willen nicht, dass Dein Mann darunter leidet! ABER! Es könnte Dir trotzdem einen Weg zeigen, wie Du mit seiner Passivität und seinem Gefühl der Fremdbestimmung umgehen könntest. Für mich liest sich einiges hier aber so, dass es in die Richtung gehen könnte. Diese "Na, wenn Du meinst, dann machen wir das halt so, wie Du willst" Einstellung.

    Er schlägt etwas vor (Wanderung), Du hast gute Argumente dagegen, die er nicht bedacht hat, aber Du bekommst den Schwarzen Peter (immer hast Du was rumzunörgeln). Da herauskommen ist wirklich schwierig. Aber Du musst üben, den Schwarzen Peter konsequent zurückzuspielen.

    Er will keine Beziehung - er will ausziehen oder auch nicht - lauter Entscheidungen, am Ende fühlst Du Dich in der Pflicht, die Konsequenzen zu ziehen. Warum eigentlich? Sag ihm doch: Du, ich muss im März mit meinem Chef reden, was sag ich dem denn jetzt? Und dann Nervenstärke beweisen, denn er wird sich winden. Mache Dir einen Plan B und besprich den um Gottes Willen auch mit Deinem Chef. Aber lass Deinen Mann das nicht wissen. Lass ihn eiern.

  10. Avatar von Ullalla
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    AW: Ehe vor dem Aus?

    Zitat Zitat von wilde20er Beitrag anzeigen
    ...
    Und, dass du von na_ich den Kopf gewaschen bekommen hast, sehe ich nicht so. Was meinst du wie viel Mühe solch ein Post macht und ich glaube viel eher, dass sie dir helfen wollte. Verstehst du meine Posts auch so? Dann werde ich hier nichts mehr schreiben. Manche wollen dann einfach, was sie wollen ohne sich aus ihren Problemen rauszufinden. Sowas akzptiere ich sofort und habe auch noch anderes zu tun.
    Warum so empfindlich und vorwurfsvoll? Wenn dieser Absatz mal nicht manipulativ ist...

    Ovis hat sich für klare Worte bedankt! Und nichts empört von sich gewiesen. Deshalb ist Deine Reaktion irgendwie unverständlich.
    life is all about
    finding people who
    are your kind of
    CRAZY

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