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  1. Avatar von Admaro
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    AW: Abfindung für das Haus nach Scheidung

    Zitat Zitat von Paul72 Beitrag anzeigen
    4. die Bank möchte mich nicht so einfach aus den Verträgen entlassen, weil ich - wie es bereits vermutet wurde - der bin, der mehr verdient und die Raten problemlos bedienen könnte
    Hier kann jedoch der Richter eine endgültige Regelung finden, die auch für die Bank bindend ist, ebenso wie ein Vermieter die Regelung akzeptieren muss, wenn einer der Partner aus dem Mietvertrag durch Scheidung entlassen ist.

    Das wäre doch sehr interessant.
    Entscheide lieber ungefähr richtig, als genau falsch. - Goethe -


  2. Registriert seit
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    AW: Abfindung für das Haus nach Scheidung

    Zitat Zitat von Admaro Beitrag anzeigen
    Hier kann jedoch der Richter eine endgültige Regelung finden, die auch für die Bank bindend ist, ebenso wie ein Vermieter die Regelung akzeptieren muss, wenn einer der Partner aus dem Mietvertrag durch Scheidung entlassen ist.

    Das wäre doch sehr interessant.
    Nee, so einfach ist das nicht ! Sag ich aus Erfahrung. Sogar als jemand die damals kein gutes Einkommen hatte.
    Die Bank wollte mich trotzdem nicht aus dem Vertrag lassen.
    Wenn er aber nun sogar über ein wesentlich höheres Einkommen verfügt werden sie das erst recht nicht machen. Da lässt sich auch keine Bank was von einem Gericht sagen.
    Den Wind können wir nicht ändern, aber wir können ihm eine andere Richtung geben (Aristoteles)
    Weisst du warum dein Kopf rund ist ? Damit deine Gedanken eine andere Richtung nehmen können


  3. Registriert seit
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    AW: Abfindung für das Haus nach Scheidung

    Genau das vermute ich auch dass die Banken Dich nicht so einfach aus dem Vertrag herauslesen werden .
    Zu Deinem Pist es gehört sich in einer liebenden Familie so dass der Vater arbeiten geht und die Frau such um Haus und Kinder kümmert sehe ich nicht so .
    Der Vater meiner Kinder hatte auch ein Haus und das haben wir zusammen abbetahlt da ich auch immer mit gearbeitet habe.
    Denn für mich gehört zu einem gemeinsamen Leben halt dazu dass sich die Frau sofern sie kann auch einen gewissen finanziellen Beitrag leistet.
    Doch jeder wie er es für richtig hält

    Wenn ich richtig gelesen habe hat Deine Frau auch während Eurer Ehe mitgearbeitet ?
    Es hat mich nur etwas verwundert dass Du selbst als Du schon von dem anderen wusstest brav alleine weitergezahlt hast und damit Deiner Frau weiterhin ein sorgenfreies Leben ermöglicht hast.
    Das ist ja sehr großzügig von Dir gewesen .
    Doch sicher hattest Du noch die Hoffnung dass Ihr wieder zusammenfinden werdet ?
    Wie auch immer es geht mich nichts an und ich habe nur nachgefragt weil mich Dein Langmut doch etwas erstaunt hat .


  4. Registriert seit
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    AW: Abfindung für das Haus nach Scheidung

    EIne Frau, die die zu Hause arbeitet, leistet auch einen finanziellen Beitrag auf ihre Art, liebe Glasmurmel.

    Aber das ist OT.


  5. Registriert seit
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    AW: Abfindung für das Haus nach Scheidung

    @ Cara123
    Ich habe auch nicht behauptet dass eine Frau die zuhause arbeitet keinen Beitrag leistet.
    Was ich gemeint habe ist dass wenn man zusammen was anschafft auch beide sich finanziell beteiligen sollten sofern es im möglichen Rahmen bleibt .

    Ich habe mich damals mit meinem Geld an einem Haus beteiligt wovon ich nichts hatte da uch nicht mal im Grundbuch eingetragen war .
    Für mich war das völlig normal denn ich habe dort ja auch gewohnt .
    Und zusätzlich zu meinem finanziellen Obulus auch sehr viel Arbeit in Haus und Garten getan .

    Meiner Meinung nach beteiligt man sich in einer Familie gemeinsam an den Kosten und lässt nicht nur den Mann alles bezahlen weil der um einiges mehr verdient .

    Wie hier in dem Fall ja auch nicht mal besonders gut für den Ehemann ausgehen könnte .
    Doch das kann natürlich jeder halten wie er mag.
    Ich wollte halt immer unabhängig von einem Mann sein und bleiben und habe mein Leben lang mit gearbeitet .
    Was jetzt aber nicht heißen soll dass ich nun was besseres als die Ehefrau des TE bin oder mich so sehe
    Sondern ich habe nur meine Sicht und meine Meinung zu dem Thema geschrieben .


  6. Registriert seit
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    AW: Abfindung für das Haus nach Scheidung

    Natürlich kann man das Grundstück das der Schwiegervater gegeben hat auch als Beitrag der Ehefrau werten zu den Kosten da er aber der alleinige Besitzer war und das Grundstück seiner Tichter nicht geschenkt hat zählt es aber nicht .


  7. Registriert seit
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    AW: Abfindung für das Haus nach Scheidung

    Sorry sollte Tochter heißen

  8. Avatar von Vienna__
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    AW: Abfindung für das Haus nach Scheidung

    Zitat Zitat von Paul72 Beitrag anzeigen
    Hallo, danke für den ersten Input - gerne kann ich ein paar Fragen beantworten:
    1. das wichtigste: ich habe natürlich einen Anwalt - habe vor zwei Jahren sehr von diesem Austausch hier partizipiert, wollte deswegen jetzt auch mal wieder ein paar fachkundige Meinungen hören. Der Prozess mit dem Anwalt startet jetzt gerade, Idee von mir war, ob einer einen sehr ähnlichen Fall hat und schon ein Ergebnis.
    2. ich habe die Kosten des Hauses nur bis zu meinem Auszug im Juli 2017 bezahlt, seit diesem Zeitpunkt habe ich nichts mehr bezahlt ausser den Unterhalt für die Tochter
    3. davor habe ich die Kosten natürlich bezahlt, weil das in einer glücklichen Familie so ist - der Papa geht arbeiten und die Mama kümmert sich um die Kinder... hat 10 Jahre gut funktioniert....
    4. die Bank möchte mich nicht so einfach aus den Verträgen entlassen, weil ich - wie es bereits vermutet wurde - der bin, der mehr verdient und die Raten problemlos bedienen könnte
    Was sagt denn Dein Anwalt genau zu dem Thema Haus? Wäre gut, wenn Du hier seine Aussage auch einstellen würdest.

    Wenn Du seit Juli 2017, seit Deinem Auszug,, mithin über 2 Jahre, nichts mehr bezahlst, was das Haus angeht, außer den Unterhalt für die Tochter, was ja ein ganz anderes Thema ist und nichts aber auch gar nichts mit den anderen Themen zu tun hat, die eine Scheidung beinhaltet, ja, eigentlch überhaupt nicht erwähenswert sein sollte (!), frage ich mich: Bezahlt nun Deine Noch-Ehefrau die Tilgung seit über 2 Jahren komplett alleine?

    Was ist mit Trennungsunterhalt etc.? Zahlst Du sonst noch irgendwas? Habt Ihr eine Trennungs- und Scheidungsfolgenvereinbarung gemacht? Oder zahlst Du - so wie ich das herauslese - seit 2 Jahren eigentlich nichts?

    Unterm Strich ist das ganze relativ einfach: Den Hauskauf nebst Kreditvertrag etc., das hat per se erstmal gar nix damit zu tun, dass Ihr beide, als Kreditnehmer, verheiratet seid. Wer da als Kreditnehmer unterschreibt, und wie die Kreditnehmer persönlich zueinaner stehen und persönlich Probleme ggf. bekommem (Scheidung!), ist völlig unerheblich. Das ist die eine Seite.

    Die andere Seite ist eben, wie Ihr dieses Thema mit Eurer Scheidung "verwuschtelt". Es ist wichtig, dass man die Dinge komplett getrennt betrachtet.

    Daher verstehe ich grundsätzlich Deinen Titel in dem Strang schon nicht: "Abfindung für das Haus nach Scheidung". Was denn für eine "Abfindung"? Es gibt keine "Abfindung". Abfindung gibt es vllt im Arbeitsrecht.

    Lass Dich einfach mal richtig und grundsätzlich umfassend vom RA beraten. Es bedarf hier übrigens - m.E. - keines FachRA für BauR etc. Sondern zwingend eines FachRA für FamR. Aber den hast Du ja wohl schon.
    Geändert von Vienna__ (13.09.2019 um 23:28 Uhr) Grund: ergänzt

  9. Avatar von Walltraud
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    AW: Abfindung für das Haus nach Scheidung

    Ich habe jetzt über ein Jahr mit einer mir lieben Verwandten mitgefiebert und mitgezittert, dass sie die Banken entlassen. Sie hat es nun geschafft, war allerdings im Gegensatz zu Dir Miteigentümerin von Immobilien.
    Sie hat auf alles- letztendlich bei zwei Immobilien notariell komplett verzichtet und wollte nur aus der Bürgschaft heraus. Es war ein langer Weg mit den Banken! Warum sollen sie einen gut verdienenden Bürgen aus den Krediten entlassen?

    Da nun die Schuldentlassungen der Banken vorliegen, wird sie sich als Miteigentümerin im Grundbuch löschen lassen.
    Du bist in einer viel schlechteren Lage. Soweit ich es verstanden habe Kreditnehmer ohne Gegenwert? Gibt es denn schon eine Scheidungsfolgenvereinbarung?
    Bei meiner Angehörigen ging es noch um eine weitere Immobilie. D.h. der Ex war auch sehr daran interessiert, dass die Banken sie entlassen. Er hat also auch Druck gemacht, weil auch er Interesse hatte Alleineigentümer der Immobilien zu werden.

    Wie sieht es denn bei Euch aus? Ist es Deiner Ex und Deinem Schwiegervater egal, ob Du weiter für den Kredit haften musst, bis alles bezahlt ist? Oder sind sie fair und wollen mit der Scheidung alles trennen und sind auch daran interessiert, dass auch wirklich alles getrennt ist?

    Ich drücke Dir von Herzen die Daumen, dass Dich die Banken aus der Restschuld entlassen und dass Du womöglich noch eine Entschädigung bekommst für das bisher gezahlte Geld. Vll. ist Deine Exfrau fair ( ich habe Deinen anderen Strang nicht gelesen).

    Alles Gute!

  10. Avatar von chaos99
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    AW: Abfindung für das Haus nach Scheidung

    Zitat Zitat von Paul72 Beitrag anzeigen
    Der Prozess mit dem Anwalt startet jetzt gerade, Idee von mir war, ob einer einen sehr ähnlichen Fall hat und schon ein Ergebnis.
    Fachlichen Rat bekommst Du bei dem Anwalt...nicht im Forum, da jeder Fall anders sich gestaltet, schon alleine der Einkommensverhältnisse wegen.

    Das Du 2017 schon den Strich gezogen hast und erst jetzt aktiv werden willst, ist schon kurios....
    Die Kosten seither hättest Du Dir sparen können.

    Die Lösung wird vrs. eh so aussehen, dass ein Ausgleich in welcher Form auch immer stattfindet, wie@admaro schon schreibt.

    Deine Ex hat sich bisher gefreut und jetzt kommt der nicht sehr angenehme Teil...für Euch Beide.

    Lass den Anwalt arbeiten und gut.
    Chaos
    .................................................. ....................
    Permanente Nettigkeit ist ein Symptom. (Dr. House)

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