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  1. Moderation Avatar von skirbifax
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    Ehebedingte Nachteile - Outtake

    Da die Frage, was ehebedingte Nachteile sind in einem anderen Strang aufgetaucht sind, wo sie OT waren, habe ich die Beiträge nun hier in einen neuen Strang verschoben. Ich wünsche weiterhin einen konstruktiven Austausch.
    Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
    Christian Morgenstern
    In einer Stunde ruhigen Sitzens verbrennt man 73 Kilokalorien.
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    Geändert von skirbifax (14.10.2019 um 14:53 Uhr)


  2. Registriert seit
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    AW: Verzicht auf nachehelichen Unterhalt

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Natürlich muss sie von etwas leben.
    Ich würde denken, das funktioniert so, dass sie arbeiten geht.

    Ich finde nachehelichen Unterhalt (und das schließt Trennungsunterhalt nicht ein) bis auf wenige Fälle unmoralisch und ausschließlich dem Ungleichgewicht zwischen Männern und Frauen dienend.
    Ich habe diesen Strang erst etwas spät gefunden, aber ich habe eine Frage an Paraplumeau und alle, die ähnlich denken: warum eigentlich? Soviel ich verstehe, wird der nacheheliche Unterhalt von dem Mehrverdienenden and den Wenigverdienenden gezahlt. Würde ich mich jetzt von meinem Mann trennen, müsste ich als die Mehrverdienerin Unterhalt an den Mann zahlen. Es hat also nichts mit Ungleichgewicht zu tun, sondern lediglich damit, wer von den beiden beruflich besser steht. Oder?

  3. Avatar von ereS
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    AW: Verzicht auf nachehelichen Unterhalt

    nachehelicher unterhalt ist fast immer ein ausgleich fuer sogenannte "ehebedingte nachteile"
    diese sind vielschichtig, von der vereinbarung das ein ehepartner auch ohne kinder nicht gearbeitet hat, ueber die zeiten der kindererziehung, bis hin zu erkrankungen
    einen ausgleich weil einer "nur" einen schlechter bezahlten beruf ausuebt, ist es nicht
    das auge der moderatoren ist ueberall...


  4. Registriert seit
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    AW: Verzicht auf nachehelichen Unterhalt

    Erkrankungen zählen zu den ehebedingten Nachteilen? Ich kann mir ja sehr gut vorstellen, dass manche (vor allem psychischen) Erkrankungen ehebedingt sind, aber wie will man das nachweisen?

  5. Avatar von ereS
    Registriert seit
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    AW: Verzicht auf nachehelichen Unterhalt

    Zitat Zitat von Kletterding Beitrag anzeigen
    Erkrankungen zählen zu den ehebedingten Nachteilen? Ich kann mir ja sehr gut vorstellen, dass manche (vor allem psychischen) Erkrankungen ehebedingt sind, aber wie will man das nachweisen?
    eine erkrankung ist ehebedingt, wenn sie in der ehe auftritt
    beispiel ich habe einen schweren unfall waehrend ich verheiratet bin und bin dadurch nur noch eingeschraenkt arbeitsfaehig, ( befristete erwerbsunfaehigkeitsrente ) dann wird das als ehebedingter nachteil gesehen, weil ich mich nach der ehe nicht mehr komplett alleine durch erwerbseinkommen versorgen kann
    und mir dadurch auch keine entsprechende altersversorgung aufbauen kann
    das auge der moderatoren ist ueberall...

  6. Avatar von Sneek
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    AW: Verzicht auf nachehelichen Unterhalt

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    weil ich mich nach der ehe nicht mehr komplett alleine durch erwerbseinkommen versorgen kann
    und mir dadurch auch keine entsprechende altersversorgung aufbauen kann
    Kannst Du als Single auch nicht.

  7. Avatar von ereS
    Registriert seit
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    AW: Verzicht auf nachehelichen Unterhalt

    Zitat Zitat von Sneek Beitrag anzeigen
    Kannst Du als Single auch nicht.
    was hat das mit der ehe zu tun ?
    als single muß man sich eben anders absichern
    das auge der moderatoren ist ueberall...

  8. Avatar von Sneek
    Registriert seit
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    AW: Verzicht auf nachehelichen Unterhalt

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    was hat das mit der ehe zu tun ?
    Gute Frage, vielleicht kannst Du sie beantworten. Mein Argument war es nicht.


  9. Registriert seit
    06.12.2018
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    AW: Verzicht auf nachehelichen Unterhalt

    Okay, dann ist die Bezeichnung irreführend, denn das ist ja kein ehebedingter Nachteil (=ein Nachteil, der durch die Ehe entstanden ist). Das wäre es nur, wenn der Partner den Unfall verursacht hätte.

    Auch in einer Ehe kann - und sollte - man sich anderweitig absichern. Dass man das nicht tut und das dann als "ehebedingten Nachteil" deklariert, ist schon grotesk.

  10. Avatar von Vienna__
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    AW: Verzicht auf nachehelichen Unterhalt

    Zitat Zitat von Sneek Beitrag anzeigen
    Gute Frage, vielleicht kannst Du sie beantworten. Mein Argument war es nicht.
    ereS hat es doch klar beantwortet. Von Dir kam der Einwurf "kannst Du als Single auch nicht." Darauf ihre berechtigte Frage. Single hat halt nunmal nichts mit einer Ehe in einer Zugewinngemeinschaft zu tun, woraus - ggf. - nachehelicher Unterhalt resultiert.

    Ich bin ja immer wieder auf das Neue mehr oder weniger entsetzt, wie so viele Menschen null Ahnung haben, was diese Unterschrift vor dem Standesamt ohne Ehevertrag eigentlich bedeutet.
    Geändert von Vienna__ (12.10.2019 um 16:57 Uhr) Grund: ergänzt

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