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  1. Registriert seit
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    AW: Für die Familie auf Karriere verzichtet - und jetzt?

    Eine Sache verstehe ich nicht.

    Gleichzeitig auf Unterhalt und Zugewinnausgleich verzichten und dann in der Karriere zurückzustellen, ist ein Risiko.

    Unterhalt aus ehebedingten Nachteilen und Zugewinnausgleich sind doch genau für solche Situationen da.

    Für seine Anerkennung kannst du dir nichts kaufen.

    Ich habe nicht alles gelesen und weiß daher nicht, wie es mit Kindesunterhalt aussieht. Aber grundsätzlich bist du den Kindern unterhaltspflichtig.


  2. Registriert seit
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    AW: Für die Familie auf Karriere verzichtet - und jetzt?

    Du bist doch schon auf einem guten Weg, dass er Deine Leistung verbal nicht anerkennt solltest Du Dir nicht so zu Herzen nehmen und wenn Du noch ein gewisses Erbe erwartest, brauchst Du Dir um die Zukunft keine Sorgen zu machen. Mach Dir ein schönes Leben und genieße Deine Freiheit. Er wird Deinen Anteil kennen, aber es auszusprechen geht ihm vielleicht ans eigene Ego

  3. Avatar von ereS
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    AW: Für die Familie auf Karriere verzichtet - und jetzt?

    Zitat Zitat von SusiSorglos2 Beitrag anzeigen
    Hallo ihr Lieben, ich hatte heute ein interessantes Gespräch mit meinem Mann. Wir haben uns vor ein paar Wochen getrennt. Hier kurz die Fakten:


    Nun zum eigentlichen Problem:

    Da wir beide in der glücklichen Lage sind, Immobilien zu besitzen bzw. im Erbfall zu solchen zu kommen haben wir vor ein paar Jahren einen Ehevertrag geschlossen und den Zugewinn und den gegenseitigen Unterhalt ausgeschlossen.

    Das macht in unserem Fall auch Sinn und ist für mich grundsätzlich ok, sonst hätte ich es nicht gemacht. Nun steht die Trennung ins Haus und ich habe festgestellt, dass ich irgendwie mit dem Ofenrohr ins Gebirge schaue. Mein Mann sitzt in einem großen Haus, hat ein feines Gehalt und sitzt nebenher auch noch auf einem schönen Berg Bargeld. Ok, er hat vermutlich auch mehr Ausgaben und auch die Kinder die mit ihm im Haus wohnen, aber am Ende des Tages bleibt ihm schon ein Batzen Geld übrig.
    nehme bitte mal ein paar euro in die hand ( eine erstberatung kostet maximal 190 euro + Mwst ) und lasse diesen ehevertrag pruefen, ob er der damaligen situation angemessen war, oder ob er dich nicht unverhaeltnissmaessig benachteiligt hat, und er deshalb ungueltig. bzw. anfechtbar waere
    wenn er das waere, rede mit deinem mann ob es zumindest moeglich ist, das du von ihm freiwillig noch unterhalt erhalten kannst um dir eine angemessene altersversorgung aufzubauen

    laesst er sich nicht darauf ein, ueberlege dir ob du im rahmen der scheidung unterhalt forderst, dir sollte momentan in jedem fall trennungsunterhalt zustehen, auch wenn die kinder bei ihm wohnen
    das auge der moderatoren ist ueberall...

  4. Avatar von animosa
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    AW: Für die Familie auf Karriere verzichtet - und jetzt?

    Zitat Zitat von Babsi64 Beitrag anzeigen
    ... dass er Deine Leistung verbal nicht anerkennt solltest Du Dir nicht so zu Herzen nehmen.
    ... Mach Dir ein schönes Leben und genieße Deine Freiheit. Er wird Deinen Anteil kennen, aber es auszusprechen geht ihm vielleicht ans eigene Ego
    Ja, so macht die artige Frau das.
    Wir kommen zum Mond, aber nicht mehr an die Tür des Nachbarn.


  5. Registriert seit
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    AW: Für die Familie auf Karriere verzichtet - und jetzt?

    Warum willst du eigentlich Anerkennung von einem Menschen, der doch Geschichte für dich sein sollte. Mich interessiert nur die Meinung von Menschen, die mich lieben und die genug Verstand besitzen, meine Qualitäten zu schätzen.

    Was mein Exmann denkt oder nicht denkt, ist doch Schnee von gestern.


  6. Registriert seit
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    AW: Für die Familie auf Karriere verzichtet - und jetzt?

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    nehme bitte mal ein paar euro in die hand ( eine erstberatung kostet maximal 190 euro + Mwst ) und lasse diesen ehevertrag pruefen, ob er der damaligen situation angemessen war, oder ob er dich nicht unverhaeltnissmaessig benachteiligt hat, und er deshalb ungueltig. bzw. anfechtbar waere
    Klingt nach einer ziemlich sinnfreien Aktion. Selbst für den unwahrscheinlichen Fall, dass der Unterhaltsverzicht unwirksam wäre (wobei nicht anzunehmen ist, dass eine Frau mit zwei erwachsenen Kindern, die nichtmal bei ihr wohnen, irgendwie benachteiligt ist, wenn sie selbst für ihren Unterhalt sorgen soll), würde der Mann dann halt den Kindesunterhalt geltend machen und gegenrechnen. Im Gegenteil, die TE sollte eher vermeiden, dass ihr Mann auch Rechtsrat einholt, denn dann könnte er erfahren, dass er auf den Kindesunterhalt gar nicht verzichten darf, und dann wäre sie die einzige von beiden, die zahlen müsste.

    Ich verstehe nicht, warum diese verbale Anerkennung so wichtig ist. Wenn ich jemandem das Recht einräume, mein Verhalten zu bewerten und es anzuerkennen oder auch nicht, gebe ich ihm eine Machtposition. Der Lehrer lobt den Schüler, die Eltern das Kind, der Vorgesetzte den hierarchisch unter ihm Stehenden, der Hundeführer den Hund und nicht umgekehrt. Warum soll also unbedingt der Ex sagen: "Das hast du aber fein gemacht, dass du für die Familie auf die Karriere verzichtet hast"? Was gibt dir das, außer einem Unterlegenheitsgefühl? Wenn es für dich der richtige Weg war, bleibt er das doch, egal ob dein Ex jetzt sagt: "Das war ganz toll von dir, ich erkenne deine Leistung an" oder "Finde ich rückblickend eine völlig falsche Entscheidung, da gibt es nichts anzuerkennen." oder "Du hättest sowieso keine Karriere gemacht". Hängt dein Selbstwertgefühl derart von der Anerkennung deines Ex ab?

    Edit: Cara war schneller :)


  7. Registriert seit
    15.07.2018
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    AW: Für die Familie auf Karriere verzichtet - und jetzt?

    Nicht die artige Frau macht das so, sondern die intelligente Frau, die sich nämlich nicht an Dingen aufreibt, die nicht mehr wichtig sind


  8. Registriert seit
    20.11.2011
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    AW: Für die Familie auf Karriere verzichtet - und jetzt?

    die anerkennung zu fordern, wenn es eigentlich um geld geht, finde ich eine unglückliche verquickung.

    und hier geht es um geld zum jetzigen zeitpunkt.


  9. Registriert seit
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    AW: Für die Familie auf Karriere verzichtet - und jetzt?

    Dein Mann hat aber beruflich auch viel geleistet. Das Abitur per Abendschule nachholen ist nicht einfach.
    Also, dass man wegen 2 Kindern nicht arbeiten geht, kann ich nicht nachvollziehen. Und ich gebe Deinem Mann recht, weisst Du denn sicher, dass Du such Karriere gemacht hättest? Du hättest genauso gut etwas für Dein berufliches Fortkommen tun können.
    Und nach all den Jahren, wo Du nicht gearbeitet wirklich hast, fängst Du doch einen tollen Job mit gutem Gehalt an.
    Bevor ich gesteinigt werde: ich kenne Frauen, die 3 Kinder haben, Vollzeit gearbeitet haben und nebenbei studiert haben, den Haushalt geschmissen haben etc.pp.
    Ich selbst habe trotz Kinder Vollzeit gearbeitet und hatte 3 Stunden Arbeitswege/Tag. Auch gibt es viele Alleinerziehende Frauen, die alles alleine stemmen müssen und auch schaffen.
    Wofür brauchst Du die verbale Anerkennung von Deinem Ex-Mann? Kapiere ich nicht wirklich.


  10. Registriert seit
    09.01.2016
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    AW: Für die Familie auf Karriere verzichtet - und jetzt?

    Zitat Zitat von Schweinebacke Beitrag anzeigen
    Dein Mann hat aber beruflich auch viel geleistet. Das Abitur per Abendschule nachholen ist nicht einfach.
    Also, dass man wegen 2 Kindern nicht arbeiten geht, kann ich nicht nachvollziehen. Und ich gebe Deinem Mann recht, weisst Du denn sicher, dass Du such Karriere gemacht hättest? Du hättest genauso gut etwas für Dein berufliches Fortkommen tun können.
    ...Wofür brauchst Du die verbale Anerkennung von Deinem Ex-Mann? Kapiere ich nicht wirklich.
    Ich vermute, dass ihr die Anerkennung von sich selbst nicht ausreicht. Dass sie sich fragt, ob sie wirklich alle ihre Möglichkeiten genutzt hat.

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