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  1. Avatar von Sneek
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    AW: Verzicht auf nachehelichen Unterhalt

    Zitat Zitat von Vienna__ Beitrag anzeigen
    Ich bin ja immer wieder auf das Neue mehr oder weniger entsetzt, wie so viele Menschen null Ahnung haben, was diese Unterschrift vor dem Standesamt ohne Ehevertrag eigentlich bedeutet.
    Anscheinend ist man doch super abgesichert, normale Menschen brauchen halt eine private BU-Versicherung, wenn sie im Notfall nicht in der Grundsicherung landen wollen.

  2. Avatar von Vienna__
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    AW: Verzicht auf nachehelichen Unterhalt

    Zitat Zitat von Sneek Beitrag anzeigen
    Anscheinend ist man doch super abgesichert, normale Menschen brauchen halt eine private BU-Versicherung, wenn sie im Notfall nicht in der Grundsicherung landen wollen.
    Sry, Sneek, verstehe ich nicht, Dich nicht. Ich glaube, ohne Dir nahetreten zu wollen, dass Du Dinge "vermischst", die aber ganz und gar nichts miteinander zu tun haben.

    Verheiratete Menschen sind "auch normale" Menschen. Sie sind einfach - in dem Fall der Eheschleißung - ein entsprechendes Rechtsgeschäft, nämlich das der Eheschließung gem. BGB eingegangen. Das kann man einfach nicht vergleichen mit Singles, die solch ein Rechtsgeschäft nicht abgeschlossen haben.

    Und mehr ist eine Eheschließung nicht: Ein Rechtsgeschäft gem. BGB.

  3. Avatar von Sneek
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    AW: Verzicht auf nachehelichen Unterhalt

    So, wo war jetzt nochmal der ehebedingte Nachteil?

  4. Avatar von Vienna__
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    AW: Verzicht auf nachehelichen Unterhalt

    Zitat Zitat von Sneek Beitrag anzeigen
    So, wo war jetzt nochmal der ehebedingte Nachteil?
    Der Verzicht auf evtl. Anspruch des nachehelichen Unterhalts seitens der TE ist einfach individuell und kann nicht per se beantwortet werden. Das haben die Parteien mit ihren Anwäten (im FamR herrscht Anwaltszwang!) zu klären und im Zweifel daraus folgend, sollte es keine außergerichtliche Klärung geben, durch die Richter. Und das ist auch m.E. richtig und gut so.

    Was Deine Frage zum allgemeinen "ehebedingten Nachteil" angeht - gib es in Google ein und Du wirst überschwemmt ... .
    Geändert von Vienna__ (12.10.2019 um 17:44 Uhr)

  5. Moderation
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    AW: Verzicht auf nachehelichen Unterhalt

    Zitat Zitat von Vienna__ Beitrag anzeigen
    ereS hat es doch klar beantwortet. Von Dir kam der Einwurf "kannst Du als Single auch nicht." Darauf ihre berechtigte Frage. Single hat halt nunmal nichts mit einer Ehe in einer Zugewinngemeinschaft zu tun, woraus - ggf. - nachehelicher Unterhalt resultiert..
    Wie es kirchlich heißt, "Ich verspreche dir die Treue in guten und bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit, bis der Tod uns scheidet. Ich will dich lieben, achten und ehren alle Tage meines Lebens."

    Von "wenn dir war passiert zahl ich nicht" ist da selten die Rede.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  6. Avatar von Vienna__
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    AW: Verzicht auf nachehelichen Unterhalt

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Wie es kirchlich heißt,
    Wie gut, dass das "Kirchliche" absolut nix zu bedeuten hat ... . Aber das weiß man ja vorher.
    Geändert von Vienna__ (12.10.2019 um 18:47 Uhr)

  7. Moderation
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    AW: Verzicht auf nachehelichen Unterhalt

    Zitat Zitat von Vienna__ Beitrag anzeigen
    Wie gut, dass das "Kirchliche" absolut nix zu bedeuten hat ... . Aber das weiß man ja.
    Deswegen heiratet auch keiner mehr kirchlich.
    Da auf dem Standesamt meist nicht gesungen wird, bin ich da selten. Ich nehme an, daß da nicht die Rede davon ist, daß in einer Ehe füreinander einzustehen ist, so daß die Leute einfach total überrascht sind wenn der Partner gesetztlich gegenüber einem Single anders gestellt ist.
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  8. Registriert seit
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    AW: Verzicht auf nachehelichen Unterhalt

    Also die gesetzliche Andersstellung war bei uns ein durchaus relevanter Heiratsgrund....

  9. Avatar von Vienna__
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    AW: Verzicht auf nachehelichen Unterhalt

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Ich nehme an, daß da nicht die Rede davon ist, daß in einer Ehe füreinander einzustehen ist, so daß die Leute einfach total überrascht sind wenn der Partner gesetztlich gegenüber einem Single anders gestellt ist.
    Wieso auch? Es ist auch nichts anderes, als ob ich einen Vertrag schließe vor einem Notar über einen Hauskauf etc. pp. Es ist ein Rechtsgeschäft nach BGB, nicht mehr und nicht weniger, vor dessen Abschluss man sich halt schlau machen sollte, was es rechtlich bedeutet.


  10. Registriert seit
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    AW: Verzicht auf nachehelichen Unterhalt

    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    nachehelicher unterhalt ist fast immer ein ausgleich fuer sogenannte "ehebedingte nachteile"
    diese sind vielschichtig, von der vereinbarung das ein ehepartner auch ohne kinder nicht gearbeitet hat, ueber die zeiten der kindererziehung, bis hin zu erkrankungen
    einen ausgleich weil einer "nur" einen schlechter bezahlten beruf ausuebt, ist es nicht
    Zitat Zitat von ereS Beitrag anzeigen
    eine erkrankung ist ehebedingt, wenn sie in der ehe auftritt
    beispiel ich habe einen schweren unfall waehrend ich verheiratet bin und bin dadurch nur noch eingeschraenkt arbeitsfaehig, ( befristete erwerbsunfaehigkeitsrente ) dann wird das als ehebedingter nachteil gesehen, weil ich mich nach der ehe nicht mehr komplett alleine durch erwerbseinkommen versorgen kann
    und mir dadurch auch keine entsprechende altersversorgung aufbauen kann
    OK, danke für die genaue Erklärung.

    Und warum sehen manche so was als unmoralisch und dem Ungleichgewicht zwischen Männern und Frauen dienend?

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