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  1. Registriert seit
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    AW: Kindsvater stellt Unterhalt in Frage

    Ja, aber das solltest du im Hinterkopf haben.

    Jedenfalls hast du hier ein gutes Feedback bekommen und gehst hoffentlich etwas gestärkter und selbstbewußt in die nächste Runde!


  2. Registriert seit
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    AW: Kindsvater stellt Unterhalt in Frage

    Danke euch! :-)

    Ich sehe das ja auch (leider) ein bisschen wie Wolfgang, dass ich das des Friedens willens schon machen könnte, einfach, weil ich nett und kooperativ bin und auch weiß wie er gestrickt ist.

    Fakt ist aber auch, dass ich sowieso schon verantwortungsvoll mit dem KU umgehe, es meiner Tochter an nichts fehlt, ich davon schon etwas spare und es ihn nichts angeht. Aber ich sollte wahrscheinlich nicht immer nett sein.


  3. Registriert seit
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    AW: Kindsvater stellt Unterhalt in Frage

    Du begibst dich damit unnötig und ohne jede Not in eine Rechtfertigungsrolle und er sagt ja jetzt schon, dass er dir den Unterhalt am liebsten vorenthalten würde.
    Du öffnest damit leidigen Diskussionen und Streitigkeiten Tür und Tor.
    Cave: Beiträge können ggf. marginale Rückstände von Ironie und Sarkasmus aufweisen.
    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie das Posting oder fressen Sie die Verfasserin.


  4. Registriert seit
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    AW: Kindsvater stellt Unterhalt in Frage

    Rational ist mir das klar.

  5. Avatar von DerHeld
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    AW: Kindsvater stellt Unterhalt in Frage

    Bleib bei deiner rationalen Überlegung.


    Und lass den Unterhaltl titulieren.
    Das Idol unserer Kindheit war ein arbeitsloser Aussteiger mit hohem Bildungsgrad, der abseits gesellschaftlicher Normen im Bauwagen lebte.

  6. Avatar von Ullalla
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    AW: Kindsvater stellt Unterhalt in Frage

    Zitat Zitat von Colour Beitrag anzeigen
    Danke euch! :-)

    Ich sehe das ja auch (leider) ein bisschen wie Wolfgang, dass ich das des Friedens willens schon machen könnte, einfach, weil ich nett und kooperativ bin und auch weiß wie er gestrickt ist.

    Fakt ist aber auch, dass ich sowieso schon verantwortungsvoll mit dem KU umgehe, es meiner Tochter an nichts fehlt, ich davon schon etwas spare und es ihn nichts angeht. Aber ich sollte wahrscheinlich nicht immer nett sein.
    Du könntest das machen, aber Du solltest es auf keinen Fall tun! Willst Du wirklich mit dem Mann darüber diskutieren, ob der Unterhalt ordnungsgemäß verwendet wurde???
    Niemals rechtfertigen!
    Und den Vater des Kindes scheint nicht zu kümmern, ob er mit seinem absurden Ansinnen den Frieden stört.
    Und auf keinen Fall über den lächerlichen Vorschlag von wegen Geldanlage auch nur nachdenken.
    Wenn der Mann unbedingt ein Vermögen für sein Kind bilden möchte, dann kann er das ja ungehindert zusätzlich machen, die Mittel hat er offenbar. Es steht ihm frei.

    Lass Dich nicht erpressen.
    life is all about
    finding people who
    are your kind of
    CRAZY


  7. Registriert seit
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    AW: Kindsvater stellt Unterhalt in Frage

    Zitat Zitat von skirbifax Beitrag anzeigen
    Das würde ich auf gar keinen Fall tun. Der Vater hat nicht das Recht Auskunft darüber zu fordern, wie der Kindesunterhalt ausgegeben wird. Ich kann mir auch vorstellen, dass hier schwer vermintes Gelände ist. In der Praxis ist es auch schwer zu quantifizieren, weil ein gemeinsamer Haushalt besteht.



    Quelle: fachanwalt-heuser.de/kindesunterhalt/

    Auskunftspflicht heißt, dass man über sein Einkommen bzw. sein Vermögen Auskunft geben muss. Niemals muss man darlegen, wofür man das Geld ausgegeben hat.
    Da liegst du grundsätzlich falsch. Es gilt BGB § 1626 Elterliche Sorge. Voraussetzung dafür ist das gemeinsame Sorgerecht.

    Das umfasst auch das Vermögen des Kindes. Und da kann der Unterhaltsberechtigte, in dem Fall vertreten durch den Vater, sehr wohl verlangen, dass der ihm zustehende Zahlbetrag auch für seinen Bedarf ausgegeben wird.

    Verwendet der betreuende Elternteil Teile des Unterhalts für seinen eigenen Bedarf, kann der Unterhaltsberechtigte die Herausgabe dieses Geldes fordern. Allerdings nicht an den Vater, sondern an den Unterhaltsberechtigten. Also an das Kind.

    Für eine Reduzierung des Zahlbetrags müsste der Unterhaltspflichtige einen Gerichtstitel erwirken. Der hat aber mit der tatsächlichen Verwendung des Geldes nichts zu tun.

    Die Titulierung des Unterhaltsanspruchs halte ich auch für eine gute Idee.
    Geändert von Wolfgang11 (26.11.2019 um 13:56 Uhr) Grund: Korrektur

  8. Moderation Avatar von Promethea71
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    AW: Kindsvater stellt Unterhalt in Frage

    Du kennst den Vater deiner Tochter besser als wir hier.
    Die Frage ist ja, ob er deine Aufstellung zerflücken und auf den Cent nachrechnen würde oder ob es ihm die emotionale Sicherheit gehen würde, dass das Geld im Sinner eurer Tochter verwendet wird.

    Ich würde vermutlich eine grobe Aufstellung machen

    - Anteil Miete und Nebenkosten
    - Anteil Lebensmittel
    - Kleidung, Sportverein, Betreuung
    - Freizeitveranstaltungen
    - Kinderzimmereinrichtung, Spielzeug etc.
    - Rücklagen für unvorhersehbares

    ich bin mir sicher, dass du den Unterhalt vernünftig verwendest und wenn es für euer gemeinsames Verhältnis positiv ist, würde ich eine grobe Aufstellung machen.

    Allerdings nicht, weil du dazu verpflichtet bist, sondern im Hinblick auf ein gedeihliches Miteinander.
    Wenn du allerdings befürchten musst, dass er das dann im Einzelnen hinterfragt und zerpflückt, dann würde ich es nicht machen.


    Darf ich fragen, warum ihr euch getrennt habt oder wart ihr nie ein Paar?
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
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  9. Avatar von DerHeld
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    AW: Kindsvater stellt Unterhalt in Frage

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen

    Das umfasst auch das Vermögen des Kindes. Und da kann der Unterhaltsberechtigte, in dem Fall vertreten durch den Vater, sehr wohl verlangen, dass der ihm zustehende Zahlbetrag auch für seinen Bedarf ausgegeben wird.
    Der Unterhalt ist nicht "Vermögen".
    Im vorliegenden Falle kommt der Unterhalt ja auch "beim Kind" an bzw. wird dafür aufgewandt. Weder läuft es in Lumpen rum noch wird der Kindergarten nicht bezahlt.
    So lange nicht berechtigte Sorge am Kindeswohl besteht, hat der Kindesvater keinerlei Anrecht auf irgendeine Auflistung.
    Das Idol unserer Kindheit war ein arbeitsloser Aussteiger mit hohem Bildungsgrad, der abseits gesellschaftlicher Normen im Bauwagen lebte.

  10. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: Kindsvater stellt Unterhalt in Frage

    Ich würde ja nachgeben und eine Aufstellung machen, wenn absehbar wäre, dass es damit getan ist und sein Misstrauen besänftigt. Das halte ich aber für unwahrscheinlich. Wenn er jetzt schon nicht glaubt, dass Betrag X angemessen ist und auch verbraucht wird, dann wird er sich auch jeden einzelnen Betrag auf der Aufstellung anschauen, welchen Sinn hätte die sonst? Und dann wird die zweite Runde eingeläutet. Er wird dann wissen wollen, woraus die einzelnen Beträge bestehen bzw. wie sie sich genau errechnen und das wird er wieder anzweifeln. Wenn er da grundsätzlich ein Problem hat, wird das nur vertieft. Wie mit Menschen, die ihrem Partner nie trauen und immer fürchterlich eifersüchtig sind. Da denkt der Partner auch oft, dass das Thema erledigt sein wird, wenn der Partner erstmal realisiert, dass er ihn nicht betrügen würde. Das wird sich aber nie einstellen, weil das Misstrauen immer wieder sucht und sucht, bis es etwas gefunden hat, an dem es sich festhalten kann.

    Und so würde ich ihm das auch sagen. Es ist sein Problem, wenn er kein Vertrauen zu anderen hat und sich immer benachteiligt fühlt. Du kannst nichts machen, um das abzustellen, also lässt du seine Aufstellung bleiben, denn sie würde an seinem Misstrauen nichts ändern.
    Gute Nachricht: ich bekomme den obersten Knopf meiner Jeans wieder zu.
    Schlechte Nachricht: ich habe sie nicht an
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