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  1. Avatar von Vienna__
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    AW: Wieder getrennt leben, ist das der Anfang vom Ende?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Irgendwie irritiert mich gerade, dass Du so darauf bestehst, dass seine Kinder zu Euch ziehen - wenn die das doch selbst nicht möchten und bei der Mutter leben?
    Das ist das nächste Thema und für mich Wichtigste: Kinder sollten alleine entscheiden, wo sie leben möchten. Keine 10 Pferde hätten mich seinerzeit zu meinem Vater und seiner neuen Frau gebracht - selbst wenn sie in einem Schloss gelebt hätten. Und noch nichtmal über das WE wollte ich da sein.


  2. Registriert seit
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    AW: Wieder getrennt leben, ist das der Anfang vom Ende?

    Das stimmt.
    Vielleicht bin ich da anders geprägt.
    Ich wäre immer gerne bei meinem Vater und seiner neuen Frau gewesen, aber klassisch wurde mir auferlegt, Kinder gehören zur Mutter. Und ich fühlte auch als gäbe es dort keinen Platz für mich und wollte man mich dort auch nicht haben.

    Dass das ein Weg ist und ein langer noch dazu, ist mir klar. Es war nun nach 6 Wochen mehr und mehr erdrückend. Wie würdest du nun weiter vorgehen? Wie verhalte ich mich jetzt? Ich hab nun erst recht das Gefühl, ihm zeigen zu müssen, dass ich ihn wirklich trotzdem noch will.

  3. Avatar von Vienna__
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    AW: Wieder getrennt leben, ist das der Anfang vom Ende?

    Zitat Zitat von Krumen Beitrag anzeigen
    Dass das ein Weg ist und ein langer noch dazu, ist mir klar. Es war nun nach 6 Wochen mehr und mehr erdrückend. Wie würdest du nun weiter vorgehen? Wie verhalte ich mich jetzt? Ich hab nun erst recht das Gefühl, ihm zeigen zu müssen, dass ich ihn wirklich trotzdem noch will.
    Indem Du die Paarebene in den Vordergrund stellst! Wenn Du ihn liebst, dann liebst Du ihn. Zeig ihm das. Aber bitte, lass ihn entscheiden, was er mit seinen Kids macht und die Kids auch mit ihm. Kannst Du (!) das nicht, dann sei so fair und erkenne, dass Du damit nicht kannst.

    Einfach gesagt: Es geht Dich schlichtweg nichs an, wie er mit seinen Kids umgeht und umgekehrt. Die Frage ist, ob Du damit umgehen kannst, dass dem so ist.

  4. Avatar von bifi
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    AW: Wieder getrennt leben, ist das der Anfang vom Ende?

    Wie alt sind denn die Kinder?
    Habe ich das richtig verstanden, dass Du sie gar nicht kennst? Wäre es dann nicht erst mal wichtig Dein Bedürfnis sie kennen zu lernen zu erfüllen. Wie kommst Du nur auf die Idee von Patchwork- Family, wenn doch die Kinder von ihm bei der Mutter leben? Ab und zu Besuch reicht doch auch.

    bifi
    "Schau lange und genau auf die Dinge, die dich erfreuen - zumindest länger als auf die Dinge, die dich ärgern."
    Sinonie - Gabriele Colette


    Denken und Sein werden vom Widerspruch bestimmt
    Aristoteles - Griechischer Philosoph


  5. Registriert seit
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    AW: Wieder getrennt leben, ist das der Anfang vom Ende?

    Ich finde das alles merkwürdig.

    Du schreibst, dein Haus wäre für 6 Personen zu klein, dabei haben nie 6 Personen darin gelebt.
    Es sei sogar für 2, 3 Personen zu eng. Und dennoch zog er bei dir ein.
    Ein 1-Mann-Haus?
    Das Haus ist nicht geschrumpft. Vielmehr ist dir wohl die Nähe zu viel. Ist er sehr präsent, Raum einnehmend? Und nimmt dir damit die Luft?

    Seine Kinder fehlen dir als Menschen? Unbekannterweise? (1 x gesehen)
    Wie kann mir ein Fremder fehlen?

    Dein Freund hat scheinbar kein großes Interesse an seinen Kindern. Wenn ich das richtig lese, hatte er vor eurer Beziehung auch nicht viel Kontakt, auch da übernachteten sie nicht bei ihm, waren eigentlich nur mal seine Wohnung besichtigen, ansonsten trifft er sie öffentlich für eine jeweils kurze Zeit.

    Wenn du jetzt deine Bedürfnisse anmeldest und eine unpassende Entscheidung revidiert, kommt bei ihm mimimi, verletzter Rückzug. Er meldet sich nicht mehr.
    Aus der armes-Opfer-Rolle heraus manipulieren?

    Du gefährdest die Beziehung, wenn du etwas für dich nicht passendes rückgängig machst?
    Wow. Interessante Sicht.
    Da sehe ich eher seine Reaktion als beziehungsgefährdend.

    Als nächstes fiel dir ein, dass ihr ein größeres gemeinsames Haus braucht, mit Platz für seine Kinder. Die bisher nie bei ihm übernachten, sich nie in seiner Wohnung aufhalten. Was er ganz klar auch nicht anstrebt. Aha.

    Und diese "Planung", obwohl wenige Wochen des Zusammenlebens ohne seine Kinder zeigten, dass das bei euch nicht so wirklich klappt.

    Puh.

    Du wünscht dir einen liebevollen Familienvater, den Superdad. Und heile Patchwork-Welt.
    Du hast aber diesen Mann. Und an dem kannst du nicht herumschnitzen und versuchen, ihn für deine Wünsche passend zu machen.
    Du hast eine klare Vorstellung von seiner Paparolle. Er eine völlig andere. Und das willst du nicht akzeptieren.
    Dieser Mann will seine Kinder weitgehend ausblenden. Ihm ist egal, wenn kein Platz für sie ist. Er hat da andere Wünsche, Vorstellungen, als du.
    Du müsstest ihn schon wollen wie er ist.

    Du willst ihn aber nicht ohne seine Kinder. Ein Zusammenleben schließt du dann aus.
    Und ihn gibt es nicht mit seinen Kindern.

    Helfende Hand? So möchtest du dich gerne sehen?
    Für mich übergriffige Hand. Du möchtest ihm etwas aufoktroyieren, was er so gar nicht will. Nie wollte.

    Für mich stimmt da hinten und vorne nichts.

    Lebt getrennt. Trefft euch. Habt Spaß. Und jeder lebt auf seine Weise. Oder trennt euch gleich. Zusammen macht ihr euch nur gegenseitig das Leben schwer.

    Für deine Kinder fand ich das unüberlegte Verhalten von euch Erwachsenen nicht gut.
    "Besser" macht er es in Bezug auf seine Kinder aber auch nicht. Erstens wurden sie mit deiner Existenz konfrontiert, sahen dich dann nie wieder. Zweitens nimmt er ja keine Rücksicht auf sie, sondern integriert sie schlicht nicht in sein Leben.

    *

  6. Avatar von Horus
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    AW: Wieder getrennt leben, ist das der Anfang vom Ende?

    Vergiss die heile Patchwork-Welt, deinen Kindern zuliebe.
    Ich bin heilfroh, hat unsere Mutter meinem Bruder und mir keine Patchwork-Situation mit ihrem neuen Partner (und jetzigen auch schon langjährigen Ehemann) und dessen 2 Kindern aus erster Ehe zugemutet, sondern haben sie und ihr Partner entschieden, getrennt wohnen zu bleiben. Die Beziehung zwischen den beiden konnte trotzdem gelebt werden, hat gehalten und ist glücklich. Mein Verhältnis zu ihrem neuen Partner ist ok - was auch darauf zurückzuführen ist - davon bin ich überzeugt -. dass eben gerade nicht krampfhaft eine Familie und zu viel Nähe hergestellt wurden.

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
    _____________________________________

    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.


  7. Registriert seit
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    AW: Wieder getrennt leben, ist das der Anfang vom Ende?

    Zitat Zitat von Krumen Beitrag anzeigen
    Das stimmt.
    Vielleicht bin ich da anders geprägt.
    Ich wäre immer gerne bei meinem Vater und seiner neuen Frau gewesen, aber klassisch wurde mir auferlegt, Kinder gehören zur Mutter. Und ich fühlte auch als gäbe es dort keinen Platz für mich und wollte man mich dort auch nicht haben.

    Dass das ein Weg ist und ein langer noch dazu, ist mir klar. Es war nun nach 6 Wochen mehr und mehr erdrückend. Wie würdest du nun weiter vorgehen? Wie verhalte ich mich jetzt? Ich hab nun erst recht das Gefühl, ihm zeigen zu müssen, dass ich ihn wirklich trotzdem noch will.
    Das ist dein Kernproblem.
    Das hat nichts mit der neuen Beziehung zu tun.

    Du hast seine Kinder einmal getroffen ? Und an ihnen willst du jetzt dein Kindheitsthema reparieren ?
    Das geht nicht !

    Bleib in Kontakt mit ihm und lass ihn sein Ding mit seinen Kindern machen. Egal wie er es machen will.
    Es ist schade. Aber das ist sein Thema.
    Lizzy 27.11.2019

    Den Wind können wir nicht ändern, aber wir können ihm eine andere Richtung geben (Aristoteles)
    Weisst du warum dein Kopf rund ist ? Damit deine Gedanken eine andere Richtung nehmen können


  8. Registriert seit
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    AW: Wieder getrennt leben, ist das der Anfang vom Ende?

    Zusammen wohnen, empfandest du grundsätzlich zu eng, zu erdrückend und zu nah, insofern ist es gut, entsprechende Konsequenzen gezogen zu haben.

    Andererseits stört dich, wie er als Vater agiert, weil er seine eigenen Kinder weitgehend aus seinem Leben getrennt hat und nicht einmal als Wochenendvater tätig wird.

    Weil du selbst Mutter bist, liegt dein Augenmerk natürlich auch darauf, wie dieser Mann sich zu seinen leiblichen Kindern positioniert und nun erkennst du, dass dieser Mann diesbezüglich einen großen Haken, in deinen Augen, aufweist.

    Er ist gekränkt, weil du nicht weiter mit ihm zusammenleben willst und du hast gemerkt, dass er in einem Aspekt, mitnichten deinen Auffassungen entspricht.
    Fraglich, ob diese Beziehung langfristig noch tragfähig sein kann.
    Cave: Beiträge können ggf. marginale Rückstände von Ironie und Sarkasmus aufweisen.
    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie das Posting oder fressen Sie die Verfasserin.


  9. Registriert seit
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    AW: Wieder getrennt leben, ist das der Anfang vom Ende?

    Ja, es ist fraglich.
    Mir ist klar, dass wir uns auf die Paarebene konzentrieren müssen und sein Kind da erstmal keine Rolle spielt.
    Ich habe erst vor ein paar Tagen Mit ihm darüber klar gesprochen. Doch er reagiert noch immer beleidigt und ignoriert mich praktisch immer, wenn wir uns nicht sehen.
    Heute sind die Kinder bei mir, planmäßig und ich sehe sie danach dann einige Tage nicht. Er fragte mich, ob wir zu viert heute Abend essen wollen. Ich hab versucht ihm zu erklären, dass wir uns ja ab morgen 6 Tage am Stück sehen können und ich den Abend heute mit den Kindern gerne alleine verbringen würde. Vielleicht war das wieder falsch? Er reagiert pampig, ignoriert mich komplett, antwortet auch nicht mehr auf meine Nachrichten :( Ich weiß einfach nicht wie ich es richtig mache
    Hab mich schon gefragt ob Paartherapie was bringen könnte.

    Er redet einfach nicht mit mir, wie er sich fühlt oder was er denkt. Er stellt sich grade tot. Mich ärgert es so!
    Geändert von Krumen (13.12.2019 um 16:24 Uhr)


  10. Registriert seit
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    AW: Wieder getrennt leben, ist das der Anfang vom Ende?

    Sobald ich ihn ablehne dh sobald ich sage, dass wir uns nicht sehen (hier geht es um die Kinder!), bin ich für ihn gestorben. Reden geht gar nicht. Er würde mich auch nie abends mal anrufen damit wir sprechen können.

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