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  1. Registriert seit
    19.07.2013
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    AW: Was ist aus uns geworden?

    Oh man, das ist schwer.

    Jetzt sind außer dem Mann (klingt so lapidar....) auch noch die Kinder weg (denen Du so viel gegeben hast).

    Wie abgeschnitten ein ganzer Lebensbereich: das, was vorher die Zukunftsgedanken waren.

    Du hast wegen ihm auf Kinder verzichtet, jetzt ist die ganze Bande weg und mit einer neuen Familie in Verbindung.
    Das muss man erst mal aushalten (ich würde vor Eifersucht an die Decke gehen.)

    Dein Zurückstecken - so, wie Du es empfunden hast - wird nicht gewürdigt werden im Nachhinein.

    Du hast die Trennung zum Nachdenken genommen und er schon zum Neuorientieren.

    Puh, mich würde das erst mal mega sauer machen.

    Hast Du paar liebe Leute um Dich?
    Weißt Du, womit Du Dir gut tun und das Leben in dieser schweren Kummerphase ein bisschen aufhellen kannst?

    Ich hab mich früher in ähnlichen Situationen immer in Projekte und Ablenkung gestürzt. Heute würde ich mir wahrscheinlich eher viel Zeit nehmen und im Schneckentempo durch alles durchgehen.

    Viel Kraft, Trost, Geduld Dir!

  2. Avatar von bifi
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    AW: Was ist aus uns geworden?

    Denk nochmal nach! Willst Du ihn wirklich zurück? Und wenn ja, aus welchem Grund?
    "Schau lange und genau auf die Dinge, die dich erfreuen - zumindest länger als auf die Dinge, die dich ärgern."
    Sinonie - Gabriele Colette


    Denken und Sein werden vom Widerspruch bestimmt
    Aristoteles - Griechischer Philosoph

  3. Avatar von schafwolle
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    AW: Was ist aus uns geworden?

    Zitat Zitat von Grande-Soya-Chai Beitrag anzeigen
    ... ein Zusammenziehen mit meinen beiden Haustieren wollte er nicht.
    Zitat Zitat von Grande-Soya-Chai Beitrag anzeigen
    ... nach einer Krankheitsgeschichte (wo meine Katze nicht mehr sauber war und ich immer am Putzen war), ist mein Ex gar nicht mehr zu mir nach Hause gekommen.
    Das tut mir leid, Grande-Soya-Chai!
    Aber daran kannst Du getrost festmachen, dass Ihr eindeutig nicht die gleichen
    Werte geteilt habt. Vielleicht hilft Dir ja dieser Gedanke bei Loslassen?

    Sich im Nachhinein vor Augen zu führen, was man alles hätte anders machen können
    oder sollen, sollte Dich nicht dazu verleiten, der Beziehung hinterher zu trauern. Es ist
    nie verkehrt, seine Anteile am Scheitern zu reflektieren, das gehört zu den wertvollen
    Lebenserfahrungen.

    Aber Du solltest das nicht mit "Dir selbst die Schuld geben" verwechseln.


  4. Registriert seit
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    AW: Was ist aus uns geworden?

    Zitat Zitat von luftistraus Beitrag anzeigen
    Ganz ehrlich - meine hat da die große Vermutung, das du dir sehnlichst eigene Kinder/Familie wünscht und das hast du auf diesen Mann mit seinen Kindern übertragen. Nun bist du (gefühlt) ganz allein und das willst du überhaupt nicht
    Ich bin vor vielen Jahren ins Ausland in diese Stadt gezogen und habe hier nur meine Freunde und keine Verwandte. Du hast da vollkommen recht, ich wollte ankommen. Habe es aber nicht geschafft seine Kinder für mich zu gewinnen. Denen war ich vollkommen egal und das hatte mich sehr verletzt. Seine Ex da ziemlich Stimmung gegen mich gemacht und gearbeitet hatte (nach der Ehe hatte er noch andere Beziehungen, ich war nicht gleich nach ihr mit ihm zusammen). Da kann ich die Kinder verstehen und sie bedeuten mir trotz allem genau so viel wie vorher. Mir tut es sehr leid, dass er sich auf andere Dinge einlässt anstatt sich mehr um seine Kinder zu kümmern.


  5. Registriert seit
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    AW: Was ist aus uns geworden?

    Zitat Zitat von kaffeewasser1 Beitrag anzeigen
    Hast Du paar liebe Leute um Dich?
    Weißt Du, womit Du Dir gut tun und das Leben in dieser schweren Kummerphase ein bisschen aufhellen kannst?

    Ich hab mich früher in ähnlichen Situationen immer in Projekte und Ablenkung gestürzt. Heute würde ich mir wahrscheinlich eher viel Zeit nehmen und im Schneckentempo durch alles durchgehen.

    Viel Kraft, Trost, Geduld Dir!
    Vielen Dank euch allen!

    Ich habe ein paar wenige Freunde da, mit denen ich ab und zu was unternehmen kann. Für heute und morgen habe ich vom Arzt was bekommen und ich werde nächste Woche nochmal hingehen. Gern würde ich mich in neue Projekte und Ablenkung stürzen, aber ich kann keine klaren Gedanken fassen. Ich würde sagen, dass ich einfach da bin aber nicht ganz bei mir. Ich fühle 24 Stunden einfach nur den Schmerz, schwitze sehr stark und habe ständig das Gefühl, dass mein Herz gleich zerspringt.


  6. Registriert seit
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    AW: Was ist aus uns geworden?

    Danke, liebe Schafwolle!

  7. Avatar von schafwolle
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    AW: Was ist aus uns geworden?

    Zitat Zitat von Grande-Soya-Chai Beitrag anzeigen
    Habe es aber nicht geschafft seine Kinder für mich zu gewinnen. Denen war ich vollkommen egal und das hatte mich sehr verletzt. Seine Ex da ziemlich Stimmung gegen mich gemacht ...
    Ich fürchte, Du hattest viel zu sehr den Fokus darauf, seine Kinder für Dich zu gewinnen.
    Es klingt fast so, als wärst Du gerne eine Art Ersatzmutter gewesen.

    Auch wenn die Ex nicht Stimmung gegen Dich gemacht hätte ... es ist wahrlich nicht
    ungewöhnlich, dass Kinder zu den neuen Partnern eines Elternteils keine innige Beziehung
    aufbauen (wollen). Da hattest Du wohl eine falsche Erwartungshaltung.

    Mir tut es sehr leid, dass er sich auf andere Dinge einlässt anstatt sich mehr um seine Kinder zu kümmern.
    Wie alt sind denn die Kinder?
    Leben sie bei ihm?

    Und woher weißt Du, in welchem Ausmaß er sich kümmert bzw. das nicht tut?


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    AW: Was ist aus uns geworden?

    Zitat Zitat von bifi Beitrag anzeigen
    Denk nochmal nach! Willst Du ihn wirklich zurück? Und wenn ja, aus welchem Grund?
    Damals hatte ich mir selber einen Zettel gemacht, mit Plus Minus Punkten unserer Beziehung. Diesen hab ich mir wieder hervorgeholt und die ganzen Probleme, die mich vorher belastet hatten, darüber würde ich heute hinweg sehen. Ich hatte mich in einigen Sachen so verbissen... das war nicht richtig.

    Er ist liebevoll, war immer für mich da, haben viel zusammen gelacht, auf ihn konnte ich mich immer verlassen, war mein Fels in der Brandung, mit ihm konnte ich zusammen handwerken, kochen, tolle Reisen unternehmen, konnte über alles reden, er war mein Berater, Freund und Geliebter - kurz: er hatte mich glücklich gemacht. Zum ersten Mal im Leben fühlte ich mich angekommen. Aber Familie... Das konnte er mir nicht bieten aber gleichzeitig gab er mir immer zu verstehen, dass seine Kinder Vorrang haben (was für mich immer selbstverständlich war). Das tat irgendwann einfach nur verdammt weh. Dass es mich verletzte, konnte er nicht verstehen.


  9. Registriert seit
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    AW: Was ist aus uns geworden?

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Ich fürchte, Du hattest viel zu sehr den Fokus darauf, seine Kinder für Dich zu gewinnen.
    Es klingt fast so, als wärst Du gerne eine Art Ersatzmutter gewesen.

    Auch wenn die Ex nicht Stimmung gegen Dich gemacht hätte ... es ist wahrlich nicht
    ungewöhnlich, dass Kinder zu den neuen Partnern eines Elternteils keine innige Beziehung
    aufbauen (wollen). Da hattest Du wohl eine falsche Erwartungshaltung.

    Wie alt sind denn die Kinder?
    Leben sie bei ihm?

    Und woher weißt Du, in welchem Ausmaß er sich kümmert bzw. das nicht tut?
    Mir war es immer wichtig für die Kinder (14 und 18) immer eine Freundin zu sein. Ersatzmutter wollte ich nie sein, obwohl er mal meinte, ich hätte die Rolle der Zweitmutter. Im Frühjahr schrieb die Ex, dass die jüngere oft weinen würde, weil er sich nicht für ihre Schule interessieren würde. Die Kinder leben bei der Mutter, die kleine kommt alle 14 Tage und die grosse lässt sich oft mehrere Wochen/Monate nicht blicken. Aber sie ruft hin und wieder mal an.

    Er war sehr unter Druck und ich habe unbewusst ebenfalls mit meinen Themen Druck gemacht, weil ich diese nicht vernachlässigen wollte. Im letzten gemeinsamen Urlaub wurde ich leider krank und musste in eine Notfallpraxis. Irgendwann meinte er, mit mir könne man nie etwas richtiges unternehmen, weil ich ständig krank wäre. Ja, ich war sehr oft krank, habe es mir aber doch nicht ausgesucht.


  10. Registriert seit
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    AW: Was ist aus uns geworden?

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Das tut mir leid, Grande-Soya-Chai!
    Aber daran kannst Du getrost festmachen, dass Ihr eindeutig nicht die gleichen
    Werte geteilt habt. Vielleicht hilft Dir ja dieser Gedanke bei Loslassen?

    Sich im Nachhinein vor Augen zu führen, was man alles hätte anders machen können
    oder sollen, sollte Dich nicht dazu verleiten, der Beziehung hinterher zu trauern. Es ist
    nie verkehrt, seine Anteile am Scheitern zu reflektieren, das gehört zu den wertvollen
    Lebenserfahrungen.

    Aber Du solltest das nicht mit "Dir selbst die Schuld geben" verwechseln.
    Ja, das Thema Katzen war für ihn grösser als er es zugeben wollte. Irgendwann sprach er davon, dass er die Katzen einschläfern würde. Mich machte das einfach nur sprachlos... Heute geht es den Katzen gut und haben eine Lebensqualität die Dank der Medikamenten stabil ist. Nein, bei den Katzen hätte ich nichts anders gemacht.

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