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    AW: 30 Jahre zusammen: Trennung ?! Eine Versuch der Ursachenforschung

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Wenn ich das richtig verstanden habe, begannen die Probleme vor rund 10 Jahren, nach den 8 Jahren Fernbeziehung.

    Mir scheint, die TE hat in dieser Zeit ein gewisses eigenständiges Leben aufgebaut, welches ihm zu schaffen gemacht hat und aus dem er sich ausgeschlossen fühlte.
    Oder die Ehe hat überhaupt nur so lange gehalten, WEIL sie lange Zeit eine Fernbeziehung geführt haben. Da kann man einiges ausblenden.
    Man muss ihm keinen Narzissmus unterstellen, aber zumindest hat er wohl ein Problem mit seinem Selbstwert, dafür kann aber die TE nichts.

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    AW: 30 Jahre zusammen: Trennung ?! Eine Versuch der Ursachenforschung

    Er wird zu Beginn der Beziehung anders gewesen sein als heute und sie auch.

    Das ist ja häufig das Problem, wenn Beziehungen nach so langer Zeit scheitern.. Man hat sich schlichtweg auseinander entwickelt.

  3. gesperrt

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    AW: 30 Jahre zusammen: Trennung ?! Eine Versuch der Ursachenforschung

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Er wird zu Beginn der Beziehung anders gewesen sein als heute und sie auch.

    Das ist ja häufig das Problem, wenn Beziehungen nach so langer Zeit scheitern.. Man hat sich schlichtweg auseinander entwickelt.
    Wenn er schon vor langer Zeit eifersüchtig war, hat er sich wohl nicht viel geändert. Es ist einfach schärfer und dringender geworden, wohl auch durch den intensiveren Kontakt nach der Phase mit dem auswärtigen Arbeiten.

    ich hab's schon mehrmals erlebt, dass gewisse Männer erst mal ein Messer auf die Brust gesetzt bekommen müssen (äh, nur symbolisch, nicht real), bis sie endlich überhaupt zuhöre oder willig sind zu bemerken, dass die andere Person ein Problem hat. und welcher Art dieses Problem ist.

    Aber manche reagieren auch dann nicht, wenn die K----e am Dampfen ist. kann man nichts machen, auf alle Fälle nichts, wovon ich wüsste.

    gruss, barbara

  4. Moderation

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    AW: 30 Jahre zusammen: Trennung ?! Eine Versuch der Ursachenforschung

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Mir scheint, die TE hat in dieser Zeit ein gewisses eigenständiges Leben aufgebaut, welches ihm zu schaffen gemacht hat und aus dem er sich ausgeschlossen fühlte.

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Oder die Ehe hat überhaupt nur so lange gehalten, WEIL sie lange Zeit eine Fernbeziehung geführt haben. Da kann man einiges ausblenden.
    Sehe ich auch so. Ich weiß auch nicht, was diese Rückschau, dieses Sezieren warum, weshalb, weswegen jetzt für Katzi-Mi hilfreich sein soll. JETZT ist die Situation wie sie ist, JETZT sucht sie Handlungsoptionen, JETZT ist sie verunsichert.

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Das ist ja häufig das Problem, wenn Beziehungen nach so langer Zeit scheitern.. Man hat sich schlichtweg auseinander entwickelt.
    Nicht nur das. Gerade die Phase von Teenager zum Erwachsenen ist geprägt von umwälzenden Veränderungen. Man findet sich doch und positioniert sich. Dazu kam, dass Katzi-Mi Mutter geworden ist. Auch das verändert einen noch einmal stark. Wahrscheinlich kam es hier zu den unterschiedlichen Wegen gerade auch deshalb, weil es die Fernbeziehung gab, Katzi-Mi musste selbständig, eigenständig und verantwortungsvoll handeln und war dabei größtenteils auf sich allein gestellt. Da hat Herr Katzi-Mi einen Großteil der Entwicklung wahrscheinlich nicht mitbekommen. Das Ergebnis machte ihm Angst, da Katzi-Mi die Familie und auch er wichtig waren, nahm sie sich stark zurück. Deshalb ist allerdings die Entwicklung, die sie durchgemacht hat, nicht ungeschehen. Jetzt sieht er sie wieder sehr stark (und sie gefällt ihm offensichtlich nicht) und versucht erneut sie zu "ändern".

    Katzi-Mi, ihr hattet eine lange Zeit zusammen, die nun offensichtlich an einem Scheideweg steht. Dein Mann, so lese ich dich, will seine "alte" Katzi-Mi wieder haben, die kannst und willst du zu recht nicht mehr sein. Mit der "neuen" Katzi-Mi will er sich nicht auseinandersetzen, die neue Katzi-Mi ängstigt ihn offensichtlich. So lange dein Mann hier nicht umdenkt, kann es kein wir mehr geben. Das liegt nicht an dir.
    Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
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    AW: 30 Jahre zusammen: Trennung ?! Eine Versuch der Ursachenforschung

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen

    Die TE ist mit dem Mann zusammen seit sie 16 ist, sie ist also vermutlich noch nicht einmal 50!
    Nach meiner Beobachtung beutelts "die" Männer in den 40ern häufig mehr als in den 50ern. Ich finde Männer in den 40ern deshalb extrem anstrengend. Die haben da wohl auch so was wie Wechseljahre, nur wird das nicht so thematisiert. Und da die eher ungeübt darin sind, mit sich wandelnden Themen und Befindlichkeiten ("Psychogedöns") umzugehen, äußert sich das vielleicht auch eher in solchen "sozialen Unverträglichkeiten".

    Ich weiss nicht, ob das bei den jüngeren mal tatsächlich besser wird. Wenn ich aber die die Partner von Tochter und Kolleginnen (also so um die 30) angucke, finde ich schon, dass diese jungen Männer vielseitiger in ihren Interessen sind und mehr auf sich und die sog. work-life-balance achten. Da gibts die Verschiebungen und Gräben eher innerhalb der Generation anstatt zwischen den Generationen. Aber das geht jetzt zu weit weg von dem Thema der TE. Wäre wohl eher was für die Rubrik Gesellschaft.
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

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    AW: 30 Jahre zusammen: Trennung ?! Eine Versuch der Ursachenforschung

    Zitat Zitat von skirbifax Beitrag anzeigen

    Das liegt nicht an dir.
    So einfach würde ich mir das hier nicht machen wollen, denn wenn eine Beziehung in Schieflage Gerät, haben in den meisten Fällen beide ihre Anteile daran. Jeder auf seine ganz individuelle Art und Weise.

  7. Moderation

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    AW: 30 Jahre zusammen: Trennung ?! Eine Versuch der Ursachenforschung

    Liebe Katzi-Mi,

    Zitat Zitat von Katzi-Mi Beitrag anzeigen
    Wie oben schon steht, versuche ich gerade gedanklich zu ordnen, wieso ich in der Situation bin, in der ich gerade bin. Und wie es weitergeht. Vielleicht gehört dieser Beitrag auch eher in den Bereich Persönlichkeit ?
    Das hätte ich mir anfangs beim Lesen Deines Beitrages auch gut vorstellen können, aber am Ende angekommen würde ich sagen, Dein Thema ist bei Trennung und Scheidung doch weit besser angesiedelt.

    Denn "Ursachenforschung" an Deiner und seiner Persönlichkeit hast Du schon mehr als durch -
    was (leider) bleibt ist die Erkenntnis, daß Ihr heute - so - nicht mehr zu einander paßt und Euch gegenseitig nicht gut tut.

    Denn aus vielem, was Du schreibst, lese ich bei Deinem Mann auch eine große Anspannung, Frustration und Aggression.
    Für mich war die Schlüsselsätze Deines Beitrages diese hier:

    Von meinem Mann habe ich relativ wenig positives Feedback [...] Er ist beruflich auch recht erfolgreich - aber ist mir gegenüber immer eher - wie ein neidisches Geschwisterkind - ich hoffe es ist verständlich. Kein Partner auf Augenhöhe, der Wertschätzung oder erwachsenes Verhalten zeigt. Ich ertappe mich dabei, das ich mich "klein" mache, damit er "besänftigt" ist.
    Hervorhebungen in diesem Post alle von mir.

    Gerade der letzte Satz zusammen mit dem gleich Zitiertren ist für das Todesurteil für eine Liebesbeziehung, in der man einander doch gut tuen möchte und miteinander und aneinander wachsen.

    Es war so angenehm mit jemandem zu sprechen, der scheinbar auf Augenhöhe mit dir redet. Der auch mal lobt. Positives Feedback gibt. Der sich freut, wenn man ihm nette Sachen sagt und zuhört. Ich hingegen kam mir vor wie ein Schwamm, der alles aufsaugt, wie ein verdurstende Pflanze.
    Es war so schön, das es jemanden gibt, der auf meine Emotionen freundlich reagiert.
    Himmel, Du Arme, das ist sooo ein trauriger Satz, wenn man den nicht über den eigenen Partner sagen kann.
    Gerade Dein Mann sollte doch auf Deine Emotionen freundlich reagieren, Dich annehmen, wertschätzen- und lieben.
    Wenn das nicht mehr gegeben ist, Du Dich nicht gesehen, gehört und wertgeschätzt fühlen kannst, dann mußt Du Dich, wie Du es ja zum Glück schon tust, schützen und dieser Situation entziehen.

    Zitat Zitat von silberklar Beitrag anzeigen
    Ja, ich verstehe dich und ich wünsche dir sehr, dass es nichts und niemanden auf der Welt geben wird, der oder das dich wieder zurück in diese Ehe bringt. Ich wünsche dir das du in deinem neuen Haus glücklich und in Frieden leben kannst und du nur mehr tun und lassen kannst was du magst. Das du die Größe einnehmen kannst, die du gerne einnehmen möchtest, dass du treffen und Kontakt haben kannst mit wem immer du es gerne hast, das du stolz darauf sein kannst was du in deinem Leben gemacht hast und was du alles geschafft hast bisher. (Da du seit so jungen Jahren in dieser Beziehung warst bist du ja noch eine junge Frau)

    Vor dir liegt noch viel Leben, in dem du noch eine Menge Spaß haben wirst können.
    Was für ein schöner Beitrag. :

    Zitat Zitat von skirbifax Beitrag anzeigen
    Katzi-Mi, ihr hattet eine lange Zeit zusammen, die nun offensichtlich an einem Scheideweg steht. Dein Mann, so lese ich dich, will seine "alte" Katzi-Mi wieder haben, die kannst und willst du zu recht nicht mehr sein. Mit der "neuen" Katzi-Mi will er sich nicht auseinandersetzen, die neue Katzi-Mi ängstigt ihn offensichtlich. So lange dein Mann hier nicht umdenkt, kann es kein wir mehr geben. Das liegt nicht an dir.

    Gerade wenn man so jung zusammen gekommen ist.
    Weiterentwicklung, auch in der Persönlichkeit, ist doch ein ganz natürlicher Vorgang, ich halte ihn sogar für elementar wichtig und wundere mich eher, wenn das nicht geschieht.

    Liebe Katzi-Mi,
    ich fürchte, Du hast es - leider- wirklich mit dem bockigen Jungen zu tun, den Du da großteils beschreibst.
    Der Angst hat vor Deiner Weiterentwicklung, Deiner Lebensfreude, Deinem Entfalten.

    Ich wünsche Dir alles Gute für Deinen Weg.
    Da Ihr die räumliche Trennung schon vollzogen habt, sollte es für Dich jetzt nur noch darum gehen, auch die emotionale wirklich zu verstehen und zu akzeptieren.

    Für mich liest es sich auch so, als wartet da noch ganz viel spannendes, gutes Leben auf Dich.
    Triff Dich mit Menschen, die Du magst, egal ob Mann oder Frau, weil es Dich bereichert- und laß Dir nicht wie früher die Flügel beschneiden.

    Flieg, liebe Katzi-Mi, flieg.
    Alles Gute.
    I don´t know where I´m going- but I´m on my way... Carl Sagan

    Vielleicht geht es auf dem Weg gar nicht darum, irgendwas zu werden.
    Vielleicht geht es darum, alles abzuwerfen, was wir nicht sind,
    so daß wir das sein können, wofür wir bestimmt sind.
    Paulo Coelho



    Moderatorin in den Foren:
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  8. Moderation

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    AW: 30 Jahre zusammen: Trennung ?! Eine Versuch der Ursachenforschung

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    So einfach würde ich mir das hier nicht machen wollen, denn wenn eine Beziehung in Schieflage Gerät, haben in den meisten Fällen beide ihre Anteile daran. Jeder auf seine ganz individuelle Art und Weise.
    Das war nicht der Kern meiner Aussage. Herr Katzi-Mi hat die Beziehung beendet. Das ist SEINE Entscheidung, den Weg, den sie einschlagen wollte, will er nicht. Das ist sein gutes Recht, es liegt aber nicht an ihr, wenn er es so nicht will. Er will so, sie will so, er beendet deshalb sogar eine so langjährige Beziehung - ja, da trägt die Frau sehr viel Anteil daran, dass er so reagiert.
    Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
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    AW: 30 Jahre zusammen: Trennung ?! Eine Versuch der Ursachenforschung

    Liebe Katzen-Mia,

    ich schließe mich der Mainstream in Deinem Strang an. Es gibt hier so viele wertvolle Beiträge.
    Dies ist nur meins: bitte pass auf Dich auf! Dein Mann wird es nicht so hinnehmen, wenn es von Deiner Seite bei der Trennung bleibt. Da kommt noch was.

    :blume bifi
    "Schau lange und genau auf die Dinge, die dich erfreuen - zumindest länger als auf die Dinge, die dich ärgern."
    Sinonie - Gabriele Colette


    Denken und Sein werden vom Widerspruch bestimmt
    Aristoteles - Griechischer Philosoph

  10. Moderation

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    AW: 30 Jahre zusammen: Trennung ?! Eine Versuch der Ursachenforschung

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    So einfach würde ich mir das hier nicht machen wollen, denn wenn eine Beziehung in Schieflage Gerät, haben in den meisten Fällen beide ihre Anteile daran. Jeder auf seine ganz individuelle Art und Weise.
    Jetzt mal ganz konkret auf den beschriebenen Fakt angewandt, daß Herr Katzi-Mi ihr freundschaftlichen Umgang mit Männer nicht "erlaubt" hat, was hat da bitte der zweite Partner für einen Anteil dran?

    Sehr viele von uns hätten sich das vor vielen Jahren wahrscheinlich schon nicht bieten lassen und eher da schon eine wichtige Grenze gesetzt. Gerade, wenn es keinen Grund für Eifersucht gibt.

    Katzi-Mi hat damals wegen dieser unbegründeten und vor allem maßlos überzogenen Eifersucht um des lieben Friedens Willen zurückgesteckt und sich selbst damit viel Lebensfreude und wertvoller Kontakte beraubt.
    I don´t know where I´m going- but I´m on my way... Carl Sagan

    Vielleicht geht es auf dem Weg gar nicht darum, irgendwas zu werden.
    Vielleicht geht es darum, alles abzuwerfen, was wir nicht sind,
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