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  1. Registriert seit
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    AW: Abfindung für das Haus nach Scheidung

    Zitat Zitat von Glasmurmel60 Beitrag anzeigen
    zahlst als Dank auch noch brav die Schulden ? Bitte warum tust Du so etwas?
    Zitat Zitat von Paul72 Beitrag anzeigen


    Wir haben als Ehepaar 2007 ein Haus gebaut und den Kaufvertrag für das Haus gemeinsam unterschrieben. Gebaut wurde das Haus auf dem Grundstück meines Schwiegervaters - er steht als alleiniger Eigentümer im Grundbuch. In den Kreditverträgen stehen meine Frau und ich als Schuldner.

    Rein menschlich betrachtet kann man die Frage schon stellen, banktechnisch und zivilrechtlich sieht es nun mal anders aus.
    Paul steht als Kreditnehmer im Darlehensvertrag, offenbar verdient er auch mehr als seine "Nochfrau", also hält sich die Bank natürlich an ihn, um ihre mtl. Tilgungszahlungen zu erhalten.

    Da aber seine Frau auch noch im Vertrag steht, könnte Paul sie auffordern, die Hälfte der Zahlung zu übernehmen, er könnte dies auch noch für die Vergangenheit tun, soweit da noch keine Verjährung seiner Ansprüche vorliegt.

    Das ist wieder einer der Fälle, der mich immer mehr zur Überzeugung gelangen lässt, dass Ehen grds. nur noch mit einem Ehevertrag eingegangen werden dürfen, der zumindest vorab alle finanziellen Fragen regelt. Das erspart im Ernstfall viel Ärger, Streit und Kosten.
    Es gibt keinen Weg zum Glück -

    glücklich sein ist der Weg.

  2. Avatar von chaos99
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    AW: Abfindung für das Haus nach Scheidung

    Zitat Zitat von jaws Beitrag anzeigen
    Rein menschlich betrachtet kann man die Frage schon stellen, banktechnisch und zivilrechtlich sieht es nun mal anders aus.
    Paul steht als Kreditnehmer im Darlehensvertrag, offenbar verdient er auch mehr als seine "Nochfrau", also hält sich die Bank natürlich an ihn, um ihre mtl. Tilgungszahlungen zu erhalten.

    Da aber seine Frau auch noch im Vertrag steht, könnte Paul sie auffordern, die Hälfte der Zahlung zu übernehmen, er könnte dies auch noch für die Vergangenheit tun, soweit da noch keine Verjährung seiner Ansprüche vorliegt.
    .
    Da hilft hoffen, fordern, etc nichts.

    Nur ein Anwalt kann das klären.

    Und bisher lief ja alles gütlich...aber ...jetzt philosophierr ich mal...bei den Summen, die zur Debatte stehen, ggf. Auszahlungen anteilig im Zusammenspiel und Goodwill des Schwiegervaters, ist die gütliche Zeit vorbei.
    Zumal der TE Vorstellungen hat, die rechtlich nicht durchsetzbar sind.

    Theoretisch braucht Schwiegerpapa nur Nein zu Allem sagen ...und das war es.
    Chaos
    .................................................. ....................
    Permanente Nettigkeit ist ein Symptom. (Dr. House)


  3. Registriert seit
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    AW: Abfindung für das Haus nach Scheidung

    Zitat Zitat von chaos99 Beitrag anzeigen
    Theoretisch braucht Schwiegerpapa nur Nein zu Allem sagen ...und das war es.
    Ganz so einfach dürfte es dann doch nicht sein, der Eigentümer des Grundstückes muss wohl die Aufwendungen des Erbauers "entschädigen", zu streiten wäre da wohl über die Höhe, einfach geschenkt bekommt er das Gebäude nicht.

    Ohne Anwalt wird es allerdings nicht funktionieren.
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    glücklich sein ist der Weg.


  4. Registriert seit
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    AW: Abfindung für das Haus nach Scheidung

    Zitat Zitat von Paul72 Beitrag anzeigen
    Alle Kosten (Tilgung, Zinsen, Anschaffungen, Reparaturen) wurden in diesem Zeitraum von mir übernommen.
    Warum habt ihr diese Vereinbarung getroffen?
    Schriftlich? Was ist noch vereinbart?
    Hat jemand von euch einen Anwalt?

  5. Moderation Avatar von Margali62
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    AW: Abfindung für das Haus nach Scheidung

    Das wird wohl steuerliche Gründe gehabt haben.
    Moderatorin im Forum

    Trennung und Scheidung,
    Kredite, Schulden und Privatinsolvenz,
    Über das Kennenlernen
    Reine Familiensache

  6. Avatar von Walltraud
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    AW: Abfindung für das Haus nach Scheidung

    Suche Dir unbedingt einen Anwalt, der sich auf Immobilienrecht spezialisiert hat!
    Ein großer Knackpunkt wird auch noch die Schuldhaftentlassung bei den Banken werden. Selbst wenn Du Dich über alle möglichen Punkte mit Deiner Frau und dem Schwiegervater einigst und die Weiterfinanzierung der Kredite geklärt ist, können die Banken Probleme machen.


  7. Registriert seit
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    AW: Abfindung für das Haus nach Scheidung

    Paul, mal rein spekulativ- eure Trennung verläuft bisher gütlich?!

    Weil du ausgezogen bist, deine Frau tun und lassen kann was sie will und sonst alles (finanziell) so läuft wie bisher?

    Was habt ihr bisher gütlich geregelt, wenn du weiterhin für alles aufkommst?

    Falls du noch keinen Anwalt beauftragt hast (und so liest sich das), tue es JETZT.

  8. Avatar von Admaro
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    AW: Abfindung für das Haus nach Scheidung

    Zitat Zitat von Paul72 Beitrag anzeigen

    Wir haben als Ehepaar 2007 ein Haus gebaut und den Kaufvertrag für das Haus gemeinsam unterschrieben. Gebaut wurde das Haus auf dem Grundstück meines Schwiegervaters - er steht als alleiniger Eigentümer im Grundbuch. In den Kreditverträgen stehen meine Frau und ich als Schuldner. Nach meinem Auszug 2017 bewohnen meine Frau und meine Tochter das Haus. Alle Kosten (Tilgung, Zinsen, Anschaffungen, Reparaturen) wurden in diesem Zeitraum von mir übernommen.

    Meine Fragen:
    1. habe ich einen Anspruch auf eine Rückzahlung meines eingesetzten Eigenkapitals?
    2. habe ich einen Anspruch auf eine teilweise Rückzahlung der gezahlten Tilgung & Zinsen?
    Eigentümer auch am Haus ist dein Schwiegervater, deine Exfrau ist gesetzliche Erbin nach dem Tod der Eltern. Deine Investitionen am Haus werden normalerweise mit dem Zugewinnausgleich bei einer Scheidung geregelt. Ist dies nicht erfolgt? Welchen Zugewinnausgleich habt ihr, den gesetzlichen?

    Gerade bei diesem Thema brauchst du fachliche Beratung, um deine Investitionen genau überprüfen zu lassen. Natürlich werden diese gegenüber eventuell vorhanden Darlehen für den Hauskauf gegengerechnet, aber wohl nicht 1 : 1, was gerade im Familienrecht mit dem Versorgungs- und Zugewinnausgleich nicht so einfach für einen Laien zu berechnen ist.

    Nochmal, ich rate dir zu einer fachlichen Beratung, weil auch hier die geschilderten Selbsterfahrungen nicht unbedingt auf deine Situation passen müssen.
    Entscheide lieber ungefähr richtig, als genau falsch. - Goethe -


  9. Registriert seit
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    AW: Abfindung für das Haus nach Scheidung

    Hallo, danke für den ersten Input - gerne kann ich ein paar Fragen beantworten:
    1. das wichtigste: ich habe natürlich einen Anwalt - habe vor zwei Jahren sehr von diesem Austausch hier partizipiert, wollte deswegen jetzt auch mal wieder ein paar fachkundige Meinungen hören. Der Prozess mit dem Anwalt startet jetzt gerade, Idee von mir war, ob einer einen sehr ähnlichen Fall hat und schon ein Ergebnis.
    2. ich habe die Kosten des Hauses nur bis zu meinem Auszug im Juli 2017 bezahlt, seit diesem Zeitpunkt habe ich nichts mehr bezahlt ausser den Unterhalt für die Tochter
    3. davor habe ich die Kosten natürlich bezahlt, weil das in einer glücklichen Familie so ist - der Papa geht arbeiten und die Mama kümmert sich um die Kinder... hat 10 Jahre gut funktioniert....
    4. die Bank möchte mich nicht so einfach aus den Verträgen entlassen, weil ich - wie es bereits vermutet wurde - der bin, der mehr verdient und die Raten problemlos bedienen könnte


  10. Registriert seit
    08.06.2013
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    5.230

    AW: Abfindung für das Haus nach Scheidung

    die Bank möchte mich nicht so einfach aus den Verträgen entlassen, weil ich - wie es bereits vermutet wurde - der bin, der mehr verdient und die Raten problemlos bedienen könnte
    Das ist vollkommen klar.
    Was will deine Frau denn jetzt ? Das Haus behalten ? Kann sie dir was auszahlen ?
    Oder seid ihr euch einig zu verkaufen ? Was ist der Plan ?
    Den Wind können wir nicht ändern, aber wir können ihm eine andere Richtung geben (Aristoteles)
    Weisst du warum dein Kopf rund ist ? Damit deine Gedanken eine andere Richtung nehmen können

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