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  1. Avatar von brighid
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    AW: Trennung nach Streit

    Zitat Zitat von farfalle61 Beitrag anzeigen
    Das Ausrasten finde ich auch normal.
    Die Frage ist wo der Knackpunkt liegt. Was ist das Streitthema ? Kann man daran arbeiten ?
    ausrasten kann/tut man/frau.

    aber ständig und immer wieder und in dieser intensität?

    sie agiert und er flüchtet, sie setzt ihm hinterher und er flüchtet weiter und noch weiter.


    und ja, man/frau kann von ständigen streitereien so müde und so kaputt sein, dass man/frau nur noch flüchtet.
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern


  2. Registriert seit
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    AW: Trennung nach Streit

    Zitat Zitat von --martha-- Beitrag anzeigen
    Echt jetzt? Das findet Ihr alle "normal"? Die Sachen scheinen ihn ja so verletzt zu haben, dass er die Vertrauensbasis nach 18 Jahren in Frage stellt.
    Ehrlich, ich finde "brüllen und heulen" wenn man gerade verlassen wird im Rahmen üblichen menschlichen Verhaltens.
    Da bin ich dabei. Das kann passieren. Als mein Ex mich im Zuge der Trennung aufs übelste hintergangen und verxxxx hat bin ich auch ausgerastet. Der hat wohl kühl gelächelt . Aber wie auch immer.

    Andere Dinge die dort vorgefallen sind......wir wissen nicht was es war. Generell sich gegenseitig zu verletzen finde ich auch nicht OK.
    Lizzy 27.11.2019

    Den Wind können wir nicht ändern, aber wir können ihm eine andere Richtung geben (Aristoteles)
    Weisst du warum dein Kopf rund ist ? Damit deine Gedanken eine andere Richtung nehmen können


  3. Registriert seit
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    AW: Trennung nach Streit

    aber ständig und immer wieder und in dieser intensität?
    Nee, das nicht !
    Lizzy 27.11.2019

    Den Wind können wir nicht ändern, aber wir können ihm eine andere Richtung geben (Aristoteles)
    Weisst du warum dein Kopf rund ist ? Damit deine Gedanken eine andere Richtung nehmen können


  4. Registriert seit
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    AW: Trennung nach Streit

    Zitat Zitat von --martha-- Beitrag anzeigen
    Echt jetzt? Das findet Ihr alle "normal"? Die Sachen scheinen ihn ja so verletzt zu haben, dass er die Vertrauensbasis nach 18 Jahren in Frage stellt.
    Streit und verletzende Sachen, stehen im Plural. Irgendwann ist das Maß dann einfach voll.


  5. Registriert seit
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    AW: Trennung nach Streit

    Normal im Sinne von "kommt vor" bzw. "wundert mich jetzt nicht so" ? - ja.

    Wünschenswert/vorbildlich/ideal ? - Nein.

    Jemandem eine runter hauen fände ich so bedenklich, dass ich auch zu einer therapeutischen Unterstützung raten würde.
    Jemanden, der gerade seine Koffer packt und einem verlässt "hau ab, du blöder Arsch, ich habe dich eh nicht geliebt" hinzuschleudern und dabei Rotz und Wasser zu heulen, finde ich - menschlich

    Ich finde halt nicht, dass @Kathi jetzt in Sack und Asche gehen sollte, weil sie emotional sehr sichtbar reagierte.
    Sie wird ihn nicht aus dem Haus geprügelt haben... (Übertreibung)

    Er spielt jetzt halt die "man hat mir tiefstes Unrecht getan und daher lasse ich die Kathi schmoren" Karte und bockt in der neuen Wohnung.

    Wer weiß, wer weiß, ob ihm das als Begründung nicht gerade recht kam...

    @Kathi, mach dich nicht selbst so klein

  6. Avatar von overknee
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    AW: Trennung nach Streit

    Was ich jetzt nicht verstehe:
    Hattet ihr nun externe Hilfe oder nicht?


  7. Registriert seit
    08.06.2013
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    AW: Trennung nach Streit

    Jo, soll sie mal erst aufklären bevor wir weiter spekulieren.
    Lizzy 27.11.2019

    Den Wind können wir nicht ändern, aber wir können ihm eine andere Richtung geben (Aristoteles)
    Weisst du warum dein Kopf rund ist ? Damit deine Gedanken eine andere Richtung nehmen können


  8. Registriert seit
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    AW: Trennung nach Streit

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Normal im Sinne von "kommt vor" bzw. "wundert mich jetzt nicht so" ? - ja.

    Wünschenswert/vorbildlich/ideal ? - Nein.

    Jemandem eine runter hauen fände ich so bedenklich, dass ich auch zu einer therapeutischen Unterstützung raten würde.
    Jemanden, der gerade seine Koffer packt und einem verlässt "hau ab, du blöder Arsch, ich habe dich eh nicht geliebt" hinzuschleudern und dabei Rotz und Wasser zu heulen, finde ich - menschlich

    Ich finde halt nicht, dass @Kathi jetzt in Sack und Asche gehen sollte, weil sie emotional sehr sichtbar reagierte.
    Sie wird ihn nicht aus dem Haus geprügelt haben... (Übertreibung)

    Er spielt jetzt halt die "man hat mir tiefstes Unrecht getan und daher lasse ich die Kathi schmoren" Karte und bockt in der neuen Wohnung.

    Wer weiß, wer weiß, ob ihm das als Begründung nicht gerade recht kam...

    @Kathi, mach dich nicht selbst so klein
    Wenn das Mal vorkommt, okay. Wird das aber zur Regel, ist es definitiv bedenklich.

  9. Avatar von twix25
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    AW: Trennung nach Streit

    Es liest sich, als es 2x in der akuten Situation vorgekommen ist.

    Das sich beide erschrocken haben, ist klar, wenn man das nicht kennt

    Wenn das! wirklich nicht mehr vorkommen soll, musst Du, Kati in Vorleistung gehen

    Aber sich nach diesen in sehr kurzer Zeit aufgetretenen Vorfällen gleich eine Wohnung zu nehmen und sich ev trennen zu wollen, finde ch absolut überzogen!!!

    Nun gibt es aber noch das Grundthema "unzufrieden mit der Entwcklung der Ehe"

    Wenn es eben möglich ist, würde ich an Deiner Stelle mal in mich gehen und versuchen (ev mit Hilfe) zu sortieren, was Du denn zukünftog willst u wie du dir dein Leben vorstellen kannst

    Das kannst Du ihm dann ja vorlegen und man kann schauen, ob da noch eine Schnittmenge vorhanden ist


    Die entscheidende Frage wird sein, wieviel Liebe ist da von Beiden noch ?
    ************************************************** **************************************

    Ich so : "Och bitte" - Mein Leben so : "Nö!"

    Ich wieder: "Och bitte"

    Mein Leben so : "Naaaa guut"


  10. Registriert seit
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    AW: Trennung nach Streit

    Zitat Zitat von cocoberry Beitrag anzeigen
    Kann man kleine Kinder nicht auch genießen?
    Ist mit Teenagern die Familienphase beendet, da ist man dann nicht mehr Familie?
    Oder ist damit -etwas verschnörkelt- gemeint, dass ihr euch in Erziehungsfragen, sowie in der jeweiligen Wichtigkeit vom Familienleben nicht einig wart?
    !
    Er hat die kleinen Kinder auch sehr genossen. Ich genieße die großen auch.
    Ich kann es selbst nicht so fassen, sonst wäre es auch kein Problem... er hätte gern mehr (nur mit mir) unternommen, die Kinder sind groß genug, aber wir haben es nicht so umgesetzt. Über Nacht z.B. fand ich noch zu viel. So wirklich locker war ich auch nicht, wenn wir dann unterwegs waren. Als die Kinder klein waren, hat er nie einen Babysitter akzeptiert (außer meiner Mutter), da war er der Besorgtere. Irgendwie könnten sie ein bisschen weniger schnell groß werden. Ja, ich arbeite, und manchmal kommt es mir vor, ich habe da auch was verpasst. Obwohl ich gerne arbeite. Manchmal denk ich, ich bin mit dem Empty-Nest-Syndrom einfach zu früh dran.
    Oder er wollte “richtig” mit mir Mountainbiken. Er meinte, ich schaffe sein Pensum, die Kinder aber nicht. Ich glaube, es wäre wenn andersrum gewesen.
    Ich hätte ganz gern noch ein Kind gehabt, hat aber nicht geklappt.

    Er kümmert sich viel/ gerne um die Kinder, mehr als viele Väter, wenn ich mir meine Freundinnen so anhöre.

    Hobbies und Freundschaften hab ich wohl zu wenig. Wir sind erst vor drei Jahren hier her gezogen, damals hatte ich einen größeren Freundeskreis. Ich pflege meine alten Freundschaften zwar per WhatsApp (selten sehen wir uns), hier hab ich aber nicht so viele Kontakte. Ich versteh mich gut mit Kollegen/ anderen Eltern. Er geht gerne mal mit Kollegen essen oder was trinken, so Kollegen hab ich gar nicht. Meine wollen abends heim.

    Mary, die Sprechstunde hat eine Therapie empfohlen. Da hab ich sogar schnell eine Therapeutin gefunden, in der ersten Stunde hat sie nur gesagt, wie so eine Therapie abläuft und mich mit einem Stapel Fragebogen versorgt. Die nächste Stunde ist erst Anfang Januar. Allerdings vermischen sich da die Themen Unzufriedenheit/ Streits/ Trennung bislang auch noch.
    Meiner Hausärztin habe ich die Unzufriedenheit beschrieben, die meinte es hätte depressive Züge und hat mir auch zu einer Therapie geraten. Was davon zu halten ist, weiß ich nicht.
    Ja, glaubst du er kann sich davon erholen?

    Rokeby, er wollte aus dem Zimmer, ich bin ihm überall hinterher, ich hab wie ein zorniges Kleinkind mit dem Fuß aufgestampft und das Smartphone an die Wand geworfen (also nicht nach ihm/ in seine Richtung, er wollte auch wieder raus gehen). Inhaltlich dass er uns sitzen lässt, dass wir ihm nicht wichtig sind, er lieber mit Kumpels saufen geht oder ob er schon ne Neue hat, dass er mir in guten und schlechten Tagen versprochen hat, ich ihn ohne Hintertürchen geheiratet hab, ihm vertraut hab und er jetzt einfach geht.
    Es waren 2 Streits, einer mit 2 Höhepunkten in einer Woche und einer nach der Trennung. Er sagt er hatte es richtig mit der Angst, weil er mich gar nicht stoppen konnte.
    Und natürlich war die Situation vorbelastet mit der Unzufriedenheit und der Eifersucht.

    Ihm gehen auch “normale” Streits sehr nahe.
    Ich bin sonst überhaupt nicht jähzornig. Ich werd kaum je laut oder genervt, auch den Kindern gegenüber. Sonst hab ich im Streit in der höchsten Eskalation höchstens geheult.

    Klar Will ich die Unzufriedenheit loswerden. Und klar ihn zurück. Bequem wäre jetzt nicht die Beschreibung, die mir einfiele.

    Ich hatte immer so eine innere Ausgeglichenheit, was er besonders an mir mochte. Sonst bin ich die Stabile und er ist der Gesellige, Offene. Ich meine das total positiv, da war so ein unbeschwerter Flow zwischen uns, obwohl es irgendwie beklemmend klingt wenn ich es schreibe . Er hat nie jemanden (so nah) an sich ran gelassen wie mich.

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