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  1. Registriert seit
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    AW: Für die Familie auf Karriere verzichtet - und jetzt?

    Zitat Zitat von chaos99 Beitrag anzeigen
    Das Gesetz schreibt nichts von "Im Falle der Kindes Unterhaltszahlungen muss kein Frau zahlen"....

    Sie ist den Kindern ggü. verpflichtet.
    Egal, was er verdient...es spielt keine Rolle. Das ist gesetzlich klar geregelt.
    Ungerechtigkeit passiert...aber das ist halt so.

    Die Einkommensunterschiede hier in dem Fall sind nicht so dramatisch wie bei Millionären(wo auch KU-Höhe verhandelt wird), sondern in gesetzlich geregeltem Rahmen.

    Ein Vertrag, der das Wegfallen von Kindesunterhalt beinhaltet, ist gar nicht rechtens und muss gar nicht erst angefochten werden.
    Das regelt bei Bedarf das Amt.

    Und ja...auch die Mutter, dessen Kinder beim Ex leben, kann auf den Mindesterhalt in dem Fall hier gedrückt werden.

    Die Gesetze dafür sind nun einmal da.
    Kindesunterhalt wurde in dem Ehevertrag nicht ausgeschlossen, sondern Ehegattenunterhalt. Das ist in gewissem Rahmen durchaus möglich.

    Die Düsseldorfer Tabelle ist kein Gesetzesbestandteil, sondern lediglich eine Richtschnur, von der aber bei entsprechender Billigkeit auch abgewichen werden kann.


  2. Registriert seit
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    AW: Für die Familie auf Karriere verzichtet - und jetzt?

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    @Scheherezade

    An der grundsätzlichen Rechtswirksamkeit dieses Vertragswerkes habe ich auch so meine Zweifel.

    Fakt ist aber, dass es diesen Vertrag gibt und bis zu einem juristischen Vorgehen dagegen, dieser erst einmal Bestand hat.

    Auch an der grundsätzlichen Unterhaltspflicht gibt es nicht viel zu rütteln. Die hier vorhandene Einkommensdifferenz könnte auf die Höhe der Unterhaltsleistungen einen Einfluss haben. Dass sie aber gar nichts zahlen müsste, davon würde ich nicht ausgehen.
    Ja gut,
    in der Regel sind Beide ja auch wohl zufrieden alles überhaupt so geregelt bekommen zu haben.

    Gerechtigkeit ist schon ein fragiles Gebilde.
    Damals dachte ich mir nämlich auch: wenn mir mir mehr Geld zugestanden wird weil ich ne Ausbildung habe, geht es ja doch um den Kindesunterhalt - und Kinder sind dann immer zunächst gleich.

    Manchmal holt einen einfach die Vergangenheit ein.
    Wie hier bei dem Thema mit dem kranken Kind - und wie ich erwähnte dann die Bekanntschaft mit der Kollegin.

    Ich hoffe, bei den Beiden, der TE und ihrem Mann wird auch die Dankbarkeit überwiegen.
    Um ein tadelloses Mitglied
    einer Schafherde sein zu
    können, muß man vor allem
    ein Schaf sein.
    Albert Einstein

  3. Avatar von ereS
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    AW: Für die Familie auf Karriere verzichtet - und jetzt?

    Zitat Zitat von chaos99 Beitrag anzeigen
    Das Gesetz schreibt nichts von "Im Falle der Kindes Unterhaltszahlungen muss kein Frau zahlen"....

    Sie ist den Kindern ggü. verpflichtet.
    Egal, was er verdient...es spielt keine Rolle. Das ist gesetzlich klar geregelt.
    Ungerechtigkeit passiert...aber das ist halt so.

    Die Einkommensunterschiede hier in dem Fall sind nicht so dramatisch wie bei Millionären(wo auch KU-Höhe verhandelt wird), sondern in gesetzlich geregeltem Rahmen.

    Ein Vertrag, der das Wegfallen von Kindesunterhalt beinhaltet, ist gar nicht rechtens und muss gar nicht erst angefochten werden.
    Das regelt bei Bedarf das Amt.

    Und ja...auch die Mutter, dessen Kinder beim Ex leben, kann auf den Mindesterhalt in dem Fall hier gedrückt werden.

    Die Gesetze dafür sind nun einmal da.
    der "gesetzlich geregelte rahmen" wie du es nennst, wird im fall der te vom gericht festgelegt, denn bei einer scheidung wird auch der kindesunterhalt festgelegt
    und das entscheidet dann der richter inwieweit hier das einkommensgefuege so unterscheidlich ist, das die te kindesunterhalt bezahlen muß, oder auch nicht, oder aber reduziert
    er wird sich bei der leistungsfaehigkeit an den grundsatzurteilen / leitlinien des jeweilig zustaendigen OLG orientieren
    und wenn ihr der beschluß zur unterhaltszahlung nicht passt, kann sie dagegen klagen, und das geht dann vor das OLG, deshalb orientiert sich das amtsgericht auch hieran, denn es kann durchaus vorkommen, das ein OLG ein verfahren an ein amtsgericht zurueckverweist
    das auge der moderatoren ist ueberall...

  4. Avatar von chaos99
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    AW: Für die Familie auf Karriere verzichtet - und jetzt?

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    der "gesetzlich geregelte rahmen" wie du es nennst, wird im fall der te vom gericht festgelegt, denn bei einer scheidung wird auch der kindesunterhalt festgelegt
    und das entscheidet dann der richter inwieweit hier das einkommensgefuege so unterscheidlich ist, das die te kindesunterhalt bezahlen muß, oder auch nicht, oder aber reduziert
    Bei meiner Scheidung stand der KU längst fest.
    Das wird schon geregelt bei Trennung und Auszug.

    Was hier vermittelt wird, dass Frau in dem Fall ja mit Gerichtsentscheidung kein Kindesunterhalt zahlen muss, ist sehr mit Vorsicht zu genießen.

    Erst einmal ist das Gehalt des Teils, der die Kinder hat, unerheblich.
    Rechtlich....und das wiederhole ich gerne, haben die Kinder Rechtsanspruch auf Basis des Nettogehaltes des Unterhaltspflichtigen.
    Egal, ob Mama oder Papa.

    Und der Fall hier wäre nicht der erste, den ich mitbekomme, sondern einer von einigen, wo Frau zahlen muss.

    Da hier die TE keine Mehrinfos bringt, ist das aber auch egal, weiter zu spekulieren.
    Chaos
    .................................................. ....................
    Permanente Nettigkeit ist ein Symptom. (Dr. House)

  5. Avatar von ereS
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    AW: Für die Familie auf Karriere verzichtet - und jetzt?

    die zahlung des kindesunterhaltes fließt genauso wie der aufenthalt der kinder in das scheidungsurteil mit hinein, und wir vom richter entschieden sicher ist es so das in der zeit des trennungsjahres bereits gelder fließen, ob dieses korrekt sind, das ist sache des gerichtes dies zu ueberpruefen
    und das wird im scheidungsurteil auch niedergeschrieben, entschieden durch einen richter

    und jeder elternteil der seine kinder nicht zu mindestens 50 % betreut ist ihnen barunterhaltspflichtig
    das du frauen kennst die unterhalt fuer ihre kinder die nicht bei ihnen leben, zahlen muessen ist weder etwas ungewoehnliches, noch ein einzelfall
    ind er mehrzahl der faelle ist es allerdings so, das die wenigsten frauen so viel verdienen, das sie fuer zwei oder mehr kinder den vollen unterhaltsbetrag leisten koennen, sehr sehr oft sind die frauen sogenannte mangefaelle, wo das einkommen nach abzug der kosten nicht zur befriedigung aller unterhaltsansprueche ausreicht
    das auge der moderatoren ist ueberall...

  6. Avatar von chaos99
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    AW: Für die Familie auf Karriere verzichtet - und jetzt?

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    , ....sehr sehr oft sind die frauen sogenannte mangefaelle, wo das einkommen nach abzug der kosten nicht zur befriedigung aller unterhaltsansprueche ausreicht
    Das trifft auf Männer ebenso zu, wie auf Frauen.
    Ein Mangelfall zu sein, ergibt schon gar nicht automatisch Ansprüche des Unterhaltspflichtigen.

    Ich habe 10 Jahre als Unterhaltspflichtiger mit drei Kindern gerade durch.

    Der KU ist vor (!) Scheidung durch spätestens den beiden Anwälten und dem Amt geregelt.
    Bei Scheidung wird Alles nur noch im vorhandenen Status abgeklärt.
    Selbst dann, weigert sich der Unterhalts-Schuldner zu zahlen, geht es weiter...und weiter schlimmstenfalls.

    Und ja...auch unter den Verschleppern befinden sich Frauen.
    Geändert von chaos99 (20.11.2019 um 13:10 Uhr)


  7. Registriert seit
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    AW: Für die Familie auf Karriere verzichtet - und jetzt?

    Hier geht es aber trotzdem um das besondere Anliegen der TE.

    Und zwar unter der Berücksichtigung, dass es ja möglich wäre.
    Den Begriff Mangelfall würde ich hier nicht benutzen.

    Aber, für den Anfang mal ein paar Möbel kaufen können, wenn das Geld da ist - und sie es noch nicht mal als Geschenk erhalten will - wie man nun dagegen so vehement argumentieren kann -

    das sagt dann aber auch schon Einiges aus.

    Übrigens, glaube ich außerdem dass du dich sehr irrst.
    Wenn ich da mal nur an die Unterhaltsgeschichte des Vaters meiner Ältesten denke, meine Einzige übrigens.
    Was hatten da die Damen vom Amt dem alles zugestanden - oder eben auch nicht......

    Wer will denn schon wirklich Jemandem das Hemd völlig ausziehen?
    Damit wäre ja nun keinem geholfen.

    Was ich damit sagen will? Sooo stur nach Gesetz wie du hier schildern willst verläuft das Leben nun doch nicht.
    Ist ja auch gut so.
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    können, muß man vor allem
    ein Schaf sein.
    Albert Einstein


  8. Registriert seit
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    AW: Für die Familie auf Karriere verzichtet - und jetzt?

    Wenn man sich nicht einigen kann geht es stur nach Gesetz. Dafür ist es ja da.

  9. Avatar von ereS
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    AW: Für die Familie auf Karriere verzichtet - und jetzt?

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Wenn man sich nicht einigen kann geht es stur nach Gesetz. Dafür ist es ja da.
    wenn man sich nicht einigen kann, geht es nach dem rechtsempfinden und letztendlich dem beschluß eines richters und der hat innerhalb der gesetze jede menge handlungsspielraum
    da koennte ich geschichten bis morgen frueh erzaehlen, wo du sagen wuerdst, "aber im gesetz steht das doch ganz anders"
    das auge der moderatoren ist ueberall...

  10. Avatar von Kleinfeld
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    AW: Für die Familie auf Karriere verzichtet - und jetzt?

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Wenn man sich nicht einigen kann geht es stur nach Gesetz. Dafür ist es ja da.
    Ja, das dachte ich auch. Ich habe in 18 Jahren nicht ein einziges mal Unterhalt in Höhe der Düsseldorfer Tabelle
    gekriegt.
    Mein liebstes Wintergemüse ist die Marzipankartoffel.

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