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  1. Registriert seit
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    AW: 30 Jahre zusammen: Trennung ?! Eine Versuch der Ursachenforschung

    Zitat Zitat von Beachnoodle Beitrag anzeigen
    Liebe TE,
    ganz ehrlich wen. Ich das Verhalten deines Mannes lese wird mir schlecht.

    Er ist neidisch, missgünstig, eifersüchtig, träge und mitnichten ein Mann zu dem du zurückkehren solltest.
    Du hast in der Zeit in der er zwar auch gearbeitet hat, 1. gearbeitet, 2.Kinder erzogen und 3. Haus und Garten alleine gewuppt.
    Zusätzlich wurdest noch mit gegenstandslosen Unterstellungen verdächtigt und beleidigt.
    Das ist maximal respektlos Dir gegenüber. Dazu der Neid? Dass geht überhaupt nicht.

    Ganz ehrlich, lass es mit dem Neuanfang.
    Der Mann wird nur schlimmer...warte mal wenn der pensioniert wird,
    Was glaubst du was dann passiert? Der terrorisiert dich früh bis spät.
    Bleib in deinem Haus, mach deinen Job, geniesse deine Aktivitäten und lass ihn bei sich aufm Sofa hocken und eifersüchtig sein.
    Er hatte seine Chance.
    Eure Kinder gehen ihrer Wege und du willst mit DEM zusammenleben.
    Tu dir dass nicht an. Lass die Paarberatung etc. etc. Den änderst du nicht mehr.
    Du must nicht rumstreiten, aber du musst dir seine Verdächtigungen nicht mehr gefallen lassen.

    Schmeiss ihn beim nächsten Treff raus bei dir, wenn er unverschämt wird. oder noch besser treff
    dich mit ihm nur noch da, wo du ungehindert abhauen kannst.
    Er muss es merken, dass du dich Nicht mehr kleinmachst.

    Lass es mit dem Mann auf glückliches Paar zu machen. Der will dich kleinkriegen.
    Lass dass nicht zu.
    Hello Beachnoodle,

    diese Bedenken, die du geäußert hast, höre ich auch von einigen guten Freunden. Ja das mag sein und man weiß nie, was alles kommt. Aber es fällt mir schwer zu glauben, dass er so ist. Er ist nicht grundsätzlich bösartig. Ich denke, es ist viel seine innere Zerrissenheit, seine seelischen Verletzungen, gegen die ich gar nichts machen kann, die ihn so reagieren lassen. Ich hoffe nicht, dass es seine Intention ist, mich fertig zu machen. Seine eigentlichen Probleme haben nichts mit mir zu tun.

    Ich hoffe wir bekommen es hin, wenn die ersten durch die Trennung entstanden Wunden verheilen, einen freundschaftlichen Umgang miteinander zu haben. Das hoffe ich sehr.

    Danke Dir, für deine kraftvollen Worte und Energie!


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    AW: 30 Jahre zusammen: Trennung ?! Eine Versuch der Ursachenforschung

    Zitat Zitat von Blila1 Beitrag anzeigen
    Mir fällt dazu nur Küchenpsycho ein. Dein Mann: seit Jahren unzufrieden mit sich? jedenfalls offenbar mit seiner Arbeit. Fühlt sich im Vergleich zu dir unzulänglich, nicht nur beruflich - du bist auch das Familienzentrum. Er projiziert seine negativen Gefühle auf dich, wahrscheinlich auch seine klammheimlichen Wünsche nach einer Außenbeziehung, lagert seine dunklen Seiten aus auf dich. Du bist der klassische Sündenbock, da hast du keine Chance. Ihr könntet vielleicht eine haben, wenn er sich einer Therapie stellt, ausnahmsweise keiner gemeinsamen. Aber vermutlich ist es einfacher für ihn, sich als Opfer zu fühlen, dass sich bzw er damit sein Kopfkino erst realisiert, kann er nicht erkennen
    Hey Blila,

    eine Therapie wäre gut für ihn. Aber ob er das macht, keine Ahnung. Ich habe diese Aufgabe des Therapeuten jahrelang unbewusst erfüllt. Kraftzehrend. Bin ja auch kein Psychologe, wenngleich ich diese Themen spannend finde.

    Wenn er sich wirklich auf psychologische Hilfe einlassen würde, fände ich es ein großartiges Zeichen - auch für unsere Kinder.

    Diese Opferrolle sehe ich bei ihm auch. Er ist der arme Kerl, der verlassen wurde. Fast genießt er es. Nicht wirklich - aber fast.


  3. Registriert seit
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    AW: 30 Jahre zusammen: Trennung ?! Eine Versuch der Ursachenforschung

    @Sprachlos und feddy:

    Narzisstisches Verhalten das ist durchaus ein Thema. Jetzt stellt sich mir nur die Frage, welches sind meine Anteile/ Themen damit. Ob er eines Tages soweit sein wird sich einer Therapie oder überhaupt diesem Thema zu stellen? Keine Ahnung.

    Sex, ja, scheint ihn sehr zu beschäftigen. Wobei er sagte mal, wenn er wieder in seinem Kopfkino war, er hätte keine Probleme damit, wenn ich sozusagen "One-Night-Stands" hätte - aber wenn ich Gefühle für jemanden hätte, so wie man das eben auch für Freunde hat, hätte er Probleme damit. Ohne Worte. Seine Gedanken eben.


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    AW: 30 Jahre zusammen: Trennung ?! Eine Versuch der Ursachenforschung

    Zitat Zitat von maryquitecontrary Beitrag anzeigen
    Ich denke, es geht nicht eigentlich um Ursachenforschung. Die Ursachen für eure Trennung hast du sehr klar herausgearbeitet.

    Es geht vermutlich eher darum, dass du dir die Erlaubnis gibst abzuschließen. Diese Ehe hinter dir zu lassen. Wie Lyanna schreibt, dir zu gestatten, schöne Erfahrungen genießen zu dürfen ohne schlechtes Gewissen.


    Vielleicht geht es auch um Trauer, was aus euch geworden ist. Aber vielleicht liegt auch das schon hinter dir.


    Dein Mann ist anscheinend von einem Gefährten zu einem Satelliten ohne befriedigende eigene Entwicklung geworden und hat dafür weder selbst die Verantwortung übernehmen noch es gemeinsam mit dir in einer Paartherapie betrachten wollen. Das ist seine Entscheidung, das musst du ihm zubilligen. Du hast über viele Jahre dir seine Verantwortung aufgeladen, dadurch die Schieflage mitgetragen und aufrechterhalten.


    Und jetzt steht eben an, dass du dir ein gutes Leben zubilligst. Dich wieder aufrichtest, zu voller Lebensgröße, und nach vorne weitergehst .
    Unglaublich zutreffende schöne Formulierung. Dem ist gar nichts hinzuzufügen von mir. Dankeschön.


  5. Registriert seit
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    AW: 30 Jahre zusammen: Trennung ?! Eine Versuch der Ursachenforschung

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    So einfach geht man nach so langer Zeit halt nicht, ich verstehe das schon...

    Wenn die Kinder erwachsen werden und aus dem Haus gehen erledigt sich der jahrzehntelange "Trott", in dem man unterwegs war.
    Ist bei uns gerade ähnlich, wir sind 32 Jahre zusammen.
    Zum einen hat man damit zu tun, dass eine der wichtigsten Rollen im Leben (die der Mutter in meinem Fall) plötzlich deutlich weniger Raum einnimmt als bisher, daran musste ich mich erst gewöhnen, musste gucken, wie ich die freien "Kapazitäten" neu nutze... Ich glaube, den Vätern geht es da ähnlich. Das sorgt schon für "Unruhe" in einer Beziehung.
    Und dann stellt man oft fest, dass man sich als Paar mit den Jahren irgendwie aus den Augen verloren hat, was bislang nicht auffiel.
    Dieses plötzlich wieder überwiegend zu Zweit sein wirbelt auch Beziehungen auf, in denen es keine Probleme wie bei euch gab.

    Ich sehe nicht, dass Du Deinem Mann derzeit irgendeine Chance geben musst.
    Durch Deinen Auszug hast Du ihm doch schon deutlich gezeigt - so nicht mehr.

    Er hätte längst wach werden können.

    Ich würde erstmal Stück für Stück ein eigenes, selbstständiges Leben aufbauen, das ist sicher am Anfang ungewohnt, herausfinden, wer bin ich eigentlich jetzt, was möchte ich, wie möchte ich mein weiteres Leben verbringen.. Und wenn es angenehme Gespräche und Begegnungen gibt, diese vorbehaltlos genießen.
    Um den Ehemann würde ich mich erstmal nicht kümmern.
    Natürlich ist es schade, dass es nach so vielen Jahren eine Trennung gab. Das würde ich auch entsprechend für mich "betrauern". Es gab ja auch schöne Zeiten.

    Aber man kann den Karren nicht alleine aus dem Dreck ziehen - besonders, wenn der Partner anstatt mitzuziehen noch Steine in den Karren legt.
    Liebe Sasapi,

    des tut mir leid für euch - aber es klingt, dass es noch nicht so weit und verfahren ist wie bei mir.

    So ein Umbruch (entwachsende Kinder/veränderte Rollen) birgt aber auch eine Chance, die Beziehung wieder neu zu beleben. Wenn dann natürlich jahrelang verdrängte Themen aufbrechen, wie bei uns.... schwer.

    Das Bild mit dem Karren aus dem Dreck ziehen und der andere legt noch Steine rein - trifft es ziemlich gut.

    Wie geht es denn bei euch weiter? Was macht ihr, damit die Beziehung wieder schön für alle wird?


  6. Registriert seit
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    AW: 30 Jahre zusammen: Trennung ?! Eine Versuch der Ursachenforschung

    Hallo Katz-mi

    Ich habe erst heute deinen Thread gelesen. Ich finde es gut mit welcher Klarheit und Stärke du deine Geschichte erzählen kannst.
    Vielleicht magst du uns erzählen ob sich im letzten Monat etwas getan hat?

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